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Drehbücher

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    Es gibt 144 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von omg.

      Ja da gebe ich Slave recht!

      Man sollte sich alle Zeit der Welt für ein Drehbuch nehmen und nicht unter Druck daran arbeiten. Das beste ist erst mal eine Ideensammlung zu schreiben oder die Zusammenfassung der Geschichte. Daran arbeite ich z.B. momentan auch noch bei "Griechische Auberginen"
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      Jap, das denk ich auch. Man sollte vorher auf jeden Fall mal Brainstorming machen und eine Zusammenfassung von 1A Seite schreiben. Also mit Einleitung, Hauppteil, Schluss. Es ist auch nicht schlecht, wenn man sich die Hauptpersonen mit Beschreibung aufschreibt und evtl. schon vereinzelte Szenen/Dialoge, die man gut findet und unbedingt drin haben will. Dann vergisst man die Sachen nicht, wenn man mit dem eigentlichen Drehbuch anfängt...
      Ein wirklich gutes Script würde ich nicht für eine No Budget Produktion verpulvern.
      Versucht lieber es irgendwie an den Mann zu bringen.In Hollywood zahlen sie für gute Drehbücher ein Vermögen...

      Allein die Tatsache das all das was man Jahr für Jahr im Kino sieht scheinbar "Das Beste" dieser Auswahl ist sollte jeden motivieren können.Wichtig ist nur das man archetypische Storys schreibt die ein Gefühl über die eigende Kultur hinnaus übertragen können.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Ed Wood“ ()

      Alles schöne, beschreibende, erklärende draußen lassen und sehen ob die Geschichte trotzdem noch funktioniert.Nicht sofort drauf los schreiben sondern erstmal Material sammeln.Am besten weitaus mehr als du benötigst so das du im Nachhinein auswählen kannst.Lerne gute Sachen zu streichen so das du am Ende nur noch "großartige" Szenen drin hast.

      Dialoge am besten erst schreiben wenn die Story schon steht.Wenn du weisst wie die Charaktere handeln und was passiert schafft man qualitativ bessere Dialoge.

      Quentin Tarantino hatte für Pulp Fiction 400 Seiten Material...

      Formel :

      Wenn du es richtig angehen willst besorg dir am besten ein Drehbuchprogramm.
      Final Draft 7, Magic Movie Writer u.a

      Alternativ gibt es noch Plugins / Formatvorlagen für Word.

      Schau mal hier: homemoviecorner.com/artikel/artikel22-drehbuch.html

      Es kommt auch darauf an für welchen Markt du schreiben willst.In den USA werden Drehbücher ohne korrekte Formatirung gleich weggeworfen.
      Original von Ed Wood
      Alles schöne, beschreibende, erklärende draußen lassen und sehen ob die Geschichte trotzdem noch funktioniert.Nicht sofort drauf los schreiben sondern erstmal Material sammeln.


      Wie meinst du das mit *Alles schöne, beschreibende, erklärende draußen lassen und sehen ob die Geschichte trotzdem noch funktioniert*?

      Und Material sammeln so inetwa wie fü einen Aufsatz, verstehe klingt plausibel.
      Mein Letterboxd Profil: letterboxd.com/patrick_suite/

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „DerPat“ ()

      Oh ja.... hab auch voll bock ein Drehbuch zu schreiben, allerdings hab ich keine Ahnung wie die Strukturierung ablaufen soll... :D
      Movie Top 5
      1. Crime is King
      2. Pulp Fiction
      3. Matrix I
      4. Face Off
      5.Titanic
      Schauspieler Top 3
      1.J. Travolta
      2.J. Depp
      3.J. Cusack

      Geilste Schauspielerin
      1.Eliza Dushku
      2.Jennifer Love Hewitt
      3.Lindsay Lohan
      @Ed Wood: Auch David Mamet gelesen?

      @DerPat:

      Ed meint es so: Erst wenn du alles schöne und beschreibende streichst aus der Szene, bleibt dir "reine" Szene übrig, das wichtige, das essentielle. Dadurch wird die Szene nicht so überladen.

      Wenn es dann nicht mehr funktioniert, dann weißt du, dass du, dass du es neu machen musst.
      Mit den Drehbüchern ist das so ne Sache - wenn man die schreiben will, die man "selber" Verfilmen möchte (also mit schmalem Portomonaie) dann muß man beim Schreiben im Auge behalten, daß alles nix kosten darf...

      Wenn man was größeres Schreiben will, sollte man sich Gedanken machen, wem man das anbieten möchte, wie ein Drehbuch aussehen sollte (vielleicht mal vorher andere lesen) und vielleicht erst mal ein Treatment schreiben um Interesse abzuklopfen...
      Stiller Beobachter......
      An alle Drehbuchschreiber:

      Denkt dran das ihr nicht nur die Geschichte in den Drehbüchern schreibt. Ein Regisseur macht lediglich das Drehbuch in ein bildliches! Mehr nicht. Sprich, denkt dran das ihr Kamerawinkel reinsetzt, dass ihr beschreibt wie die Figuren reagieren, den Szenenwechsel, wann die Musik einsetzen soll usw.! Ist schwieriger als man denkt. Einfach irgendwas niederschreiben ist kein richtiges Drehbuch. Das bezeichnet man als Skript.

