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Memories of Murder (Bong Joon-ho)

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    Es gibt 28 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Olly.

      Gerade eben gesehen!
      Ohne die Beiträge meiner Vorgänger gelesen zu haben sag ich mal einfach das der Film mMn "Klasse" war. The Host Regisseur Bong Joon-ho erzielte mit diesem Film seinen ersten Erfolg und dies auch zu recht. MOM erzählt eine einfache Krimi-Geschichte, wie wir sie in den Büchern oder alten Filmen kennen. Also einfach eine Simple konstruierte Geschichte. Doch das schöne und "besondere" bei diesem Film ist die Erzählung und die Darstellung der Geschehnisse sowie die der Charaktere. Die Personen die hier dargestellt werden sind nicht leicht zu durchschauen. Der Film verläuft langsam ab sodass man sich auf diese Personen einstellen kann und sie näher kennen lernt. Als Zuschauer ist man das 5te Rad des Teams und ermittelt mit an dem Fall der im Jahr 1986 stattgefunden hat.

      Also ich kann den Film nur empfehlen.
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      Jepp, der steht und The Host stehen schon auf der ´must see´-Liste. ;)
      Habe mir den gestern noch digital gekauft. 3,99€ in HD via amazon. Mal sehen, ob hier auch irgendwann eine Blu-ray kommt. Angekündigt wurde da wohl mal was, zumindest ist ein Eintrag auf bluray-disc.de vorhanden, sogar 4K. MFA Film Distribution steht da. Die haben auch andere Filme von Bong Joon-ho veröffentlicht (Mother, The Host).

      Atmosphärisch hat hier Bong Joon-ho ganz groß aufgefahren. Die Unsicherheit der Ermittler, die Unsicherheit der Medien und Bevölkerung, die Unsicherheit, wann der nächste Mord geschieht. Bong schafft es auch exzellent viele falsche Fährten zu legen, so dass der Film selbst mit dem Wissen um die realen Gegebenheit stets spannend bleibt. Aber ganz groß hat der Film bei den Emotionen aufgefahren. Insbesondere Song Kang-ho in seiner Rolle als leitender Ermittler kann vollends überzeugen. Wie er anfangs noch versucht den Fall möglichst schnell zu den Akten zu legen und auch nicht vor platzierten Beweisen zurückschreckt, bis er sich schließlich selbst in einer Spirale aus Emotionen gefangen sieht und alles daran setzt den Täter zu fassen. Vor allem zum Ende hin kann Memories of Murder dementsprechend starke Geschütze auffahren und lässt so viele Gefühle auf den Zuschauer einprasseln.

      Memories of Murder ist wirklich eine Erfahrung die man nicht alle Tage macht. Anfangs noch recht amüsant, mit ein paar Witzen hier und da, und je mehr Zeit vergeht, desto düsterer und beklemmender gestaltet sich der Film. Ganz großes Kino.



      8/10
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      Mein Filmtagebuch



      „I think storytelling is all about children. We human beings love to hear stories being told - and it first happens when you're a kid.“
      - David Chase

      Da schließe ich mich an. Habe "Memories of Murder" vor ein paar Wochen auch gesehen und für mich ist es nach "Parasite" Bongs bester Film. Alleine die letzte Szene, Gänsehaut.

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      ​Der Täter wurde vor ein paar Monaten übrigens dank neuer DNA-Proben/Methoden, was auch immer, identifiziert. Sitzt schon seit Jahren wegen eines anderen Mordes im Gefängnis.

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