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Earthlings

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    Es gibt 22 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Gambit.

      Earthlings ist eine Dokumentation über Massentierhaltung und die Abhängigkeit des Menschen vom Tier als Nahrungsmittel, Rohstofflieferant für Kleidung, Unterhaltung und als Testobjekt im Rahmen von Tierversuchen.

      Menr Worte braucht es nicht.

      Die Doku steht kostenlos im Netz zur Verfügung.
      Als Warnung, für die unter euch die es nicht aushalten auch nur über Tierquälerei zu denken, ist dieser 90 Minuten Film nichts.

      Gesprochen wird der Film von Joaquin Phoenix, die Musik stammt teilweise von Moby.


      Wusste nicht wirklich in welches Forum ich das posten sollte, wenn er hier falsch ist bitte verschieben.
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      Sehr geil das das mal gepostet wurde, sehr gute Dokumentation die zum nachdenken anregt, über das was millionen menschen tag für tag in sich hinein schaufeln.

      ich bin kein vegetarier oder veganer geworden aber es kannt nicht schaden sich bestimmter umstände bewusst zu sein, die das fleischgericht auf dem teller betreffen
      oder die schlecht gewordenen wurst die ich in den abfall werfe, für die aber immerhin mindestens ein fühlendes wesen sterben musste.

      echt traurige und entsetzende, aber auch ein paar wunderschöne bilder, die uns bewusst machen sollen, dass wir alle (mensch und tier) erdlinge sind und alle das gleiche recht auf leben haben.
      die augen zu verschließen mag sicherlich der einfachere weg sein. ob es der richtige ist, bleibt jedem selbst überlassen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Two-Stripes“ ()

      Durch den Film esse ich auch deutlich weniger Fleisch als vorher.
      In vielen anderen Foren waren die Reaktion oft gleich, "zu blutig, krass, omg".

      Finde es schade das hier niemand Notiz von dem Film genommen hat...
      Habe den Film heute gesehen und finde es ziemlich Schade das
      der Film nicht so viel Aufmerksamkeit bekommt wie ihm zusteht.

      Die Doku sollte sich jeder angucken egal ob es einen zu krass ist oder nicht.
      Der Film dient vor allem zur Aufklärung all jenen, denen das Schnitzel auf ihren
      Teller oder ihre Lederjacke im Schrank zu selbstverstänlich nehmen.

      Ansehen, drüber nachdenken und anderen Leuten zeigen.
      So mache ich das jetzt jedenfalls indem ich mir die DVD
      geordert habe und im Famillien- und Bekannten-Kreisen
      rum gehen lasse.
      Ich würde dir an der Stelle die Doku (siehe Link) "Gift auf unserer Haut" - Leder und Pelze für Deutschland ans Herz legen, die auch sehr informativ und zugleich schockierend, vorallem zum Nachdenken anregt.

      Link(Quelle): youtube.com/watch?v=dV-BXYrIKvc

      Als ich die Doku gesehen haben, wurde ich meiner Meinung nur bekräftigt, welch widerliche Kreatur der Mensch doch ist!


      „Wonder Woman 2“

      02. Oktober 2020


      @patri-x
      Ja der Film macht wirklich depressiv und es sind wirklich schlimme Sachen zu sehen.
      Aber sollte man sich das deswegen nicht angucken? Sehe ich nicht so. Denn das ist
      das Hauptproblem bei der Sache. Leute wollen sich nicht mit der unzensierten Wahrheit
      auseinander setzen und laufen großteils als Ignoranten durchs Leben. Ich halte es für
      extrem wichtig dass die Menschen über sowas aufgeklärt werden und vielleicht aktiv was daran
      ändern.


      Ich habe mich nun seit Monaten mit diesen Thema beschäftigt und habe meinen Fleischkonsum
      ziemlich runter gefahren und esse maximal nur noch 2-3 mal die Woche fleisch (als Vegetarier zu leben pack ich leider nicht),
      außerdem setze ich auf Soja-Milch die sehr lecker schmeckt wenn man sich die richtige Marke kauft. Und Leder
      sowie Pelzprodukte lehne ich nun auch vollständig ab.

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von „Ian89“ ()

      Original von Gambit
      Ich würde dir an der Stelle die Doku (siehe Link) "Gift auf unserer Haut" - Leder und Pelze für Deutschland ans Herz legen, die auch sehr informativ und zugleich schockierend, vorallem zum Nachdenken anregt.

      Link(Quelle): youtube.com/watch?v=dV-BXYrIKvc

      Als ich die Doku gesehen haben, wurde ich meiner Meinung nur bekräftigt, welch widerliche Kreatur der Mensch doch ist!


      Würde noch hinzufügen, sie ist ziemlich aktuell und nichts für Zartbesaitete. Ist auch wie mein Vorredner meint, eine Lehr-Doku für besagte Ignoranten, die nicht wissen was sie jeden Tag essen und auf der Haut tragen.


