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Maborosi - Licht der Illusion - Kore-eda

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      Maborosi - Licht der Illusion - Kore-eda

      Maborosi
      [Licht der Illusion]


      Regie:
      Hirokazu Kore-eda

      Cast:
      Makiko Esumi, Takashi Naitô, Tadanobu Asano, Gohki Kashiyama, Naomi Watanabe, Midori Kiuchi, Akira Emoto, Mutsuko Sakura, Hidekazu Akai, Hiromi Ichida, Minori Terada, Ren Osugi

      Produktion:
      Japan, 1995


      Info: IMDB OFDB DEUTSCHE Seite mit vielen Infos zum Film


      Inhalt:
      Ein glückliches junges Paar. Heiter und ausgelassen in Tokio. Plötzlich und ohne ersichtlichen Grund bringt er sich um. Sie verfällt in unglauliche Trauer. Irgendwann zieht sie mit ihren Kindern aufs Land, heiratet einen älteren Mann und nach und nach, durch den Alltag, die Kinder, das Landleben, beruhigt sie sich ein wenig. Ein wunderbar ruhiger Film, der einem Zeit gibt, eine langsame Entwicklung nachzuempfinden. Traurig, aber auch tröstlich, manchmal gar heiter. "Licht der Illusion folgt dem Weg eines Menschen, der sich in die Reflexion über das Leben und den Tod versenkt. Es ist die Geschichte einer Frau, welche nach einer Zeit der tiefen Trauer ihren Platz im Leben wiederfindet. Die Trauer kann nur durch die Beständigkeit des Alltagslebens und durch die Kraft der Natur überwunden werden." (Hirokazu Kore-eda)


      Nach Hirokazu Kore-edas Film "Nobody Knows" war ich natürlich gespannt auf einen seiner ersten Werke "Maboroshi". Dieser Film ist einer der schönsten und beeindruckensten Filme, die ich seit langem gesehen habe. Der Film ist sehr ruhig inszeniert mit statischer Kamera und es wird oft aus der Distanz gefilmt. Ziel von Koreeda war es auch die schöne Umgebung einzufangen, was natürlich mehr als gelungen ist. Die Schauspieler spielen sehr gut, auch die kleinen Kinderdarsteller machen ihre Sache optimal. Auch hat hier Asano Tadanobu eine kleine, aber wichtige Rolle. Der Film ist zwar ruhig und ein wenig schleppend inszeniert, aber er zieht einen von den ersten Minuten an sofort in den Bann. Die Musikuntermalung passt auch wunderbar, hat mir sehr gefallen. Die melancholische Musik passt einfach zu jeder Szene hervorragend.
      Eine kalte, bedrückende Atmosphäre begleitet den Film von Anfang bis Ende, aber trotzdem ist der Film schön anzusehen und er wirkt auch auf den Zuschauer.
      Ich kann diesen Film Cineasten und Filmliebhabern wärmstens empfehlen, denn dieses wunderschöne Stück Film ist ein wahres "Eye Candy" von einem der talentiertesten und besten Regisseure Japans und meiner Meinung nach auch weltweit.

      "Ich hatte das Glück, Mabaroshi zu entdecken. Die unglaubliche Einfachheit des Films tauchte mich in eine Flut von Emotionen, liess mich das Leben und Schickal einer jungen Unbekannten teilen, einer mir fernen und doch so nahen Frau ergriffen vom ruhigen, friedvollen Fluss der Geschichte, wurde ich von grosser Dankbarkeit erfüllt. Der Film gab mir diese besondere intime Vertrautheit zurück, jene geheimnisvolle Identität, welche nur in Japan ihren Ausdruck findet." Jeanne Moreau

      Noch eine kurze Bio zu dem Regisseur:

      KORE-EDA Hirokazu
      geboren 1962 in Tokyo, Abschluß in Literatur an der Waseda-Universität durch seine Fernsehdokumentationen wurde er bekannt, u.a.
      - ‘Hou Hsiao-Hsien and Edward Yang‘ ein Portrait der beiden Regisseure
      - ‘August without him' - ein Videotagebuch über den ersten Japaner, der in der Öffentlichkeit gegen AIDS kämpfte
      - ‘Without Memory' - 3 Jahre lang begleitet der Film einen Mann, der nach einem Behandlungsfehler unter partiellem Gedächtnisverlust leidet - er kann sich jeweils nur kurzfristig zurück erinnern.
      - After Life ist sein zweiter Spielfilm nach Maborosi No Hikari (1995) und vor Distance(2001), Nobody Knows(2004) und Hana Yori Mo Naho(2006).


      Screenshots:

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