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Hanabi / Hana-bi - Feuerblume (Japan, 1997, Kitano)

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    Es gibt 9 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von The_Ghost.

      Hanabi / Hana-bi - Feuerblume (Japan, 1997, Kitano)

      HANA-BI



      Originaltitel: Hana-bi
      Herstellungsland: Japan
      Erscheinungsjahr: 1997
      Regie: Takeshi Kitano
      Darsteller:
      Takeshi Kitano
      Kayoko Kishimoto
      Ren Osugi
      Terashima Susumu
      Tetsu Watanabe
      Hakuryu
      Yasuei Yakushiji
      Taro Istumi
      Kenichi Yajima
      Makoto Ashikawa
      Yuuko Daike
      Edamame Tsumami

      Trailer
      ofdb
      Review bei afw


      Durch schmerzhafte Schicksalsschläge wird der knallharte Polizist Nishi aus der Bahn geworfen: Seine Frau Miyuki erkrankt unheilbar an Krebs und hat nur noch wenige Wochen zu leben. Sein jahrelanger Partner und bester Freund Horibe ist nach einer Schussverletzung querschnittsgelähmt und an den Rollstuhl gefesselt. Nishi hat nichts mehr zu verlieren. Er kehrt der Polizei den Rücken und plant einen Bankraub. Schuldbeladen will er Horibe wertvolle Malutensilien kaufen und ihm so Lebensfreude wiederbringen. Die letzten Lebenswochen seiner Frau will er mit ihr gemeinsam im Luxus verbringen, durch Japan reisen und zweite Flitterwochen am Fujiyama genießen. Doch die Vergangenheit lässt den nach Erlösung strebenden Nishi nicht los...



      Hana-Bi ist echt ein Meisterwerk. Eine traurige Geschichte in wunderschönen Stil und Aufnahmen erzählt. Klasse Schauspieler, ein paar witzige Szenen und Dinge zum Nachdenken. Dieser Film gehört IMO auch auf die Liste der Filme, die man als Filmliebhaber gesehen haben sollte.

      :stern::stern::stern::stern::stern::stern::stern::stern::stern::stern:






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      Ja, wahrlich ein Meisterwerk und einer der besten Filme der 90er. Für mich ist dies Kitanos bester Film als Regisseur. Er war auch für das Drehbuch zuständig und natürlich war er auch der Hauptdarsteller des Films. Der Film ist geradezu eine Bilderflut, egal ob Landschaftsaufnahmen, am Strand, die Stadt oder die ganzen Zeichnung oder Malereien, die von Kitano selbst stammen. Auch ist es ein wortkarger Film, weil Kitano will viel mit Bildern und Metaphern vermitteln. Ich kann mir vorstellen, dass es für einige Zuschauer anstrengend ist, den Film zu verfolgen. Der Film ist nicht jedermanns Sache, aber für Cineasten und natürlich für Filmfanatiker ist dieser ein echter Schatz. Kitano pur eben!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Hainz“ ()

      Noch nicht mehr Antworten zu diesem grossartigen Film? Für meinen Geschmack ist der Film zwar schon mehr als genug Drama, doch bei Kitano liegt man meistens nicht falsch. Die Geschichte erzählt er gewohnt ruhig, spickt sie mit einigen Gewaltszenen (wie so oft kurz aber heftig) und zeigt auch, dass er ein talentierter Maler ist. Denn einer der Charaktere im Film malt Bilder, die vom Meister (Takeshi Kitano) selbst stammen. :goodwork:
      Toller Film. Ein optisches Leckerbissen, mit tollen und langen Einstellungen, schönen Naturaufnahmen und einer generell sehr ruhigen Erzählweise. Und genau so muss das auch sein. Selten ein Drama gesehen, welches bei mir so gut punkten konnte. Der Film ist traurig, an manchen Stellen witzig, sympatisch. Kitano spielt seine Rolle als wortkargen und scheinbar emotionslosen Menschen glaubhaft. Die Gewalt kommt so schnell, wie sie auch schon wieder verschwunden ist und hinterlässt einen leichten Eindruck der Verzweiflung stehen. Der Film wühlt auf, regt zum nachdenken an und ist so voller versteckter Emotionen. Das Ende lässt einem nachdenklich zurück, aber passt perfekt zu diesem, gänzlich gelungenen, Meisterwerk. Nur zu empfehlen. :goodwork:

      9/10

      freido schrieb:

      @The_Ghost ohne Lob für dieses Werk kommst du hier aber nicht weg. Habe genau im Blick, was ihr auf letterboxd logged :D

      Auch wenn ich selbst nichts geschrieben habe, obwohl ich den dieses Jahr gesehen habe :uglylol:


      Ich habe sogar noch vor ein, zwei Sätze zu schreiben, war nur bisher zu faul dazu :D

      Wer Hana-Bi noch nicht gesehen hat, kann dies zur Zeit in ARTE Mediathek nachholen!
      Takeshi Kitano liefert mit Hana-Bi einen ruhigen und poetischen Yakuza Film, der mit wenigen Worten, dafür umso stärkeren Bildern glänzt. Dramaturgisch eher unwöhnlich, entfaltet Hana-Bi eine Kraft, die bis zum Ende anhält. Die subtilen, aber sehr gelungenen emotionalen Momente runden diesen tollen Film ab.
      Erwähnenswert ist noch die schöne Musik, die die ruhigen Bilder passend untermalt.

      8/10