Insomnia - Schlaflos

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    Es gibt 24 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Wuchter.

      Insomnia - Schlaflos

      Bewertung für "Insomnia" 4
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      Insomnia - Schlaflos

      Erscheinungsjahr: 2002
      Produktionsland: USA
      Orginaltitel: Insomnia
      Deutscher Titel: Insomnia - Schlaflos
      Sprache: Englisch
      Genre: Thriller, Drama
      Regie: Christopher Nolan
      Drehbuch: Hillary Seitz nach den Orginalen Drehbüchern von Nikolaj Frobenius und Erik Skjoldbjaerg
      Produzenten: Broderick Johnson, Paul Junger Witt, Andrew A. Kosove, Edward McDonnell
      Ausführende Produzenten: George Clooney, Kim Roth, Charles J.D. Schlissel, Steven Sonderbergh, Tony Thomas
      Associate-Producers: Ben Cosgrove, Steven P. Wegner
      Co-Produzentin: Emma Thomas
      Musik: David Julyan
      Kamera: Wally Pfister
      Schnitt: Dody Dorn
      Casting: Marci Liroff
      Produktions-Design: Nathan Crowley
      Art-Direction: Michael Diner
      Set-Decoration: Peter Lando
      Kostüm-Design: Tish Monaghan
      Cast:
      Al Pacino.................................................Detektiv Will Dormer
      Martin Donovan.........................................Detektiv Hap Eckhart
      Robin Williams.........................................Walter Finch
      Oliver "Ole" Zemen....................................Pilot
      Hilary Swank............................................Detektivin Ellie Burr
      Paul Dooley..............................................Chief Charlie Nyback
      Nicky Katt.................................................Fred Duggar
      Larry Holden..............................................Farrell
      Maura Tierney...........................................Rachel Clement

      Inhalt:

      Um bei der Aufklärung eines Mordes behilflich zu sein, kommen Meistercop Dormer und Partner Hap in ein Stätdchen in Alaska. Am selben Abend eröffnet Hap seinem Partner, dass er intern gegen ihn aussagen wird. Als sie den Killer in die Falle locken, erschießt Dormer im Neben seinen Partner und schiebt die Schuld auf den Mörder.

      Quelle: Amazon.de (Klick!)

      FSK: ab 16 Jahren
      Länge: 118 Minuten
      MPAA: Rated R For Language, Some Violence and Brief Nudity.
      Budget: 46.000.000 $
      Opening Weekend USA: 20.930.169 $ (2.610 Kinos)
      Einspielergebniss USA: 67.355.513 $
      Einspielergebniss UK: 7.871.664 $
      Einspielergebniss Deutschland: 1.925.870 $
      Einspielergebniss Weltweit: 113.714.830 $
      Verleih:
      - Warner Bros. Pictures
      Produktions-Firmen:
      - Alcon Entertaiment
      - Insomnia Productions
      - Section Eight
      - Summit Entertaiment
      - Witt/Thomas Productions
      Release:
      - USA - 24. Mai 2002
      - UK - 30. August 2002
      - Deutschland - 10. Oktober 2002
      - Österreich - 11. Oktober 2002
      - Schweiz - 17. Oktober 2002 (Deutsch-sprechende Region)
      Drehorte:
      - Alaska, USA
      - Hyder, Alaska, USA
      - Indian Arm, British Columbia, Canada
      - Port Alberni, British Columbia, Canada
      - Squamish, British Columbia, Canada
      - Stewart, British Columbia, Canada
      - Valdez, Alaska, USA
      - Vancouver, British Columbia, Canada

      Links & andere Quellen:

      - IMDb - imdb.com/title/tt0278504/
      - Zelluloid - zelluloid.de/filme/index.php3?id=2616
      - Wikipedia - de.wikipedia.org/wiki/Insomnia_-_Schlaflos
      - BoxOfficeMojo - boxofficemojo.com/movies/?id=insomnia.htm

      -------------------------------------------- Insomnia -------------------------------------------------------------
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „-Makaveli-“ ()

      Ah, ein Thread back from the days, als Milan noch "richtige" Eingsngsposts machte und normalerweise den persönlichen Comment erst danach abgegeben hat... :grins:

      Hab den Film eben gesehen und fand, dass das ein durchweg solider Thriller ist, der aber auch so einige Schwächen hat. Das Skript weist das ein oder andere Löchlein auf, Pacino ist doch etwas over the top und der Score wollte mir irgendwie nicht gefallen.

