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Soilwork - Figure Number Five

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    Es gibt 3 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Das Metall.

      Soilwork - Figure Number Five

      Soilwork - Figure Number Five




      Alter Schwede!



      Sind doch bis heute In Flames der wohl bekannteste Expotschlager der Göteborger Schule (Metalszene in Schweden) gewesen so läuft ihnen Soilwork mit ihrem bereits fünften Album nun endgültig den Rang ab.
      Mit Figure Number Five machen Soilwork erfolgreich einen großen Schritt weg vom eintönigen Death-Metal und nehmen Angriff auf den massentauglicheren Metalcore.

      Wenngleich dieser Trend in letzter Zeit nur allzu oft betrachtet werden kann so scheinen Soilwork hier nicht vergeblich einer aktuellen Mode hinterher zu rennen, sondern vielmehr endlich ihren Stil gefunden zu haben. Und den meistern sie mit Bravour.

      Wo andere Bands sich mit Rappern zusammentun, die Instrumente durch übermäßig viele Filter laufen lassen oder sich einfach der Eintönigkeit hingeben gibts bei den Jungs aus Schweden lediglich eines: Kreativität.
      Man scheint hier eine Truppe mit unerschöpflicher Quelle für neue Songstrukturen gefunden zu haben welche bereichert werden mit hartem jedoch ebenso melodischem Riffing und Drumeinlagen und garniert das ganze mit einer Stimme die abwechslungsreicher kaum sein kann. All das dann schön abgemischt und nicht wie die Kollegen In Flames mehr oder weniger alles zu einem teilweise undurchschaubaren Soundbrei verkommen lassen. Dadurch kann man hier auch textlich auf wunderbare Dinge stoßen, so lässt der Fünfer auch hier nichts anbrennen und spendiert dem aufmerksamen Zuhörer nicht nur behandelnswerte Themen sondern auch schön geschriebene Textpassagen. So singt man sich in "Distortion Sleep" mit "Feeling like a guttersnipe standing in line / Deciding his lifestyle by rolling the dice." durch den Refrain.

      Wahrlich fragt man sich nach der Hälfte des Albums wann Bjorn 'Speed' Strid und seine Mannen endlich mit den üblichen Wiederholungen und Lückenfüllern beginnen allerdings wartet man (Gott sei dank) vergeblich und wird von Song zu Song befördert und bekommt 11 astreine Ohrwürmer vorgesetzt.
      Dabei erfinden die Jungs zwar das Rad nicht neu schleifen es aber runder als man es sich von Bands der heutigen Zeit erträumen ließe.



      Bewertung: 9/10 Punkte



      Highligths: Rejection Role, Departure Plan, Distortion Sleep
      Tracklist: Rejection Role, Overload, Figure Number Five, Strangler, Light The Torch, Departure Plan, Cranking The Sirens, Brickwalker, The Mindmaker, Distortion Sleep, Downfall 24 (11)
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Lou“ ()

      Wirklich ein sehr starkes Album! :goodwork:

      Wird meiner Meinung nach nur vom Vorgänger "Natural Born Chaos" überboten, der hat die größeren Hits im Gepäck.

      "A Predators Portrait" ist auch noch mal ein Knaller, der schon die spätere melodischere Richtung angezeigt hat und durch den ich 2001 die Band entdeckt hatte.

      Das letzte Album "Stabbing the Drama" ist zwar auch gut,aber IMO das vergleichsweise schlechteste der letzten 4 Alben.

      Mein Lieblingssong von Figure Number Five ist "Distortion Sleep". :hammer:

      Die Schweden im allgemeinen haben es halt musikalisch drauf. :goodwork:

      Würde auch zu 8 bis 9/10 tendieren. :]
      Yeah! Endlich noch einer der Soilwork hört.

      Also Stabbing the Drama ist wenn man es eigenständig sieht recht gut wie ich finde nur sehr wiederholend nach diesem Kracher Album hier. Aber der Titeltrack und Sachen wie "Wherever thorns may grow" sind einfach nur geil.

      Wie ich finde ist Soilwork die beste Band aus Schweden die ich kenne und hat In Flames vor allem vorraus, dass man die Stimme wenigstens mal versteht und nicht alles so komsich zusammengemixt ist.
      Hoffe Soilwork steigern sich wieder mit dem nächsten Album und entfernen sich wieder vom Metalcore. :D

      Sänger Speed macht ja auch noch bei zig anderen Bands mit z. B. bei Coldseed mit Ex-Blind Guardian Drummer Thomas Stauch und dann singt er noch auf den letzten beiden Scheiben der Italiener Disharmonia Mundi. Klingen extrem stark nach Soilwork, aber fast genauso gut. :goodwork: