Stalingrad

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    Es gibt 15 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von GrafSpee.

      Bewertung für "Stalingrad" 4
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      Stalingrad


      Drama / War, Deutschland / Schweden 1993

      Story:

      Ostfront, Winter 1942. Die 6. Armee ist mit knapp 600.000 Mann in der zerbombten Stadt STALINGRAD eingekesselt worden. Die Temperaturen sinken zeitweise bis auf minus 50 Grad. Für die Landser Fritz, Hans, Rollo und GeGe hat der Kampf ums nackte Überleben begonnen. Kugelhagel und Stalinorgeln sind nur ein Teil des puren Wahnsinns, die meisten verlieren den Kampf gegen Hunger und Kälte…
      Die Durchhalteparolen des Führers haben plötzlich keine Bedeutung mehr, denn vor ihren Augen zerbricht alles, an das sie geglaubt haben, bis nur noch ein Wunsch existiert: ZU STERBEN!

      Cast:

      Dominique Horwitz, Thomas Kretschmann, Jochen Nickel, Sebastian Rudolph, Dana Vávrová, Martin Benrath, Sylvester Groth, Karel Hermánek, Heinz Emigholz, Ferdinand Schuster, Oliver Broumis, Dieter Okras, Zdenek Vencl, Mark Kuhn, Thorsten Bolloff

      Crew:

      Regie: Joseph Vilsmaier
      Drehbuch: Jürgen Büscher, Christoph Fromm, Johannes Heide, Joseph Vilsmaier
      Musik: Norbert Jürgen Schneider
      Kamera: Rolf Greim, Klaus Moderegger, Peter von Haller
      Schnitt: Hannes Nikel
      Kostüme: Ute Hofinger

      Wissenswertes:

      Laufzeit: ca. 134 min
      FSK: 12
      Kinostart Deutschland: 21. Januar 1993

      Budget: 20 Mio. DM (ca. 10,2 Mio. €)

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Wullu“ ()

      Ein Handwerklich perfekter Kriegsfilm, der die Grausamkeit des Krieges realistisch zeigt. Der Film ist realistischer und schockierender als die meisten US Kriegsfilme. Man fühlt schon beinahe die Kälte beim zusehen des Films!

      Habe ich damals 2 Mal im Kino gesehen. Nach "Das Boot" wieder ein Top Kriegsfilm aus Deutschland der besser ist als alles was ich bisher an Amerikanischen Filmen zu diesem Thema gesehen habe!

      9,5 von 10
      Auch ich bin einer der Glücklichen, der den Film damals im Kino gesehen habe. Ich fand und finde immer noch, dass "Stalingrad" der beste deutsche Film aller zeiten ist.
      Wir haben den Film damals mit der Schulklasse angesehen und wirklich alle Schüller waren schockiert, gefesselt und begeistert gewesen.

      Die Schauspieler sind perfekt und die Atmosphäre kalt und bedrückend. Einfach unvergesslich... :goodwork:
      :stern::stern::stern:Meine DVD-Sammlung Meine CD-Sammlung :stern::stern::stern:
      :stern::stern::stern:Mein DVD-Verkaufsthread Mein CD-Verkaufsthread:stern::stern::stern:
      Ein hervorragender Antikriegsfilm - das Leiden der Männer, die Abstumpfung und die Sinnlosigkeit kommen richtig rüber - Wenn man sowieso schnell friert sollte man den FIlm nicht gucken....

      Krass fand ich persönlich damals die "Gürtelschnallenansprache" vor dem Gefecht - wie hirnrissig dort argumentiert wurde warum man die Schlacht gegen die Russen gewinnen wird.....

      Allerdings finde ich den Stalingradfilm aus den 50ern (hieß glaub ich auch schlicht und einfach Stalingrad) mindestens eben so gut - da gab es eine sehr ergreifende Szene als Weihnachten ist und eine Feuerpause vereinbart wird und ein deutscher auf dem Klavier zwischen den Linien Weihnachtslieder spielt (damals mit der Einblendung "Historisch verbürgt")