      Ansonsten bieten Alaska und die 24 Helligkeit natürlich ein hübsches Setting und die Story spinnt sich recht hübsch, wenn auch vorhersehbar, um die Hauptpersonen. Robin Williams gibt einen wirklich netten Bösewicht ab...so hübch irre mit diesem Hannibalschen Spritzer Non-Chalance. Nett.

      Alles in allem ein netter Auftakt für die Kinokarriere von Nolan, der aber doch ein gutes Stück weit weg ist von späteren Glanzleistungen.

      6,5-7/10
      Das Schwierigste am Leben ist es, Herz und Kopf dazu zu bringen, zusammenzuarbeiten. In meinem Fall verkehren sie noch nicht mal auf freundschaftlicher Basis.

      Original von Frank Castle
      Alles in allem ein netter Auftakt für die Kinokarriere von Nolan, der aber doch ein gutes Stück weit weg ist von späteren Glanzleistungen.


      Ich würde eher sagen im Vergleich zu seinem Kinodebüt Following und dem allseits bekannten Memento, ein kleiner aber verzeihlicher Rückschritt. Alles was danach kam war spielte sowieso in einer anderen Liga (kommerziell gesehen).
      Signatur lädt...
      Original von goodspeed
      Original von Frank Castle
      Alles in allem ein netter Auftakt für die Kinokarriere von Nolan, der aber doch ein gutes Stück weit weg ist von späteren Glanzleistungen.


      Ich würde eher sagen im Vergleich zu seinem Kinodebüt Following und dem allseits bekannten Memento, ein kleiner aber verzeihlicher Rückschritt. Alles was danach kam war spielte sowieso in einer anderen Liga (kommerziell gesehen).


      Hoppala...da hab ich tatsächlich gut was durcheinandergeworfen.

      Naja, die Bewertung des Filmes beeinflusst das in keinster Weise.
      Danke goodspeed für den Hinweis.
      Das Schwierigste am Leben ist es, Herz und Kopf dazu zu bringen, zusammenzuarbeiten. In meinem Fall verkehren sie noch nicht mal auf freundschaftlicher Basis.

      Und darum wünsche ich mir einfach, dass Nolan Gotham verlässt und endlich wieder solche "kleinen" (im Vergleich zu Batman) Produktionen anstrebt. Andere reden von einem verzeihlichen Rückschritt, ich rede von einem der stärksten Filme von Chris Nolan. Dass sich WB für das Remake des gleichnamigen norwegischen Filmes den Regisseur von Memento schnappte war ein genialer Clou. Was Nolan hier zeigt ist eine bis in die letzten Winkel ausgetüftelte Charakterstudie. Dieser "Psycho-Thriller" spielt sich ausschließlich im Kopf ab. Und da braucht man nun starke Hauptdarsteller. Al Pacino, der den Vorzug vor Harrison Ford bekam, trägt den Film. Seine Performance ist das Aushängeschild. Sein Charakter, "verfolgt" von der Dienstaufsicht und des Schlafes beraubt, zeigt einen Zerfall, der bis zum Ende in konsequenter Weise gezeigt wird. Und die Mimik, die Pacino dieser Figur aufträgt ist einfach fern einer passenden Beschreibung. :rolleyes: Einfach sehenswert. Und wer hätte das gedacht: Mr. Funny, Robin Williams, mimt ebenfalls mit. Und wie. Er spielt einen Killer. Richtig. EINEN KILLER. Charakteristisch bietet Insomnia in diesem Punkt keine Neuerung bzw. eine Weiterführung. Aber es sind diese 2 Stile (Pacino, Williams), die Nolan einfach so gereizt haben. Zusammengeflochten ergeben sie auch ein tolles Duo. Wem juckt es da schon, dass eine Hilary Swank so blass wie diese Ortschaft, Nightmute, bleibt?!? Das ist es was Insomnia so unverschämt stark macht. Denn die Story findet man auch wöchentlich zB bei Ein Fall für Zwei. Die landschaftliche Schönheit sollte aber an dieser Stelle erwähnt werden. Alaska, ein weites Land. Eine Einöde, aus der man nicht ernsthaft fliehen kann. Und so bleibt einem nur: es mit diesem Land aufzunehmen. Mächtige Bilder, die dem Betrachter helfen sollen, dies zu verstehen, sind gut gelungen. Die Nachthelligkeit, die Dormer gewaltig zusetzt, setzt auch den ein oder anderen heftig zu. Schade, dass dieser Film (auch hier) ein wenig untergegangen ist. So einfach und gut kann ein Film sein. Mehr davon, Herr Nolan.

