Dan - Mitten im Leben - Special

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      Dan - Mitten im Leben - Special




      Bundesweiter Start: 20. März 2008


      DAN - MITTEN IM LEBEN!


      Mit
      STEVE CARELL, JULIETTE BINOCHE, DANE COOK,
      DIANNE WIEST, JOHN MAHONEY u.v.m.


      Regie
      PETER HEDGES


      Drehbuch
      PETER HEDGES, PIERCE GARDNER



      USA 2007 / Farbe / 98 Minuten/ 1:2,35 / Dolby SRD





      BESETZUNG


      Dan Burns
      Steve Carell

      Marie
      Juliette Binoche

      Mitch
      Dane Cook

      Nana
      Dianne Wiest

      Poppy
      John Mahoney

      Ruthie Draper
      Emily Blunt

      Jane
      Alison Pill

      Cara
      Brittany Robertson

      Lilly
      Marlene Lawston

      Clay
      Norbert Leo Butz

      Eileen
      Amy Ryan

      Amy
      Jessica Hecht

      Howard
      Frank Wood


      STAB

      Regie
      Peter Hedges

      Drehbuch
      Peter Hedges
      Pierce Gardner

      Produktion
      Jon Shestack
      Brad Epstein

      Ausführende Produktion
      Noah Rosen
      Darlene Caamaño Loquet
      Mari Jo Winkler-Ioffreda

      Kamera
      Lawrence Sher

      Produktionsdesign
      Sarah Knowles

      Kostümdesign
      Alix Friedberg

      Schnitt
      Sarah Flack

      Musik
      Sondre Lerche

      Musik-Supervisor
      Dana Sano

      Casting-Direktor
      Bernard Telsey




      PRESSENOTIZ

      mit DAN - MITTEN IM LEBEN! („Dan in Real Life“) ist Regisseur Peter Hedges eine hinreißend romantische Komödie gelungen. Ohne Gefühlsduselei aber mit viel Humor erzählt er in seinem zweiten Film (nach „Pieces of April - Ein Tag mit April Burns“) von einer aufflammenden Liebesgeschichte mit Hindernissen inmitten einer turbulenten Familie - und trifft dabei genau ins Herz der Zuschauer. In den Hauptrollen Oscar® Preisträgerin Juliette Binoche und der amerikanische Comedy-Superstar Steve Carell („Little Miss Sunshine“; „Jungfrau (40), männlich, sucht“).

      Steve Carell spielt einen allein erziehenden Vater, der zufällig aus seinem auf Nummer Sicher ausgerichteten Alltag hinausstolpert - direkt hinein in die aufregende Welt der Liebe. Carell verzichtet diesmal ganz auf seinen im Comedy Genre sonst so erfolgreich kultivierten Slapstick und Brachial-Humor und schlägt überraschend leise und subtile Töne an, die der Geschichte poetische Schwingungen verleihen. An seiner Seite spielt die wunderbare Juliette Binoche, die einmal mehr ihr komisches Talent unter Beweis stellt und dabei dennoch ihre sinnliche Ausstrahlung behält.

      An der Seite von Carell und Binoche findet man, in einem beeindruckenden Schauspielerensemble, die zweimalige Oscarpreisträgerin Dianne Wiest („Bullets over Broadway“), „Frasier“-Veteran und Tony-Preisträger John Mahoney, Golden-Globe-Gewinnerin Emily Blunt („Der Teufel trägt Prada“) und viele mehr.

      Das akustische Highlight setzt der norwegische Popsänger Sondre Lerche, der hier sein Filmmusikdebüt gibt.



      KURZINHALT

      Als der verwitwete Familienvater und erfolgreiche Ratgeber-Kolumnist Dan Burns (Steve Carell) mit seinen drei widerspenstigen Töchtern nach Rhode Island zum jährlichen Familientreffen seiner weitläufigen Sippschaft fährt, passiert etwas, womit niemand gerechnet hätte – am allerwenigsten Dan.

      Kurz nach der Ankunft trifft Dan in einem Buchladen zufällig eine attraktive Frau namens Marie (Juliette Binoche). Die beiden kommen ins Gespräch und finden sich auf Anhieb mehr als nur sympathisch. Leider muss Dan noch am selben Abend feststellen, dass Marie bereits die brandneue Freundin seines Bruders Mitch (Dane Cook) ist.

      Während das Wochenende seinen turbulenten Lauf nimmt, versuchen Dan und Marie sich angestrengt aus dem Weg zu gehen und ihre wachsende gegenseitige Anziehungskraft zu unterdrücken - was zu immer neuen, peinlichen und witzigen Situationen führt. Doch ganz gleich wie verbissen sie auch versuchen, sich gegen ihre Gefühle zu wehren, sie können sich nicht dagegen stemmen… und verlieben sich. Langsam erkennt Dan, dass er, wenn es um das wahre Leben geht, seinem Herzen folgen muss.



      INHALT

      Der verwitwete Familienvater und erfolgreiche Ratgeber-Kolumnist Dan Burns (Steve Carell), dem der Verlust seiner Frau auch nach vier Jahren noch Kummer bereitet, bemüht sich redlich, mit seinen drei Teenager Töchtern einen geordneten Alltag zu meistern. Was nicht immer einfach ist, denn Dans Lebensstrategie scheint zu sein, allem Unerwarteten oder Ungewöhnlichen aus dem Weg zu gehen. Nach dem Motto „Nur keine Komplikationen!“ verbietet er seiner Tochter Jane (Alison Pill) trotz gerade bestandenen Führerscheins das Autofahren, er findet, dass seine mittlere Tochter Cara (Brittany Robertson) noch viel zu jung für einen Freund ist und kann es nur schwer ertragen, wenn ihn sogar seine zehnjährige Tochter Lilly (Marlene Lawson) oft ziemlich uncool findet.

      Zu allem Überfluss steht gerade das jährliche große Familientreffen in Rhode Island an, das die weitläufige, ausgelassene und ungestüm lärmende Burns-Familie jeden Herbst organisiert. Und obwohl der Haussegen bei Dan Burns gerade mal wieder schief hängt, macht er sich mit viel gutem Willen zusammen mit seinen widerspenstigen Töchtern auf den Weg dorthin.

      Im Haus der Eltern angekommen, bleibt jedoch auch seiner Mutter Nana (Dianne Wiest) Dans Anspannung nicht verborgen. Sie schlägt ihm vor, ein paar ruhige Stunden ohne Kinder und Familienanhang zu verbringen, um richtig anzukommen. Als Dan nicht darauf eingehen will, schickt sie ihn kurzerhand zum Zeitungen kaufen in das nahe gelegene Städtchen. Ein Ausflug mit Folgen: Denn in einem Secondhand-Buchladen begegnet Dan der attraktiven Marie (Juliette Binoche), die dort nach einem Geschenk sucht. Dan ist auch da der perfekte Ratgeber. Darüber kommen die beiden ins Gespräch und entwickeln zusehends Sympathie und Interesse füreinander. Zum ersten Mal seit langer Zeit öffnet sich Dan wieder ein wenig und erzählt Marie sogar vom Tod seiner Frau. Und mehr noch: Dan verspürt ein längst vergessenes erotisches Kribbeln. Bevor man schließlich auseinander geht, tauscht man noch gegenseitig Telefonnummern aus.

      Wieder zurück im trauten Familienkreis scheint Dan wie verwandelt und sein glückliches Grinsen weckt sofort die Neugier der Familie. Doch bevor er von der Begegnung mit Marie erzählen kann, steht sie plötzlich vor ihm. Er fällt aus allen Wolken, als sein Bruders Mitch (Dane Cook) sie stolz der Familie als seine neue Freundin vorstellt, die mit ihnen das Wochenende verbringen wird. Doch irgendwie schaffen es Dan und Marie die kritische Situation zu überspielen und so zu tun, als hätten sie sich noch nie zuvor im Leben gesehen.

      Während das Familientreffen im beengten Quartier eines prall gefüllten Hauses voller umtriebiger und neugieriger Verwandter seinen Lauf nimmt, versuchen Dan und Marie sich angestrengt aus dem Weg zu gehen und ihre wachsende gegenseitige Anziehungskraft zu verheimlichen - was zu stets neuen, peinlichen und witzigen Situationen führt. Doch ganz gleich wie verbissen sie auch versuchen, genau das Gegenteil zu tun, sie können sich nicht dagegen stemmen… und verlieben sich.

      Daran kann auch ein von Bruder Mitch für den offenbar unglücklichen Dan arrangiertes Blind Date mit einer früheren Klassenkameradin (Emily Blunt) nichts ändern. Im Gegenteil: Als zu vorgerückter Stunde die Musikbox in der Kneipe Peggy Lees „Fever“ spielt, beginnt ein mehr als nur komisches Balztanz-Quartett, in dessen Mittelpunkt bald ein emotional völlig überforderter Dan und eine vor Eifersucht gefährlich vor sich hin köchelnde Marie stehen. Langsam spitzt sich die Lage immer mehr zu. Als Mitch sich beim Vortrag eines Liebesliedes für Marie auch noch von Dan an der Gitarre begleiten lässt, kommt es zur emotionalen Kernschmelze: Als Dan den Song regelrecht kapert und herzzerreißend „Let my love open the door to your love“ singt, kann es Marie nicht mehr aushalten. Am nächsten Morgen verlässt sie Hals über Kopf das Familientreffen, ruft aber kurze Zeit später Dan noch einmal an. Die beiden treffen sich zu einer letzten Aussprache auf dem Parkplatz vor einem Bowling-Center. Allerdings bleiben sie nicht lange allein, sondern werden dort von der halben Familie Burns überrascht, die sich kurz entschlossen zum Bowlen aufgemacht hat.

      Langsam erkennt Dan, dass er – wenn es um das wahre Leben geht, mit allen Regeln brechen muss. Endlich fasst er den Entschluss, seinem Herzen zu folgen. Und seine drei Töchter sind daran nicht ganz unbeteiligt.



      PRODUKTIONSNOTIZEN


      Wenn Liebe und Familie aufeinanderprallen: Über die Story


      Das Familientreffen. Nur wenige Ereignisse des amerikanischen Alltags beschwören eine derart wilde Mischung aus Situationen und Emotionen herauf, von Angst bis Zuneigung, von Liebeskummer bis Wahnwitz. Mit all den komischen Verwicklungen und komplizierten Beziehungen zwischen Großeltern, Eltern, Kindern, Schwägerinnen und Schwäger ist ein solches Familientreffen sicher nicht der beste Ort, an dem sich ein verletzlicher Mann unsterblich in eine Frau verlieben sollte - die zu allem Überfluss für ihn auch noch absolut tabu ist. Doch genau das passiert Dan Burns in „DAN - MITTEN IM LEBEN!“, und so wird die witzige Geschichte eines Mannes in Gang gesetzt, dessen behutsam geregeltes und kontrolliertes Lebens plötzlich völlig aus den gefestigten Bahnen gerät – und das direkt vor den Augen seiner gesamten Familie.

      Die Inspiration zur Geschichte von „DAN - MITTEN IM LEBEN!“ stammt tatsächlich aus dem echten Leben – und zwar aus den persönlichen Erfahrungen des Drehbuchautors Pierce Gardner mit dem oft unglaublich witzigen, manchmal überraschenden Phänomen von großen Familientreffen. „Über die letzten 18 Jahre bin ich mit meiner Ehefrau, ihren vier Geschwistern, ihren Eltern und weiteren Verwandten immer nach Rehoboth Beach in Delaware gefahren – mit insgesamt 23 bis 27 Leuten“, erklärt Gardner. „Mich faszinierte die Dynamik all dieser Menschen unter einem Dach, und darüber wollte ich schon immer schreiben.“

      Um dem Familientreffen noch mehr Spannung zu verleihen, entwickelte Gardner die Idee, einen Neuankömmling einzuführen – eine zauberhaft schöne Frau, die zufällig und unversehens einen Wettbewerb zwischen den beiden Brüdern entfacht. Obwohl sie als neue Freundin des einen Bruders zu dem Familientreffen anreist, ist sie dennoch von dem anderen Bruder absolut hingerissen: Dan, der einsame Witwer, der bisher nicht bereit war, sein Leben neu zu beginnen – bis zu diesem Augenblick.

      Als die Figuren auf dem Papier Form anzunehmen begannen, begeisterte sich Gardner immer mehr für die vollkommen zufällige Initialzündung, durch die Dan sein Leben erneut in die Hand nimmt – und zwar mit der denkbar kompliziertesten Konstellation für eine aufkeimende Romanze. „Was Dan so interessant macht ist die Tatsache, dass er – obwohl er doch angeblich einen so unfehlbaren moralischen Kompass und einen starken Sinn für Verantwortung hat – ab dem Moment, in dem seine Gefühle erwachen, so gut wie alles falsch macht“, lacht Gardner.

