Karate Kid

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    Es gibt 26 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Gambit.

      Bewertung für "Karate Kid" 12
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      Darsteller:

      Ralph Macchio
      Pat Morita
      Elisabeth Shue
      Martin Kove

      Regie:

      John G. Avildsen

      Erscheinungsjahr:

      1984

      Auszeichnungen:

      Oscar nominiert ( bester Nebendarsteller: Pat Morita )


      Story:

      Daniel (Ralph Macchio) zieht mit seiner Mutter von New Jersey nach Kalifornien. Am Strand lernt er dort die blonde Ali (Elisabeth Shue) kennen. Als er ihr bei einem Streit mit ihrem Ex-Freund Johnny zu Hilfe eilt, bekommt Daniel die Prügel seines Lebens. Um sich gegen seine Feinde durchzusetzen, nimmt er Karate-Unterricht bei dem Hauswart Miyagi ("Pat" Morita). Daniel lernt schnell, dass die Karate-Kunst wenig mit brutaler Gewalt zu tun hat. Beim großen Karate-Turnier nimmt er teil und muss im Endkampf gegen Johnny antreten, der sämtliche schmutzigen Tricks gegen ihn gebraucht.



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      Einfach ein wunderbarer Film, der Erinnerungen zurück bringt. "Rocky" Regisseur Avildsen inzenierte erneut einen tollen Film, indem es darum geht an sich zu glauben und niemals aufzugeben. Auch die Story weiss zu überzeugen und die Schauspieler sind zudem perfekt besetzt. Das Original ist immer noch das beste - die Fortsetzungen können das Niveau des ersten nicht halten.

      Rocky für "kleine". :] ;)

      Fazit:

      9/10

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      Ein wirklich toller Streifen, den ich mir als Kind damals sehr gern angeschaut habe, es gab ja auch zwei Fortsetzungen, die aber inhaltlich ziemlich abfielen...trotzdem kann man die Reihe als wahre Klassiker bezeichnen, auch wenn sie durch das 80er Jahre Ambiente, sowie der Musikauswahl mehr als antiquitär wirken...ich bevorzuge jedoch den Begriff: nostalgisch...

      @Evilution: Eine Frage, sorry für off topic, wer ist das denn in deiner Sig? :P
      Karate Kid hatte ich früher oft gerne angeschaut. Der Film erinnert mich immer an meine Kindheit. Der Star des Films ist ganz klar Noriyuki Pat Morita. Ohne ihn wäre der Film nie so gut gewesen, wie er es jetzt ist. Zurecht wurde er für den Oscar nominiert. Der Soundtrack haut richtig rein. Die Fortsetzungen erreichen zwar nicht die Klasse des ersten Teils, aber trotzdem sind sie einen Blick wert, wobei mir der 4. Teil glaub ich, überhaupt nicht gefallen hat. Hilary Swank als Karate Girl :headbash:
      Karate Kid ist Kult! Teil 1 ist natürlich der Beste, aber ich fand auch Teil2 und Teil3 sehr unterhaltsam. Gibts nicht sogar noch einen 4ten Teil, bei dem ein Mädchen die "Hauptrolle" spielt?? Den hab ich mir allerdings nie angesehen, ich glaub das war auch besser so^^
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Hellraiser111“ ()

      Original von Hellraiser111
      Karate Kid ist Kult! Teil 1 ist natürlich der Beste, aber ich fand auch Teil2 und Teil3 sehr unterhaltsam. Gibts nicht sogar noch einen 4ten Teil, bei dem ein Mädchen die "Hauptrolle" spielt?? Den hab ich mir allerdings nie angesehen, ich glaub das war auch besser so^^


      Es gibt tatsächlich einen 4. Teil. Die Hauptrolle hat hier Hilary Swank ("Million Dollar Baby"). Es stimmt der Film ist natürlich nicht zu vergleichen mit den ersten dreien aber trotzdem ganz unterhaltsam.
      Fertiges wird bewundert, werdendes unterschätzt
      Friedrich W. Nietzsche
      Jo, die Filme sind echt Kult. Hab's sie mir oft angesehen.

      Teil 1 ist der beste , gefolgt von Teil 2 und etwas weiter abgeschlagen, dann 3.
      Komisch waren ja immer die Freundinnen. In Teil 2 kommt ja nichts von der im ersten, wird einfach einfach unterm Teppich gekehrt. Dann im 2ten, reskiert er sein leben fuer yuki? Macht teezerenomie und alles, geht nach USA zurueck und laesst sie fallen.

