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The Straight Story - Eine Wahre Geschichte

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    Es gibt 19 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Olly.

      The Straight Story - Eine Wahre Geschichte

      Bewertung für "The Straight Story" 11
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      the straight story


      eine wahre geschichte





      regie: david lynch
      drehbuch: joan roach, mary sweeney
      cast: richard farnsworth, sissy spacek, harry dean stanton
      release: 1999
      story:

      der in seinem heimatort laurens/iowa für seinen eigensinn bekannte 73jährige alvin straight (richard farnsworth) hat sich in den kopf gesetzt, seinen erkrankten bruder lyle (harry dean stanton), mit dem er seit zehn jahren zerstritten ist, wiederzusehen, um sich endlich mit ihm auszusprechen. da er kein auto mehr fahren kann, beschließt alvin den langen weg durch zwei bundesstaaten auf seiner rasenmähmaschine anzutreten. auf der sechswöchigen reise begegnen dem verschrobenen wie eigensinnigen alten die unterschiedlichsten menschen, denen er bereitwillig von den höhen und tiefen seines lebens erzählt.


      weitere infos

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      also in 2 sachen ist lynch für mich der unübertreffbare: in mystery und in dramen/emotionen. gerade bei letzterem hat er mit the elephant man schon einen berühmten klassiker gemacht, den er auf emotionaler ebene gesehen (zwar nicht wirklich vergleichbar, aber doch beides dramen) aber mit the straight story bei weitem übertrifft. ein wunderbar inszenierter, ruhiger aber doch interessanter road-movie über einen 73 jährigen kriegs-veteranen, der viele - oft traurige - geschichten zu erzählen hat. auf der reise durch 2 bundesstaaten in den usa um seinen kürzlich erkrankten bruder zu besuchen trifft er dabei auf hilfsbreite menschen die in ihm genau das besondere sehen, das jeder zuschauer dieses filmes auch sieht.ich saß sehr oft mit tränen in den augen vor dem bildschirm und habe ihm zugehört. der film hat bei mir glaub ich genau die wirkung erzählt, die er erzielen sollte. wunderschöner film, mit einem unglaublich authentischen darsteller (der leider ein jahr nach dem dreh verstorben ist. möge er in frieden ruhen) und einem wunderschönen score. der film berührt einfach, unglaublich.

      9,5/10

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      hab ihn auch letztens endlich gesehen.
      ist schon sehr ruhig und langatmig, dafür aber mit herrlicher Musik
      und einem perfektem Ende, das auf eine ganz andere Weise berührt
      und nachdenklich macht. Ganz ohne Kitsch.

      Interessant ist auch, dass, soweit ich gelesen habe, die DVDs OHNE
      Kapitelanwahl sind, da Lynch es als EINE Geschichte haben will.
      Verständlich.

      Tja, dass der Hauptdarsteller sich ein Jahr später umgebracht hat
      ist schon traurig, und gibt dem FIlm unfreiwliig diesen Extra-Melancholie Touch
      (ähnlich wie bei The Crow)

      8/10 Rasenmähern
      Hab den Film gestern das erste mal auf Arte gesehen . Mann , was für ein schöner Film . Lynch beweist wieder mal , dass er auf einem ganz anderen Level spielt , als die meisten anderen Regiseure . Wieder mal ein Film von ihm , der es schaft , einen total umzukrempeln und einem die Welt ein wenig bunter und schöner Zeigt .

      9.5/10 Pkt.

      Hab mir den Film heute angeschaut und muss sagen. Ein Roadmovie der ganz speziellen Sorte. Lynch zeigt, dass er sehr toll emotionale Geschichten machen kann. Mir gefällt so an The Straight Story wie Alvin Straight die Leute auf seinem Weg kennenlernt.

      Angetrieben durch seinen Bruder zu sehen, den er schon Jahre lang nicht mehr gesehen hatt. Ein wirklich toller Film, den man mindestens 1mal gesehen haben sollte.

      9,5/10

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Tomtec“ ()

      Hab ihn vor ein paar Tage zum ersten Mal gesehen.

      Der Film ist unglaublich ruhig und gelassen wie das Gefährt des alten Mannes selber.
      Was mir sehr gut an dem Film gefallen hat ist die Leichtigkeit die der Film mit sich trägt, getragen von wunderschöner, balladesker folk musik mit schönen Aufnahmen der Natur abseits der Straße.
      Hier wird nicht mit gefühlsmäßigen Melodramen aufgefahren, sondern mit einer leichten Melancholie gepunktet. Besonders gut haben mir die Dialoge gefallen, dies gar nicht nötig haben schräg, obszön oder "cool" wirken zu müssen, sondern einfach nur natürlich rüberkommen und viele wunderschöne Zitate enthalten. Bis jetzt halt mir dieses immernoch im Kopf:
      "Was ist das schlimmste am alt werden?"
      "Die Erinnerung an die Jugend".