      Als Produzent Jon Shestack das Exposé von Gardners Drehbuch entdeckte, war er sofort hingerissen – nicht nur vom originellen Witz und dem feinen Sinn für Humor in dieser Story, sondern genauso von den überaus ansprechenden Themenkreisen wie Familie, Umwege und Missgeschicke und die wahrhaft sinnvollen Dinge des Lebens. „Es schien mir eine sehr lebensbejahende, charmante, wundervolle Geschichte zu sein, in der sich all die Dinge spiegeln, die wir für wichtig erachten“, erinnert sich Shestack. „Noch am gleichen Abend als ich das Drehbuch las, rief ich Pierces Manager Noah Rosen an, und kurz danach leiteten wir es an Touchstone weiter.“

      Produzent Brian Epstein, der zu dieser Zeit als Manager bei Disney arbeitete, war ebenso beeindruckt. „Ich habe mich in die Figuren verliebt, genau wie in die Story – denn sie ist so menschlich, ironisch, witzig und gleichzeitig dennoch anrührend, besonders die Darstellung von Dan, der seine drei Töchter alleine großzieht. Ich wollte schon immer Filme wie diesen machen“, sagt Epstein.

      Epstein wusste, dass der besondere Ton dieses Filmstoffes – mit schnellen Wechseln zwischen witzigen Gags und wahrer Gefühlstiefe – schwer zu treffen sein würde. Ihm schwebte ein Regisseur vor, von dem er wusste, dass er diese Herausforderung meistern würde: der Schriftsteller, Theater- und Drehbuchautor sowie gefeierte Regisseur Peter Hedges, den Epstein Jahre zuvor bereits engagiert hatte, um Nick Hornbys „About a Boy“ (2002), einen unkonventionellen Roman über Liebe und Familie, zu verfilmen, für den Hedges stürmisch gefeiert und für einen Oscar nominiert wurde.

      Auch für die Adaption seines eigenen Romans für den Independent-Klassiker „What’s Eating Gilbert Grape“ („Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa“, 1993) war Hedges hoch gelobt worden; sein viel versprechendes Regiedebüt hatte er dann mit seinem Drehbuch zu „Pieces of April“ („Pieces of April - Ein Tag mit April Burns“, 2003) gegeben, in dem eine eigensinnige Tochter ihre entfremdete Familie zu einem Thanksgiving-Dinner in ihrem Apartment auf der Lower East Side einlädt. Dieser Film wurde mit etlichen Preisen ausgezeichnet, Schauspielerin Patricia Clarkson wurde für ihre Darstellung der todkranken Mutter sogar für einen Oscar und einen Golden Globe nominiert.

      Epstein wusste, dass Hedges bevorzugt, seine eigenen zu Drehbücher verfilmen, und beauftragte ihn daher zunächst mit einer neuen Fassung des Scripts – und kurz darauf teilte Hedges schon mit, dass er auch an der Regie dazu interessiert sei. „Durch die Arbeit am Drehbuch fand er seinen eigenen Zugang zu diesem Stoff; machte ihn sich wirklich zu eigen “, meint Epstein.

      Einer der Aspekte, der Hedges sofort ansprach, war die Burns-Familie selbst, die ihm so zum Greifen nah schien, so chaotisch und warmherzig wirkte wie jede typisch amerikanische Familie: „Mir gefiel daran die Möglichkeit, eine Geschichte über eine Familie zu erzählen, die weder verkorkst noch zerbrochen ist“, erklärt Hedges. „Zu viele romantische Komödien haben ganz und gar nichts damit zu tun, wie die meisten Menschen auf der Welt tatsächlich leben. Was „DAN - MITTEN IM LEBEN!“ auszeichnet, ist, dass man sich wirklich mit diesen Figuren identifizieren kann.“

      Hedges fährt fort: „Interessiert hat mich auch das Thema des verheirateten Mannes, der sich der Frage gegenübersieht, wie man wieder die Lieben finden kann, und wie man weitermachen kann, nachdem man allen Risiken, aber auch Chancen aus dem Weg gegangen ist. Ich sah diesen Film als menschliche Komödie über diese Frage und der unüblichen Situation zweier Menschen, die verzweifelt versuchen, sich nicht ineinander zu verlieben, obwohl sie sich der Wahrheit einfach nicht entziehen können.“


      Dans Beziehungsdreieck: Steve Carell, Juliette Binoche und Dane Cook


      Der Dreh- und Angelpunkt von „DAN - MITTEN IM LEBEN!“ ist Dan höchstpersönlich: ein angesehener Ratgeber und Kolumnist, philosophierender allein stehender Vater und mutmaßlich verantwortungsbewusster Familienmensch, der sich schlagartig als dümmlicher, wortkarger, ungeschickter, heimlichtuerischer, schuldbewusster und – zu seinem Erstaunen – auch als rundherum erneuerter und verjüngter Mensch wieder findet, nachdem er sich zufällig Hals über Kopf verliebt hat. Zu Beginn des Films tritt Dan wahrhaftig auf der Stelle. Seine Bemühungen, vor den Augen seiner Töchter „cool“ zu wirken, gehen ständig nach hinten los, und sein Festhalten an Plänen und Regeln hat jegliche Chance auf erfreuliche Überraschungen aus seinem Leben getilgt. Doch dann trifft er auf Marie – und plötzlich steht er mitten im Sturm der Gefühle unsicherem Grund, was eine Verkettung von komischen Situationen auslöst.

      Um Dan durch die Untiefen seiner Emotionen zu leiten und dabei gleichzeitig an der komödiantisch so verletzlichen und unglücklichen Seele der Figur festzuhalten, fahndeten die Filmemacher nach einem Schauspieler, der mit Witz und Anmut zwischen diesen Extremen die Haltung und die Balance wahren kann, während er glaubhaft wie ein liebenswerter Durchschnittsmann wirkt.

      Peter Hedges war beeindruckt davon, wie überzeugend Carell, selbst Vater von zwei kleinen Kindern, den von Liebe und Sorge erfüllten Vater dreier willensstarker Töchter verkörperte. „Ich wollte für diese Rolle jemanden, der Dan realistisch porträtiert und gleichzeitig lustig und herzzerreißend sein konnte“, meint der Regisseur. „Und Steve ist natürlich sehr witzig, aber ebenso ein Mensch mit viel Seele. Glücklicherweise war er mutig genug, etwas ganz anderes auszuprobieren als das, was die Zuschauer von ihm gewohnt sind, und eine Seite von sich zu zeigen, die wir bisher noch nicht gesehen hatten.“

      Als einsamer und belagerter Vater von drei schnell heranreifenden Töchtern stößt Dan immer wieder an seine Grenzen, versucht aber seine moralische Autorität zu bewaren. Doch dann verliebt er sich plötzlich in die neue Freundin seines Bruders. Schlagartig schwankt er nun zwischen musterhaftem Vorbildverhalten und der unwiderstehlichen Anziehungskraft einer für ihn verbotenen Frau – und sieht sich gezwungen, seine wahren Gefühle zu verbergen. Als Kolumnist und Ratgeber hat Dan stets für alle anderen den richtigen Ratschlag parat – doch nun, da es um sein eigenes wahres Leben geht, ist er vollkommen ratlos und verwirrt. Und muss schließlich loslassen.

      Carell meint: „An diesem Drehbuch gefiel mir, dass die Figur des Dan total realistisch ist. Auch alle anderen Charaktere des Films wirken so echt und lebendig. Die Story ist sehr lebensnah und ich hoffe, sie wird die Menschen berühren und gleichzeitig immer wieder zum Lachen bringen.“

      Das Besondere an „DAN - MITTEN IM LEBEN!“ war für Carell auch das Schauspielensemble, das sich um seine Hauptrolle scharte. „Die Truppe, die für diese Geschichte zusammenkam, ist einfach außergewöhnlich–dabei sind auch Oscarpreisträger und Tony-Gewinner - und gemeinsam bilden sie ein einzigartiges Ensemble“, sagt der Schauspieler. „Das machte die Arbeit zu einem großen Genuss.“

      Als es um die Besetzung der Marie ging, dem Objekt der Begierde von Dan und seinem Bruder, wünschte sich Peter Hedges eine der strahlendsten und talentiertesten Schauspielerinnen der Gegenwart: Juliette Binoche. Zunächst schien es ein ferner Traum, diese Oscar-prämierte französische Schauspielerin, die mit „The English Patient“ („Der englische Patient“, 1996) und „Chocolat“ („Chocolat… ein kleiner Biss genügt“, 2000) die Zuschauer weltweit begeistert hatte, für die Figur der Marie in einer amerikanischen romantischen Komödie engagieren zu können – doch dann wurde der Traum wahr.

      Jon Shestack fügt hinzu: „Juliette hat eines der ausdrucksstärksten Gesichter im Filmbusiness, und sie ist in dieser Rolle voll und ganz aufgegangen. Marie spiegelt viele von Juliettes Qualitäten: sie ist liebenswert, charmant, zugänglich und interessiert sich für alles, was sie umgibt.“

      Die Idee, Binoche an Bord zu holen, stammte ursprünglich von Steve Carell selbst, der Peter Hedges den Vorschlag machte: „Finde eine Schauspielerin mit einem wirklich guten Herzen.“ Und genau das beherzigte Hedges während des Castings. „Ich habe mir für diese Rolle viele wunderbare Schauspielerinnen angeschaut, aber nach einem Gespann gesucht, das mit Steve ein originelles Duo abgeben würde – und Juliette war die Richtige“, sagt Hedges. „Wir haben beide zusammen Karaoke singen lassen und schon nach 15 Sekunden war klar, dass sie das perfekte Team sind, sehr witzig und realistisch.“

      Juliette Binoche wurde zunächst von der gekonnten Mischung aus Komödie und Realismus im Drehbuch angezogen. „Genau wie in den großen Filmen von
      Lubitsch oder Capra gibt es auch in dieser Geschichte eine Ebene der Wahrheit, des Alltags, die Gefühle erschafft“, sagt die Schauspielerin. „Außerdem hatte ich das Gefühl, dass Peter Hedges es gelingen würde, genau auf diesem wunder-baren Grat zu wandeln, auf dem sich die Tragödie mit der Komödie des Lebens trifft. Genau das mochte ich auch an seinen ersten Film „Pieces of April“ („Pieces of April – Ein Tag mit April Burns“, 2003).“

      Außerdem interessierte Binoche die Figur der Marie, eine Frau, die in ein ungewöhnliches Spiel verwickelt wird und ihre wahren Gefühle unterdrücken muss. Eine Rolle, die viel komplexer und vielschichtiger angelegt ist, als es für solche Figuren typischerweise der Fall ist. „Ich glaube, auf gewisse Weise ist Marie genau wie Dan, indem sie vor engen Beziehungen davongelaufen ist“ resümiert Binoche. „In ihrer Liaison mit Mitch fühlt sie sich sicher, denn sie haben keine enge Beziehung miteinander und fühlen keine innige Verbundenheit. Doch an Dan gibt es etwas, wonach sie schon lange gesucht hat, etwas, das sie nicht wirklich beschreiben kann, wodurch sie sich aber als Frau in allen Facetten akzeptiert fühlt und was ihr großen Spaß bereitet.“

      Und darin liegt Maries Dilemma: „Es ist keine Geschichte über eine Frau, die gleichzeitig zwei Männer liebt und sich nicht entscheiden kann. Denn Marie ist mit Mitch nicht wirklich glücklich. Sie weiß, dass diese Beziehung nicht für die Ewigkeit ist. Aber als sie Dan trifft muss sie sich selbst die bedeutsame Frage stellen: Kann ich meinem Herzen folgen? Dan und Marie sehnen sich nach der Freiheit verliebt zu sein – doch statt dessen müssen sie ihre wahren Gefühlen vollkommen unterdrücken. Und genau das verleiht ihrer Situation oftmals eine unglaubliche Komik.“

      Um das Beziehungsdreieck zu vervollständigen brauchte es noch Dane Cook in der Rolle von Dans Bruder. Mitch ist ein charismatischer Fitnesstrainer und der Meinung, Marie sei die Frau, die seinem Dasein als Playboy ein Ende bereiten könne. Cook verleiht seiner Figur so viel Charme und Zurückhaltung, dass er die Zuschauer überzeugen wird, die den jungen Comedian bisher nur aus seinen äußerst erfolgreichen Stand-Up-Auftritten kennen.

