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Sie nannten ihn Mücke

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    Es gibt 8 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Snow.

      Sie nannten ihn Mücke

      Bewertung für "Sie nannten ihn Mücke" 6
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      Sie nannten ihn Mücke
      (Lo chiamavano Bulldozer)




      Italien: 1978
      Darsteller: Bud Spencer, Raimund Harmstorf, Ottaviano Dell'Acqua
      Regie: Michele Lupo

      TRAILER: KLACK
      Titelsong: Oliver Onions in DISCO: KLACK

      Story: Ständige Rivalität herrscht in einem kleinen Örtchen am Meer zwischen den italienischen Einheimischen und den stationierten amerikanischen Soldaten.
      Als die Späße und die daraus resultierenden Schlägereien überhand nehmen, fordern die Italiener die Amis zu einem American Football-Match heraus.
      Als Trainer haben sie sich Mücke ausgesucht, der dem Sport wegen Brutalität und Kommerz den Rücken gekehrt hat und jetzt still als Fischer arbeitet. Doch es bedarf schon einiger fieser Tricks des scharfen Sergeant Kempfer, bis Mücke den Job antritt. Ein hartes Training beginnt... für ein noch härteres Spiel...

      Buddy haut Joe Bugner ne Kelle




      "Sie nannten ihn Mücke" ist ohne Frage einer der besten Solofilme Bud Spencers.
      Die Story wurde später noch mal in "Der Bomber" mit ihm verfilmt.
      Jede Menge Gags und Kloppereien und natürlich superlustige Sprüche.
      Kein Wunder denn für die Synchro-Regie war wieder mal Multitalent Rainer Brandt zuständig! :]

      Für die Titel-Musik zeichnete sich mal wieder das Duo "Oliver Onions" verantwortlich.
      Ihr "Bulldozer" ist ein echter Ohrwurm!
      Die restliche Fimmusik wurde von Bud Spencer teilweise selber komponiert und er selbst singt in dem ilm auch ein Lied.

      Als Gegenspieler sieht man mal wieder den deutschen Raimund Harmstorf (Der Seewolf) der ja schon bei "Der grosse mit seinem ausserirdischen Kleinen" Backpfeifen von Buddy bezogen hat! :D

      Eine Nebenrolle übernahm mal wieder Ex Profiboxer Joe Bugner, damals hantierender Europameister, der in mehreren Buddy Filmen mitgespielt hat.

      Buddy spielt gewohnt souverän den gutmütigen Dicken Underdog mit der harten Kelle!

      Ein Top Film!!! :goodwork:

      9,5 von 10
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Samo“ ()

      Natürlich absoluter Kultfilm mit Buddy. :goodwork: Zusammen mit "Auch die Engel essen Bohnen" mein Lieblingssolo Film von ihm.

      Früher unzählige Mal gesehen, bis man den Film mitsprechen konnte. Was wie immer besonders spaß macht, wenn Rainer Brand seine Finger im Spiel hat. :grins:

      "Denen werd ich jetzt mal ein Ei vor die Schiene nageln..."

      "Ich dachte du wolltest nie wieder spielen?!"
      "Das ist kein Spiel... das ist ein Massaker!!"

      Der Titelsong ist großartig, absoluter Ohrwurm, den ich als Kind schon (versucht) habe mitzusingen, obwohl ich noch kein Wort englisch konnte. :P

      Auch die Nebencharaktere sind alle klasse und total markant. Man hat sie alle gerne. :]

      Von mir gibts für den Klassiker ganz klare

      10/10 Soßenteufeln

      RE: Sie nannten ihn Mücke

      Buddy at his BEST!!!! :hammer:

      Original von Samo
      Als Gegenspieler sieht man mal wieder den deutschen Raimund Harmstorf (Der Seewolf) der ja schon bei "Der grosse mit seinem ausserirdischen Kleinen" Backpfeifen von Buddy bezogen hat! :D



      Die beiden funktionieren einfach großartig miteinander. Raimund, der auch schon im THUNDER eine herrliche Fiesbacke abgegeben hat, ist ein ideales Pendant für Buddy, den "gutmütigen Dicken mit der groben Kelle" :goodwork:

      Der Film ist auch unter dem Blickwinkel "den Amis mal ihre Grenzen aufzeigen" sehenswert ;)

      Einen ähnlichen Film hat Buddy auch mit "Der Bomber" abgeliefert. Quasi die gleiche Handlung, nur hier mit Boxen anstatt bei Mücke American Football. Genauso wie "Mücke" ist "Bomber" vorbehaltlos zu empfehlen.

      Das Cover bzw. das Plakatmotiv von Casaro gehört IMHO zu dessen besten Arbeiten :goodwork:
      Obwohl die Handlungsstränge und die in ihr vorkommenden Figuren vollständig fiktiv sind, suggeriert der Filmtitel mit einem Augenzwinkern, dass es Ende der 70er Jahre in Italien einmal einen Fischer gegeben haben soll, der ehemals - bevor er sich entschloss zur See zu fahren - ein sehr erfolgreicher und aufgrund seiner stämmigen und einem Bären gleichkommenden Statur ein überaus gefürchteter Footballspieler war. Ja, es gehen sogar Gerüchte um, dass er dich, wenn du ihm komisch gekommen bist, nach kurzer und eindringlicher Warnung unversehens aus den Latschen kloppen und sein rechter Schwinger dich per Flugeinlage an die nächstgelegene Wand befördern konnte. Aber das wichtigste ist, dass dieser Seebär stets sein Herz am rechten Fleck trug und seinen noblen Prinzipien folgte und sich nicht verbiegen ließ. Doch nach langer Abstinenz vom Football Feld kehrte dieser Mann noch ein letztes Mal als Trainer einer italienischen Mannschaft an den Spielfeldrand zurück, um innerhalb von zwei Wochen eine Gruppe von jugendlichen soweit zu trainieren, damit diese wenigstens einmal die Chance erhalten würden gegen die in jener Gegend stationierten und nicht sonderlich gemochten Amerikaner einen Achtungserfolg erringen zu können - davon handelt dieser Film.