      9/10


      Al Pacino und vor allem Robin Williams waren klasse. Auch der Plot mit dieser Verbindung zwischen dem Mörder und dem Cop war genial. Die ganze Jagd in dieser Kleinstadt bei dauerndem Tageslicht war eigentlich spannend. Nur leider fand ich das ganze etwas lahm inszeniert. Ja, ich wäre beinahe eingeschlafen. Auch beim zweiten Angucken (Nolan sollte man immer eine zweite Chance geben) war der Film irgendwie langweilig. Trotz toller Schauspieler. Etwas bedauerlich der Film.
      6/10

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Krabbe“ ()

      Original von Krabbe
      Al Pacino und vor allem Robin Williams waren klasse. Auch der Plot mit dieser Verbindung zwischen dem Mörder und dem Cop war genial. Die ganze Jagd in dieser Kleinstadt bei dauerndem Tageslicht war eigentlich spannend. Nur leider fand ich das ganze etwas lahm inszeniert. Ja, ich wäre beinahe eingeschlafen. Auch beim zweiten Angucken (Nolan sollte man immer eine zweite Chance geben) war der Film irgendwie langweilig. Trotz toller Schauspieler. Etwas bedauerlich der Film.
      6/10


      Sehe ich genauso. An sich kein schlechter Film, gerade Williams fasziniert mich immer in seinen düster angelegten Rollen. Aber so ganz wollte der Funke nicht überspringen bei mir.

      Ich nehme stark an das es daran gelegen hat das weder Nolan selbst noch sein Bruder irgendwie am Scirpt mitgewirkt haben. Was natürlich auch klar ist, da es ja ein Remake ist.
      Aber das war halt einer der ersten Gedanken der mir beim schauen des Films in den Sinn gekommen ist. Keiner der beiden hatte seine Finger am Script.
      Hab jetzt im Zuge der Blu-Ray Veröffentlichung gelesen, dass Harrison Ford mal für den Part von Al Pacino vorgesehen war, ebenso Jonathan Demme (Schweigen der Lämmer) als Regisseur.

      Hab mir den Film bisher nur einmal angesehen, man merkt echt, dass Nolan nur Regie geführt hat, aber trotzdem ist der Film sehr gut, teilweise echt besser als das Orginal, vor allem wegen Robin Williams.
      Der Film kommt vor allem ohen große Action aus, erst zum Schluss gehts richtig los
      Spoiler anzeigen
      hier darf Robin Williams endlich mal rumballern
      .