      Peter Hedges besetzte Cook fast unmittelbar nachdem er dessen Show im Madison Square Garden besucht und anschließend mit ihm gesprochen hatte. „In dem Augenblick, als ich Dane auf der Bühne sah, wusste ich: er ist Mitch“, sagt Hedges. „Zu dieser Zeit hatte er noch kaum Filmerfahrung, doch ich habe auf meinen starken Instinkt vertraut und wusste, dass er mit Steve eine wunderbare Kombination abgeben würde. Ich war wirklich gespannt auf den Moment, an dem diese beiden geborenen Comedians aufeinander treffen.“

      Cook begeisterte sich sofort für die Story: „Man sieht nicht viele Filme wie diesen, über eine echte Familie. Innerhalb der Familie geht es zwar manchmal etwas grob und schmerzhaft ehrlich zu – aber wenn einer Hilfe braucht, dann steht man bereit.“, sagt Cook. „Dieser Film gibt uns einen wirklich besonderen und einmaligen Einblick in das Leben einer Familie.“

      Außerdem war Cook von der Vorstellung begeistert, sich einer neuen Herausforderung zu stellen, eine Rolle anzunehmen, die ganz anders geartet war als sein Part als Möchtegern-Killer in dem düsteren Thriller „Mr. Brooks“ („Mr. Brooks – der Mörder ist in dir“, 2007). Bald schon war er voller Mitgefühl für das, was Mitch während des Familientreffens durchmachen musste, dass an der Seite seiner neuen Freundin doch so schön werden sollte… „Ich glaube, Mitch hat mehr Vertrauen als ich“, bekennt Cook. „In meiner echten Familie scheint ständig etwas vor sich zu gehen, es gibt dauernd inneren Aufruhr. Aber Mitch ist überzeugt, ihm könnte so etwas niemals zustoßen – und ist in seinen Grundfesten erschüttert, als es doch passiert. Seine sehr prägnanten und schlichten Szenen waren für mich als Schauspieler eine wunderbare Herausforderung.“

      Steve Carell war von der ersten Zusammenarbeit mit Cook beeindruckt und sagt: „Ich erinnere mich daran, Steve Martin damals zu seiner Glanzzeit als Stand-Up-Comedian gesehen zu haben, als er ganze Stadien füllte mit Menschen, die jedes Wort mitsprechen konnten, das sie sich aus seinen Alben eingeprägt hatten – und genau so geht es Dane heute. Er ist ein großartiger, bekannter Comedian, und trotzdem kam er als freundlicher, großzügiger und engagierter Darsteller für diesen Film an Bord. Ich denke, wenn sie ihn auf der Leinwand sehen, wird das für viele Leute eine Offenbarung sein.“

      Peter Hedges war nicht sicher, was ihn mit einem bekannten Stand-Up-Comedian am Set erwarten würde, doch Cook überraschte ihr: „Er war vollkommen selbstlos und hat richtig hart gearbeitet“, sagt der Regisseur. „Diese Zusammenarbeit war durchweg eine große Freude.“



      We are Family: Das Schauspielensemble vervollständigt den Burns-Clan


      Dan, Mitch und ihre Traumfrau Marie sind während des Familientreffens vom gesamten Burns-Clan umgeben; während der Football-Spiele auf dem Rasen, den Familien-Talentshows und den üppigen Mahlzeiten lassen die vielen Verwandten ihnen kaum Zeit oder Raum, ihre Beziehungsverwicklungen friedlich und ungestört zu entwirren. Doch trotz all ihrer Einmischung, Kritik und Besorgnis beweisen die Familienmitglieder schließlich, dass sie zu dem stehen, was sie einhellig für das Wichtigste im Leben halten: wahre Liebe.

      Bei der Besetzung der Nebenrollen arbeitete Peter Hedges eng mit seinem langjährigen guten Freund und gefeiertem Broadway-Casting-Direktor Bernard
      Telsey („Rent“, „Hairspray“, „Wicked“) zusammen, um ein Schauspielensemble zu finden, das glaubwürdig die Atmosphäre innerhalb einer sich sehr nahe stehenden Familie erzeugen kann – überbordend vor Liebe und Streit. „Die Herausforderung lag darin, Schauspieler zu engagieren, die gemeinsam mit Peter den Film kreieren würden. Wir wollten große Darsteller, die ihre Rollen zum Leben erwecken können“, berichtet Telsey. „Peter hatte eine Vision, und die Casting-Arbeit war einfach großartig und so anders als sonst. Wir haben es genossen.“

      Für die Rollen von Poppy und Nana Burns, dem Patriarchen und der Matriarchin des Burns-Clans, besetzte Hedges zwei herausragende Darsteller: die zweimalige Oscar-Preisträgerin Dianne Wiest und den Bühnen- und TV-Star John Mahoney, bestens bekannt als pensionierter Polizist und Vater von Frasier Crane aus der erfolgreichen Serie „Frasier“. Die Schauspieler ihrerseits wurden von den tiefgründigen Charakteren angesprochen, denn diese Großeltern sind alles andere als zweidimensionalen Pappkameraden. Mahoney sagt: „Jede einzelne Figur in diesem Film ist ein Individuum. Poppy ist nicht der typische, schmuseweiche Großvater; er hat seine eigene Meinung und viele eigene Ideen. Dass er so gar nicht dem Klischee entsprach, das man erwarten würde, hat mir gefallen. Poppy weiß, dass Dan glaubt, mit seiner ersten Ehefrau habe er den Jackpot geknackt, und dass Dan sich etwas gierig vorkäme, wenn er nun nach neuem Liebesglück streben würde.“

      Dann folgte die Aufgabe, drei talentierte junge Schauspielerinnen aufzuspüren, die Dans wechselweise sehnsüchtige und trotzige Töchter verkörpern sollten: Jane ist ein Teenager und will mit ihrem frisch erworbenen Führerschein ab sofort als Erwachsene behandelt werden; die mittlere Tochter Cara versetzt ihren Vater mit ihren Klamotten und ihrer Leidenschaft für ihren jungen Freund in einen Dauer-Schockzustand; und die altkluge Grundschulschülerin Lilly öffnet mit ihrem selbst gebasteltem Geschenk ihrem Vater die Augen für das, was wirklich wichtig ist. Um ein echtes Schwestern-Trio zusammenzustellen, machten sich die Filmemacher im ganzen Land auf die Suche und hielten langwierige offene Vorsprechtermine ab. Schließlich engagierte Hedges die für einen Tony nominierte Alison Pitt – mit der er bereits in „Pieces of April“ („Pieces of April – Ein Tag mit April Burns“, 2003) zusammengearbeitet hatte – als Jane, um danach zwei Mädchen zu finden, die als Schwestern zu ihr passen würden. Er entschied sich für die bemerkenswerte 8-jährige Marlene Lawston, die in „Flight Plan“ („Flight Plan – Ohne jede Spur“, 2005) als Jodie Fosters gefährdete Tochter Aufsehen erregte, als Lilly sowie für die Newcomerin Brittany Robertson für die Rolle der provokativen Cara. Hedges und die gesamte Besetzung waren sehr beeindruckt davon, wie nahtlos die Mädchen in die Rollen der Schwestern schlüpften, die wegen der schwerfälligen und überreglementierten Routine des Vaters noch enger zusammengerückt sind und eine geschlossene Front bilden.

      „Die drei gemeinsam Seite an Seite zu sehen war außergewöhnlich, denn sie hatten sofort einen Draht zueinander – sie haben gemeinsam Dinge unternommen und aufeinander aufgepasst, genau wie echte Schwestern“, erzählt Steve Carell. „Sie sind einfach toll, witzig, süß und talentiert, und es war wunderbar, mit ihnen zusammenzuarbeiten.“

      Alison Pill war begeistert davon, erneut für Hedges vor der Kamera zu stehen, und mochte ihre Filmrolle sehr: „Jane ist die mütterliche Figur der Familie: Sie ist die praktische, vernünftige Schwester mit einer aufsässigen mittleren Schwester und dem jungen, süßen Nesthäkchen“, meint Pill. „Es hat mir Spaß gemacht, die älteste Tochter zu spielen, denn sonst bin ich daran gewöhnt das Baby der Familie zu sein!“

      Brittany Robertson identifizierte sich sofort mit der rebellischen Cara, die ständig mit ihrem strengen Vater im Clinch liegt: „Cara ist einfach ein Freigeist – und eigentlich gar nicht so verrückt, wie ihr Vater glaubt. Sie ist nur total verliebt und macht all diese intensiven Gefühle durch“, meint Robertson. „Sie ist es, die ihren Vater davon zu überzeugen versucht, dass total verrückte Liebe tatsächlich existiert.“

      Drei weitere preisgekrönte Stars schlossen sich ebenfalls dem Ensemble an: Norbert Leo Butz spielt Dans und Mitchs glücklich verheirateten Bruder Clay; Amy Ryan ist Clays Ehefrau Eileen; und Jessica Hecht spielt die Burns-Schwester Amy. Dann gibt es noch einen weiteren Quereinsteiger: Emily Blunt - die mit ihrer herausragenden Rolle als Meryl Streeps Assistentin in „The Devil Wears Prada“ („Der Teufel trägt Prada“, 2006) die Zuschauer begeisterte -
      verkörpert hier Ruthie „Pigface“ Draper, mit der Dan in einem erzwungenen Blind Date verkuppelt werden soll.

      Blunt hatte an ihrer Rolle große Freude, merkt jedoch an, sie sei „wirklich ermüdend. Wenn ich diese Frau bei drei Monaten dauernden Dreharbeiten hätte
      spielen müssen, hätte sie mich fertig gemacht.“ Besonders großen Spaß hatte Blunt an der Tanzsequenz, in der sie, Carell, Cook und Binoche versuchen, die Bewegungen des jeweils anderen zu übertreffen. „Ich glaube, gegen Ende ist uns allen kein neuer Move mehr eingefallen, aber Steve hat uns alle definitiv in Grund und Boden getanzt.“

      Nachdem alle Rollen besetzt waren, brachte Regisseur Hedges sämtliche Schauspieler für eine einwöchige Probezeit in dem Haus zusammen, in dem sich der Großteil des Films abspielt. So sollte eine authentische, familiäre Atmosphäre entstehen, die den Grundton des gesamten Films bestimmten würde. „Die gesamte Familie war im Beach House für die Proben, aber sie haben auch zusammen gesungen, Football gespielt, Sport gemacht, gemeinsam gekocht und gegessen – ganz ohne Kameras, ohne Scheinwerfer, ohne Filmausrüstung“, erklärt Shestack.

      Peter Hedges erinnert sich genau an den Moment, als die zusammengewürfelte Schauspieltruppe zu einer Familie wurde. Bevor die erste Klappe fiel, wurde am Lagerfeuer mit der gesamten Besetzung ein Gesangswettbewerb abgehalten – das war ein Moment, der die Talentwettbewerbe im Film bereits erahnen ließ. „Es war ein magischer Augenblick“, erinnert sich der Regisseur. „Es war mehr als nur ein Moment. Da wurde mir bewusst, wie viel Talent und Großzügigkeit und
      lautere Absichten dort vereint waren. Und ich glaube, man spürt das auch in jeder Einstellung des Films.“


      Chez Burns: Das Strandhaus der Familie wird eingerichtet


      Wie an den besten Wochenenden im Kreise der Familie spielt auch „DAN - MITTEN IM LEBEN!“ an einem wunderschönen Schauplatz: einem schönen und auch gemütlichen Strandhaus an der spektakulären, grün bewaldeten Küste von Rhode Island. Das richtige Haus zu finden war von Anfang an genauso wichtig wie die Besetzung der einzelnen Rollen. Nach einer langwierigen Suche entschieden sich die Filmemacher schließlich für ein Anwesen namens „Riven Rock“, ein Strandhaus, das seit vielen Jahren im Eigentum ein und derselben Familie ist. Dieses Gebäude in Massivholzbauweise befindet sich an der Narragansett Bay im pittoresken Örtchen Jamestown, auf der gegenüberliegenden Seite der Brücke nach Newport. Das klassische Sommerhaus wurde 1911-1912 von T.D. Wright für Joseph Lovering aus Philadelphia erbaut und hat rundherum eine Veranda, die einen beeindruckenden Blick auf den Sonnenuntergang über dem Meer bietet.

      „Wir betraten dieses Haus und wussten sofort, dass es das richtige war. Das Wasser und die Sonne haben uns verzaubert“, berichtet Epstein.

      Hedges arbeitete eng mit Produktionsdesignerin Sarah Knowles zusammen, um „Riven Rock“ einzurichten, damit sowohl die Gelassenheit und Offenheit als auch die kreative Persönlichkeit der Burns-Familienmitglieder deutlich wurden – und um eine Art Metapher für die Erinnerungen zu schaffen, die Dan noch immer plagen und lähmen. „Das Haus ist selbst ein Darsteller“, meint Shestack. „Es bietet all diese gemütlichen Ecken und Schlafzimmer und vermittelt das Gefühl, das darin über viele Jahre hinweg gelebt wurde. Dieser Ort hat einen eigenen Herzschlag.“

      Zu den weiteren herausragenden Schauplätzen in Rhode Island gehören der Leuchtturm von Point Judith an der Narragansett Bay, der Ferienort Misquamicu - zu dem Dan mit einigen Kindern einen verregneten Ausflug unternimmt -, Jimmy’s Place in Newport – wo Dan und Ruthie mit Marie und Mitch einen spontanen Tanzwettbewerb abhalten -, der Hafen von Jamestown – wo Dan und Marie sich zum ersten Mal begegnen, und zwar in einem Buchladen, der komplett von Sarah Knowles und ihrem Team im Büro der Hafenmeisterei aufgebaut wurde -, und schließlich Westerley, wo Dan und Marie im Alley Katz Bowling Center eine nicht so ruhige Kugel schieben.