      Kaum zu glauben, dass er damals 23! war, sieht aus wie 15/16 im Film.
      Komme was wolle ... Ich bin bereit :)
      Hab' mir letzte Woche bei Amazon die Box mit 1 - 3 bestellt. Geliefert haben die mir aber das Steelbook. Da mir das besser gefällt, bin ich darüber sogar ziemlich happy. Ist schonmal ein guter Einstand.

      Zu den Filmen:

      Es sind eher die Themen wie Erwachsenwerden, An-sich-selbst-glauben und Sich-seinen-Ängsten-stellen vepackt in einer Teenager-Lovestory als ein Martial Arts-Film. Aber genau das macht ihn IMHO auch sympathisch. Wer harte Typen beim Training, um einen ebenfalls harten Gegner zu schlagen, sehen will, ist hier im falschen Film.

      Original von newkid
      ... Komisch waren ja immer die Freundinnen. In Teil 2 kommt ja nichts von der im ersten, wird einfach einfach unterm Teppich gekehrt. Dann im 2ten, reskiert er sein leben fuer yuki? Macht teezerenomie und alles, geht nach USA zurueck und laesst sie fallen.
      ...


      Ja, das sind die Schwächen der Filme. Es wird quasi

      Spoiler anzeigen

      bei jedem Film wieder auf Null zurückgesetzt - und das nicht sonderlich geschickt. Gleich am Anfang von Teil 2 erzählt Ralle, wie ihn das Mädchen aus Teil 1 für einen Footballspieler verlassen hat, worauf er mit Mr. Mijagi einen Tee trinkt und das nie wieder Thema wird. Das gleiche bei Teil 3: Auch am Anfang erzählt er, wie seine Freundin aus Okinawa irgendwo anders hin ist, um Tanz zu studieren und schon ist das Thema wieder gegessen. Noch ärger bei Mijagi: Nach alldem, was in Teil 2 passiert und angesichts der Tragweite der Liebe zwischen ihm und der Frau, wird sie einfach in Teil 3 nicht mehr erwähnt.

      Und gerade die Mutter wird "stiefmütterlich" behandelt: In Teil 2 muss sie zu einer Weiterbildung (und kommt im Film nicht vor) und in Teil 3, der ja 6 Monate nach Teil 1 spielt, muss sie einen kranken Verwandten pflegen. Ihren Sohn bekommt sie eigentlich nie zu Gesicht...


      Das ist schon nicht gerade guter Erzählstil - von continuity will ich gar nicht erst anfangen. Was die Filme dennoch sehenswert macht, sind, wie Samo schon verdeutlich hat, die Weisheiten Mijagis, die einen irgendwie auch immer selbst ansprechen. Die gute Chemie zwischen den Darstellern tut ihr übriges.

      Sprachwissenschaftlich ist die Sprache des Karate Kids interessant. Sehr häufig beendet er seine Sätze mit "ey!" oder "hä?", was zumindest mir auf Dauer etwas nervig rüberkam. Ich denke aber nicht, dass man damit (in den 80ern) seine ungebildetere Herkunft andeuten, sondern eher den "coolen" Stil von Ralph Macchio unterstreichen wollte, den er auch in anderen Filmen wie z.B. "Teachers - die Aufsässigen" (mit Nick Nolte) gepflegt hat...

      Original von O-Lee
      Original von Samo
      Original von O-Lee
      Noch nie in meinem Leben gesehen. Hab ich was nachzuholen?


      Dir würde der Film bestimmt gefallen, alleine wegen Mijagies Philosophien und Weisheiten. :goodwork:


      Prügel und Philo?! ...


      Große Fights gibt es eigentlich nicht. Ralle ist ja kein Martial Arts-Pro wie Jackie Chan und Konsorten. Mal vom "Kranich" abgesehen, sind es eher Verteidigungs- und Abwehrmoves, die Mijagi dem Jungen beibringt. Mijagis Philosophien zum Sport bzw. zum Leben schlechthin machen die Faszination der Filme aus. Aber auf einem etwas niedirgeren Level wissen auch die Fights zu gefallen im Sinne von "klein aber fein" =)

      Fazit: Teil 1 und 2 schenken sich IMHO nicht viel, beides wirklich tolle Filme. Teil 3 versucht, einen härteren Gang einzulegen (der Gegner sieht schon aus wie ein ziemlich junger Van Damme), was aber bei Ralles Milchbubigesicht IMHO etwas nach hinten losgeht. Auch die Rache-Story mit dem reichen Kumpel von Martin Kove ist ganz schön an den Haaren herbeigezogen. Trotzdem noch sehenswert, da die Beziehung zwischen Meister und Schüler wieder viel Raum im Film ennimmt und gerade die Bonsai-Metaphern einfach schön sind.

