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Krass! - Running with Scissors

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    Es gibt 3 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Bavarian.

      Krass! - Running with Scissors

      KRASS!
      Running with Scissors



      Darsteller: Annette Bening, Brian Cox, Gwyneth Paltrow
      Regisseur(e): Ryan Murphy
      Format: Dolby, PAL, Surround Sound
      Sprache: Deutsch, Englisch, Französisch
      Region: Region 2
      Bildseitenformat: 16:9
      FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
      Studio: Sony Pictures Home Entertainment
      DVD-Erscheinungstermin: 19. Juni 2007
      Spieldauer: 117 Minuten

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      Inhalt:
      Der sechsjährige Augusten Burroughs hat es wahrlich nicht leicht. Vater Norman, ein Mathematik-Professor, ist dem Alkohol verfallen und seine Mutter Deirdre der irrigen Meinung, ihre poetischen Ergüsse würden alsbald veröffentlicht und sie dadurch weltberühmt werden. Als die Ehe der Burroughs nicht mehr zu retten ist, wird Augusten in die Familie von Deirdres Therapeuten abgeschoben. Und obwohl auch bei den Finchs jedes Mitglied unter massiven psychischen Probleme leidet, scheint sich der Kleine dort so richtig wohl zu fühlen.

      Die Welt der "Royal Tenenbaums" lässt grüßen bei dieser schrägen, aber stets auch liebevollen Adaption der zum Bestseller avancierten Kindheitserinnerungen von Augusten Burroughs. Dabei gelingt "Nip/Tuck"-Macher Ryan Murphy das schwierige Unterfangen, das Menschliche seiner extrem exzentrischen Charaktere herauszuarbeiten. Besonders bemerkenswert sind die Leistung der Darsteller um Annette Bening als Monster-Mama und Brian Cox als Seelenklempner. Für Literatur-Liebhaber und Freunde des abseitigen Humors.


      TRAILER

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      Running with Scissors bietet ein buntes pottpori an hochkarätigen darstellern (annette benning, alec baldwin, gwyneth paltrow, evan rachel wood... auch patrick willson hat einen kurzen gastauftritt), eine verrückte und gleichzeitig traurige story, einen gut gewählten und platzierten soundtrack sowie hier und da ein paar spritzer schwarzen humor.

      running with scissors hat mir sehr gut gefallen, vor allem der wechsel von witzigen zu traurigen szenen, und die ganze skurile aber dennoch realistisch wirkende aufmachung.

      9/10

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      Heute bei den Schnäppchen im MM gefunden. Running with Scissors ist genau einer von den kleinen abstrusen Indiefilmen wie sie Wes Anderson ständig vom Stapel lässt. Man verliert sich regelrecht in den vor Exzentrik überbordenden Charakteren, die einem so richtig ans Herz wachsen gerade weil ihre Situation so verloren scheint. Das ganze Szenario scheint völlig verquer und an den Haaren herbeigezogen zu sein und doch findet man in jedem Charakter ein Stück Wahrheit.
      Gerne hätte ich noch mehr von Jill Clayburgh und Gwyneth Paltrow gesehen, die eine als desillusionierte Mutter die versucht das bisschen Normalität das ihr vergönnt ist zu bewahren und die andere als fromme Weltfremde mit Vaterkomplex die womöglich das grösste Opfer von Finchs liebevoller Tyrannei darstellt.

      Ebenfalls erwähnen möchte ich Evan Rachel Wood, deren Figur zwar etwas blass bleibt im Vergleich zu den anderen, aber durch ihre alleinige Präsenz zumindest bei mir schweren Eindruck hinterlassen hat. Ich kenne bislang eine handvoll Filme mit ihr und in jedem hinterlässt sie einen grösseren Eindruck. Seit Across The Universe bin ich ihr endgültig verfallen (und seit dem sie im Gothic Outfit rumläuft (Einfluss von Marilyn Manson ? ;) ) noch mehr)

      Wer Filme wie I Heart Huckabees, Magnolia oder wie schon erwähnt die Wes Anderson Filme mag und für den Filme durchaus auch mal in Melancholie versinken dürfen sei dieser Film uneingeschränkt zu empfehlen.

      8/10 alles zuammenhaltende Träume (mit Gulasch ^^)

      P.s
      Und bitte..BIITTE. vergesst den deutschen Titel. Oh mann... :nono:
      Signatur lädt...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „goodspeed“ ()

      "Running with Scissors" [Ryan Murphy / USA ´06] - 5,50 / 10

      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :halbstern: :stern2: :stern2: :stern2: :stern2:

      Schräg, eigen, fernab vom Mainstrem, schriller Indipendent-Movie? Gerne doch. Meine Einstellung änderte aber dennoch nichts daran, dass ich mich mit diesem Film etwas schwer tat und wohl nicht so ganz meinen Nerv traf. Gerade im ersten Drittel musste ich mich förmlich zwingen weiterhin dran zu bleiben, denn inhaltlich plätscherte vieles so vor sich hin, so sehr ich diese Phrase auch hasse. Einige skurrile Momente wirkten viel zu aufgezwungen, auch wenn es grundlegend natürlich toll ist, wenn man Sehgewohnheiten sprengt..aber anders ist halt doch nicht immer gleich gut. Gerade Annette Benings Rolle war es, die gerade in der Anfangsphase sehr anstrengend wirkte. Diese hysterisch-weinerliche Art, die man schon so gut aus “American Beauty” kennt war meiner Meinung nach ein ziemlicher Nervfaktor, wobei sich das im Laufe einstellte. Man hatte sicherlich einige, kreative Szenen im Angebot und gerade in den ruhigen, nüchternen Szenen kam recht gutes Drama zum Vorschein – insgesamt kann ich aber nur bedingt von einem sehenswerten Werk sprechen. So unüblich die Inszenierung auch war, die Qualität letztendlich eher guter Durchschnitt. War wohl einfach nicht mein Film..