      Ich mach es bei meinen Drehbüchern immer folgendermaßen:

      Ich hab eine Geschichte im Kopf die ich erzählen will. Die schreib ich auf. Schreib auch mehrere bildliche Darstellungen nieder, mehrere Ideen, was ich damit zeigen will, die Charaktere extra mit ihren Beschreibungen und was mit denen passieren soll usw.!

      Das füg ich dann zusammen. Ein Regisseur braucht MAXIMAL nur 30% Kreativität, sollten Szenen im Drehbuch verworfen werden oder neues eingefügt werden, aber ein Drehbuchautor braucht eine 100% Vorstellung.

      Das Drehbuch (wobei man das nicht wirklich als Drehbuch bezeichnen kann) zu meinem Max Payne 1+2 Trailer (Teil 1+2 zusammen in einem Trailer verbunden) war 47 Seiten groß, nur bis zum Testscreening vom Ding. Danach kamen natürlich die ganzen Veränderungen, was also nicht passte und so.
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      @Ethan Hunt

      Die Kamerawinkel usw. gehören doch eigentlich eher ins Story Board....
      Dort wird doch optisch festgehalten, wie das ganze aussehen soll....
      In den Drehbüchern, die ich gelesen habe, steht nichts von Kameraeinstellungen (es sei denn, sie sind wichtig - wegen der Story oder des Gags..)
      Stiller Beobachter......
      Momentan schreibe ich an zwei Drehbüchern.
      (Eines ist im Thriller/Horror-Genre angesiedelt. Dabei versuche ich so viel wie möglich auf Suspense zu setzen, wie im Stil der Shymalan Filme. Auch habe ich mir geschworen, das kein Blut zu sehen sein wird. Wenn es fertig ist plane ich es zu verfilmen.

      Das zweite schreibe ich ohne Auftrag. Es ist ein Gesellschaftsdrama in dem im Mittelpunkt ein Mondscheinkind steht. Von dieser schrecklichen Krankheit sind rund 2000 Menschen auf der Welt betroffen. Wenn ich damit fertig bin, plane ich vor den wenigen Produktionsgesellschaften die wir haben hausieren zu gehen oder an eine Förderung einreichen.

      Hat sich mächtig was getan im Tread. Sehr gut :D Schreibt weiter, Leute. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. :goodwork:
      Ein filmverrückter Homie, der dankbar ist, dass das Kino existiert. ;)
      Original von Deep Blue
      Hat sich mächtig was getan im Tread. Sehr gut :D Schreibt weiter, Leute. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. :goodwork:


      Ach nich? :grins: :grins: :grins:
      Aba das mit deinem Horror Drehbuch, wo kein Blut fließen soll hört sich interessant an. Poste doch ma worum es da geht?? :goodwork:
      Das mit dem Mondscheinkind Drehbuch find ich zwar net so gut, aber letztendlich ist das Geschmackssache. LOL :grins:
      Nein. Was die Kamera macht wird schon im Drehbuch erzählt.

      Ein junger Mann tritt in den Kameraausschnitt und beginnt zu erzählen, was ihm kürzlich Eigenartiges widerfahren ist. Die Kamera folgt ihm die Straße entlang. „Es war morgens und ich ging ziemlich verschlafen durch die vierundsechzigste Straße, da kam plötzlich ein seltsamer Typ auf mich zu.“ (Wir sehen jemanden auf ihn zugehen.) „Ich kannte den Typ gar nicht, aber der baute sich einfach vor mir auf, und ehe ich etwas sagen konnte, hatte ich eine gefangen.“ (Wir sehen im Bild, wie der andere ihn ins Gesicht boxt.) „Autsch! - Hey, so etwas passiert mir nicht jeden Tag, ich war ziemlich geschockt...“


      movie-college.de/filmschule/drehbuch/drehbuch-struktur.htm

      Ein Storyboard hilft dabei dem Filmteam, besonders dem Regisseur, alles zu zeigen wie es im ganzen aussieht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „-=Zodiac=-“ ()

      naja ein storyboard dient nicht besonders dem regisseur. ein storyboard ist besonders für kameramann von nutze. der regisseur bedient sich eigentlich eher dem bildausschnitt den der kamera vorgibt. die bildeinteilungen und -einstellungen interessieren den regisseur eher weniger...kommt aber auch auf den regisseur an. wenn du jemand sehr visuellen hast (wie burton oder michel gondry), dann setzt der sich auch mehr damit auseinander.
      Klar gibt es Leute die Kameraeinstellungen ins Drehbuch schreiben.
      Es gibt auch Leute die lauter Sachen reinschreiben die man bildlich
      gar nicht aufbauen kann...

      das heisst aber noch lange nicht das man es auch tun sollte.


      "Wir sehen" ist auch so eine Sache.Das sollte man dem Regisseur überlassen sofern
      es keine Notwendigkeit der Geschichte ist.

      Der Drehbuchautor hat genug damit zutun eine vernünftige Story zu schaffen.
      Außerdem gibt es noch Shotlists, Storyboards ...