      Also: Auftragen! Polieren! Ansehen! :goodwork:
      SUCHE:
      Cap. America MB 1+2, Wintersoldier MB 2,
      Batman SBs (Adams, Aparo, Mignola), JLA Crisis 1-5

      BIETE:
      Comic-Sammlerstücke wie
      Die Spinne/Supie/Roter Blitz Heftklassiker + TBs,
      SBs wie Qualen, Abgründe, Phoenix Abgesang, Ultimates,
      aktuelles wie Dark / Uncanny Avengers, Guardians, Thor
      + viele DVDs und Filmraritäten (Steel, 70s CAP America)

      paninicomics.de/forum/index.php?page=Board&boardID=17

      Vorschläge und Suchlisten bitte per PN
      Original von Hulk
      Große Fights gibt es eigentlich nicht. Ralle ist ja kein Martial Arts-Pro wie Jackie Chan und Konsorten. Mal vom "Kranich" abgesehen, sind es eher Verteidigungs- und Abwehrmoves, die Mijagi dem Jungen beibringt. Mijagis Philosophien zum Sport bzw. zum Leben schlechthin machen die Faszination der Filme aus. Aber auf einem etwas niedirgeren Level wissen auch die Fights zu gefallen im Sinne von "klein aber fein" =)


      Klingt sehr gut. Danke für den Tip (auch @ all) Hab mir Teil 1 gleich mal bestellt. :goodwork:
      So, hab mir den Film gestern angesehen und war richtig begeistert davon.

      Ich hab ja in den letzten Tagen fast nur in Threads geschrieben über Filme, in denen blutrünstige Chinesen auf Rachefeldzug sind. Martial Arts als Werkzeug des Todes und die Filme tragen Titel wie Todeskarawane der Shaolin und Die Rache der gelben Teufel. Doch das ist eigentlich ein Bild von Martial Arts, das ich so gar nicht vertrete.

      Darum war ich auch so positive überrascht von The Karate Kid. Nach dem Bruce Lee Boom der 70er und neben den ganzen US-Martial Arts Filmen, in denen Kampfkunst als blosses Mittel zum (Angriffs-)Kampf verwendet wird, ist The Karate Kid eine Wohltat. Bei den 122 Minuten, die auf dem Cover angeschrieben sind, hatte ich zunächst einige Bedenken. Doch die Story wird nie langweilig. Der Junge, der in seiner neuen Heimat nur Ärger hat und darum völlig überfordert ist, eignet sich sehr gut um die Aussage des Films rüberzubringen. Auch, dass man die Story in der Teenager-Zeit der Figuren erzählt ist ein Vorteil. Gerade in dem Alter macht man Dummheiten und handelt oft unbeherrscht. Und ein hübsches Mädchen ist doch für jeden Jugendlichen ein guter Grund sich mit anderen zu prügeln. :grins: Und das macht Daniel auch. Er ist zunächst unbeherrscht und handelt sehr unüberlegt. Da ist Mr. Miyagi mit seiner Art von Training das Beste, was Daniel passieren konnte. So passt es auch, dass Daniel zunächst ganz normale Arbeiten ausführen muss, bevor er überhaupt etwas lernt, das nach Karate aussieht. Ein Kung Fu Meister sagte mir mal, dass man 24 Stunden am Tag im Training ist. Ich denke dieser Satz passt auch zu den Methoden von Mr. Miyagi. Nur wer sicht selbst beherrscht kann auch wirklich eine Kampfkunst beherrschen. Doch es geht meiner Meinung nach noch weiter. Die Aussage des Films lässt sich auch auf alle anderen möglichen Lebenssituationen anwenden. Somit ist The Karate Kid ein sehr guter Film, in dem es um weit mehr geht als es der Titel vielleicht erahnen lässt.

      8/10