      Kostümdesignerin Alix Friedberg fügt der Geschichte mit ihrer Garderobe noch einen besonderen Touch hinzu; ihre Aufgabe lautete, jeder Filmfigur einen ganz eigenen Stil zu verleihen. Mittelpunkt des Designs war Dans Kleidung, mit der nach dem Treffen mit Marie seine Verwandlung eingeleitet wird. Alix Friedberg erläutert: „Dan ist ein Mann, der das Interesse daran verloren hat, seinem Aussehen viel Aufmerksamkeit zu schenken. Er ist ein allein erziehender Vater, dessen Augenmerk darauf gerichtet ist, dass das Mittagessen pünktlich eingenommen und die Hausaufgaben gemacht sind, bevor er an sich selbst denkt. Er ist der unsichtbare Mann – ein Mann, dessen Kleidung scheinbar an seinem Leib festgewachsen ist -, bis er endlich wieder anfängt, mehr aus sich machen zu wollen.“

      Gleichzeitig konnte sich Friedberg gemeinsam mit Juliette Binoche bei der Ausgestaltung von Maries flottem Look austoben: „Die Zusammenarbeit mit Juliette Binoche gehört zu den besten Erfahrungen meines Lebens. Sie ist nicht nur eine der schönsten Frauen, die ich jemals gesehen habe, sondern sie kann auch allem, was sie tut, so viel Leben einhauchen“, sagt die Kostümbildnerin. „Juliette wollte, dass Marie raubkatzenartig wirkt, und ich stellte mir einen Stil vor, der von ihren vielen Reisen inspiriert war. Ihre Kleidung macht deutlich, dass sie inmitten der Familie eine Art Außenseiterin ist, aber gleichzeitig verkörpert sie eine Frau, die sich mit Dans Töchtern gut verstehen kann. Sie trägt eine eklektische Mischung aus femininem Strick und darunter Spitzenlagen, alles in sanften Farben, die sie zum Leuchten bringen inmitten der Familie, die hauptsächlich starke Farben und Muster trägt. Außerdem trug Juliette sehr viele Ringe an den Fingern, um eine Lebensgeschichte von Liebe und Verlusten zu erzählen.“

      Zu den weiteren Highlights für Kostümbildnerin Friedberg zählte die Garderobe von Dianne Wiest als Nana Burns, die ihren Kindern ihre kreativen Talente eindeutig vererbt hat. „Wir wollten nicht, dass sie wie die typische Großmutter wirkt, die Wolljacken und Perlenketten trägt – vielmehr sollte sie eine starke Frau mit echtem Sinn für Kunst sein. Sie ist jemand, der sich gerne die Hände schmutzig macht, eine Reisende, Sammlerin, Gärtnerin, Köchin… Sie hat einen tollen Sinn für Humor und hat ihr Haus mit viel Liebe zum Detail dekoriert“, erklärt Friedberg. „Nanas gesamte Kleidung ist inspiriert von Vintage-Stoffen, die wie in Antiquitätenläden in New England aufgestöbert haben; das Muster erinnert oft an japanische Pyjamas. Ihre Schürze war ursprünglich ein alter Malerkittel, und ein Großteil ihres Schmucks wurde aus organischem Material gefertigt, das man am Strand und im Wald finden kann.“

      All diese Besonderheiten des Designs waren es, die gemeinsam mit der Kameraarbeit von Lawrence Sher dazu beitrugen, die Burns-Familie zu vollem Leben erblühen zu lassen. „Das Ergebnis ist eine liebenswerte, warmherzige, sehr menschliche Komödie, die durch und durch realistisch wirkt“, fasst Shestack zusammen.


      Songs in Dans Tonlage: Über den Soundtrack von Sondre Lerche


      Bevor die Dreharbeiten begannen, dachte Peter Hedges bereits über die Musik zu „DAN - MITTEN IM LEBEN!“ nach. Er wusste genau, dass die Musik etwas Besonderes sein musste – und machte sich in einer „Hör-Safari“ auf die Jagd nach dem unbekannten Sound, der ihm vorschwebte. „Ich habe überall nach jemandem gesucht, dessen Musik den Ton des Films treffen würde; ich habe mir wahrscheinlich 500 verschiedene Künstler angehört und kehrte doch immer wieder zu diesem einen Song von Sondre Lerche zurück“, erinnert sich Hedges.

      Zu dieser Zeit wusste der Regisseur nicht viel über Lerche, doch schon bald brachte Hedges in Erfahrung, dass Lerche in der Sänger-Songwriter-Szene zu den aufstrebenden Stars gehört: der norwegische Mittzwanziger begann mit seiner Band Faces Down und den melodischen und stimmungsvollen Popsongs weltweit Erfolg zu haben.

      „Also habe ich ihn getroffen“, fährt Hedges fort. „Ironischerweise wohnt er in demselben Gebäude, in dem mein Therapeut sein Büro hat! Rund eine Stunde lang habe ich von meiner Vision für diesen Film erzählt, und dann plötzlich meinte er: „Warte mal kurz.“ Er stand auf, ging in sein Schlafzimmer, kam mit einer Gitarre zurück und sagte: „Vor ein paar Tagen habe ich diesen Song geschrieben; er klingt wie dein Film.“ Und dann sang er mir einen wunderbaren Song vor. Sofort war mir bewusst, dass er der richtige Mann ist.“

      Lerche, der am Ende des Film auch zu sehen ist, wie er mit der Band Faces Down den Song „Modern Nature“ spielt, bekam umgehend den kreativen Auftrag von Peter Hedges. „Als erstes zeigte mir Peter den Film „Harold and Maude“, der zu seinen absoluten Lieblingsfilmen gehört. Ihm gefiel die sehr ungewöhnliche Art, wie darin die Songs von Cat Stevens eingesetzt werden. Es sind nur Songs, es gibt keine dramatische Musikuntermalung. Die Texte erzählen auch nicht von der konkreten Situation, sondern spiegeln sehr locker die jeweilige Stimmung
      wider. Und das wird auf eine sehr einzigartige, clevere und tief empfundene Weise gemacht. So etwas stellte er sich auch für „DAN - MITTEN IM LEBEN!“ vor.“

      Zusätzlich produzierte Lerche für diesen Film auch eine brandneue Version des Klassiker „Fever“ von Peggy Lee mit der Stimme von A Fine Frenzy, auch bekannt als die 22-jährige Sängerin Alison Sudol aus Seattle, und spielte ein Duett mit der in New York ansässigen Singer-Songwriter-Newcomerin Regina Spektor ein, das man während der Bowling-Sequenz hören kann, sowie eine Reihe von Originalsongs, die den Grundton für die clevere Mischung des Films aus Liebeswirren und Familienkomplikationen erzeugen.

      Um in die richtige kreative Stimmung zu kommen, besuchte Lerche die Proben mit den Schauspielern und bezog daraus seine Inspiration für die musikalischen Themen. Der Plan schien aufzugehen, während Lerche die Atmosphäre in sich aufsog und daraus Songs machte, die sowohl witzig wie auch ergreifend sind.

      Hedges fasst zusammen: „Lerches Musik fühlt sich für mich zeitlos an. Sie hat Tiefe und man fühlt, dass dies ein Mann ist, der an die Liebe glaubt. Diese Musik ist erfüllt von Emotionen – ohne gefühlsduselig oder sentimental zu sein – und passt absolut traumhaft zu dieser Geschichte.“




      DIE SCHAUSPIELER


      STEVE CARELL (Dan Burns)

      Steve Carell gehört zu den gefragtesten Komödien-Darstellern in Hollywood. Erste Aufmerksamkeit erregte er durch seine Beiträge als Korrespondent der Emmy-preisgekrönten „The Daily Show with Jon Stewart“ bei Comedy Central; nahtlos und ebenso erfolgreich schaffte Carell den Übergang zum Prime-Time-Fernsehen sowie zum renommierten Kinofilm-Hauptdarsteller.

      Sein erster Kino-Spielfilm als Hauptdarsteller war „The 40-Year-Old-Virgin“ („Jungfrau (40), männlich, sucht“, 2005) für den er gemeinsam mit Regisseur Judd Apatow auch das Drehbuch schrieb. Bereits am Eröffnungswochenende schoss dieser Film auf Platz 1 und hielt sich zwei Wochen lang auf diesem Rang. Als Überraschungserfolg des Jahres 2005 spielte er weltweit über 175 Millionen US-Dollar ein und positionierte sich in 12 Ländern bei Filmstart auf Platz 1. Der Erfolg setzte sich fort, indem allein in Nordamerika über 100 Millionen US-Dollar über DVD-Verkäufe eingespielt wurden. Dieser Film wurde mit einem AFI Award ausgezeichnet, war unter den 10 Herausragendsten Spielfilmen des Jahres nominiert und bekam auf der 11. Verleihung der Critic’s Choice Awards außerdem den Preis als Beste Komödie. Carell und Apatow waren von der Writers Guild Association zusätzlich in der Kategorie Bestes Originaldrehbuch nominiert.

      Derzeit spielt Carell die Hauptrolle in der amerikanisierten Adaption der gefeierten britischen TV-Serie „The Office“. Auch in ihrer dritten Staffel hat die Serie hervorragende Einschaltquoten und brachte Carell eine Emmy-Nominierung in der Kategorie Bester Schauspieler in einer Comedy ein. 2006 gewann Carell für sein Porträt von Michael Scott, des pompösen und größenwahnsinnigen Chefs einer in Pennsylvania ansässigen Papierfabrik, einen Golden Globe in der Kategorie Beste Performance eines Schauspieler in einer TV-Serie/ Musical oder Comedy.

      Kommenden Sommer wird er an der Seite von Anne Hathaway in der Hauptrolle der mit Spannung erwarteten Action-Komödie „Get Smart“ von Mel Brooks zu sehen sein.

      2006 war er als Mitglied des Schauspielensembles in „Little Miss Sunshine“ zu sehen; der Film war für einen Oscar in der Kategorie Bester Film nominiert und wurde mit einem SAG Award in der Kategorie Herausragende Performance eines Schauspielensembles ausgezeichnet. Diese schwarze Komödie, mit Greg Kinnear und Toni Colette in den Hauptrollen, kam vergangenen Sommer in die Kinos. Zu seinen weiteren Filmen gehören u.a. „Anchorman: The Legend of Ron Burgundy“ („Anchorman – Die Legende von Ron Burgundy“, 2004), „Evan Almighty“ („Evan Allmächtig“, 2007) und „Bewitched“ („Verliebt in eine Hexe“, 2005).

      Steve Carell stammt aus Massachusetts und lebt derzeit mit seiner Ehefrau, der Schauspielerin Nancy Walls (aus der TV-Show „Saturday Night Live“), die er als Mitglied der Second City Theater Group in Chicago kennen lernte, in Los Angeles. Er ist stolzer Vater einer Tochter und eines Sohnes.


      JULIETTE BINOCHE (Marie)

      Juliette Binoche kam 1964 in Paris zur Welt; ihre Eltern waren als Schauspieler, Regisseure und Autoren tätig. Bereits mit 17 widmete sie sich ihrer eigenen Theaterkarriere, nachdem sie an der Schule bei einer Ionesco-Inszenierung Regie geführt und auch als Darstellerin aufgetreten war; sie studierte am Nationalen Konservatorium sowie an Privatakademien.

      Einen Namen machte sie sich zunächst 1984 mit der Rolle einer modernisierten Jungfrau Maria im Teenageralter in Jean-Luc Godards umstrittenen Film „Je vous salue, Marie“ („Maria und Joseph“). Im Jahr darauf erntete sie mit ihrer Darstellung in Andre Techinés „Rendez-vous“ auf den Filmfestspielen in Cannes stürmische Begeisterung. 1986, nachdem sie unter der Regie von Leos Carax in „Mauvais Sang“ („Die Nacht ist jung“) mitwirkte, spielte Binoche ihre erste Hauptrolle in einem englischsprachigen Film: Phillip Kaufmans „The Unbearable Lightness of Being“ („Die unterträgliche Leichtigkeit des Seins“, 1988 ). Erneut unter der Regie von Carax drehte sie dann „Les Amants du Pont-Neuf“ (Die Liebenden von Pont-Neuf“, 1991). Danach kehrte sie nach Paris ans Theater zurück und spielte unter der Regie von Andrew Konchalowsky die Nina in „The Seagull“; außerdem war sie unter der Regie von Mike Figgis im HBO-Kurzfilm „Mara“ in der Titelrolle zu sehen.

      1992 stand sie an der Seite von Jeremy Irons in Louis Malles „Damage“ („Verhängnis“) vor der Kamera. Im selben Jahr war sie mit Ralph Fiennes in einer neuen Filmversion von „Wuthering Heights“ („Stürmische Leidenschaft“) zu sehen; darauf folgte die Hauptrolle in Krzystof Kieslowskis „Trois couleurs: bleu“ („Drei Farben - Blau“, 1993). 1995 war sie dann in „Le hussard sur le toit“ („Der Husar auf dem Dach“) zu sehen. 1996 wurde sie für ihre Rolle in Anthony Mighellas „The English Patient“ („Der englische Patient“) mit einem Oscar in der Kategorie Beste Nebendarstellerin ausgezeichnet. Nach diesem Erfolg kehrte sie erneut auf die Bühne zurück und spielte die Hauptrolle in „Naked“ am Almeida Theatre in London. Dann kehrte Binoche in ihre französische Heimat zurück und arbeitete erneut mit Techiné am Drama „Alice et Martin“ („Alice und Martin“, 1998 ). Daraufhin stand sie in „La Veuve de Saint-Pierre“ („Die Witwe von Saint-Pierre“, 2000) vor der Kamera; dieser Film brachte ihr eine Nominierung zum César in der Kategorie Beste Schauspielerin ein.

      1999 drehte sie unter der Regie von Michael Haneke das Drama „Code - Unbekannt“; im gleichen Jahr hatte sie die Hauptrolle in Lasse Hallstöms „Chocolat“ („Chocolat…ein kleiner Biss genügt“) inne und bereitete sich auf diese Figur vor, indem sie in einer beliebten Patisserie in Paris das Handwerk des Chocolatiers erlernte. „Chocolat“ wurde ein internationaler Hit und Juliette Binoche bekam eine wahre Flut an Nominierungen für Preise als Beste Schauspielerin. Daraufhin kehrte sie wieder ans Theater zurück und stand für Pinters „Betrayal“ am Broadway auf der Bühne. 2002 war sie an der Seite von Jean Reno in „Jet Lag“ in ihrer ersten komödiantischen Rolle zu sehen. 2004 spielte sie neben Samuel L. Jackson in John Boormans „In My Country“; wieder unter der Regie von Haneke drehte sie den Thriller „Caché“ (2005), der weltweit mit etlichen Preisen ausgezeichnet wurde, darunter auch auf den Filmfestspielen in Cannes, bei den British Independent Film Awards sowie den Los Angeles Film Critics Association Awards. Im selben Jahr war sie an der Seite von Richard Gere im Independent-Film „Bee Season“ (2005) sowie unter der Regie von Abel Ferrara in „Mary“ (2005) zu sehen.

