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Eyes Wide Shut

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    Es gibt 22 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Gambit.

      Gestern auch endlich gesehen!

      Schönes Werk, das einen insbesondere durch die Musik und den Bildern in seinen Bann zieht. Ich muss hier aber etwas über eine ganz bestimmte Szene los werden die mich absolut umhaute. Die Inszenierung des Maskenballs war schlichtweg überragend. Untermalt mit dem Stück "Masked Ball" von Jocelyn Pook hatte die Szene so etwas verdammt hypnotisches und strahlte etwas beängstigendes und magisches aus. Das war ein absoluter Gänsehaut Moment und mein Highlight des gesamten Filmes. Ganz arg starkes Teil!!!!

      Nach erstmaliger Sichtung vergebe ich gute 7 Punkte. Ich empfand ihn leider zu Beginn als recht anstrengend und langatmig, werde ihn mir aber definitiv baldmöglichst noch einmal ansehen und hoffe auf eine Steigerung.

      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern2: :stern2: :stern2:
      7 von 10 hypnotisierenden Frauen
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      Sind ja einige gute Bewertungen hier. Ich kann mit dem Film auch beim zweiten Sehen weniger anfangen.

      Das Einzige, was mir hier uneingeschränkt gefällt, ist die Musik. Die Story finde ich nicht überragend, aber doch ganz interessant. So richtig warm werde ich damit jedoch nicht, was wohl hauptsächlich an den Darstellern liegt. Ich mag Cruise und Kidman nicht und meide ihre Filme meistens. Beide finde ich hier in ihren Rollen nicht wirklich überzeugend. Kidman wirkt mir stellenweise übertrieben theatralisch, Cruise dagegen über weite Strecken zu unbeteiligt. Sicher sind die Rollen so angelegt, aber auf mich wirken sie dadurch zu extrem und gekünstelt und deshalb wenig zugänglich. Ihre Geschichte hat mich daher nicht wirklich gepackt und ich hab das Geschehen sehr distanziert verfolgt. Dazu ist die Geschichte etwas langatmig erzählt, bis sie richtig in die Gänge kommt, dauert es für mein Gefühl zu lang.

      Auch optisch finde ich den Film nicht herausragend. Wirklich aufgefallen sind mir da eigentlich nur zwei Dinge: die Inszenierung im Schloss und der rote Billardtisch gegen Ende. Ich vermute mal, letzterer soll eine Verbindung zum Schloss herstellen. Die Szenen dort mit den Masken, Umhängen und vor allem der etwas befremdlichen Zeremonie, finde ich einerseits gelungen, weil sie in ihrer übertriebenen Theatralik gut den unwirklichen, traumhaften Charakter von Bills Erlebnissen betonen. Andererseits wirken sie eben durch diese Theatralik ein bisschen wie ein Fremdkörper in der ansonsten in meinen Augen eher nüchtern-sterilen Atmosphäre. An dieser Atmosphäre können auch die (harmlosen) Nackt- und Sexszenen nichts ändern, die weniger erotisch als eher gekünstelt und unbeteiligt wirken, was zT natürlich an den Masken liegt. Wahrscheinlich gibt es noch einige Auffälligkeiten mehr, aber die sind mir entgangen oder ich hab sie schon wieder vergessen.

      Insgesamt daher mMn nur ein durchwachsener Film. Auf mich wirkt das Ganze größtenteils mehr wie eine am Reißbrett entworfene Versuchsanordnung als eine Geschichte mit echten Menschen. Allerdings denke ich, mit anderen Hauptdarstellern wäre meine Bewertung sicher besser ausgefallen.

      5/10
      Selbstgemachtes zum Wochenende.

      "Eyes Wide Shut" von J.S. Rossbach



      „Wonder Woman 2“

      5. Juni 2020