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Lorenzos Öl

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    Es gibt 5 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Olly.

      Lorenzos Öl

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      Lorenzos Öl




      Genre: Drama

      Crew:

      Regie: Goerge Miller
      Drehbuch: Goerge Miller, Nick Enright
      Produzent/en: Goerge Miller, Doug Mitchell
      Musik: -
      Kamera: John Seale
      Schnitt: Marcus D'Arcy, Richard Francis-Bruce

      Cast:

      • Susan Sarandon
      • Nick Nolte
      • Sir Peter Ustinov
      • Kathleen Wilhoite
      • Margo Martindale
      • Maduka Steady



      DVD bei Amazon.de:
      BBCode Amazon B00005UWQP (Affiliate-Link)




      Story:

      Dieses auf einem wahren Fall beruhende Drama erzählt die Geschichte des an der unheilbaren ALD-Krankheit befallenen Lorenzo Odeone. Dessen Eltern wollen sich mit dem Urteil der Ärzte nicht zufrieden geben, dass ihrem Sohn nur noch zwei Jahre zu leben gibt und er bis dahin schwerst behindert und unfähig, sich selbst zu ernähren, bekleiden oder gar zu kommunizieren sei. Sie suchen nach einem Heilmittel für die Krankheit, eignen sich selbst ein Fachwissen an enormer Größe an und kommen der Lösung immer näher, ohne dabei zu merken, dass sie sich selbst und ihre Ehe immer mehr zerstören.

      Kritik:

      Eines vorweg: "Lorenzo's Oil" ist einer, wenn nicht DER, depremierendste Film, den ich jemals gesehen habe. Regisseur und Drehbuchautor Goerge Miller präsentiert dem Zuschauer hier mit Sicherheit keinen Gute-Laune-Film mit sicherem Happy End, sondern ein knallhartes Drama, das auf Fakten beruht. Inwieweit sich der Film auch an die tatsächlichen Ereignisse hält, weiß ich nicht. Aber dennoch finde ich, dass der Film verdammt realistisch inszeniert und packend gespielt ist. Dafür sorgt die großartige Besetzung der beiden Hauptcharaktere durch Susan Sarandon und Nick Nolte. Gerade das Zusammespiel dieser beiden wirkt so natürlich, echt und überzeugend auf ganzer Linie. Die Obsession der Figuren und das eigene Zugrunderichten durch eine Arbeit, die nie Erfolg versprochen hat, ist hier näher fühlbar, als in den meisten Dramen mit ähnlicher Geschichte, die ich kenne.

      Der Film ist mit über 2 Stunden Laufzeit nicht gerade ein Streifen für Zwischendurch. Und das sollte er auch nicht sein, denn um sich auf die Geschichte konzentrieren zu können, muss man Geduld mitbringen. Die schrecklichen Anfälle, die der kleine Lorenzo iimmer wieder durchleiden muss, sind nicht gerade schön anzusehen. Man leidet selber mit.

      Achtung: Leichte Spoiler!


      "Lorenzos Öl" ist ganz großes Kino mit einer emotionalen Einschlagkraft, die fesselnder nicht mehr sein könnte. Die Story ist nicht "neu" (zumindest gibt es dutzende Filme mit ähnlichem Plot), aber auf die mitunter wohl fesselndste Weise erzählt. Was den Film noch von anderen biographischen Verfilmungen unterscheidet, ist, dass er nicht "aneinandergereiht" wirkt, sondern flüssig im Erzählstil und weiß, was er zu erzählen hat: Die Geschichte einer Familie nämlich, die gegen alle Ratschläge und Prognosen um das Überleben ihres Kindes gekämpft hat, ohne dabei auch nur einmal an sich selbst zu denken. Die Belohnung des ganzen ist eine Tat gewesen, die keiner der Ärzte vor ihnen geschafft hat: Ein Mittel, dass den Verlauf der Krankheit stoppt.
      Zweifel kommen ihnen mit Sicherheit auch auf. Aber nur, um danach mit neuem Mut und neuer Überzeugung an die Arbeit zu gehen. Fesselnd, emotional und unheimlich realistisch.

      Nach dem Film:

      Michaela Odone starb im Juni 2000 an Lungenkrebs.

      Lorenzos behandelnder Arzt starb am 20 Januar 2007.

