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Kikujiros Sommer (Takeshi Kitano)

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    Es gibt 11 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Burning.

      Kikujiros Sommer (Takeshi Kitano)

      Bewertung für "Kikujiros Sommer". 2
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      Kikujiros Sommer



      Originaltitel: Kikujirô no natsu
      Herstellungsland: Japan
      Erscheinungsjahr: 1999
      Regie: Takeshi Kitano
      Darsteller:
      Takeshi Kitano
      Yusuke Sekiguchi
      Kayoko Kishimoto
      Yuuko Daike
      Kazuko Yoshiyuki
      Beat Kiyoshi
      Great Gidayu
      Rakkyo Ide
      Nezumi Mamura
      Fumie Hosokawa
      Akaji Maro
      Daigaku Sekine

      ofdb




      Masao ist 8 Jahre alt und lebt bei seiner Oma in der Großstadt. Während der Ferienzeit würde es sehr langweilig für den kleinen Jungen werden da sein bester Freund in den Urlaub fährt. Auch seine Großmutter hat kaum zeit für den Jungen da sie arbeiten muss. Also beschließt er sich auf die Suche nach seiner Mutter zu machen. Diese hat ihn vor Jahren im Stich gelassen doch trotzdem möchte Masao sie einmal kennen lernen. Er packt seinen Rucksack, schnührt die Schuhe und macht sich auf den Weg. Doch kommt ein so kleiner Junge natürlich nicht weit, er ist zu jung um alleine gehen zu können. Da kommt es ganz gelegen das seine Großmutter eine gute Freundin hat dessen Mann Masao begleiten soll. Dieser ist von der Idee zuerst ganz und gar nicht begeistert da er seine Zeit ganz anders verbringen möchte und so ist es kein Wunder das er das Geld was für die Reise der beiden vorgesehen war in wenigen Stunden verzockt. Ist das nur eines von vielen Schlamasseln oder werden die beiden tatsächlich noch Masao's Mutter ausfindig machen können?



      Takeshi Kitano spielt neben dem kleinen Jungen Yusuke Sekiguchi mal wieder die Hauptrolle in einem seiner Filme. Sein Charakter ist wieder typisch für ihn. Ein alter Gangster, der nicht viel spricht, von außen kalt und egoistisch wirkt, aber im Inneren doch irgendwie herzlich, und freundlich. Auf der Gegenseite dieses Charakters ist wie gesagt Yusuke Sekiguchi der die Rolle des kleinen Jungen Masao übernommen hat. Seine Darbietung ist auch glaubwürdig und man fühlt schon früh mit dem armen Jungen mit. Zugleich macht der Film einfach Spaß, wenn man die beiden Charaktere auf ihrer Reise beobachtet.
      "Kikujiros Sommer" ist ein ruhiger Film, dessen Story in wunderschönen Bildern und wieder mal mit dem fabelhaften Soundtrack von Joe Hisaishi untermalt wird. Und obwohl keine riesige Spannung erzeugt wird und keine Actionszenen enthalten sind, wird es nie langweilig. Dafür ist auch der eingesetzte Humor verantwortlich. Auch wieder typisch Kitano, aber keineswegs so derb und übertrieben wie in "Getting Any!" oder "Sonatine". Es ist kein aufgesetzter Humor sondern vielmehr aus dem alltäglichen Leben gegriffen.
      Ganz toller Film, bei dem ich auch zur Höchstwertung tendiere.

      :stern::stern::stern::stern::stern::stern::stern::stern::stern::stern:

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      Einer meiner Lieblinge zusammen mit Hana-Bi und Kid's Return von ihm. In diesem Film kann man Kitano nur lieben! Seine liebenswerte Art wie er spielt ist unnachahmlich. Beispielsweise die Szene im Krankenhaus, wo er seine Mutter sehen will, finde ich sehr bewegend. Dieser Gesichtsausdruck spricht Bände und dazu der schöne, traurige Score von Joe Hisaishi.
      Der Film ist viel flotter und lebendiger inszeniert und strahlt wie ein Sonnenschein. Kikujiro ist auch viel einfacher zugänglich und macht sehr viel Spaß, kein Vergleich mit seinen anderen Werken. Zwei Stunden wunderbare Unterhaltung mit liebenswerten Darstellern! Nach diesem Film hat man ein großes Lächeln im Gesicht. :grins:
      Allgemein auch einer meiner Lieblingsfilme! Von mir bekommt er auch die Höchstwertung!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Hainz“ ()

      Noch nicht mehr dazu geschrieben worden? Eigentlich ein Skandal... :aargh: Kann mich mit der Bewertung und dem Kommentar nur den anderen anschliessen. Ein wirklich wunderschöner Film mit wunderschöner Musik, die ich mir auch ohne Film immer wieder gern anhöre. Einige Szenen sind etwas schräg aber sonts ist es ein Film, den sich jeder (auch wenn er/sie Japanfilme nicht mag) bedenkenlos ansehen kann oder ansehen muss! :goodwork:

      10/10
      Gut, meine Frage hat sich somit erledigt, nach all den positiven Meinungen ^^
      Wollte eigentlich fragen, ob sich der Film für einen DVD-Kauf lohnt, da es ihn ja mittlerweile recht günstig als dt. DVD gibt.
      Ich konnte bisher mit Kitano nicht viel anfangen, ausser Zatoichi.