      The Straight Story ist definitv kein Film für Leute die auf Unterhaltungskino aus sind, auch nicht unbedingt für Cineasten, die auf avantgardistische Inszenierung aus sind und auch nicht für Lynch Fans die nur seine neusten Werke kennen und so etwas erwarten. Alle die einen Film zum mitfühlen, mitdenken und einfahc genießen haben möchten sind hier bestens bedient. Kleiner Film, der groß in Erinnerung bleiben wird!



      New Album "Overcome" In Stores 16.09.2008
      Original von Vynter
      "Was ist das schlimmste am alt werden?"
      "Die Erinnerung an die Jugend".

      Schlichtes und ausdrucksstarkes Zitat, wie der Film selbst.


      Ich zögere hier keine Sekunde den Film die volle Punktzahl zu geben. Ein einzigartiger Film. WOW. So einen Film bekommt man nicht alle Tage zu Gesicht. Und wenn er einen noch in seinen Bann zieht, dann kommt man um die 10 Punkte nicht herum. Solche Geschichten (ein alter Mann geht mit einer Rassenmähmaschine auf eine Reise) schreibt eigentlich nur das Leben. Wer meint dieser David Lynch steht nur für Filme, bei denen der rote Faden bald verloren geht und man sich nun auf diese gewaltige Bracht einfach einlassen muss, der irrt sich gewaltig. Der sollte sich diese wahre Geschichte von Alvin Straight mal ansehen. Für mich der ausdrucksstärkste Film von diesem Perfektionisten. Was mir so ungeheuer gut gefallen hat war dieser langsame Erzählfluss. Wer glaubt es geht richtig ab, wenn Alvin mit seinen Rasenmäher (plus Anhänger) über die Landstraßen Ohios "flitzt", der sollte den Film meiden. Den letzten Absatz, den Vynter geschrieben hat, unterstreiche ich doppelt. Mitfühlen und mitträumen, wenn eine einmalige Geschichte über den Bildschirm flimmert.

      10/10
      "We are explorers in the further regions of experience. Demons to some. Angels to others."
      Jetzt hab ich ihn gerade zum ersten mal gesehen und wollte mal ordentlich ausholen, und merke das meine Vorredner bereits alles gesagt haben. :D

      Wenn Lynch ein hart zu besteigender Berg, mit nebeligen passagen voller mysteriöser Steilwände ist, dann wäre the Straight Story der ungetrübte Ausblick von der Spitze auf die Talsohle. Die Momente schweben einen zu, einfach so.

      10/10
      .

      "Dick Laurent is dead"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Easy Lee“ ()

      Original von Easy Lee

      Wenn Lynch ein hart zu besteigender Berg, mit nebeligen passagen voller mysteriöser Steilwände ist, dann wäre the Straight Story der ungetrübte Ausblick von der Spitze auf die Talsohle. Die Momente schweben einen zu, einfach so.

      10/10


      Punkt. :goodwork:

      Sehr befridigender Film, man muss jedoch auch in der richtigen Stimmung für sein....zumindest ich.
      Maximale Wirkung bei, im Prinzip, minimalem Eindruck...

      Absolut herzerweichende erdige Geschichte, wenn ich ne Frau wäre würde ich spätestens zum Finale glatt heulen :tlol: :D, Spass beiseite, toller Film, und neben Dune einer der Lynch's der mich bereits nach dem ersten Sehen gefangen hat....

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Jim_Dandy“ ()

      juhuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu heute geholt =)

      schon ein paar jahre her das ich den gesehen hab ...

      jetzt hab ich alle filme vom meister :bow:

      nu gut inland empire und eraser head noch nicht ... aber die will ich auch gar nicht ... eraserhead gefällt mir nicht so sehr ... und inland empire , da hat er mMn schon übertrieben ... der ist mir zu unhomogen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Der siebte Samurai“ ()

      "The Straight Story" [David Lynch / USA ´99] - 9,00 / 10

      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern2:

      Albtraumhaft und surreal? Nein, ganz und garnicht. Ein Film, der echter nicht sein könnte. Meister Lynch geht mit "The Straight Story" auffallend typische Wege, was für ihn wiederum untypischer nicht sein könnte. Wir erleben ein bodenständiges Drama, handelnd von einem Mann und seiner Reise. Ein Roadtrip, der in vielerlei Hinsicht so schlicht und doch so einzigartig zugleich ist. Richard Farnsworth spielt seine Figur derart sympathisch und herzlich, dass man den Charakter nach kürzester Zeit in sein Herz schließt, herrlich. Die simplen, aber wirkungsvollen Dialoge, das gemächliche, veträumte Erzähltempo, die malerischen Landschaften und die sagenhafte Musik greifen allesamt ineinander und bereiten ein tragisch-schönes Filmerlebnis auf und sogar amüsante Akzente kann der Film immer wieder setzen. Ein Film über das Leben, den Tod und die Familie. Ein Film, der tröstet und betrübt. Ein Film, der mich nachdenklich zurücklässt und im selben Moment ein äußerst wohliges Gefühl vermittelt. Eine berührende Erfahrung. Wunderschön, einfach wunderschön..






      Ein für David Lynch sehr ungewöhnlicher Film. Kein Mindfuck sondern ein sehr geradliniger und sensibler Film mit vielen unterschwelligen Botschaften wie Freundschaft, Familie, Liebe und Vergebung. Mit herausragenden Schauspielern insbesondere Richard Farnsworth und Sissy Spacek. Ein wunderbares Road Movie das sowohl die Schönheit des Mittleren Westens wie auch die Besonderheit der Menschen dort einfängt. Ein filmisches Kleinod. Sehr zu empfehlen. Besonders für alle die mal einen ganz anderen Lynch sehen wollen.

      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern2: :stern2:
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      Sympathisches, bodenständiges Drama und mein Einstand in die Welt von David Lynch. Obwohl, so ganz stimmt das nicht, immerhin kenne ich Twin Peaks. Jedenfalls habe ich da wohl mit seinem mit Abstand zugänglichsten Film angefangen, auch wenn "The Straight Story" trotzdem kein Film für die Masse ist. Das Erzähltempo passt sich der Geschwindigkeit des Rasenmähers an, was aber keinesfalls negativ zu verstehen ist, denn das ist genau mein Ding. Der Film nimmt sich zentralen Themen an, verpackt diese aber in alltägliche Dialoge, sehr schön.

      8/10


      Als nächstes gebe ich mir dann wahrscheinlich "The Elephant Man". Ich muss mich langsam rantasten ;)


      Ein unglaublich schöner Film. Gestern zu später Stunde mal wieder gesehen. Glaube, es gibt wenige Filme, nach denen man im Anschluss so entspannt einschlafen kann. :)

      Lynch - ungewohnt straight - zeichnet hier die Charakteristiken des Lebensabends, in all ihren melancholischen Facetten. Der Film bietet so viele herzliche Anekdoten und Gesten und wirkt mit seiner entschleunigten und altbackenen Weise unendlich herzlich und bodenständig. Die Hintergründe um Hauptdarstelller Farnsworth geben dem ganzen sogar eine noch speziellere Note. Eine Reflexion über das Leben und den Tod, mit einer der sympathischsten Protagonisten der Filmgeschichte. Atmosphärisch untermauert durch die schier unendlichen Getreidefelder und den kitschigen wunderschönen Tönen eines Badalamentis, dem favorisierten Komponisten von Maestro Lynch. Ein Film zum Schwelgen.






      Lynch hat einige Filme gedreht, mit denen ich absolut nicht anfangen kann. "Straight Story" gehört NICHT dazu.
      Sehr ruhig, fast schon melancholisch- und jederzeit nachvollziehbar. Ein kleines Meisterwerk!
      The Straight Story ist in erster Linie ein äußerst herzlicher Film, der mit einer sympathischen Geschichte und einem ebenso sympathischen Richard Farnsworth aufwarten kann. Gespickt mit vielen liebevollen Begegnungen auf seiner rund 240 Meilen langen Reise, wächst einem die Figur des Alvin sofort ans Herz. The Straight Story ist ein schöner Film über den Lebensabend eines älteren Herren, über Menschlichkeit, Gefühle und Familie. Ohne in Kitsch abzufallen, liefert der Film eine durchgehend emotionale Geschichte, die das Herz erwärmt und einen mit einem konstanten Schmunzeln vor dem Bildschirm verweilen lässt.



      8/10
      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern2: :stern2:
      Mein Filmtagebuch



      „I think storytelling is all about children. We human beings love to hear stories being told - and it first happens when you're a kid.“
      - David Chase

      achingly sad. Das fällt mir immer als erstes ein, wenn das Ende gekommen ist und wir uns von der Hütte entfernen. Jetzt in doppelter Hinsicht, denn Harry Dean Stanton weilt nicht mehr unter uns. Eines von 4 perfekten Werken von David Lynch.
      "We are explorers in the further regions of experience. Demons to some. Angels to others."