      Lorenzo Odone lebt heute noch. Er ist stumm, taub, blind und bewegungsunfähig, kann aber nach Angaben seines Vater durch das Blinzeln seiner Augen oder dem Tippen seiner Finger mit anderen kommunizieren und nimmt seine Umgebung vollkommen wahr. Lorenzo feierte am 29. Mai 2007 seinen 29. Geburtstag - und ist damit 21 Jahre älter geworden, als seine Ärzte damals prophezeiten.
      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase



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      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von „Data“ ()

      Ich habe den Film einmal im Fernsehen gesehen, ich wollte den nicht wieder sehen, aber nicht weil er etwa schlecht war, ganz im Gegenteil aber der Film war wirklich traurig. Eine Familie die um ihren Sohn kaempfte, und das die Geschichte noch dazu wahr ist macht den Film noch trauriger. Von den Schauspielern alles sehr gute Leistungen, Nick Nolte spielt den Vater der sich bemueht seine kranken Sohn zu retten genial und auch Susan Sarandon als Mutter. Wie Data schon gesagt hat, hat der Film harte Szenen eben wenn Lorenzo seine Anfaelle bekommt, ist das wirklich schlimm.
      Original von Milan
      Ich habe den Film einmal im Fernsehen gesehen, ich wollte den nicht wieder sehen, aber nicht weil er etwa schlecht war, ganz im Gegenteil aber der Film war wirklich traurig.


      Stimmt, dasselbe ging mir auch schon durch den Kopf: Will ich mir das ganze nochmal antun? Der Film war emotional, wie ich schon geschrieben habe, verdammt packend. Mir zumindest ging er tagelang nach dem Sehen nicht mehr aus dem Kopf, ich musste irgendwie immer an das ständige Unwohl-Gefühl zurückdenken, das ich empfand, als ich den Eltern bei ihrem Kampf für ihren Sohn zugesehen habe.

      Der Doktor der Familie (im Film gespielt von Sir Peter Ustinov) ist übrigens dieses Jahr gestorben.
      Michaele Ordeone starb bereits vor 7 Jahren (also im Jahre 2000) an Krebs.
      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase



      Original von Data
      Original von Milan
      Ich habe den Film einmal im Fernsehen gesehen, ich wollte den nicht wieder sehen, aber nicht weil er etwa schlecht war, ganz im Gegenteil aber der Film war wirklich traurig.


      Stimmt, dasselbe ging mir auch schon durch den Kopf: Will ich mir das ganze nochmal antun? Der Film war emotional, wie ich schon geschrieben habe, verdammt packend. Mir zumindest ging er tagelang nach dem Sehen nicht mehr aus dem Kopf, ich musste irgendwie immer an das ständige Unwohl-Gefühl zurückdenken, das ich empfand, als ich den Eltern bei ihrem Kampf für ihren Sohn zugesehen habe.

      Der Doktor der Familie (im Film gespielt von Sir Peter Ustinov) ist übrigens dieses Jahr gestorben.
      Michaele Ordeone starb bereits vor 7 Jahren (also im Jahre 2000) an Krebs.


      Ich habe ihn bis heute nicht mehr gesehen, aber ich habe ihn noch gut in Errinerung. Die DVD sollte ich mir auch mal holen bei Amazon, 7.95 ist fuer so einen guten Filmen nicht viel.

      Sir Peter Ustinov ist ja auch gestorben, einfach 4 Jahre spaeter, 2004.
      Habe ehrlich geagt Angst mir diesen Film anzukucken. Das der auch noch auf wahren Tatsachen beruht, daß würde mich bestimmt auch noch lange beschäftigen und richtig mitnehmen. Trotzdem werde ich mir den Film wohl nochmal ankucken.
      Aber wenn ich lese der Junge ist jetzt blind, stumm, taub und bewegungsunfähig...das nimmt mich ja schon mit wenn ich so etwas nur lese....

      Scheint ziemlich harter Tobak zu sein für sensible Gemüter!
      Blu-ray-Neuauflage erscheint am 20. September 2019!

      Quelle: bluray-disc.de/blu-ray-filme/136230-lorenzos_oel_neuauflage

      Manche behaupten es sei der beste Film von George Miller. :D
      Kleines Pandemie-Abc für Querdenker:
      Distanzunterricht: Dis- als verneinend vorangestelltes Wortbildungselement (vgl. Dis-Harmonie) leitet diese Sprachneuprägung für nicht stattfindenden Unterricht an Tanzschulen ein.

      © Salzburger Nachrichten
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