ANZEIGE

Black Water

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Es gibt 7 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Olly.



      Originaltitel: Black Water
      Land / Jahr: Australien 2007
      Regie + Drehbuch: David Nerlich, Andrew Traucki
      Produzent: Michael Robertson
      Laufzeit: ca. 90 Minuten
      FSK: ab 16 Jahren
      Genre: Horror, Thriller
      Darsteller: Diana Glenn, Maeve Dermody, Andy Rodoreda


      Inhalt:

      Die Schwestern Grace und Lee sind gemeinsam mit Lees Freund Adam in Nordaustraliens Sumpfgebieten unterwegs. Nach einem Abstecher zu einer Krokodilfarm (besonders beliebt bei Touristen: die martialische Fütterung der tonnenschweren Reptilien …), geht es zum Angelausflug in ein weit verzweigtes Flussdelta. Doch der nette Urlaubstrip kippt in Sekundenschnelle in nackten Terror um, als das Boot kentert. Während das Trio sich mit Ach und Krach auf die halbhohen Mangrovenbäume flüchten kann, wird ihr Bootsführer mit präzisen Bissen zu Tierfutter zerlegt. So klammern sich die Urlauber nun an das wenig sicher wirkende Geäst, das Boot steckt kieloben im Schlamm fest, und irgendwo in dem schwarzen Gewässer um sie herum lauert der Tod. Geduldig, leise, gut versteckt. Mal ist es nur ein Plätschern, dann das nächtliche Zermalmen von Beuteknochen, das die Verzweifelten bis ins Mark erschauern lässt – die urzeitlichen Bestien sind gleichzeitig allgegenwärtig und unsichtbar. Sie haben Blut geschmeckt und sind nicht bereit, ihr Territorium zu räumen



      Last Watch:
      1. Macross Zero 2. Kuma Kuma Kuma Bear 3. Interspecies Reviewers 4. The Gymnastics Samurai 5. After the Rain
      ANZEIGE

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Tomtec“ ()

      Trailer sieht ganz nett aus. Auf jeden Fall ein Film den man sich auf DVD anschauen kann. Die Krokodile sehen, was man so gesehen hat auch realistisch aus. :)

      Edit: Und wenn das stimmt, was die Homepage sagt, dann sehen die Krokos so realistisch aus, weil es echte sind. Das ist echt mal heftig. :)
      "Rappen kann tödlich sein - Autofahren auch"


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Hito“ ()

      Klingt wie gesagt interessant, lustig finde ich hier, dass die Homepage so aufgemacht ist, als gäbe es eine eigene australische Filmfirma für Tier- bzw. Krokohorror :goodwork:
      Black Water kann ich jedem empfehlen, der auf Tierhorrorstreifen steht. Die Schauspieler sind zwar unbekannt. Aber erledigen ihren Job einwandfrei. Das Krokodil sieht verdammt realistisch und beängstigend aus. Es werden einem sogar 1-2 krasse Szenen geboten.

      In allem ein kleiner und feiner Schocker aus Australien.

      Spoiler anzeigen
      Als der Ehemann im Gewitter gefressen wird. Und man hört das knacken der Knochen. Ich fand, die Szene schon heftig.:(



      9/10

      Last Watch:
      1. Macross Zero 2. Kuma Kuma Kuma Bear 3. Interspecies Reviewers 4. The Gymnastics Samurai 5. After the Rain

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Tomtec“ ()



