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The Last Man On Earth

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    Es gibt 8 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Payback.

      The Last Man On Earth



      Originaltitel: The Last Man On Earth
      Land: USA / Italien 1964
      Regie: Ubaldo Ragona, Sidney Salkow
      Drehbuch: William F. Leicester, Furio M. Monetti, Ubaldo Ragona
      Buch: Richard Matheson
      Musik: Paul Sawtell, Bert Shefter

      FSK: ab 16 Jahren
      Laufzeit: 85 Minuten
      Genre: Science-Fiction / Drama / Mystery / Horror
      Darsteller: Vincent Price, Franca Bettoia, Emma Danieli, Giacomo Rossi-Stuart

      Inhalt:


      Eine weltweite Seuche hat die Menschheit dahingerafft. Die Opfer der Epidemie sind von den Toten wieder auferstanden und treiben als Vampire ihr Unwesen. Robert Morgan hat die Seuche als einziger überlebt und muss sich jetzt mit brutalen Mitteln gegen die Vampire zur Wehr setzen. Als er eines Tages auf einen weiteren Menschen stößt, ist die Freude zunächst groß. Doch kann er dem Fremden wirklich trauen? Auf der Suche nach der Antwort erfährt er ein schreckliches Geheimnis...

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      Die 1. Verfilmung des Romans von Richard Mathesons "I Am Legend" vermittelt, das Gefühl des letzten Menschen auf Erden, sehr viel besser als Der Omega Mann und I Am Legend zusammen. Auch ist mir Vincent Price sympathischer als Will Smith und Charlton Heston. Man sollte erwähnen der Score von Paul Sawtell und Bert Shefter, kann die Einsamkeit von Robert Neville wirklich sehr deutlich machen. Es kommt definitiv Endzeitstimmung auf. :)

      Düsterer, dramatischer und viel mehr am Buch orientiert. Machen diesen Klassiker zu einer wahren Filmperle. Jeder dem I Am Legend und Der Omega Mann gefallen hat. Sollte auf jedenfall einen Blick riskieren.

      Achtung: Der Film ist in s/w :grins:

      10/10 Holzpflöcken
      1. Genndy Tartakovsky's Primal 2. Love, Death & Robots 3. Castlevania 4. Yakuza goes Hausmann 5. Dota: Dragon's Blood
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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Tomtec“ ()

      Gabs den nicht bis vor kurzem noch auf Amazon Prime gratis? Naja, 33 € ist mir dann ein doch zu großer Happen, aber lass mal wissen, ob die Bluray was taugt.
      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase



      Data schrieb:

      Gabs den nicht bis vor kurzem noch auf Amazon Prime gratis? Naja, 33 € ist mir dann ein doch zu großer Happen, aber lass mal wissen, ob die Bluray was taugt.


      Auf Prime war er aber nur im OT - wenn einen das nicht stört ist es die beste Verfilmung des Buches in meinen Augen.... (Auch wenn ich Omega Man auch extrem gerne mag - die schlechteste ist in meinen Augen tatsächlich I AM LEGEND)
      Ich hab ihn zufälligerweise die Tage auf Youtube angeschaut :)
      Ich darf leider nicht zu sehr ins Detail gehen....

      Aber das ist meine Signatur....
      Wir Fans von Vinnie Price können sich nicht beschweren, wurden wir in den letzten Jahren doch mit so allerlei schicken Editionen verwöhnt. Und es sollen noch welche kommen ("Das Schreckenshaus des Dr. Death", "Der Hexenjäger" in einer Jubiläumsedition u.a.). Das Mediabook kauft man, wenn man seine Filme sammelt, sonst reicht wohl eine Sichtung auf einem Streaming-Kanal. Auch in "The Last Man On Earth" liefert er eine begnadend gute Leistung. Seine Mimik und Gestik machen wie immer Laune.

      Diese Adaption vom Richard Matheson-Buch ist natürlich um einiges gelungener als der Will Smith-Humbug. :)
      Kleines Pandemie-Abc für Querdenker:
      Flattering the Curve: Corona-Auswirkung auf die Beliebtheitskurve der Regierung.

      © Salzburger Nachrichten
      Wusste ich doch, dass ich mir den auf die Liste gesetzt hatte. Daher nochmals Danke, @Tomtec , dass du mich mit dem Pushen dieses alten Threads darain erinnert hast.

      - The Last Man on Earth

      Ich mochte den Film und fand den in vielen Aspekten sehr gut gemacht. Er wurde ganz offensichtlich mit einem marignalen Budget gedreht und das merkt man ihm an. Dennoch hat Sydney Salkow ein Endzeitfeeling geschaffen, das echt und überzeugend wirkt. Er ist hierbei sehr clever vorgegangen, denn Not macht ja bekanntlich erfinderisch: Dem Film fehlt es am großen Spektakel oder an gewaltigen Set-Pieces. Stattdessen fokusiert er sich auf Robert Morgan und stellt ein sehr intimes Portrait eines einsamen Menschen dar, der der vermeintlich letzte seiner Art ist und dessen einziges Ziel die kontinuierliche Ausrottung der Vampirplage ist, die sein Leben runiert hat.