      „Wonder Woman 2“

      02. Oktober 2020


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Gambit“ ()

      Tja, dann ist die Doku wohl oder übel nichts für mich. Ich weiß, wie grausam der Mensch ist, aber ich muss es mir nicht immer wieder ansehen. Ich weiß ja auch, dass es Kinderpornografie gibt und trotzdem sehe ich sie mir nicht ständig an, nur um mir ins Gedächtnis zu rufen, dass es das gibt. Was ich damit sagen will: Ich bin bereits sensibilisiert, muss mich deswegen aber nicht depressiv machen. Ich esse gerne Burger und der Mensch ist ein Arschloch. Tiere werden gezüchtet, um geschlachtet zu werden und dabei haben die nicht mal ein schönes Leben. Aber ich besitze keine Kraft, mich damit noch ausführlicher zu befassen, weil das sonst meine Kapazitäten sprengen würde. Und da bin ich wie das menschliche Arschloch nun mal ist: absoluter Egoist. Ich finde es gut, dass Menschen gegen solche Zustände kämpfen und begrüße es auch, aber ansehen werde ich mir den Film dann wie gesagt nicht. Sorry fürs Ausschweifen! :goodwork:
      Joaquin Phoenix ist ja der Sprecher dieser Doku und hat gesagt dass dieser Film der WICHTIGSTE seiner ganzen Karriere war.
      Dieses Jahr soll auch noch eine Fortsetzung kommen mit dem Titel "Unity" wo noch mehrere prominente Schauspieler
      als Sprecher beteiligt sind. (z.B. Tom Hanks, Famke Janssen, Kevin Spacey, Ben Kingsley, Jeff Goldblum, Martin Sheen und noch viele viele mehr)

      en.wikipedia.org/wiki/Unity_%28film%29

      Und nochmal zu Earthlings.
      Ich finde jeder der Fleisch oder andere tierische Produkte konsumiert sollte zumindenst die Eier haben sich das anzugucken.
      Man sollte die Menschheit echt wieder in die Steinzeit zurück versetzen wo jeder sein Tier noch selber jagd
      und Fleisch nicht einfach als "Produkt" im Supermarkt kauft.

      Ich weiß ja auch, dass es Kinderpornografie gibt und trotzdem sehe ich sie mir nicht ständig an, nur um mir ins Gedächtnis zu rufen, dass es das gibt.


      Das ist aber ein blöder Vergleich. Denn weil du ein Konsument von tierischen Produkten bist bist du sogesehen ein Teil von all dem was bei deinen Beispiel ja nicht so ist.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Ian89“ ()

      Original von Ian89
      Joaquin Phoenix ist ja der Sprecher dieser Doku und hat gesagt dass dieser Film der WICHTIGSTE seiner ganzen Karriere war.
      Dieses Jahr soll auch noch eine Fortsetzung kommen mit dem Titel "Unity" wo noch mehrere prominente Schauspieler
      als Sprecher beteiligt sind. (z.B. Tom Hanks, Famke Janssen, Kevin Spacey, Ben Kingsley, Jeff Goldblum, Martin Sheen und noch viele viele mehr)

      en.wikipedia.org/wiki/Unity_%28film%29

      Na dann weiß ich ja, welchen Film ich besser in der Pressevorführung meide. ;)

      Original von Ian89
      Und nochmal zu Earthlings.
      Ich finde jeder der Fleisch oder andere tierische Produkte konsumiert sollte zumindenst die Eier haben sich das anzugucken.

      Nee, wirklich nicht. Das mit der Steinzeit gefällt mir aber gut. Da wäre ich wohl definitiv vegan. :D
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „patri-x“ ()

      Falsch! Ich habe mich doch ausgiebig damit auseinandergesetzt und auch genug Dokus darüber gesehen (z. B. "We feed the World"), aber ich kann es mir einfach nicht mehr ansehen, weil mich das runterzieht. Ich bin sensibilisiert, möchte aber auf gewisse Dinge nicht verzichten (wie du ja auch, denn immerhin isst du selbst noch Fleisch).
      Klar, deswegen meide ich ja schon weitestgehend Fast-Food-Ketten. Das Schlimme ist ja, das der Mensch ein Gewohnheitstier ist und weil man dann als Veganer ein Sonderling ist, ist es gar nicht so leicht, alte Gewohnheiten wie das Essen von Fleisch so mir-nichts-dir-nichts über Bord zu werfen, vor allem wenn andere ständig neben einem Fleisch konsumieren. Denn so angewidert, dass ich jetzt unbedingt darauf verzichten muss, bin ich dann eben noch nicht. Aber mein Gefühl sagt mir, dass der Tag irgendwann kommen wird. Vielleicht ja dann, wenn ich mir noch ein paar dieser Dokumentationen reinpfeife.
      Ich hab den Film auch mal eine Weile im Auge gehabt. Ihn dann aber doch nicht geguckt. Warum?

