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The Irishman (Martin Scorsese)

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    Es gibt 438 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von freido.

      Gerade gesehen. Puh. Leider nicht der große Wurf aber grandios gespielt. De Niro und vorallem Joe Pesci spielen richtig gut. Leider ein zu ruhiger und vorallem ein deutlich zu langer Film. Etwas mehr Tempo und kürzere Spielzeit hätten dem Film gut getan. CGI Verjüngerungen sahen gut aus und wirkten nicht störend. Im gesamten ist 'The Irishman' ein Film den man sich mal anschauen kann aber kein Vergleich zu Scorseses früheren Werken wie 'Good Fellas' oder ' Casino'. Der Film wird sicherlich seine Fans finden, ich fand ihn leider etwas dröge. Trotzdem schön zu sehen dass De Niro mal wieder richtig richtig gut spielt und Pesci - man der Kerl ist der Hammer. Vll ist eine Oscarnominerung drin.
      6/10 Erzählungen

      mcclane schrieb:

      Gerade gesehen. Puh. Leider nicht der große Wurf aber grandios gespielt. De Niro und vorallem Joe Pesci spielen richtig gut. Leider ein zu ruhiger und vorallem ein deutlich zu langer Film. Etwas mehr Tempo und kürzere Spielzeit hätten dem Film gut getan. CGI Verjüngerungen sahen gut aus und wirkten nicht störend. Im gesamten ist 'The Irishman' ein Film den man sich mal anschauen kann aber kein Vergleich zu Scorseses früheren Werken wie 'Good Fellas' oder ' Casino'. Der Film wird sicherlich seine Fans finden, ich fand ihn leider etwas dröge. Trotzdem schön zu sehen dass De Niro mal wieder richtig richtig gut spielt und Pesci - man der Kerl ist der Hammer. Vll ist eine Oscarnominerung drin.
      6/10 Erzählungen


      vielleicht ein Film, der besser wird, je öfter man ihn sieht?

      The Fiend schrieb:

      mcclane schrieb:

      Gerade gesehen. Puh. Leider nicht der große Wurf aber grandios gespielt. De Niro und vorallem Joe Pesci spielen richtig gut. Leider ein zu ruhiger und vorallem ein deutlich zu langer Film. Etwas mehr Tempo und kürzere Spielzeit hätten dem Film gut getan. CGI Verjüngerungen sahen gut aus und wirkten nicht störend. Im gesamten ist 'The Irishman' ein Film den man sich mal anschauen kann aber kein Vergleich zu Scorseses früheren Werken wie 'Good Fellas' oder ' Casino'. Der Film wird sicherlich seine Fans finden, ich fand ihn leider etwas dröge. Trotzdem schön zu sehen dass De Niro mal wieder richtig richtig gut spielt und Pesci - man der Kerl ist der Hammer. Vll ist eine Oscarnominerung drin.
      6/10 Erzählungen


      vielleicht ein Film, der besser wird, je öfter man ihn sieht?


      Schwer zu sagen. Würden wir von einem 2 Stunden Film reden vielleicht aber bei nem knapp 4 Stunden Film der so dröge wirkt fehlt mir ehrlich gesagt die Muse sich den öfters anzusehen . Passiert halt nicht so viel. Aber wie gesagt grandios gespielt und man erkennt deutlich Scorseses Handschrift. Vielleicht schau ich mir den irgendwann mal wieder an aber momentan muss ich sagen dass ich mehr enttäuscht als erfreut über diesen Film bin trotz der ganzen positiven Kritiken. Ich bin mir sicher vielen hier wird der Film gefallen deswegen würde ich an deiner Stelle mir den einfach mal anschauen :)
      Das Problem hatte ich auch mit dem neuen Tarantino. Viel zu lang und zu zäh erzählt. Vielleicht auch ein Film der nach öfterem sehen besser wird. Keine Ahnung. Aber auch da dachte ich ein Tarantino kann nicht enttäuschen ähnlich wie bei Scorsese.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „mcclane“ ()

      The Fiend schrieb:

      Matze schrieb:

      Nach ner Stunde bin ich eingeschlafen. Lag aber nicht am Film (der ist schon sehr gut bislang), sonder an den Umständen des Schlafmangels, dank Baby.
      Heute Abend dann den Rest (hoffentlich! :D )...