      7 von 10 schlaflosen Tagen
      Original von Olly
      Andere reden von einem verzeihlichen Rückschritt, ich rede von einem der stärksten Filme von Chris Nolan. Dass sich WB für das Remake des gleichnamigen norwegischen Filmes den Regisseur von Memento schnappte war ein genialer Clou. Was Nolan hier zeigt ist eine bis in die letzten Winkel ausgetüftelte Charakterstudie. Dieser "Psycho-Thriller" spielt sich ausschließlich im Kopf ab. Und da braucht man nun starke Hauptdarsteller. Al Pacino, der den Vorzug vor Harrison Ford bekam, trägt den Film. Seine Performance ist das Aushängeschild. Sein Charakter, "verfolgt" von der Dienstaufsicht und des Schlafes beraubt, zeigt einen Zerfall, der bis zum Ende in konsequenter Weise gezeigt wird. Und die Mimik, die Pacino dieser Figur aufträgt ist einfach fern einer passenden Beschreibung. :rolleyes: Einfach sehenswert. Und wer hätte das gedacht: Mr. Funny, Robin Williams, mimt ebenfalls mit. Und wie. Er spielt einen Killer. Richtig. EINEN KILLER. Charakteristisch bietet Insomnia in diesem Punkt keine Neuerung bzw. eine Weiterführung. Aber es sind diese 2 Stile (Pacino, Williams), die Nolan einfach so gereizt haben. Zusammengeflochten ergeben sie auch ein tolles Duo. Wem juckt es da schon, dass eine Hilary Swank so blass wie diese Ortschaft, Nightmute, bleibt?!? Das ist es was Insomnia so unverschämt stark macht. Denn die Story findet man auch wöchentlich zB bei Ein Fall für Zwei. Die landschaftliche Schönheit sollte aber an dieser Stelle erwähnt werden. Alaska, ein weites Land. Eine Einöde, aus der man nicht ernsthaft fliehen kann. Und so bleibt einem nur: es mit diesem Land aufzunehmen. Mächtige Bilder, die dem Betrachter helfen sollen, dies zu verstehen, sind gut gelungen. Die Nachthelligkeit, die Dormer gewaltig zusetzt, setzt auch den ein oder anderen heftig zu. Schade, dass dieser Film (auch hier) ein wenig untergegangen ist. So einfach und gut kann ein Film sein. Mehr davon, Herr Nolan.

      9/10


      Danke Olly du hast mir die Worte gestohlen.Ich stimme dir in fast alle Punkten zu.

      9 von 10 Punkten
      Original von The_Champ
      Original von Olly
      Andere reden von einem verzeihlichen Rückschritt, ich rede von einem der stärksten Filme von Chris Nolan....


      Danke Olly du hast mir die Worte gestohlen.Ich stimme dir in fast alle Punkten zu.

      9 von 10 Punkten


      Da sich hier ja ohnehin keine Batman Fanboys rumtreiben, kann ichs ja ruhig sagen.....Viel viel besser als die absolut überhypten Batman Werke von Nolan. Diese sind zwar zweifellos mit das Beste, was Comicverfilmungen heutzutage hergeben, aber Insomnia bietet einfach Atmosphäre hoch 3. Die Szenerie ist einfach unvergleichlich stimmungsvoll, die starken Darsteller sorgen für den Rest, vom tollen Drehbuch mal ganz zu schweigen.

      einer meiner liebslingsfilme. tolles drewbuch, tolle schauspieler, schön düst gemacht, sehr spannend und ganze 9/10 punkte wert :]




      "Sei einfach du selbst, das Leben ist zu kurz um ein anderer zu sein"

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      Hab ihn das erste Mal gesehen und bin begeistert :D
      -genial gespielt, spannend und eindrucksvoll in Szene gesetzt vor einer wunderbaren Kulisse Alaska's.Hier gibts keine Explosionen, kein Lärm, aber dafür ist der Streifen sehr intensiv.Inhaltlich vieleicht ein paar langatmige Strecken, die aber nicht sonderlich ins Gewicht fallen. :goodwork:

      Für Thriller-Freunde ein "Muss"
      9 von 10 Punkten
      :stern:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Mikexxx“ ()

      die blu ray ist wirklich ein genuss. auch wenns hell ist :D !