      Hat jemand zufällig die dt. DVD und kann was zur Qualität der Scheibe sagen?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Soljah“ ()

      Original von Soljah
      Gut, meine Frage hat sich somit erledigt, nach all den positiven Meinungen ^^
      Wollte eigentlich fragen, ob sich der Film für einen DVD-Kauf lohnt, da es ihn ja mittlerweile recht günstig als dt. DVD gibt.
      Ich konnte bisher mit Kitano nicht viel anfangen, ausser Zatoichi.

      Hat jemand zufällig die dt. DVD und kann was zur Qualität der Scheibe sagen?


      Kann was zu deinem Kitano-Geschmack sagen. *g* Konntest nur was mit Zaotichi anfangen? Kenn ja deinen Geschmack nur so ungefähr, doch gib den Filmen noch ne Chance. Vor allem Scene at the Sea, Kids Return, Sonatine, Hana-Bi und eben Kikujiro.
      @ O-Lee

      Spoiler anzeigen
      Etwas spät, aber naja... Ich denke, dass die Mutter eine neue Familie hatte. Ich bin mir da aber nicht mehr so ganz sicher, da ich den Film länger nicht mehr gesehen habe.


      Den Film muss ich mir wirklich mal wieder ansehen, da er zu meinen absoluten Lieblingsfilmen von Kitano und auch generell aus Asien gehört. Schöner Film mit einem wunderbaren Soundtrack von Joe Hisaishi. Ich denke, ich könnte mir den Film noch tausendmal anschauen und er würde mir nicht langweilig werden. Von mir gibts dafür die volle Punktzahl. :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Kayero“ ()

      Bin da deiner Meinung. Den Film (wie auch Sabus Blessing Bell) kann ich mir immer und immer wieder ansehen. :goodwork:

      Spoiler anzeigen
      Dass die Mutter eine neue Familie hat, hab ich auch gedacht. Aber wieso sollte sie sich nicht mehr bei der Grossmutter melden, die ja für den kleinen sorgt?Muss mir den Film auch wieder mal ansehen, dachte der kleine sieht diese Frau und ihre Familie. Die Mutter sollte er aber zumindest von Fotos kennen. Jedoch hat er nicht gross reagiert so weit ich mich erinnere.
      Original von O-Lee
      Bin da deiner Meinung. Den Film (wie auch Sabus Blessing Bell) kann ich mir immer und immer wieder ansehen. :goodwork:

      Spoiler anzeigen
      Dass die Mutter eine neue Familie hat, hab ich auch gedacht. Aber wieso sollte sie sich nicht mehr bei der Grossmutter melden, die ja für den kleinen sorgt?Muss mir den Film auch wieder mal ansehen, dachte der kleine sieht diese Frau und ihre Familie. Die Mutter sollte er aber zumindest von Fotos kennen. Jedoch hat er nicht gross reagiert so weit ich mich erinnere.


      Spoiler anzeigen
      Hmm... da ist was dran. Wo ich so darueber nachdenke, koennte es wirklich sein, dass das nicht seine Mutter war, sondern nur irgendeine Frau. Wenn ich den Film wieder gesehen hab (was dauern kann, da die DVD in Deutschland ist...) werde ich sicher wieder dazu schreiben, aber nun will ich nichts dazu sagen, da ich sonst noch irgendwas voellig falsches erzahle. ;)


      Blessing Bell habe ich noch nicht gesehen, klingt aber interessant. Muss ich mir mal anschauen. Ich hoffe nur, dass HMV den fuer einen vernuenftigen Preis hat.
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      Was für eine sympathische Überraschung. Kikujiro überzeugt mit einer durch und durch herzerwärmenden Geschichte, die sich um ein liebenswertes Gespann aus älterem Herren und einem Jugen dreht, die gemeinsam einen seltsamen wie schönen Sommer erleben. Mit allerlei Zwischenstationen und Erlebnissen, reisen sie einmal quer durchs ganze Land und entwickeln eine immer tiefere Bindung zueinander. Diese kann dank der schönen Inszenierung auch auf den Zuschauer überspringen und je mehr Laufzeit vergeht, desto mehr wachsen einem die beiden ans Herz. Gerade die frühen Szenen, in denen sie sich gegenseitig kennenlernen, warten mit einigen sympathischen Szenen auf, auf denen später gekonnt aufgebaut wird. Der asiatische Humor ist und bleibt eine Sache für sich, doch in Kikujiro hat er dann überraschend oft gezündet, auch wenn so manche Szenen bzw. Träume an weirdness wieder nicht zu überbieten waren.

      Kikujiro macht Spaß zu schauen, gerade wegen der fröhlichen Inszenierung, dem tollen Score und nicht zuletzt der beiden Hauptdarsteller. Ein Roadtrip zum wohlfühlen, der schneller wieder vorbei ist, als er begonnen hat.
      Mein Filmtagebuch



      „I think storytelling is all about children. We human beings love to hear stories being told - and it first happens when you're a kid.“
      - David Chase

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