      Heute Abend die 2. Stunde? :D



      Gut möglich.... :rofl:
      Ich fand den Film sehr gut, aber auch nicht überragend. Wie bei vielen Filmen, die versuchen Tatsachen und Fakten zusammenzutragen, gerät der Fluss der Geschichte für meinen Geschmack manchmal etwas zu trocken und behäbig. Ich will nicht per se behaupten, dass das langweilig ist, aber durch die etwas nüchterne Erzählweise haben mir manchmal ein wenig die Highlights oder Spannungsmomente im Film gefehlt. Was aber immer wieder für Highlights sorgt, ist die simple Tatsache De Niro, Pacino, Pesci zusammen vor der Kamera und in so vielen gemeinsamen Szenen zu sehen. Lediglich von Harvey Keitel hätte ich gern etwas mehr gesehen. Grad Joe Pesci fand ich überragend. Den Verjüngungseffekt fand ich teilweise nicht so dolle. Bei Pacino oder Pesci fand ich es nicht so schlimm, aber De Niro sah teilweise einfach wie eine Wachsfigur aus. Grad der Bereich um die Augen hatte einfach etwas künstliches und der Eindruck hat sich bei mir leider auch nicht verflüchtigt. Die Technik ist zwar faszinierend und hat den Film wohl so in der Form erst möglich gemacht, aber ich weiß nicht. Nimmt man die Faustformel, dass ein Effekt dann gut ist, wenn man ihn nicht sieht, dann bleibt nur ein Schluss. Aber ich will auch gar nicht so obsessiv darauf herumreiten. Wäre der Effekt nicht schon so ausgiebig diskutiert worden, wäre er wahrscheinlich auch weit weniger präsent.
      Insgesamt ein sehr guter, unterhaltsamer und interessanter Film. Dem uneingeschränkten Idealismus kann ich mich aber leider nicht anschließen, auch wenn ich die Konstellation von Darstellern und Regisseur in einem derart umfangreichen Langzeitprojekt sehr stark finde. Aber es muss ja auch nicht immer der Überfilm sein, um zufrieden zu sein.
      8/10
      Ich fand den Film jetzt auch nicht so überragend, man merkt, dass es eines von Scorseses letzten großen Traumprojekten war, denn er wollte so viel erzählen, dass es irgendwann für mich zu viel war.

      Jetzt nicht in dem Punkt, dass ich der Handlung nicht folgen konnte aber ein paar Punkte hätte man vielleicht dann doch etwas schneller abarbeiten können, was aber auch nicht so leicht ist, da diese Erzählstränge zu sehr miteinander verknüpft sind.

      Zur CGI-Verjüngerung muss ich sagen, dass es nur teilweise gelungen ist, die Szene im zweiten Weltkrieg sah zum Beispiel furchtbar aus. Ansonsten war es immer so ein Wechselbad. In Nahaufnahmen musste ich immer an das "Uncanny Valley" denken, in Weitaufnahmen hat es wesentlich besser funktioniert.
      Ja, es ist schwer dem Film zu folgen. Man muss ihn definitiv mehrmals sehen. Es liegt so viel unter der Oberfläche verborgen. Viele Schicksale und die Geschichte der USA wird hier gezeigt und wie sie von mächtigen Leuten entschieden wird. Das passiert aber in der Politik und vor allem in der Mafia sehr, sehr unauffällig. Manchmal ist es nur ein Blick oder eine leichte Anspielung im Gespräch, was grosse Auswirkungen hat. Wir sehen hier die mächtigsten Menschen in dem zu dieser Zeit mächtigsten Land. Und wie sie die Geschicke lenken - aber eben sehr verborgen und dezent.

      Genauso langsam wurde mir erst klar das die Figur von De Niro der letzte Depp ist. Er kann Null entscheiden oder selbst bestimmen. Und wenn er mal was eigenes macht schadet er nur seiner Familie. Ein super trauriges Schicksal. Wenn man so einen Drecksjob hat würde eigentlich jeder normale Mensch kündigen. Aber macht das mal bei der Mafia...

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Primat“ ()

      Seien wir ehrlich, es gibt filme mit einer halb so langen Lauflänge und sind anstrengender anzusehen. Hier konnte ich gestern Nacht um 23:30 in einem Rutsch durch schauen.

      Im Vergleich zu seinen anderen Werken ist dieser hier trockener, erzählerisch, schauspielerisch und inszenatorisch genial.

      Film ist schwer mit Punkten zu bewerten, hatte eigentlich nicht viel auszusetzen. Szenen, die ewig im Kopf hängen bleiben fehlten hier für mich etwas. Werde ihn in nächster Zeit mit Sicherheit noch einige Male schauen, ist ja jederzeit abrufbar.

      8,5/10 gibt's aber alle male, fürs erste.