      Es gibt solche Filme, wo die Castingentscheidungen nicht hätten besser ausfallen können und das hier ist so ein Fall. Der zur See fahrende Fischer, der einfach nur sein Leben auf diesem Kahn genießt und ab und an die Häfen der italienischen Küste ansteuert, um während des Landgangs tagsüber an den Docks herumzuschlendern und sich abends in den dort befindlichen Kneipen einzufinden, wo die Amerikaner sich mit den Italienern Wettkämpfe im Armdrücken liefern, während er an einem der Nebentische sein riesiges Omelett verputzt und manchmal auch selbst in den "Ring" steigt, um am Armdrücken teilzunehmen, bevor er sich wieder in Richtung seines Fischerbootes aufmacht und am nächsten Morgen erneut ablegt, stellt für mich eine Paraderolle für Spencer dar. Man kauft ihm diesen Charakter zu jeder Sekunde vollends ab. Das andere Schauspielschwergewicht, gemimt vom deutschen Raimund Harmstorf, ist auf der Seite der Antagonisten zu finden. Harmstorf spielt den Sergeant der besagten Amerikaner mit einer bewusst stark ausgeprägten Überheblichkeit, die man einfach nur ekelerregend finden muss. Es fälllt daher nicht schwer Abneigungen gegen die Amerikaner aufzubauen und nicht zuletzt auch durch die Äußerungen der jugendlichen auf Seiten der Italiener, des italienischen Kneipenbesitzers und allen voran durch die Sprüche der zwei Papageien, welche ebenfalls in der einen Kneipe untergebracht sind und jedesmal etwas zum besten geben, wenn die Amerikaner die Kneipe betreten, tragen einiges zur Stimmung bei. Überhaupt sind die zwei Papageien Weltklasse. :D Rainer Brandt, der sich wie so oft bei einem Spencer/Hill Film auch hier für das Synchronisations-Dialogbuch verantwortlich zeigt, hat einem der Papageien seine Stimme geliehen, was ich schon während des Films herausgehört habe. Mehr schlecht als recht eingesprochen und dazu in einer Szene, wo die Kamera den einen Papagei mit geschlossenem Schnabel zeigt, während ganz deutlich "dessen" Stimme durch Rainer Brandt ertönt ist einfach grandios unfreiwillig komisch - der erste dokumentierte Fall eines Papageis, der über Fähigkeiten des Bauchrednens verfügt. :thumbup:

      Die Story ist ok, jedoch nichts außergewöhnliches, doch das waren die Geschichten rund um Spencer und Hill eh nie und das müssen sie auch gar nicht sein. Der Soundtrack besticht durch ein eingängiges Theme und auch Arnold Marquis, der in Sie nannten ihn Mücke, ausnahmsweise mal wieder Spencer spricht, konnte mich hier - vor allem in ruhigen Momenten - richtig überzeugen. Eine richtig gute Leistung. Ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass in ruhigen und etwas nachdenklich wirkenden Dialogpassagen Marquis tatsächlich authentischer wirkt, als Hess, während letzterer in Szenen in welchen die Action Überhand nimmt, die bessere Wahl der Synchronisationsbesetzung darstellt, da er sich nicht so sehr anstrengen muss, um auch in solchen Momenten seine tiefe Stimme mit voller Wucht entfalten zu können. Bei Marquis hört sich das während den Kampfszenen immer etwas bemüht an. Das ist zumindest mein Eindruck.

      Es sind mit diversen fantastisch inszenierten Schlägereien und anderen urkomischen Ideen zahlreiche Highlights im Film zu finden und natürlich darf auch das Ende nicht unerwähnt bleiben. Als
      Spoiler anzeigen
      alle Hoffnung auf Seiten der Italiener verloren scheint und das amerikanische Football Team rund um Harmstorf sich bereits siegessicher fühlt, ob der vor dem Spielbeginn getätigten Wette ( das italienische Team wollte mindestens einen Punkt im Spiel erzielen und die Amerikaner wollten sie daran hindern ), geschieht der Moment auf den der Zuschauer gehofft und gewartet hat: Spencer betritt in voller Rüstung das Spielfeld und setzt sich alsbald in Bewegung. Die scheinbar unaufhaltsame Kampfmaschine fegt über das Spielfeld und beschert der Mannschaft den erhofften Punkt - was für ein Spektakel.
      :D



      Eines der besten Solo-Abenteuer von Bud Spencer mit einem hohen Unterhaltungswert.


      08/10

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Snow“ ()

      @Olly Du kannst mir gerne die fehlenden 0,5 Punkte aus Samos Wertung überlassen, da ich vor dem abschicken der Kritik betreffend der Endwertung am hin- und herüberlegen war. Letztendlich konnte ich mich nicht wirklich entscheiden und habe einfach die niedrigere Punktewertung - also 08/10 - eingetippt. Es hätten aber genauso gut auch 8,5/10 dort stehen können. ^^