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Sum 41 - Underclass Hero

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      Sum 41 - Underclass Hero




      Wer kennt sie nicht, die ganzen Pop-Punk bands, die Mitte der 90er anfingen, die Partys und Mädchen der Welt zu besingen...im Fahrwasser von Blind 182 und Konsorten konnten sich auch Sum 41 einnisten und mit ihren Alben "All Killer, No Filler" und "Does This Look Infected" schufen sie sich den Ruf einer rotzigen Punkband unter vielen anderen.
      Doch mit ihrem Album "Chuck" ließen sie diese Schiene hinter sich, indem sie nicht nur textlich andere Themen als Partys tangierten, sondern auch musikalisch andere Wege einschlugen, deren Richtung stark Richtung Metal tendierten.
      Durch diese Eigenständigkeit und v.a. Abwechslung gegenüber den alten Alben stieg natürlich meine Erwartung, als ich vom neuen Album "Underclass Hero" hörte.
      Doch was ist das? Mit dem Ausstieg des Leadgitarristen scheinen auch die metallischen Einflüsse gegangen zu sein. Die neue CD orientiert sich auch nicht mehr an den alten Alben, sondern hängt irgendwo zwischen Nickelback und Green Day's "American Idiot" fest. Punkige Rocksongs mit melancholischen Texten über versaute Kindheiten, versagende Regierungen mit erschreckend vielen Balladesken Stücken.
      Keine Double-Bass mehr, keine Breakdowns, dafür eine 08/15 Pop-Rock-Scheibe, die nicht mal mehr als Punkrock durchgeht.
      Auf seine Weise kein schlechtes Album, aber im Vergleich zu "Chuck" ein Weltuntergang der Erwartungen. Sehr schade...
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „ghostface“ ()

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