      Einerseits, weil er damals - zumindest hinsichtlich dessen, was ich so mitbekommen habe - vor allem mit "so gewalttätig, dass er Sie zum Veganer machen wird" und anderen Superlativen aus dieser Ecke beworben wurde. Und mit brutaler Gewalt zu werben finde ich schon fragwürdig. Das betrifft Torture-Porn ebenso wie "Earthlings". Um die Gewalt zu sehen, die Nutztieren angetan wird, muss man sich nicht diesen Film ansehen. Da reichen schon ein paar Ausschnitte von den "Enthüllungsmagazinen" im frei empfangbaren Fernsehen um einen ganzen Abend zu füllen. Oder man geht einfach zu den entsprechenden Haltern.

      Daher auch mein Widerwille gegen diese Art von Belehrung. Ich weiß, was auf den Tier- und Schlachthöfen passiert und das will ich weder beschönigen noch verleugnen. Aber ich will es mir auch nicht mit der Aufschrift "Hier! Gewalt deluxe!" ins Gesicht slappen lassen. Meine Schlüsse habe ich in Sachen Ernährung auch schon gezogen: Kein Schweinefleisch, ein gutes Rindersteak nur alle Jubeljahre mal und der Umstieg auf Bio-Nahrungsmittel soweit mein Geldbeutel es zulässt.

      Der Film mag sicher gut sein, um jemanden aufzurütteln, der sich dieser Umgehensweise mit Tieren (noch) nicht bewusst ist. Aber für mich ist es eigentlich nur ein Film, der wegen seiner Gewalt angepriesen wird. Und von Gewaltdarstellungen war ich noch nie ein Freund.

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „GregMcKenna“ ()

      Original von GregMcKenna
      ...und der Umstieg auf Bio-Nahrungsmittel soweit mein Geldbeutel es zulässt.


      Nur weil Bio drauf steht, ist es nicht gleich besser (vor allem in der Haltung). Dass da geschwindelt wird, müsste jedem klar sein. Es wird nur etwas mehr Geld verlangt und ich möchte auch gar nicht absprechen, dass es durchaus Biobauern gibt, die sich daran halten, aber insgesamt dürfte das nur ein Image sein, das vermarktet wird und die Leute kaufen es, weil es In ist. Ändern tut sich dadurch aber nichts.
      Original von patri-x
      Original von GregMcKenna
      ...und der Umstieg auf Bio-Nahrungsmittel soweit mein Geldbeutel es zulässt.

      Nur weil Bio drauf steht, ist es nicht gleich besser (vor allem in der Haltung). Dass da geschwindelt wird, müsste jedem klar sein. Es wird nur etwas mehr Geld verlangt und ich möchte auch gar nicht absprechen, dass es durchaus Biobauern gibt, die sich daran halten, aber insgesamt dürfte das nur ein Image sein, das vermarktet wird und die Leute kaufen es, weil es In ist. Ändern tut sich dadurch aber nichts.

      Wenn ich dieses Argument annehme, könnte ich eigentlich sofort mit Essen aufhören, dann wäre jedes Nahrungsmittel ungehörig. Insofern schenke ich dem "Bio" auf der Packung Glauben, da dort auch die Absenz von Konservierungsstoffen und so weiter versichert wird. Und das schmeckt man.

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."
      Original von GregMcKenna
      Wenn ich dieses Argument annehme, könnte ich eigentlich sofort mit Essen aufhören, dann wäre jedes Nahrungsmittel ungehörig.

      Nein, aber du könntest damit aufhören, mehr Geld zu investieren, wenn eh nur die Hälfte von dem stimmt, was drauf steht. Außerdem gibt es genug Bioware, die sich eben nicht von der üblichen unterscheidet.
      Du bist gerade das Musterbeispiel für viele Leute die diesen Problem lieber aus dem Weg gehen anstatt sich mit ihr auseinanderzusetzen.


      Da ich auch jemand bin, der den aus diesen Film lieber nicht sieht, fühle ich mich mit dem Sazu auch irgendwie angesprochen. Und ich muss sagen, und ich finde solche Anschuldigungen gar nicht gut.

      Jeder, der irgendeine kritische Doku gesehen hat, sei es über den Hunger der Welt, Plastik, dass in die Ozeane geht oder Menschen die Nutztiere bestialisch halten. Immer MUSS man es gesehen haben. Und wenn man es nicht will, ist man Teil des Problems. :nono:
      Es gibt auch Menschen, die einfach gerne glücklich sind. Und manchmal hilft Unwissenheit dabei. Wenn ich alles wüsste, welche Dinge giftig sind, bei welchen Kleidungsstück ein Kind aus der dritten Welt mitgenähnt hat (und mittlerweile verhungert ist), oder wie die Zustände allgemein auf der Welt sind... dann könnte ich ohne schlechtes Gewissen gar nichts mehr tun. Und ehrlich gesagt, bin ich gerne gut gelaunt. Mit dem vielen bösen Wissen auf der Welt geht das nicht mehr. Ich bin zwar eh Vegetarier, aber tut hier nichts zur Sache. Ich weiß genug, um sagen zu können, dass auf der Welt verdammt viel schief läuft, aber deswegen muss ich nicht jedes Detail wissen. Und nur weil ich einem Problem aus dem Weg gehe, bin ich nicht schuldig in irgendeiner Weise.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Lenny“ ()

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