      Zu ihren neuesten Spielfilmen gehören u.a. „Paris, je t’aime“ Segment: „Place des Victoires“, 2006), „Quelques jours en septembre“ (2006) und „Breaking and Entering“ („Breaking & Entering – Einbruch und Diebstahl“, 2006) bei dem sie zum zweiten Mal für Regisseur Anthony Minghella vor der Kamera stand. Danach folgt „Le voyage du ballon rouge“ (2007) des preisgekrönten taiwanesischen Regisseurs Hsiao-Hsien Hou und „Paris“ (2007) von Cedric Klapish, „Désengagement“ (2007) von Amos Gitai und „L’heure d’eté“ (2008 ) von Olivier Assayas. Demnächst wird sie außerdem in Richard Eyres „The Other Man“ (2008 ), Santiago Amogirenas „Another Kind of Silence“ (2008 ), Jean-Luc Goddards „Socialisme“ und in Abbas Kiarustamis „Certified Copy“ zu sehen sein.


      DANE COOK (Mitch)

      Dane Cook ist ein mitreißender Schauspieler und elektrisierender Darsteller, der weltweit viele Fans hat. Und er ist fest entschlossen, sich auch als Filmprotagonist zu etablieren, was er mit bemerkenswerten Rollen unter Beweis stellt. Vor kurzem war er an der Seite von Kevin Costner, William Hurt und Demi Moore in „Mr. Brooks“ („Mr. Brooks – Der Mörder in dir“) in einer Rolle zu sehen, die von der The New York Times zu den Fünf Besten Performances des Jahres 2007 gezählt wurde. Außerdem spielte er an der Seite von Jessica Alba in „Good Luck Chuck“ („Der Glücksbringer“, 2007).

      Zusätzlich hat Cook durch seine aufstrebende Produktionsfirma SUperFInger Entertainment etliche Filmprojekte in der Pipeline, darunter mit Disney und Produzent David Hoberman („Breaking Down the House“) eine Vater-und-Sohn-Road-Comedy, dann mit der Weinstein Company den Film „The Ex-Family“ sowie sein bahnbrechender Konzertfilm, basierend auf seinen Comedy-Shows im April 2006 in Boston, der noch 2007 in die Kinos kommen soll.

      Zu seinen vorherigen Filmen gehören u.a. „Employee of the Month“ (2006) mit Jessica Simpson unter der Regie von Greg Coolidge, „Waiting“ (2005) mit Ryan Reynolds und Anna Farris nach einem Drehbuch und unter der Regie von Rob McKittrick, „London“ („London – Liebe des Lebens“, 2005) mit Jessica Biel und Chris Evans unter der Regie von Hunter Richards, „Torque“ (2004) von Joseph Kahn mit Ice Cube, Christina Milian und Jay Hernandez, „The Touch“ (2002) von Peter Pau mit Michelle Yeoh und Ben Chaplin sowie Kinka Ushers „Mystery Men“ (1999) mit Ben Stiller.

      2006 schloss sich Cook mit HBO zusammen, um den 90-minütigen Stand-Up-Event „Vicious Circle“ zu produzieren, der am 4. September 2007 zum ersten Mal ausgestrahlt wurde. Mehr als 18 Kameras zeichneten seine stets vor ausverkauftem Haus stattfindenden Auftritte in seiner Heimatstadt Boston auf. Seine Dokumentation „Tourgasm“ über das Leben der Comedians auf Tournee hinter den Kulissen wurde außerdem während des Sommers mit neun Folgen bei HBO ausgestrahlt.

      Cook hatte auch gerade großen Erfolg mit seiner ersten Doppel-CD/DVD „Retaliation“, die Platin-Status erreichte und auf den Billboard 200 auf Platz 4 einstieg, womit er seit 25 den höchsten Rang unter den Comedy-Stars einnahm. Schon sein erstes Album „Harmful If Swallowed“ verkaufte sich innerhalb von weniger als zwei Jahren über 450.000 Mal, wurde mit Gold ausgezeichnet und ist seit der Veröffentlichung auf über zehn verschiedenen Billboard-Charts vertreten gewesen.

      Als Stand-Up-Comedian hat Cook durch seine Tourneen und über das Internet mit seiner Webseite danecook.com <danecook.com/> eine große Fangemeinde erobert. Im Verlauf seiner 16-jährigen Karriere spielte er stets vor ausverkauften Häusern, darunter in der Carnegie Hall, am The Theater at Madison Square Garden, in der Continental Airlines Arena sowie im 50.000 Zuschauer fassenden Football-Stadium Gator Growl der University of Florida.

      Mit seiner Arbeit am Comedy-Kurzfilm „8 Guys“ und dem Drama-Kurzfilm „Spiral“, für den er mit dem Internet-Preis Pixie Award in der Kategorie Bester Schauspieler ausgezeichnet wurde, hat sich Cook auch als Autor, Regisseur und Produzent etabliert.


      DIANNE WIEST (Nana)

      Bestens bekannt ist Dianne Wiest sicherlich für ihre Oscar-preisgekrönten Nebenrollen in Woody Allens „Hannah and Her Sisters“ („Hannah und ihre Schwestern“, 1986) und „Bullets Over Broadway“ (1994), sie hat jedoch für diesen Regisseur noch weitere wichtige Rolle gespielt, z.B. in „Radio Days“ (1987), „September“ (1987) und „The Purple Rose of Cairo“ (1985). Für „Parenthood“ („Eine Wahnsinnsfamilie“, 1989) unter der Regie von Ron Howard war sie ebenfalls für einen Oscar in der Kategorie Beste Nebendarstellerin nominiert. Zu ihren weiteren unvergesslichen Rollen gehören auch Filme wie Tim Burtons „Edward Scissorhands“ („Edward mit den Scherenhänden“, 1990) und Mike Nichols „The Birdcage“ („The Birdcage – Ein Paradies für schrille Vögel“, 1996).

      Am Theater war Dianne Wiest zuletzt in Wendy Wassersteins „Third“ am Lincoln Center sowie unter der Regie von Estelle Parsons in „Salome“ an der Seite von Al Pacino am Broadway zu sehen. Zu ihrer weiteren Bühnenrollen gehören u.a. Inszenierungen wie „The Shawl“, „Hunting Cockroaches“, „After the Fall“, „Beyond Therapy“ und „The Art of Dining“.


      JOHN MAHONEY (Poppy)

      Mit brillanten Performances hat John Mahoney seit Beginn seiner Karriere am Theater sowie im Fernsehen und Film die Zuschauer immer wieder in seinen Bann gezogen. Seit 1979 ist er Mitglied der Chicagoer Steppenwolf Theatre Company und stand mit dieser Truppe bisher in fast 30 Inszenierungen auf der Bühne, darunter neue Produktionen wie „The Dresser“ und „I Never Sang for My Father“. Seine Rolle in „The Drawer“ am Steppenwolf spielte er auch am Abbey Theatre in Dublin. Mit dem Chicagoer Irish Repertory Theatre stand er in „Long Day’s Journey into Night“ sowohl in Chicago als auch in Galway/Irland auf der Bühne, in „The Weir“ auch in Los Angeles. David Mamet engagierte Mahoney für die Weltpremiere von „The Water Engine“ am St. Nicholas Theatre; diese Rolle übernahm Mahoney dann auch für die Fernsehaufzeichnung des Stückes. Zu seinen weiteren Theaterrollen gehören u.a. das Off-Broadway-Revival von „The Subject Was Roses“, „Uncle Vanya“ am Chicagoer Goodman Theatre, „Death and the Maiden“ und „Wrong Turn“ am Lungfish Theatre und „The Man Who Came to Dinner“ unter der Regie von James Burrows am Steppenwolf Theatre. Zusätzlich nahm das gesamte Ensemble von „The Man Who Came to Dinner“ die jeweiligen Rollen erneut am Barbican Center in London wieder auf. Vor kurzem stand Mahoney in „Romance“ am Almeida Theatre sowie in einem Revival von „Prelude to a Kiss“ am Broadway in Hauptrollen auf der Bühne.

      Für seine Darstellung des Artie Shaughnesse in der Broadway-Inszenierung von „House of Blue Leaves“ wurde ihm ein Tony Award, ein Clarence Derwent Award sowie eine Nominierung zum Drama Desk Award zuteil. Für seine Rolle als Harold in der Off-Broadway-Inszenierung von „Orphans“ wurde er mit dem Theatre World Award und einer zweiten Drama Desk-Nominierung geehrt; vor kurzem wurde ihm auch der Sarah Siddons Award zuteil. Bereits fünf Mal war Mahoney für den begehrten Chicagoer Joseph Jefferson Award nominiert: vier Mal in der Kategorie Bester Schauspieler (für „The Hothouse“, „Taking Steps“, „After the Fall“ und „I Never Sang for My Father“) und ein Mal in der Kategorie Bester Nebendarsteller mit Arthur Millers „Death of a Salesman“.

      Die Rolle als Martin Crane in der erfolgreichen TV-Serie „Frasier“, die er über die gesamten 11 Jahre innehatte, in denen die Serie zu den NBC-Hits gehörte, brachte ihm zwei Nominierungen zum Emmy und zum Golden Globe in der Kategorie Bester Nebendarsteller in einer Comedy-Serie ein. Mahoney war auch in etlichen TV-Filmen zu sehen, darunter „The 10 Million Dollar Getaway“, „Dinner at Eight“, „The Image“, die Miniserie „Favorite Son“, „Will“, „Listen to Your Heart“, „The Killing Floor“, „Through Naked Eyes“, „First Step“ und „Dance of the Phoenix“. Zu seinen TV-Serien zählen z.B. „H.E.L.P.“, „Lady Blue“ und „The Human Factor“. Außerdem hatte er die Hauptrollen in den BBC-Produktionen „Two Lumps of Ice“ und „Buying a Landslide“ inne.

      1986 erregte er die Aufmerksamkeit der Filmkritiker und erntete viel Lob mit seiner Rolle als Richard Dreyfuss’ Geschäftspartner in Barry Levinsons „Tin Men“ („Tin Men – Zwei haarsträubende Rivalen“). Daraufhin arbeitete Mahoney mit einigen der renommiertesten Regisseuren im Filmbusiness. Nach seiner Rolle als trinkfreudiger College-Professor in Norman Jewisons „Moonstruck“ („Mondsüchtig“ (1987) drehte er „Suspect“ („Suspect – Unter Verdacht“, 1987) unter der Regie von Peter Yates. Zu seinen weiteren Filmen gehören auch Ben Stillers Generation-X-Hymne „Reality Bites“ („Reality Bites – Voll das Leben“, 1994), Rob Reiners „The American President“ („Hallo. Mr. President“, 1995), zwei Spielfilmen unter der Regie der Coen-Brüder – „The Hudsucker Proxy“ („Hidsicker – Der große Sprung“, 1994) und „Barton Fink“ (1991) -, „The Russia House“ („Das Russland-Haus“ (1990) von Fred Schepisi, „Frantic“ (1988 ) von Roman Polanski, „Betrayed“ („Verraten“, 1988 ) von Costa-Gavras, „Eight Men Out“ („Acht Mann und ein Skandal“, 1988 ) von John Sayles, „Say Anything“ („Teen Lover“, 1989) von Cameron Crowe, „The Manhattan Project“ („Das Manhattan Projekt“, 1986) von Marshall Brickman, „Streets of Gold“ (1986) von Joe Roth, „Article 99“ („Im Krankenhaus wird scharf geschossen“, 1992) von Howard Deutch, „In the Line of Fire“ (1993) von Wolfgang Petersen mit Clint Eastwood, Gregory Hoblits „Primal Fear“ („Zwielicht“, 1996), Ed Burns „She’s the One“ („Eine für’s Leben“, 1996) und „The Broken Hearts Club“ („Der Club der gebrochenen Herzen – Eine romantische Komödie“, 2000) von Greg Berlanti.

      Zu seinen neuesten Spielfilmen zählen z.B. Terry Greens „Almost Salinas“ mit Lindsay Crouse und Virgina Madsen sowie „Fathers and Sons“ unter der Regie von Rodrigo Garcia.


      EMILY BLUNT (Ruthie Draper)

      Mit ihrer Hauptrolle in dem mehrfach preisgekrönten britischen Spielfilm „My Summer of Love“ (2004) von Pawel Pawlikowski trat Emily Blunt höchst erfolgreich ins internationale Rampenlicht. Harper’s Bazaar beschrieb ihren Auftritt als „das beeindruckendste Filmdebüt seit Kate Winslet in ‚Heavenly Creatures’ („Himmlische Kreaturen“, 1994)“. Bei der Verleihung der Evening Standard Film Awards 2004 wurde Emily Blunt die Auszeichnung als Vielversprechendste Newcomerin zuteil; im gleichen Jahr war sie in dieser Kategorie auch auf den British Independent Film Awards nominiert. „My Summer of Love“ wurde auf den BAFTAs 2005 in der Kategorie Bester Britischer Film ausgezeichnet.

