Bohemian Rhapsody (Queen - Biopic)

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    Es gibt 209 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Kaibear.

      Hmmmm … erstmal HIGHLANDER, dann Nightmare 6 … da hat sich weiland Brian May mit einem ANDEREN Freddy zusammengetan!

      :hammer:

      Noch etwas zu Freddys (also der mit dem Oberlippenbart, nicht der Elm-Street-Schlitzer) sexueller Orientierung:

      Ganz ehrlich: habe ich damals NIE darüber nachgedacht. Wusste es auch nicht, erst als nach seinem Tod immer mehr Details ans Licht kamen, wurde ich dem gewahr. Auch der "Überbiss" ist mir tatsächlich NIE aufgefallen. Für mich war Freddy eben ein klasse Enterteiner, der die großen Gesten liebt. Für mich sah er fantastisch aus, im Film wird das sicher ein wenig übertrieben - oder ich achte halt heute ganz anders auf sowas wie damals als Teen. NIE wäre ich auf die Idee gekommen, in einen Pelz- und-Krone-tragenden Freddy irgendwas Schwules reinzuinterpretieren. Sowas war (und ist es eigentlich heute immer noch) für mich belanglos. Vor ein paar Jahren, als in der Serie "Der letzte Bulle" selbiger

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      aus einem langen Koma erwacht und es kaum glauben will, dass Freddy schwul war,


      musste ich laut lachen, weil es mir damals genauso vorkam. Deshalb finde ich es gut, dass man das Thema anspricht, es auch IMHO gut aufbereitet für das, was es für sein Leben bedeutet hat, aber eben sich nicht in explizitem Schmutz suhlt. Ich danke (wohl vor allem Brian May), dass Freddys letzte Jahre davon geprägt waren,

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      einfach Musik machen zu wollen.


      Ein Kumpel von mir, der wirklich beinharter Queen-Fan ist, erzählt mir DIESEN Satz wortwörtlich schon seit fast 30 Jahren … und DAS ist es auch, was Freddy für mich ausmacht(e): ein Mann, der die Musik liebte und diese Liebe mit Milliarden von Fans teilte - oder überhaupt erst weckte! Einer der besten Sänger aller Zeiten, ein Mann der großen Gesten und Theatralik … ein Mann wie FREDDY eben!

      Mit diesem Film ist er einem ANDEREN Freddy gefolgt, der einmal sagte:"Junge, komm bald wieder!" Nach dem tränenreichen Tribute-Konzert, das ich zusammen mit meinen Freunden bei mir zu Hause damals am TV live verfolgte, hat dieses "bald" nun über 25 Jahre gedauert. Doch ich glaube, es hat sich gelohnt …

      :thumbup:
      Ich hab den Film nun auch gesehen und schließe mich alles in allem dem an was Hulk geschrieben hat.
      Hätte mir gewünscht dass man die Möglichkeit einer Fortsetzung offen hält um auch den verlorenen Kampf gegen AIDS zu beleuchten, ein für mich wichtiger Teil der Queen Story.
      Schließt euch der Bewegung an!
      Boykotiert 3D!....es lohnt sich. ;)
      So, war gestern drin! Hier meine Review:

      Schöner Musikfilm. Jetzt nicht 100% Faktengenau. Und Rami Malek wirkte kleiner und schwächlicher als der echte Freddy Mercury. Geschenkt! Die Musik und das dazugehörige Feeling wurden mir gut vermttelt. Und vor allem hat mich der Film sehr gut emotional mitgenommen und unterhalten. Mit Abstand in BRD auf Platz 1? Kein Wunder. Die Band ist genial.
      Ich mochte den Film - natürlich war nicht alles historisch korrekt, aber wenn ich was historisch korrektes über Freddy sehen will, dann guck ich ne Doku über ihn. Das Casting war gut (neben Rami stach natürlich Gwilym Lee als Brian May heraus), einzig Ben Hardy kam mir aber doch etwas jung vor um Roger zu spielen. Die Musik war toll, aber bei einer Band wie Queen jetzt auch keine allzu große Überraschung.

      Besonders hervorheben möchte ich noch Mike Myers als Ray Foster.

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      ​​​​​​​Als Ray sagt, dass die Leute zu "I´m in love with my car" headbangen und nicht zu "Bohemian Rhapsody, musste ich sofort an "Wayne´s World" denken, wo die alle zu Bohemian Rhapsody headbangen. Und habe - natürlich als einzige Person im Kino - laut gelacht.


      Alles in allem ein runder, unterhaltsamer Film, der zwar Freddys Infektion thematisiert, seinen Tod aber ausspart und stattdessen eines der (meiner Meinung nach) tollsten Live-Konzerte von Queen als Schlusspunkt bringt.

      8,5/10
      Gestern endlich im Kino gesehen! Großartiger Film!

      Malek spielt unfassbar überzeugend und glänzt vollends beim Finale des Films. Diese Performance war einfach abgefahren und Malek hat es geschafft, eine der sonderbarsten Figuren der Musikgeschichte perfekt zu mimen. Hut ab!

      Die musikalische Untermalung und gerade das Ende des Films sind unschlagbar. Leider ist der Film bis dahin immer teils sehr diffus. Man hastet ziemlich schnell durch die Jahre und die anderen Bandmitglieder verkümmern teils in der Screentime. Auch Freddys Exzesse sind viel zu implizit und Stellen, die erahnen, dass der Film Freddys Hedonismus pointiert, werden nicht tiefgehend genug behandelt. Schade eigentlich.

      Demnach ist das Drehbuch also einigermaßen durchwachsen. Das wird durch einen fast identischen Cast ausgeglichen und wie gesagt: Die Musik. Und der Schluss ist unfassbar detailliert. Wenn man sich Live-Aid auf Youtube reinzieht, merkt man sogar, dass die Zahl der Becher und sogar Kameraschnitte nachgemacht wurden. Abgefahren!

      Die letzten 20 Minuten des Films sind pure Gänsehaut, ich hoffe in der Heimauswertung gibt es den kompletten Live-Aid Auftritt, denn dieser scheint im Film auf 2/3 gekürzt zu sein.

      9/10