      Vincent Price in der Hauptrolle ist auf jeden Fall eine sehr gute Besetzung. Er vermittelt die Einsamkeit und die sich steigernde Verzweiflung über subtile Gesichtsausdrücke und minimale Gestiken. Ich war sehr berührt von der Szene, als er das Video seiner Familie geschaut hat und anschließend niedergebrochen ist. Gelungen fand ich auch seine Kommentare aus dem Off: Normalerweise bin ich kein Fan dieser Art von Expose-Methode, da ich das grundsätzlich einfach für kein legitimes erzählerisches Mittel halte. Hier hat es mich nicht gestört. Einerseits natürlich wegen Price selbst, der eine wundervoll geschmeidige Stimme hatte und dem ich stundenlang zuhören könnte (ich empfehle an dieser Stelle auch mal jedem noch den Kurzfilm Vincent von Tim Burton - findet ihr auf Youtube und ich komm regelmäßig darauf zurück). Und andererseits weil es angebracht wirkte: Ein Mann, der niemanden zum Reden hat, wird irgendwann anfangen, sich mit sich selbst zu unterhalten und seinen eigenen Tagesablauf kommentieren. Und in diesem Sinne wirkten die Monologe total glaubwürdig - das wäre vermutlich die Art und Weise, wie ich mich selbst kommentieren würde, einfach, um nicht wahnsinnig zu werden: "This garlic has lost its punch. I need to replace it." - eine einfache Feststellung von Tatsachen und eine anschließende Aktion, was daraus resultieren muss.

      Die Vampire sind eine ganz neue Kreation. Sicherlich sind das keine Vampire im klassichen Sinne, auch wenn sie alle typischen Markenzeichen von Vampiren wie die Reaktion auf Knoblauch und Spiegel zeigen oder auch die Art, wie sie von Tylor getötet werden. Heute würden wir eher Zombies zu denen sagen und die Kreaturen aus The Last Man on Earth haben sicherlich ihren Einfluss auf George A. Romeros Night of the Living Dead gehabt, als er seine Ghouls erschaffen hat. Und übrigens war das sicher auch nicht der einzige Einfluss, denn das ernüchternde Ende, das unseren Helden als Opfer eines Missverständnisses zeigte, spiegelt sich in beiden Filmen wider.

      The Last Man on Earth leidet stellenweise unter den offensichtlichen Einschränkungen des Budgets, aber Salkow hat das beste daraus gemacht und hat sich mehr auf eine Charakterstudie als auf ein großes Horrorspekakel fokusiert. Das hilft, dass man über vieles hinwegsehen kann, was eher unfreiwillig komisch wirkte, wie das in der Post-Produktion erledigte Synchronisieren gewisser Stellen, das oft einen sehr amateurhaften Eindruck gemacht hat. Ansonsten ein durch und durch sehenswerter, origineller Horrofilm, der von einem sehr guten Vincent Price getragen wird und der mit seinen knapp 85 Minuten sehr kurzweilig, aber intensiv unterhält.
      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase



      Auch für mich ist das die beste Verfilmung des Buches.
      Ein toller Klassiker der zwar altersbedingt auch seine Schwächen hat, aber nach wie vor sehr gut unterhalten kann.

      Die anderen beiden Versionen finde ich zwar nett, vor allem den Charlton Heston Film, aber keine kommt an das Original ran.
      Ich finde auch das man Vincent Price (auf Grund des dargestellten Alters) den Wissenschaftler mehr abnimmt als z.B. Will Smith.

      Hier wäre vielleicht auch einmal eine detailtreuere Neuinterpretation des Buches eine coole Idee (ohne in einem CGI Wahn zu verfallen wie beim Smith Film).
      "Vielleicht hat Mr. T das Spiel gehackt und eine Irokesen-Klasse erstellt...

      Vielleicht ist Mr. T ein Computer-Ass!"

      Data schrieb:

      Die Vampire sind eine ganz neue Kreation. Sicherlich sind das keine Vampire im klassichen Sinne, auch wenn sie alle typischen Markenzeichen von Vampiren wie die Reaktion auf Knoblauch und Spiegel zeigen oder auch die Art, wie sie von Tylor getötet werden. Heute würden wir eher Zombies zu denen sagen und die Kreaturen aus The Last Man on Earth haben sicherlich ihren Einfluss auf George A. Romeros Night of the Living Dead gehabt, als er seine Ghouls erschaffen hat. Und übrigens war das sicher auch nicht der einzige Einfluss, denn das ernüchternde Ende, das unseren Helden als Opfer eines Missverständnisses zeigte, spiegelt sich in beiden Filmen wider.


      Über den Einfluss von Last Man on Earth auf NotlD hat Romero ja nie einen Hehl gemacht ;) Jo - und beiden Filmen tut auch das schwarzweiß gut - bei beiden aber aus Kostengründen geschehen :)

      MacReady schrieb:

      Hier wäre vielleicht auch einmal eine detailtreuere Neuinterpretation des Buches eine coole Idee (ohne in einem CGI Wahn zu verfallen wie beim Smith Film).


      Boah was würd ich eine buchgerechte Verfilmung abfeiern :)
      Und endlich mal das mit dem Hund richtig verfilmen und das Buchende belassen. Beides ist super (traurig)....
      Ich darf leider nicht zu sehr ins Detail gehen....

      Aber das ist meine Signatur....

      joerch schrieb:

      Und endlich mal das mit dem Hund richtig verfilmen und das Buchende belassen. Beides ist super (traurig)....


      Ich weiß zwar nicht wie das mit dem Hund im Buch ist aber die Szene mit dem Hund im I am Legend
      ist für mich ne sau harte Nuss ,das macht mich jedes mal fertig!




      "Ich bin der Dude! Und so sollten Sie mich auch nennen, ist das klar! Entweder so, oder seine Dudeheit, oder Duda, oder ... oder auch El Duderino, falls Ihnen das mit den Kurznamen nicht so liegt."