      Der von der Kritik gefeierte „Gideon’s Daughter“, in dem Blunt an der Seite von Bill Nighy und Miranda Richardson unter der Regie von Stephen Poliakoff vor der Kamera stand, wurde 2006 von BBC One und BBC America ausgestrahlt. Für ihre Rolle darin bekam sie 2007 einen Golden Globe in der Kategorie Beste Nebendarstellerin in einem TV-Film.

      Darauf folgte der beliebte Spielfilm „The Devil Wears Prada“ („Der Teufel trägt Prada“, 2006), eine Adaption des Roman-Bestseller von Lauren Weisberger unter der Regie von David Frankel. Zur hochkarätigen Besetzung gehören auch Anne Hathaway, Meryl Streep und Stanley Tucci. Dieser Spielfilm erntete schon am Eröffnungswochenende im Juli 2006 stürmischen Applaus und übertraf an den amerikanischen Kinokassen alle Erwartungen, indem er über 125 Millionen Dollar einspielte.

      Auch die Kritiker waren von diesem Film und von Emily Blunt hingerissen; die New York Times beschrieb die Schauspielerin als „Tour-de-Force der lächelnden Feindseligkeit“, die LA Times war der Ansicht, sie „stiehlt die Show“, die Washington Post schrieb, Blunt „liefert ein komödiantisches Juwel“, und das New York Magazine berichtete, „die brillante britische Schauspielerin Emily Blunt vermittelt wunderbar den Terror unter der Fassade des Hochmuts“. Auch die britischen Kritiker geizten nicht mit Lobeshymnen; The Observer nannte sie „großartig“, The Telegraph lobte ihre Darstellung als „wunderbar“ und „ein Vergnügen mit spitzen Krallen“. The Daily Mail schrieb, es sei „ungerecht, wenn Emily Blunts Nebenrolle… keine Preise bekommt. Sie ist eine umwerfende junge Schauspielerin, die jeder Filmproduktion Ehre machen kann.“ Für diese Rolle war Emily Blunt 2006 bei den Teen Choice Awards in der Kategorie Breakthrough Female nominiert und wurde 2006 auf den Movieline Young Hollywood Awards mit dem Breakthrough Award ausgezeichnet. Außerdem war die für diese Rolle bei den Golden Globes und den BAFTAs in der Kategorie Beste Nebendarstellerin nominiert.


      Ende des Jahres 2005 zog sie von New York nach Kanada, um die Arbeit an
      ihrer Hauptrolle in „Wind Chill“ („Der eisige Tod“, 2007) aufzunehmen. Produziert wurde dieser Film von George Clooney und Steven Spielberg, Regie führte Greg Jacobs. Im April 2007 kam der Film in die amerikanischen Kinos; der The Hollywood Reporter beschrieb sie als „superscharf“, die New York Post stellte fest, „der aufstrebende Stern Emily Blunt macht einen großartigen Job“. Die The New York Times erklärte, dies sei „Blunts Film. Die Schauspielerin hat einen gewinnenden Charme und entwaffnende Anmut… es steht zu erwarten, dass sie schon bald in viel größeren Filmen große Verantwortung tragen wird.“

      Im August 2006 begann sie die Dreharbeiten zu „The Great Buck Howard“ nach dem Drehbuch und unter der Regie von Sean McGinly; an der Seite von Tom Hanks, John Malkovich und Colin Hanks spielt Emily Blunt die Rolle der Valerie, einer selbstsicheren Publizistin, die von einem glücklosen Magier angeheuert wird, um seiner Karriere neuen Schub zu geben. Unmittelbar danach stand Blunt für „DAN - MITTEN IM LEBEN!“ an der Seite von Steve Carell, Juliette Binoche und Dane Cook vor der Kamera.

      Danach drehte sie „The Jane Austen Book Club“ (2007), in dem sie neben Maria Bello, Frances McDormand, Kevin Zegers und Hugh Dancy zu sehen sein wird. Sie spielt eine schweigsame, unglückliche Lehrerin, die sich nach größeren Dingen sehnt, als das Leben ihr zuteil werden ließ. Im Februar 2007 begannen ihre Dreharbeiten zu „Sunshine Cleaning“ mit Amy Adams und Alan Arkin. Im Februar ist sie auch an der Seite von Tom Hanks, Julia Roberts und Philip Seymour Hoffman in „Charlie Wilson’s War“ („Charlie Wilsons Krieg“, 2008 ) zu sehen.

      Ihr nächstes Projekt ist die von Martin Scorsese produzierte Filmbiographie „The Young Victoria“, in der Emily Blunt die britische Königin Victoria in jungen Jahren verkörpert; das Drehbuch hat Julian Fellowes verfasst, Regie führt Jean-Marc Vallee. Die Dreharbeiten begannen im August 2007 in London.

      Auf der BAFTA-Preisverleihung 2007 war Emily Blunt auch für den Rising Star Award nominiert.


      ALISON PILL (Jane)

      Alison Pill hat sich als intelligente und talentierte Schauspielerin mit einem Repertoire etabliert, das auch im Vergleich mit doppelt so alten Darstellerinnen nichts zu wünschen übrig lässt. Zu ihren Spielfilmen zählen u.a. „Pieces of April“ („Pieces of Apriel – Ein Tag mit April Burns“, 2003) unter der Regie von Peter Hedges, „Perfect Pie“ (2002), die Disney-Komödie „Confessions of a Teenage Drama Queen“ („Bekenntnisse einer Highschool-Diva“, 2004) sowie die Independent-Filme „Dear Wendy“ (2005) und „One Way to Valhalla“ (2007). 2004 nahm sie am Sundance Filmmaker’s Lab teil, wo sie im Workshop zu „Paper Man“ aktiv war.

      Als junge Drogendealerin und Tochter des episkopalischen Predigers Aidan Quinn hatte sie eine Hauptrolle in der TV-Serie „The Book of Daniel“; sie spielte ein an den Rollstuhl gefesseltes, schwer behindertes junges Mädchen in „Law & Order: Criminal Intent“ sowie die von Trauer übermannte Tochter von Farrah Fawcett und Keith Carradine in „Baby“. Zu ihren vielen weiteren TV-Rollen gehören auch „Life With Judy Garland: Me and My Shadows“ mit Judy Davis, „Midwives“ mit Sissy Spacek, „Plain Truth“ mit Mariska Hargitay und „What Girls Learn“ mit Scott Bakula und Elizabeth Perkins.

      Derzeit steht sie an der Seite von Bobby Cannavale in Theresa Rebecks „Mauritius“ am Broadway auf der Bühne; zuvor spielte sie neben Jeff Daniels in David Harrowers weltweit erfolgreichem „Blackbird“. 2006 bekam sie für „The Lieutenant in Inishmoore“ aus der Feder von Martin McDonagh eine Nominierung zum Tony Award in der Kategorie Outstanding Featured Actress in a Play. Zu ihren weiteren Auftritten in New Yorker Theatern gehören auch „The Distance From Here“ von Neil LaBute – für den Pill 2004 mit dem Drama Desk Award in der Kategorie Outstanding Ensemble Performance ausgezeichnet wurde – und Christopher Shinns „On the Mountain“, der ihr 2005 eine Nominierung zum Lucille Lortel Award in der Kategorie Outstanding Featured Actress einbrachte. Ihr Theaterdebüt gab Alison Pill 2003 mit „None of the Above“.


      BRITTANY ROBERTSON (Cara)

      Brittany Robertson hat sich rasch als eine der begehrtesten Darstellerinnen in Hollywood etabliert. Neben „DAN - MITTEN IM LEBEN!“ wird sie ab Herbst in der neuen TV-Serie „Swington“ zu sehen sein, in der sie die Tochter eines in der Vorstadt lebenden Ehepaares spielt, das den „Swinger-Lifestyle“ der 70er auslebt. Demnächst wird sie auch im Familienfilm „Frank“ (2007) zu sehen sein, der von einem verstoßenen, räudigen Mischlingshund handelt, der im Sommerhaus einer Familie auftaucht. Gerade hat sie die Dreharbeiten zum Independent-Film „From Within“ (2008 ) unter der Regie von Phedon Papamichael abgeschlossen. Zu ihren weiteren Spielfilmen zählen z.B. „Keeping up With the Steins“ (2006) und „The Ghost Club“ (2003).

      Im Fernsehen war sie u.a. in „Growing Pains: The Return of the Seavers“ zu sehen und hatte eine Dauerrolle in „Freddie“ mit Freddie Prinze, Jr. Wenn Brittany Robertson gerade nicht vor der Kamera steht, pendelt sie zwischen Greenville im US-Bundesstaat South Carolina und Los Angeles. Sie geht sehr gerne in die Schule, hört viel Musik, verbringt Zeit mit ihrer Katze Boo und mit ihren eigenen großen Familie, darunter ihre Eltern, sechs Geschwister und die Großeltern.


      MARLENE LAWSTON (Lilly)

      Mit sechs Jahren gab Marlene Lawston in der Rolle von Jodi Fosters Tochter mit „Flight Plan“ („Flight Plan – Ohne jede Spur“, 2005) ihr Spielfilmdebüt. „DAN - MITTEN IM LEBEN!“ ist ihr zweiter Kinofilm. Mit der Schauspielerin begann sie bereits im Alter von vier Jahren; sie war z.B. in „Law and Order“, „Nickelodeon“, „Saturday Night Live“ und etlichen TV-Werbespots zu sehen. Die Neunjährige liebt Tiere – besonders ihren besten Freund, einen goldgelben Labrador, und ihren Hamster – und geht sehr gerne in den Zoo, in den Botanischen Garten, ins Einkaufzentrum, ins Kino und auf den Spielplatz. Zu ihren Lieblingsthemen gehören Musik und Kunst; in ihrer Freizeit lernt sie Klavier, tanzt und schwimmt.


      NORBERT LEO BUTZ (Clay)

      Für seine Broadway-Auftritte in „Dirty Rotten Scoundrels“ wurde Norbert Leo Butz mit einem Tony, einem Drama Desk Award, dem Preis des Outer Critics Circle, dem Astaire Award und dem Drama League Award ausgezeichnet. Zu seinen weiteren Broadway-Stücken gehören die Inszenierung von „Wicked“, in der er die Rolle des Fiyero begründete, „Thou Shalt Not“ – die ihm Nominierungen zum Tony, Drama Desk Award und zum Preis des Outer Critics Circle einbrachte – und „Rent“, bei der er zur Originalbesetzung gehörte und im Broadway-Debüt auf der Bühne stand. Off-Broadway war er u.a. in „Buicks“ (Drama Desk-Nominierung) zu sehen, außerdem in „The Last Five Years“ (Nominierungen zum Drama Desk und Lucille Lortel Award, ausgezeichnet mit dem Drama League Award), in „Juno and the Paycock“ am Roundabout Theatre und in „Saved“ am Theatre for a New Audience. Seine Darstellung des Conferenciers in der ersten amerikanischen Tournee von „Cabaret“ brachte ihm den Helen Hayes, den Jefferson, den Dora und den Ovation Award ein. Vier Saisons lang wirkte er am Alabama Shakespeare Festival mit und spielte etliche Rollen am Repertory Theatre in St. Louis.

      Zu seinen Filmen gehören u.a. „Noon Blue Apples“ (2002, nominiert auf dem Sundance Film Festival) und „Went to Coney Island“ (1998 ); im Fernsehen war er z.B. in der TV-Miniserie „Comanche Moon“ und „Law & Order“ zu sehen. Norbert Leo Butz studierte an der Webster University und machte seinen Master am Alabama Shakespeare Theatre. Er ist stolzer Vater zweier Töchter: Clara und Maggie Lou.


      AMY RYAN (Eileen)

      Durch die Zusammenarbeit mit einigen der Top-Regisseure und Talenten der Branche hat sich Amy Ryan einen Namen gemacht. Mit ihren vielen profilierten Theaterauftritten und TV-Rollen, darunter in „The Wire“ bei HBO, nimmt Amy Ryans Karriere Fahrt auf.

      Im Oktober 2007 kam sie mit „Gone Baby Gone“ („Gone Baby Gone – Kein Kinderspiel“, 2007) in die Kinos. Unter der Regie von Ben Affleck spielt sie neben Morgan Freeman und Ed Harris in einer Bahn brechenden Rolle als Bostoner Mutter, deren Kind entführt wird. Zu ihren weiteren neuen Filmen zählen „DAN - MITTEN IM LEBEN!“ mit Steve Carell unter der Regie von Peter Hedges sowie „Before the Devil Knows You’re Dead“ (2007) mit Ethan Hawke unter der Regie von Sidney Lumet.

      Weitere herausragende Rollen hatte sie z.B. in Spielfilmen wie „Keane“ (2004) von Lodge Kerrigan, „Capote“ (2005) von Bennet Miller und „War of the Worlds“ („Krieg der Welten“, 2005) unter der Regie von Steven Spielberg.

      Neben ihren Filmrollen stand sie auch erfolgreich am Broadway auf der Bühne. 2000 bekam sie ihre erste Tony-Nominierung in der Kategorie Best Featured Actress für den Hit „Uncle Vanya“. Wenige Jahre später beeindruckte sie unter der Regie von Ed Hall in „A Streetcar Named Desire“ die Kritiker an der Seite von John C. Reilly mit einem bewegenden Porträt der Stella und wurde erneut als Best Featured Actress nominiert. Amy Ryan hatte auch eine Hauptrolle in Neil LaButes „The Distance From Here“ am Londoner West End inne.