      fuer mich nolans sieben.
      genauso driftet er gekonnt schnell in ein psychodrama.
      auch wenn er paar vereinzelten laengen besitzt.
      auch mit swank werde ich nie warm, auch wenn sie die rollen die sie bekommt richtig ausfuellt...
      sie spielt immer eine frau die oberflaechlich den anschein macht nichts drauf zu haben.

      mir gefiel er heute besser, als vor jahren.
      "Insomnia" ~ [Christopher Nolan] = 8,00 / 10

      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern2: :stern2:

      Die Zweitsichtung. Erlebte "Insomnia" diesmal noch ein Stück besser als damals. Was als klassischer Krimi beginnt, entwickelt sich zu einem packenden Psycho-Thriller. Wenn die letzte Barriere zwischen Protagonist und Antagonist schwindet, übt das gewiss einen Reiz aus und "Insomnia" spielt diese Karte gekonnt aus. Wer braucht wildere Schießereien, wenn man auch ein einnehmendes, psychologisches Katz- und Mausspiel inszenieren kann? Insomnia bewegt sich zwar nicht auf sonderlich innovativen Gewässern, besticht aber mit Atmosphäre und starkem Schauspiel. Al Pacino agiert routiniert (und das absolut positiv gemeint) sowie charismatisch. Dass Williams in dieser Phase seines Schaffens neben "One Hour Photo" eine weitere Rolle übernahm, mit der man ihn nicht unbedingt sofort assoziieren würde, kommt dem Film sichtlich zu Gute. Nuanciertes, fesselndes Schauspiel. Zwar schätze ich Hilary Swank durchaus, hier konnte sie aber kaum Akzente setzten. Aber das schmerzte nicht, denn dem Herren-Duo gelang dies zu Genüge. Das Setting vermittelte eine drückende Stimmung und war mehr als nur ein Symbol für Dormer´s Sturz. Nicht nur diesem ging die stetige Nachthelligkeit an die Substanz. Zwar gab es hier und da ein paar seltsame Verhaltensweisen, die ein Stück zu sehr auffielen, aber das eben zugunsten der Dramatik und Spannung. Basst scho. Gerne darf sich Nolan kommend mal wieder an verhältnismäßig schlichtem Stoff wie hier bedienen.

      Mein Filmtagebuch & Mein Serienarchiv



      Pokemon - The Curse of Kanto
      Directed by David Lynch
      Personen in der Einsamkeit verloren. Christoper Nolan beendet seine inoffizielle Noir-Trilogie mit einem Meisterstück über loneliness. Der von der Dienstaufsicht verfolgte und hundemüde Al Pacino ermittelt irgendwo im nirgendwo in einem Mordfall. Der Täter Robin Williams. Auch auf das muss man sich erstmal einstellen. Zudem in einer Ortschaft, in der die Sonne niemals unter zu gehen scheint. Einen Actor wie Al Pacino zu erleben wie er in dieser seclusion immer mehr der fehlenden Erholsamkeit des Schlafes in die Falle tappt ist ein einzigartiges Vergnügen. Weil auch Nolan und sein Team (speziell DP Wally Pfister) es schaffen die beeindruckende alaskische Umgebung als wahres Monster einzufangen, welche auf Pacino und somit auch auf den Zuschauer eine bösartige Einwirkung hat.

      Angereichert mit einem "Twin Peaks"-Holzfäller-Städtchen-Flair und garniert als "Batman Begins" unter den Noir-Thrillern schafft Nolan hier nicht nur das vielleicht beste US-Remake aller Zeiten ( ^^ ), sondern auch eine cineastische Tour-de-Force, welche aber so manchen Zuschauer in den Tiefschlaf versetzen dürfte. Schade, denn dieses Meisterwerk hätte mehr Aufmerksamkeit verdient. Deutlich mehr als "The Dark Knight".

      9 / 10 hellen Schlafzimmern