Totentanz der Vampire

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    Es gibt 3 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Olly.

      Totentanz der Vampire

      TOTENTANZ DER VAMPIRE


      House that dripped Blood




      INHALT:

      Inspektor Holloway von Scotland Yard untersucht das mysteriöse Verschwinden eines Horrorfilm-Darstellers. Er reist in ein kleines Kaff und trifft sich mit dem örtlichen Polizisten und dem Vermieter des Hauses, in dem der Schauspieler gewohnt hatte.

      Die beiden erzählen ihm 4 grauenvolle Kurzgeschichten über die vorherigen Mieter.

      Regie: Peter Duffell
      Darsteller: Christopher Lee, Peter Cushing, Ingrid Pitt.
      Land: Großbritannien
      Erscheinungsjahr: 1970
      FSK: 16
      Laufzeit: 97 Minuten / ungeschnitten!!!

      INFO:

      Super grusliger Vampir Streifen aus den 70er Jahren. Auf die Ideen mir diesen Film mal zu kaufen auf DVD, bin ich gekommen weil ich einige Szenen dieses Films in Stephen King´s - World of Horror sehen konnte. Gut gemachter Film den man gesehen haben muss. Zumindest als Vampirfilmfan :]

      Hier eine Filmszene:

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      RE: Totentanz der Vampire

      Leider trotz einer tollen Darstellerriege nur absolutes Mittelmaß. Die Episode mit Christopher Lee hat gute Ansätze, ihr fehlt allerdings der letzte Pep. Ingrid Pitt ist wie immer das Angucken wert, ihre Episode ist aber die albernste von allen in diesem Film. Lediglich die Episode mit Peter Cushing ist richtig schön gruselig. Zumindest funzt die Verbindung der einzelnen Episoden miteinander, das Thema ist durchgängig vorhanden und an sich herrscht eine gute Atmo. Alles in allem hat man aber zu wenig aus den vorhandenen Möglichkeiten (besonders mit diesen Schauspielern) gemacht.

      6 / 10
      Nummer 3 von "8" spukigen Amicus-Anthologiefilmen. Und wie immer geben sich hier alle möglichen Schauspielgrößen die Ehre. In "Method For Murder" bekommt es Denholm Elliott (Marcus Brody aus den "Indiana Jones"-Filmen) mit seiner auf dem Papier geschaffenen Mörderfigur zu tun. Ein verrückter Twist beendet diese sehr gelungene und gruselige Episode. In "Waxworks" hat sich für Peter Cushing ein Besuch in einem Wachsfigurenkabinett absolut nicht gelohnt. Es tut weh das zu sagen, aber Peter Cushing ist hier leider in der schwächsten Episode zu sehen. Zwar mimt er den einsamen Herren gut, aber der Geschichte fehlt was. Gerade weil sie auch auf einer sehr guten folgt. In "Sweets to the Sweet" hat Christopher Lee arge Probleme mit seiner bösen Tochter. Lee spielt wie schon in der vorigen Anthologie "Die Todeskarten des Dr. Schreck" den Part so überzeugend, du kaufst ihm den bösen und zugleich verzweifelten Vater zu jedem Zeitpunkt ab. Gemäß dem Spruch 'das Beste kommt zum Schluss' folgt nun die beste Einlage, "The Cloak". Mit der Ikone Jon Pertwee und der sagenhaften Ingrid Pitt. Wenn du diese Episode ansiehst fragst du dich sofort da war doch bestimmt Vincen Price für die Rolle von Pertwee vorgesehen. Und tatsächlich, er sollte den großen Horrordarsteller, welcher feststellen muss das gekaufte Vampir-Cape ist realer als er anfangs glaubt, spielen. Leider gab es Terminprobleme.

      Die Horror-Anthologie "Totentanz der Vampire" kommt zwar nicht an "Die Todeskarten des Dr. Schreck" und "Geschichten aus der Gruft" ran, aber auch sie weiß zu gefallen. Liebevolle Gothic-Atmosphäre, schön anzusehen und mit großartigen Schauspieler gespickt. Ein wunderbares Stück Amicus.

      8 / 10 mysteriös anmutenden Häusern