      Im Fernsehen war sie in unzähligen Filmen zu sehen, darunter in über 30 Gastrollen und mehr als acht Dauerrollen in hochkarätigen TV-Serien.

      Ihr Talent als eine der vielseitigsten jungen Schauspielerinnen der Gegenwart hat sie mit einer Vielfalt an eindrucksvollen Rollen auf der Bühne und im Fernsehen unter Beweis gestellt. Sie ist in Queens, New York, ausgewachsen, wo sie auch die High School of the Performing Arts besuchte.


      JESSICA HECHT (Amy)

      Jessica Hecht war vor kurzem in „Starting Out in the Evening“ an der Seite von Frank Langella und Lili Taylor zu sehen, der 2007 auf dem Sundance Film Festival Premiere feierte. Zu ihren weiteren Aufsehen erregenden Filmen gehören „Sideways“ (2004) von Alexander Payne, „The Forgotten“ („Die Vergessenen“, 2004) von Tom Anton, „Saving Face“ (2004) mit Drehbuch und Regie von Alice Wu, „The Grey Zone“ („Die Grauzone“, 2001) von Tim Blake Nelson und „Kicking and Screaming“ (1995) mit Drehbuch und Regie von Noah Baumbach.

      Auf New Yorker Bühnen spielte sie vor kurzem an der Seite von Alfred Molina in der amerikanischen Premiere von „Howard Katz“ von Patrick Marber am Roundabout Theater. Zu ihren weiteren Theaterauftritten gehören „The House in Town“ am Lincoln Center und Broadway-Revivals von Arthur Millers Stücken „After the Fall“ und „Julius Caesar“ an der Seite von Denzel Washington, außerdem das Tony-preisgekrönte Drama „The Last Night of Ballyhoo“. Off-Broadway war sie u.a. in „Stop Kiss“, „Lobster Alice“, „Plunge“, „The Fourth Sister“ und „Flesh and Blood“ zu sehen, außerdem in Neuinszenierungen von „Blithe Spirit“ sowie von Lilian Hellmans „The Autumn Garden“ auf dem Williamstown Theatre Festival.

      Das Fernsehpublikum kennt Jessica Hecht aus ihrer Rolle in „Friends“ – als Freundin von Ross’ Ex-Frau -, aus „The Single Guy“, „What About Joan?“, „Seinfeld“ und „Mad About You“ sowie aus dramatischen Rollen in „Law & Order“, „Homicide: Life on the Street“, „ER“ und „3 Lbs.“. Jessica Hecht lebt mit ihrem Ehemann Adam Bernstein und den zwei Kindern Stella und Carlo in New York.


      FRANK WOOD (Howard)

      Für seine Darstellung im Theaterstück „Sideman“, in dem er auch in London und Australien auf der Bühne stand, wurde Frank Wood am Broadway mit einem Tony und einem Drama League Award ausgezeichnet. Zu seinen Kino-Rollen gehören u.a. „In America“ (2002), „People I Know“ („Im inneren Kreis“, 2002), „Thirteen Days“ (2000), „Pollock“ (2000), „Down To You“ („Den Einen oder keinen“, 2000), „The Royal Tennenbaums“ (Die Royal Tenenbaums“, 2001), „Flakes“ (2007) sowie TV-Rollen in u.a. „Ed“, „The Sopranos“, „Law and Order“, „Criminal Intent“ und „Flight of the Concords“.

      Zu seinen Theaterauftritten zählen auch „Hollywood Arm“ am Broadway und am Chicagoer Goodman Theatre, „Stories Left to Tell“, „Spring Awakening“, die Off-Broadway-Inszenierung von Sam Shepards „The God of Hell“, „The Wax“ am Playwrights Horizons, Edward Albees „Peter and Jerry“ am Hartford Stage, „Waiting for Godot“ am ACT, „Rosencrantz and Guildenstern are Dead“ am Long Wharf Theatre, „Light up the Sky“ am Williamstown Theatre, „Our Town“ am Bay Street Theatre, „Hamlet“ am The McCarter, „The Rainmaker“ am Arena Stage und „The Three Sisters“ mit dem American Repertory Theatre auf dem Theaterfestival in Edinburgh. Er studierte an der Wesleyan University und machte seinen Master im Graduate Acting Program an der New York University.



      ÜBER DIE FILMEMACHER


      PETER HEDGES (Drehbuch und Regie)

      Peter Hedges ist Romanschriftsteller, Theaterautor, Drehbuchautor und Regisseur. Sein Spielfilm-Regiedebüt gab er mit „Pieces of April“ mit Katie Holmes, Patricia Clarkson, Oliver Platt und Derek Luke in den Hauptrollen. Der gefeierte Spielfilm wurde mit etlichen Preisen geehrt, darunter mit einer Oscar-Nominierung für Clarkson. Nach diesem Film setzte Variety den Namen von Hedges auf die Liste der 10 Directors to Watch des Jahres 2003.

      Sein Roman What’s Eating Gilbert Grape war die Basis für die gleichnamige Verfilmung („Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa“) in 1993, für die er auch das Drehbuch schrieb. Sein zweiter Roman An Ocean in Iowa wurde 1998 von Hyperion Press veröffentlicht. Seine Romane wurden in 15 Sprachen übersetzt. Zu seinen Drehbuchadaptionen gehören auch Jane Hamiltons „A Map of the World“ („Unschuldig verfolgt“, 1999) und Nick Hornbys „About a Boy“ (2002); letztgenannter war in der Kategorie Beste Drehbuchadaption für einen Oscar nominiert.

      Seinen Studienabschluss machte Peter Hedges an der NC School of the Arts; gemeinsam mit Mary-Louise Parker und Joe Mantello gründete er 1985 das Edge Theatre. Im Laufe von drei Jahren war er Autor und Regisseur von 12 Theaterstücken dieses Ensembles. Zu seinen weiteren Stücken gehören „Baby Anger“ (Playwrights Horizons“), „Good as New“ (Manhattan Class Company) und „Imagining Brad“ (Circle Repertory Theater), die alle im Verlag Dramatists Play Service erschienen sind.

      Als Dozent war er an der Yale University, am Bennington College und an der NC School of the Arts tätig. Außerdem fungierte er als Kreativberater für das Sundance Screenwriter’s Lab und betätigte sich auch in den Künstlerkolonien Yaddo, MacDowell Colony und Millay Colony.

      Peter Hedges ist in West Des Moines, im US-Bundesstaat Iowa, aufgewachsen. Mit seiner Ehefrau Susan und den gemeinsamen Söhnen Simon und Lucas lebt er jetzt in Brooklyn.


      PIERCE GARDNER (Drehbuch)

      Die Inspiration zu „DAN - MITTEN IM LEBEN!“ bezog Pierce Gardner aus seinen über Jahre hinweg stattfindenden regelmäßigen Sommerausflügen nach Rehoboth Beach in Delaware, wo die großen Familientreffen seiner Ehefrau abgehalten wurden.

      Gardner stammt aus Pennsylvania und machte seinen Studienabschluss am Trinity College in Hartford Ct. 1996 begann er als Drehbuchautor zu arbeiten. Derzeit schreibt er gerade an der romantischen Komödie „Theory of Everything“ für Disney und adaptiert das Buch „My Korean Deli“ für New Line. Nach diesen Projekten soll er für Sony ein Originaldrehbuch verfassen. Sein erstes Drehbuch, der übernatürliche Thriller „Lost Souls“ („Lost Souls – Verlorene Seelen“, 2000), wurde von New Line verfilmt; die Hauptrollen spielten Winona Ryder und Ben Chaplin, Regie führte Janusz Kaminski. Seine Laufbahn in der Filmindustrie begann er in der Produktion, u.a. in den MGM-Komödien „Getting Even With Dad“ („Allein mit Dad & Co“, 1994) mit Ted Danson und Macaulay Culkin und „Fatal Instinct“ „Allein unter Idioten“, 1993) mit Armand Assante und Sean Young.

      JON SHESTACK (Produktion)

      Jon Shestack war zuvor President of Production bei Artisan Entertainment sowie Executive Vice President of Production and Development bei Beacon Communications. Bei Beacon produzierte Shestack „Air Force One“ (1997) mit Harrison Ford in der Hauptrolle. Für October Films produzierte er außerdem den Arthouse-Hit „The Last Seduction“, „Die letzte Verführung“, 1994) für Beacon und MGM außerdem „Disturbing Behavior“ („Dich kreigen wir auch noch!“, 1998 ). Außerdem produzierte er den Harrison Ford-Film „Firewall“ (2006) sowie die College-Komödie „Bickford Schmeckler’s Cool Ideas“ (2006) und „Waiting“ („Abserviert“, 2005).

      Gemeinsam mit seiner Ehefrau Portia Iversen ist John Shestack Mitbegründer der Stiftung Cure Autism Now Foundation sowie von AGRE – dem Autism Genetic Resource Exchange -, der ersten Gendatenbank für Autismuserkrankung; außerdem ist er Mitglied des Vorstandes von Autism Speaks.

      Shestack stammt aus Philadelphia, ist 47 Jahre alt und Vater von drei Kindern, von denen eines an Autismus erkrankt ist.


      BRAD EPSTEIN (Produktion)

      Brad Epstein ist ein viel beschäftigter Produzent in Hollywood; in den letzten fünf Jahren ist er als Senior Vice President of Productions in den Buena Vista Studios von Disney aktiv. Vor dieser Tätigkeit war er Präsident von Robert De Niros Produktionsfirma Tribeca Films; in dieser Funktion zeichnete er u.a. für „Analyze This“ („Reine Nervensache“, 1999) und „Meet the Parents“ („Meine Frau, ihr Vater und ich“, 2000) verantwortlich.

      Zu seinen weiteren Filmen als Produzent oder verantwortlicher Studiomanager gehören z.B. „Prison Song“ (2001) „Ladder 49“ („Im Feuer“, 2004) und „About a Boy (2002)“.


      NOAH ROSEN (Ausführende Produktion)

      Noah Rosens Laufbahn im Filmgeschäft begann bei DIC Films, wo er u.a. für die Entwicklung von Filmen wie „Meet the Deedles“ („Meet the Deedles – Die Surfer mit dem Brett vorm Kopf“, 1998 ) und „Inspector Gadget“ (1999) verantwortlich zeichnete. Daraufhin widmete er sich dem Management und verkaufte sein erstes SPEC-Script an Jim Brooks; kurz danach gründete er bereits seine eigene Gesellschaft, unter deren Banner er Pierce Gardner unter Vertrag nahm, mit dem er auch am Drehbuch zu „DAN - MITTEN IM LEBEN!“ arbeitete.

      2005 ging Rosen zur Management- und Produktionsfirma Circle of Confusion, um das Management zu leiten. Zu den Kunden dieses Unternehmens zählen u.a. die Wachowski-Brüder („Matrix“-Trilogie, 1999 - 2003), Simon Kinberg („Mr. & Mrs. Smith“, 2005), James McTeigue („V for Vendetta“, 2006) und John Pogue („The Fast and the Furious“, 2001).



      DARLENE CAAMAÑO LOQUET (Ausführende Produktion)

      Darlene Caamaño Loquet ist Präsidentin der Produktionsabteilung und Produzentin bei Nala Films, wo sie für die Kontrolle und Finanzierung der Produktionen der Firma verantwortlich zeichnet. Als Produzentin fungierte sie u.a. bei „The Air I Breathe“ (2007) mit Andy Garcia, Forrest Whitaker, Sarah Michelle Gellar, Brendan Fraser, Kevin Bacon, Julie Delpy und Emile Hirsch sowie bei „In The Valley of Elah“ (2007) unter der Regie von Paul Haggis mit Tommy Lee Jones, Charlize Theron, Susan Sarandon, Jason Patrick und James Franco.

      Zu den Produktionen unter dem Banner von Nala Films zählen u.a. „Mr. Burnout“, „Night of Light“, „Only Ever You“ und „La Magdelena“, die Darlene allesamt leiten und produzieren wird.

      Vor ihrer Tätigkeit bei Nala Films war sie Geschäftsführerin von D-No Entertainment, einer Management- und Produktionsfirma, in der sie für die Entwicklung und den Verkauf von „DAN - MITTEN IM LEBEN!“ von Pierce Gardner an Walt Disney Pictures verantwortlich zeichnete, gemeinsam mit Geschäftspartner Noah Rosen. Vor der Gründung von D-No Entertainment arbeitete Darlene als Senior Vice President der Produktionsabteilung in Gregory Navas bei New Line Cinema ansässiger Firma El Norte Productions sowie als VP für die bei Dreamworks ansässige Firma Patchwork Productions, wo sie Animationsfilme wie „Chicken Run“ („Chicken Run – Hennen rennen“, 2000) und „Shrek“ (2001) entwickelte.