      Außer der ungewohnten Location bietet auch BLACK WATER nichts Neues im Bereich der Kroko-Horrorfilme. Konnte man aber auch nicht wirklich erwarten, das Genre kann sich nun mal nicht neu erfinden. So ist eben diese Location zunächst der große Pluspunkt, lässt er doch die Einsamkeit und Abgeschiedenheit der Opfer noch plastischer erscheinen. Mit der Zeit wird es dann aber auch etwas langweilig die drei Protagonisten auf ihrem Baum hocken zu sehen, während Schni-Schna-Schnappi unterdrunter seine Kreise zieht.
      Im Prinzip reduziert sich dann auch BLACK WATER lediglich auf die üblichen Fragen : „Wird das Krokodil am Ende vernichtet - und wenn ja, wie ? und „Wer wird am Ende wirklich überleben?“. Dazwischen gibt es ein paar nett anzuschauende Kroko-Szenen mit einem ganz gut gemachten Monster, künstlich in die Länge gezogene Spannung der üblichen Art, und viel Gekreische von den Mädels.
      Fazit : Die australische Variante des Kroko-Horrors bietet eine Mischung aus Streifen wie „Fluss der Mörderkrokodile“, „Horror-Alligator“ und „Lake Placid“. Ohne Überraschungen, aber auch ohne wirklich schlecht zu sein. Die Action stimmt; die Umsetzung ist völlig okay; die Schauspieler brechen sich keinen Zacken aus der Krone, sind aber ebenfalls akzeptabel. Alles in allem guter Durchschnitt.

      6/10

      Kroko-Survival-Thriller erscheint auf Blu-ray!

      VÖ: 31. März 2020

      3 limitierte Blu-rays (222-333-444)!

      ​Xcess Entertainment hat für die Blu-ray-Umsetzung folgende Extras angekündigt: Originaltrailer; Video-Feature mit Prof. Dr. Marcus Stiglegger; Audiokommentar mit den Regisseuren Andrew Traucki & David Nerlich (engl.); Making Of; Deleted Scenes und eine Slideshow.

      Quelle: dvd-forum.at/news-details/8222…ray-premiere-im-mediabook
      "Wir sind Roland!"
      Je kleiner das Budget, desto mehr muss man sich bemühen einen brauchbaren Film auf die Beine zu bekommen. Und wenn du lediglich 1 Mio. zur Verfügung hast und einen Kroko-Horror vor Augen hast, dann musst du verdammt gut sein. Andrew Traucki und seiner Mini-Crew gelingt das vorzüglich. 3 Voraussetzungen sind wichtig für den Erfolg dieses australischen "Schnappers". 1. ein etwas anderes, aber doch vertrautes Ambiente. Es soll ja schließlich kein Fantasy-Streifen werden. Ein Fluss, ein Boot und herausragende Bäume. Das spärliche Szenario reicht am Ende aus. Man verlässt sich auf die Stärke der Bilder von Mutter Natur. 2. eine Gruppe nicht gerade unsympathischer Charaktere. Wir wollen ja keinen "Friday the 13th". In solchen Low Budget-Stücken braucht es keine Stars, sondern Schauspieler, welche in ihren Rollen völlig natürlich agieren. Das machen die 3 hier. Sie spielen Figuren, welche direkt aus unserer Nachbarschaft stammen können, mit denen man sich gerne unterhält, mit ihnen was trinken geht. Deshalb kümmert man sich auch um die. Und es sind, das kann durchaus mal verstärkt erwähnt werden, keine nervigen Kids. Und 3. die Frage, die Gretchenfrage, ob du deinen Schurken, das Krokodil, realistisch in Szene setzen kannst. Auch das schafft die Kiwi-Crew, indem sie echte Aufnahmen eines stolzen australischen Salzwasserkrokodils einspielen. Und das merkt der Zuschauer sofort. Kein CGI-Monster-Viech, sondern ein echtes, lebendes Krokodil geht hier auf die Jagd.

      Ein minimalistischer, aber äußerst effektiver Psycho-Horror. Das was du hier nicht siehst, gerade das ist brandgefährlich. So kann man auch über den ein oder anderen Logikbruch hinwegsehen, der sich freilich in diesem Genre nie beseitigen lässt. Sonst wären wir ja auch nicht im Horror-Genre unterwegs.

      Das Mangroven-Kammerspiel der Kroko-Filme.

      7 / 10 Futter-Inseln
      "Wir sind Roland!"