      Genießt die Stille.....
      WW2. Ostfront. Schlacht, die den Wendepunkt des zweiten Weltkrieg darstellt. Eine Schlacht, als Paradebeispiel für die Ignoranz, den unfassbaren Wahnsinn, die Gleichgültigkeit der Offiziere, natürlich vor allem der Diktatoren beider Seiten in Bezug auf den einfachen Soldat. Der Mensch in der Ansicht dieser "Anführer" nur als ersetzbares Werkzeug ohne jegliche Bedeutung.
      In diesem Film wird wieder der einzelne Soldat in den Vordergrund gestellt. Diesesmal gleichermaßen auf psychischer und physischer Seite, das Leiden unter den übelsten Bedingungen, das Überleben auf niedrigster Stufe, ein Kampf ohne Hoffnung. Für mich ist wichtig das in solchen Filmen die Sinnlosigkeit und Einsicht der Charaktere vermittelt und glaubhaft rübergebracht wird. Genau das wird in Stalingrad wie in keinem anderen Film rübergebracht. Minuspunkte gibts von mir, weil die russische Seite nur wenig gezeigt wird. Auch als die Story sich auf das Dessatieren konzentriert und sich auf diese 3 Personen runterbricht gefällt mir nicht. Ansonsten einer der gelungenstens und erschreckensten Kriegsfilme überhaupt.
      8/10
      Das dritte aus deutschen Landen produzierte Antikriegsdrama, was auf ganzer Linie überzeugen konnte. Nach Das Boot und Der Untergang hatte ich hier endlich wieder einmal einen Beweis gesehen, das mit den richtigen Personen ( sei es Cast oder Crew ) und dem nötigen Budget ein ganz großer Film entstehen kann.

      Es gibt eigentlich keinen roten Faden, dem der Film folgt. Stattdessen werden aneinandergereihte Ereignisse gezeigt, die in ihrer Ausweglosigkeit steigend sind. Regisseur Vilsmaier offenbart den anfänglichen Häuserkampf, der sich alsbald zu einem reinen Überlebenskampf entwickelt mit ungeschönigter Authentizität, die mich teilweise doch sehr schockierte. Es werden Szenen gezeigt, die ich so noch in keinem anderen Kriegsfilm gesehen habe
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      ( besonders die verzweifelte Szenerie am provisorisch eingerichteten Flughafen inmitten der Stadt, hat sich in mein Gedächtnis eingebrannt )
      und mit dem Wissen, das es sich exakt so abgespielt haben muss, da Vilsmaier kundige Historiker zur Seite standen, saß ich nur fassungslos vor dem Bildschirm angesichts der unfassbaren Kaltblütigkeit mancher Menschen, die wortwörtlich über Leichen gingen und für die ein Menschenleben gleichbedeutend mit dem eines Viehs war.

      Ausnahmslos jedes Land beging im zweiten Weltkrieg völkerrechtswidrige Verbrechen an die Menschheit, aber gerade deshalb ist es so ungemein wichtig zu zeigen, das beileibe nicht alle Soldaten eines Landes dieses Gedankengut in sich trugen. Hier werden sogar Bilder gezeigt, in denen
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      deutsche Soldaten andere deutsche Soldaten aus reiner Willkür erschießen
      . Da versagt jeder gesunde Menschenverstand, wenn man zu lange über sowas nachdenkt.

      Die Musik steht zwar hinter Doldingers unvergleichbarem Theme aus dem Boot zurück, aber der eindringliche Score weiss dennoch zu überzeugen. In Verbindung mit der zerstörten Kulisse, wo nur noch selten ein zusammenhängender und unzerstörter Gebäudekomplex aus den aufgeschütteten Trümmern herausragte und der eisigen, nie enden wollenden Schneelandschaft, erzeugen die Hintergrundklänge eine bedrohliche Atmosphäre. Die Darsteller spielen überzeugend, eindringlich und verleihen ihren Charakteren, wovon bei vielen das Schicksal ungeklärt bleibt, die nötige Tiefe die in so einem Welt mit diesen Ausmaßen nötig ist. Die Effekte sind sparsam eingesetzt, aber wenn sie auftreten, so geschieht dies mit voller Härte. Manche Stellen sind deshalb noch schwerer anzuschauen, als ohnehin schon
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      ( so etwa der Besuch im Lazarett )
      .

      Leider immer noch ein Film, welcher relativ unbekannt ist, da ihm nicht die Aufmerksamkeit zuteil wurde, die er verdient gehabt hätte.


      10/10

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      The Fiend schrieb:

      Snow schrieb:

      01. Bumblebee ( 2018 / Kino ) - 07/10
      02. Stalingrad * ( 1993 / Blu-ray ) - 8,5/10 [ Neu ]


      * = Rewatch


      Lohnt sich die BR? Ich habe den Film noch auf DVD, aber das Bild ist mittlerweile gruselig.


      Das Bild der Blu-ray sollte denke ich mal mit der Deutschen Blu-ray Identisch sein.
      blu-ray.com/movies/Stalingrad-Blu-ray/105453/

      Hatte mal geguckt ob ich einen Vergleich zur DVD finde aber gab auf den bekannten Seiten keinen, könnte mir aber vorstellen das der Kontrast und die Schärfe im Vergleich zur DVD deutlich besser sind. Ansonsten kann man aufgrund der Produktion nicht mehr erwarten.