      MARI JO WINKLER-IOFFREDA (Ausführende Produktion)

      Mari Jo Winkler-Iofredda hat mit über 18 Jahren im Produktionsgeschäft vielfältige Erfahrungen gesammelt; vor kurzem produzierte sie „No Reservations“ („Rezept zum Verlieben“, (2007) unter der Regie von Scott Hicks mit Catherine Zeta-Jones, Aaron Ekhardt und Abigail Breslin in den Hauptrollen. Als Co-Produzentin zeichnete sie für zwei Filme von Curtis Hanson verantwortlich: „Lucky You“ („Glück im Spiel“, 2007) mit Eric Bana und Drew Barrymore sowie „In Her Shoes“ („In den Schuhen meiner Schwester“, 2005) mit Cameron Diaz, Toni Collette und Shirley MacLaine, außerdem für Peter Chelsoms Remake des japanischen Erfolgsfilms „Shall We Dance“ („Darf ich Bitten?“, 2004) mit Richard Gere und Jennifer Lopez in den Hauptrollen.

      Zu Beginn ihrer Karriere arbeitete sie als Produktionsmanagerin und überwachte Dreharbeiten in New York, Neufundland, Halifax, Winnipeg, South Carolina und Los Angeles, darunter für so unterschiedliche Filmproduktionen wie „The Shipping News“ („Schiffsmeldungen“, 2001), „Catch Me If You Can“ („Catch me if you can – Mein leben auf der Flucht“, 2002,) „Cold Mountain“ („Unterwegs nach Cold Mountain“, 2003), „A Thousand Acres“ („1000 Morgen“, 1997) und „The Object of My Affection“ („Liebe in jeder Beziehnung“, 1998 ). Mit ihrem Ehemann und einer Tochter lebt sie in New York City.


      LAWRENCE SHER (Kamera)

      Seit über zehn Jahren arbeitet Lawrence Sher als Kameramann und drehte Werbespots, Videoclips und mehr als 15 Spielfilme. Er ist in New York City geboren und aufgewachsen und studierte Wirtschaftswissenschaften an der Wesleyan University; bereits in seinem ersten Studienjahr intensivierte sich sein Interesse an Fotografie zu einer obsessiven Faszination für den Film. Nach seinem Studienabschluss zog er nach Los Angeles, um als Kameraassistent zu arbeiten. Er drehte dann den preisgekrönten USC-Kurzfilm „12 Stops on the Road to Nowhere“ für seinen ehemaligen Wesleyan-Kommilitonen Jason Lowi und begann dann als Kameramann kleinere Filme und Musikvideos zu drehen. Seinen großen Durchbruch hatte er dann im Jahr 2000 mit dem preisgekrönten Independent-Film „Kissing Jessica Stein“ und dem Überraschungserfolg „Garden State“ (2004) unter der Regie von Zach Braff mit Natalie Portman, Peter Saarsgard und Ian Holm in den Hauptrollen.

      Außerdem stand er auch für „The Chumscrubber“ („Glück in kleinen Dosen“, 2005) von Arie Posin hinter der Kamera, für „The Dukes of Hazzard“ („Ein Duke kommt selten allein“, 2005) von Jay Chandrasekhar, „When a Man Falls in the Forest“ (2007) mit Timothy Hutton, Dylan Baker und Sharon Stone sowie für die Komödie „Quebec“ (2007), Drehbuch und Regie vom Newcomer Steven Conrad, mit John C. Reilly in der Hauptrolle.

      Zu seinen TV-Arbeiten gehören die Pilotfilme „Andy Barker P.I“ und zu „Caveman“ der tatsächlich zu einer TV-Serie wurde. Zurzeit dreht er gerade den Spielfilm „Trucker“ mit Michelle Monaghan, Nathan Fillion und Benjamin Bratt.


      SARAH KNOWLES (Produktionsdesign)

      Sarah Knowles hat als Produktionsdesignerin bereits u.a. für „Invincible“ („Unbesiegbar - Der Traum seines Lebens“, 2006) für Disney, „The Notebook“ („Wie ein einziger Tag“, 2004) für New Line Cinema und „Warm Springs“ für HBO gearbeitet. Für „Warm Springs“ wurde sie mit einem Emmy in der Kategorie Outstanding Art Direction ausgezeichnet. Als Art Director betätigte sie sich ebenfalls an Spielfilmen wie „Gattaca“ (1997) und „Catch Me If You Can“ („Catch me if you can – Mein Leben auf der Flucht“, 2002), die beide in der Kategorie Beste Art Direction für einen Oscar nominiert waren.

      ALIX FRIEDBERG (Kostümdesign)

      Alix Friedberg zeichnete u.a. für die Kostüme von Ben Afflecks Regiedebüt „Gone Baby Gone“ („Gone Baby Gone – Kein Kinderspiel“, 2007), „Glory Road“ („Spiel auf Sieg“, 2006), „A Lot Like Love“ („So was wie Liebe“, 2005), Wes Cravens „Cursed“ („Verflucht“, 2005), „Around the Bend“ („Spurensuche – Umwege zur Wahrheit“, 2004) und „But I’m a Cheerleader“ („Weil ich ein Mädchen bin“, 1999) verantwortlich.

      Zu ihren vielen Entwürfen für das Fernsehen gehören z.B. „Friday Night Lights“, „Whithout a Trace“ und „CSI: Crime Scene Investigation“. Sie studierte Modedesign am FIDM in Los Angeles und Kunstwissenschaft an der Otis School for Art and Design in Los Angeles.


      SARAH FLACK (Schnitt)

      Sarah Flack hat mehrfach mit zwei der innovativsten amerikanischen Filmemacher der Gegenwart zusammengearbeitet: mit Sofia Coppola an „Marie Antoinette“ (2006) und „Lost in Translation“ (2003); mit Steven Soderbergh an „Full Frontal“ („Voll frontal“, 2002), „The Limey“ (1999) und „Schizopolis“ (1996).

      Für „Lost in Translation“ wurde ihr ein BAFTA Award zuteil, außerdem war sie für den Eddie Award der American Cinema Editors nominiert; für „The Limey“ bekam sie eine Nominierung zum Preis der Online Film Critics Society.

      Zu ihren weiteren Filmen gehören auch „David Chappelle’s Block Party“ (2005, Co-Cutterin), „The Baxter“ (2005, Co-Cutterin), „Looking for Kitty“ (2004), „The Guys“ (2002), „Swimfan“ (2002), „Book of Shadows: Blair Witch 2“ (2000) und „Lush“ (1999).
      Ihre erste Zusammenarbeit mit Steven Soderbergh war 1990 als Produktionsassistentin bei „Kafka“.


      SONDRE LERCHE (Musik)

      Geboren und aufgewachsen ist Sondre Lerche in Bergen, einer Kleinstadt an der norwegischen Westküste, wo ihn die Platten seines Bruders und seiner beiden älteren Schwestern begeisterten: Sie hörten ständig die norwegische Popband A-Ha, die Beach Boys, Elvis Costello und Prefab Sprout. All diese Künstler hinterließen in Sondres musikalischem Gedächtnis tiefen Eindruck. Mit seiner Band Faces Down spielte er 2000 das Album „Faces Down“ ein, doch die Platte wurde erst veröffentlicht, nachdem der junge Sänger erfolgreich die Schule abgeschlossen hatte. Musikalische Vorbilder zum ersten Album waren Pop-Klassiker wie die Beatles, Burt Bacharach/ Hal David, der Bossa Nova der 60er Jahre und amerikanische Saloon-Songs; hoch gelobt wurde Sondre Lerches Platte für den Erfindungsreichtum der Arrangements, die samtige Singstimme und die erstklassigen Texte.

      Faces Down wurde auf der Verleihung der Spellemannprisen, dem norwegischen Pendant zu den Grammys, als Best New Artist ausgezeichnet; 2002 kam das Album unter die Top 50 des Magazins Rolling Stone. Im Jahr 2004 folgte das Album „Two Way Monologue“, eine weitere Sammlung sauberer und handwerklich hervorragender Popsongs. Lerches Gesang zeigte sich bereits selbstbewusster und wandelbar, zwischen geschmeidigem Tenor und spielerischen Falsetto-Ornamenten, in von üppigen Melodien und ausladenden Arrangements geprägten Songs. 2006 war „Duper Sessions“ bereits stärker akustisch und mehr auf die Band ausgerichtet als die vorherigen Alben, doch Lerches Augenmerk lag weiterhin auf dem kunsthandwerklichen Musikschaffen und dieses Album rangierte in den Billboard Jazz Contemporary auf Platz 5. Sein neuestes Album ist das energiegeladene „Phantom Punch“, das live in einem einzigen Take im Studio eingespielt wurde und im Februar 2007 auf den amerikanischen Markt kam. Lerche ist in den USA und in Europa auf Tournee gegangen und ist auch in Japan und anderen asiatischen Ländern aufgetreten. Gemeinsam mit Elivs Costello und Air ging er ebenfalls auf Tournee und trat auf dem renommierten Nobelpreiskonzert 2004 auf.


      DANA SANO (Musikalische Leitung)

      Als großer Fan von Musik und vom Film war Dana Sano für eine bereits fast zwei Jahrzehnte währende Karriere in der musikalischen Leitung praktisch prädestiniert. Sie begann bei der Creative Artists Agency mit Musikagenten Brian Loucks; dann arbeitete sie als Assistentin des Filmproduzenten Robert F. Colesberry. Kurz danach wurde Dana Sano musikalische Koordinatorin für die erfahrenen Veteranen der Branche Gary Goetzman und Sharon Boyle; in dieser Funktion zeichnete sie u.a. für Filme wie „The Silence of the Lambs“ („Das Schweigen der Lämmer“, 1991), „The Hot Spot“ („Hot Spot – Spiel mit dem Feuer - 1990) und „Groundhog Day“ („…und täglich grüßt das Murmeltier“, 1993) verantwortlich.

      Als Goetzman zu Playtone Productions ging, arbeiteten Sharon und Dana weiterhin an den gesamten Projekten von PolyGram Filmed Entertainment zusammen, darunter für „Kalifornia“ (1993), „Until the End of the World“ („Bis ans Ende der Welt“, 1991) und „Under Siege“ („Alarmstufe: Rot“, 1992).
      1994 wurde Dana Sano angeheuert, um die Musikabteilung von New Line Cinemas West Coast anzukurbeln. Als Senior Vice President of Music arbeitete sie mit Regisseuren wie Paul Thomas Anderson, David Fincher, James Gray, Jay Roach und Gary Ross zusammen. Bisher hat sie über 70 Spielfilme betreut, darunter „Austin Powers: International Man of Mystery“ („Austin Powers – Das Schärfste, was Ihre Majestät zu bieten hat“, (1997), „Austin Powers: The Spy Who Shagged Me“ („Austin Powers – Spion in geheimer Missionarstellung“, 1999), „Blade“ (1998 ), „Lost in Space“ (1998 ), „Boogie Nights“ (1997), „Magnolia“ (1999), „Seven“ („Sieben“, 1995) und „Wag the Dog“ (1997). Zu ihren neuesten Filmen gehören „DAN - MITTEN IM LEBEN!“, „Make It Happen“, „Shoot `Em Up“ und „We Own the Night“.


      BERNARD TELSEY (Casting-Direktor)

      Bernard Telsey machte 1981 seinen Studienabschluss an der New York University mit einem Diplom in Theaterverwaltung und Schauspielerei. Während seines Studiums absolvierte er etliche Praktika an nicht gewinnorientierten Theatern, stand auf der Bühne und traf Robert LuPone, mit dem er dann das MCC Theater gründete. Seine Karriere als Casting-Agent begann als Assistent bei Simon & Kumin Casting; dann arbeitete er als Casting-Direktor bei Risa Bramon & Billy Hopkins Casting. Sein eigenes Agenturbüro eröffnete er 1988. Gemeinsam mit dem bei ihm angestellten Casting-Direktoren und Mitarbeitern war er verantwortlich für die Besetzung von Broadway- und Off-Broadway-Shows wie „Legally Blonde“, „Company“, „Grey Gardens“ und „Color Purple“.

      Zu seinen weiteren Aufträgen fürs Theater gehörten u.a. auch „Glengarry Glen Ross“, „Dirty Rotten Scoundrels“, „Odd Couple“, „Tarzan“, „Sweeney Todd“, „Talk Radio“, „All Shook Up“, „Frozen“, „The Goat“, „Hairspray“, „Wit“, „La Boheme“, „Long Days Journey Into Night“, „Anna and the Tropics“, „Rocky Horror Show“, „Taboo“, „Moon for the Misbegotten“, „Aida“, „Death of a Salesman“, „De La Guarda“, „Hedwig and the Angry Inch“, „Rent“, „Capeman“, „The Cryptogram“ und „Food Chain“. Er castete auch Peter Sellers internationale Produktionen von „Peony Pavillion“, „The Merchant of Venice“ und „I Was Looking at the Ceiling and then I Saw the Sky“.

      Zu seinen jüngsten Film Projekten gehören Julie Taymors Film „Across the Universe“ (2007) und Helen Hunts „Then She Found Me“ (2007).

      Zuvor arbeitete er bereits mit Peter Hedges an „Pieces of April“ („Pieces of April – Ein Tag mit April Burns“, 2003) sowie an „Rent“ (2005) und Camp“ („Star Camp“, 2005), dem HBO-TV-Film „Undefeated“, sowie an den Kinofilmen „Finding Forrester“ („Forrester – Gefunden!“, 2000) , „Blair With the Sequel“ (2000), „The Bone Collector“ (Der Knochenjäger“, 1999) und „The Grey Zone“ („Die Grauzone“, 2001).

      Er war auch für das Casting von „Sex and the City – The Movie“, verantwortlich, der 2008 in unsere Kinos kommen wird.

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