Heavenly Creatures

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    Es gibt 4 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von OmegaRed.

      Heavenly Creatures

      Bewertung für "Heavenly Creatures" 2
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      Basierend auf einem wahren Fall: Anfang der 50er Jahre begegnen sich in Neuseeland zwei halbwüchsige Mädchen, die eine aus reichen, die andere aus eher ärmlichen Verhältnissen und werden Freunde, da sie von ihren Vorlieben und Interessen zueinander passen. Von der Realität beide enttäuscht, entfliehen sie immer wieder in ein selbstkonstruiertes Traumland, genannt "Das Vierte Reich", wo sie selbst bedeutsam sind. Als äußere Umstände die Mädchen trennen sollen und der Verdacht der Homosexualität aufkommt, führt das zu einer blutigen Tragödie.

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      Wahnsinnig gut gedrehtes Werk von Peter Jackson,
      ja eigentlich sogar das erste "Ernstzunehmende".
      Die Art und Weise wie der Film immer in die FantasieWelt abdriftet ist einfach genial und schauspielerisch kriegt man auch was geboten.

      9/10 Tagebüchern
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      Original von JIGSAW25
      Die deutschen DVD´s von BMG Video, UFA, und Playzone, sind leider geschnitten. Der Film selber wird Peter Jackson echt gerecht!

      9/10 Punkte


      Allerdings sind die geschnittenen Szenen (ca. 10 Minuten) auf der DVD als "Deleted Scenes" drauf. ;) Ist also nicht so tragisch, dass die DVD cut ist.
      "Directing ain't about drawing a neat little picture and showing it to the cameraman. I didn't want to go to film school. I didn't know what the point was. The fact is, you don't know what directing is until the sun is setting and you've got to get five shots and you're only going to get two."

      David Fincher
      Was hat Peter Jackson eigentlich zwischen Braindead und der Herr-der-Ringe-Trilogie gemacht? Er sorgte mit Heavenly Creatures beispielsweise für das Kinodebüt der damals noch unbekannten Schauspielerinnen Kate Winslet (Titanic) und Melanie Lynskey (Two and a Half Men). In diesem Drama werden die auf wahren Begebenheiten basierenden Geschehnisse eines Mordfalls im Neuseeland der 50er Jahre thematisiert. Kern dieser Geschichte ist die besonders innige Beziehung der beiden jungen Teenager Pauline und Juliet und deren Flucht vor der Realität. Dabei geben sie sich ihren Träumen und Fantasien hin und strotzen so einigen Widrigkeiten. Die Darstellung und Visualisierung der Geschichte ist dabei zwar erfrischend anders, missfiel mir aber in der Ausführung der Charaktere mit dem Hang zum Over-Acting. Gerade die temperamentvolle Art von Juliet hat mich in der ersten Hälfte des Filmes nicht wirklich angesprochen und teilweise sogar genervt. Doch gerade zum Ende hin nimmt der Film nach einem zerfahrenem Beginn dann mit steigender Ernsthaftigkeit Fahrt auf und findet noch einen befriedigenden Abschluss.

      6/10