Mosquito Coast (Harrison Ford, Helen Mirren, River Phoenix)

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    Es gibt 3 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Snow.

      Mosquito Coast (Harrison Ford, Helen Mirren, River Phoenix)

      Bewertung für "Mosquito Coast" 4
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      Mosquito Coast - Reise in die Wildnis



      Originaltitel: The Mosquito Coast
      Land / Jahr: USA 1986
      Regie: Peter Weir
      Drehbuch: Paul Schrader, Paul Theroux
      Musik: Maurice Jarre

      FSK: ab 12 Jahren
      Laufzeit: 117 Minuten
      Genre: Drama / Abenteuer

      Darsteller: Harrison Ford, Helen Mirren, Conrad Roberts, Andre Gregory, Martha Plimpton, River Phoenix

      Inhalt:

      Der idealistische Allie Fox beschließt, sein festgefahrenes Leben in Amerika hinter sich zu lassen. An der Mosquito Coast in Honduras will er mit seiner Familie ein neues Leben aufbauen. Tatsächlich scheint es Allie zunächst zu gelingen, sich fernab der Zivilisation ein kleines Paradies zu erschaffen. Im Lauf der Zeit aber verwandelt sich sein Aussteiger-Idealismus immer stärker in einen Wahn - Allie wird zum tyrannischen Herrscher über sein Reich. Als eines Tages drei bewaffnete Männer in seiner Siedlung auftauchen, eskaliert die Situation.

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      Während im Kino, der neue Indiana Jones Teil kommt. Kam gestern heimlich im Ersten (ARD) Mosquito Coast laut Harrison Ford sein bester Film in seiner Filmographie.

      Das Thema des Filmes ist der Ausstieg aus der Zivilisation. Und wie weit würde der Mensch dafür gehen, um sich weiterhin das Paradies zu erhalten. Interessanter Aussteiger Film mit einem überragenden River Phöenix, der leider viel zu früh gestorben ist. Bisher ist dieser tolle Film noch nicht auf DVD erschienen.

      Was haltet ihr von Mosquito Coast? Top oder Flop?


      8,5/10


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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „-Makaveli-“ ()

      Gesellschaftskritisch und selbst anmaßend erschafft Allie Fox das, wovor er geflüchtet ist. Die Zivilisation. In seinem Verbesserungswahn sucht der tyrannische Fox immer gefährlichere Extreme. Er steigert sich zunehmend in eine Obsession und entfremdet sich dadurch nur weiter von seiner Familie. Als zivilisationsmüder, abenteuerlustiger und narzisstischer Familienvater glänzt Harrison Ford wie selten. River Phoenix Leistung als Protagonist und Erzähler dieser Story ist für einen 16 Jährigen wohl außergewöhnlich gut. Wunderbare Bildsprache und klasse fotografierte Landschaftsaufnahmen bleibt da noch zu sagen.

      Warum diese Perle noch nicht auf DVD/Blu Ray erschienen ist, ist mir schleierhaft...

      Einer meiner All Time Favoriten

      9/10 Eismaschinen


      Das war also Fords selbsternannte favorisierte Darstellung. Die Bildsprache und die Umgebung des Dschungels ( diese unbändige und undurchdringliche Atmosphäre des südamerikanischen Urwalds begeistert mich jedes mal wieder aufs neue ) wissen zu überzeugen. Die schauspielerischen Leistungen sind wirklich gut, wobei insbesondere Harrison Ford und River Phoenix herausstechen. Ford glänzt in der Rolle des engstirnigen und intoleranten Familienoberhauptes, welches stets alles besser zu glauben weiß. Von Beginn an wird dem Zuschauer relativ schnell klar, dass diese Figur im Verlauf der Geschichte aufgrund seiner charakterlichen Defizite nicht nur einmal anecken wird und der Aussage eines der Kinder gegenüber der Mutter, dass es
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      ​​​​​​​eine Vorahnung von bald eintretenden schlimmen Dingen hat
      , stimmt man bereitwillig zu, da die drohenden Vorzeichen allgegenwärtig sind. Je weiter die Story voranschreitet, desto mehr verfällt
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      ​​​​​​​Fords Figur dem Wahn
      , was allerdings immer glaubwürdig und nie übertrieben wirkt. Es ist ein schleichender Prozess, der durch
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      ​​​​​​​enttäuschte Erlebnisse im Dschungel
      hervorgerufen wird, weshalb man als Zuschauer diese
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      ​​​​​​​zunehmende Entrückheit
      in gewisser Hinsicht tatsächlich nachvollziehen kann. Klasse gemacht von Ford. Der Soundtrack ist nicht sonderlich einprägsam und hält sich auch dezent zurück, weswegen ich dazu nichts negatives sagen kann. Was ich noch mochte, war ein überraschend gesellschaftskritisches Bild auf die Kirchen- bzw. Missionierungspolitik, da in einer Szene
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      ​​​​​​​Ford mitsamt Familie ein Gotteshaus betreten und dort die versammelten Dorfbewohner auf Bänken sitzend vor einem eingeschalteten TV sehen, in welchem auf plakativste Art und Weise den Einheimischen der christliche Glauben beigebracht werden soll
      . Mir kam das Wort "Gehirnwäsche" noch vor dem tatsächlichen Ausspruch Fords wenige Sekunden später in den Sinn.

      Es gibt also einiges positives zu berichten, doch leider ist das große Problem des Films ist seine sehr gemächliche Erzählweise die über weiten Strecken ohne nennenswerte Höhepunkte auskommt. Es ist zwar schon interessant den Verlauf jener Aussteiger und ihrer Unternehmung zu verfolgen, doch für mich zog sich das leider teilweise doch etwas zu sehr. Es geschehen zwar einige kleinere Konflikte, aber insgesamt betrachtet ist dies "nur" eine einzige Charakterstudie über einen Mann, der seiner Heimat den Rücken gekehrt hat, mit seiner Familie nun versucht sich ein neues Leben aufzubauen und
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      ​​​​​​​dabei scheitert
      . Ich hatte mir etwas mehr erhofft.

      Ach, was ich auch noch richtig cool fand, war gegen Ende des Films die lange zerzauste Matte von Ford. :D Spiele ja schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken mir die mal so lang wachsen zu lassen. Aber mal schauen wann das tatsächlich umgesetzt wird ( wenn der Übergang von kurzen zu langen Haaren nur nicht so scheiße aussehen würde :rolleyes: ).


      Ich hätte ihn gerne besser bewertet, aber am Ende reicht es leider nur zu:


      07/10