Death Note (Adam Wingard, Willem Dafoe)

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    Es gibt 97 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von OmegaRed.

      Eines gleich vorweg: Ja, ich kenne den Anime und vergöttere ihn! Etwas so spannendes, wo man permanent mitfiebert und bis in das kleinste Detail schier unglaublich ausgeklügelte Strategien serviert bekommt, habe ich selten erlebt. Das bedeutet aber nicht, dass ich nicht dazu bereit war, Änderungen im Netflix Film zu akzeptieren. Ganz im Gegenteil. Ich finde es sogar äusserst interessant, ein für mich hochspannendes Konzept neu interpretiert zu sehen. Eine 1:1 Verfilmung hat für einen Kenner ja letzten Endes keinen wirklichen Mehrwert und wäre eher langweilig. Ich habe ja den Anime, also wozu haargenau dasselbe noch einmal gucken? Leider hat es sich Adam Wingard mit seiner Adaption viel zu leicht gemacht und setzt, was ich gerade bei ihm überhaupt nicht nachvollziehen kann, auf einen stark klischeebehafteten Protagonisten. Light repräsentiert einen (klugen?) Aussenseiter, der in der Schule gemobbt wird, seine Mutter verlor, zu Hause Meinungsverschiedenheiten mit seinem Vater hat und sich für das schönste Mädchen an seiner Schule interessiert. Dass auch sie sich mit der Zeit in ihn verguckt, versteht sich ja von selbst, wenn man das Regelbuch der Teeniefilme kennt. Hier wurde wirklich keine Tradition ausgelassen.

      Das Problem ist halt, dass Light so überhaupt nichts Interessantes an sich hat. Er agiert völlig unüberlegt und weiss oft selbst nicht mehr, was er eigentlich tut oder tun will. Der Versuch, ihn mit der klassischen Mitleidsnummer irgendwie zugänglich zu machen, ist Stereotyp sei Dank gänzlich gescheitert. Ausserdem wird kaum was vertieft. Es gibt zu wenige Szenen zwischen Light und seinem Vater. Dabei wären gerade solche Momente wichtig gewesen. Light hat nur noch seinen Vater, also könnte mit einer potenziellen Auflösung auch nur er enttäuscht werden. Etwas mehr Gespräche über Kira und mehr Argumentationen wären wünschenswert gewesen. Auch reagiert der Vater teilweise viel zu verhalten auf Beschuldigungen im Hinblick auf seinen Sohn. Er hinterfragt nichts und will offenbar auch gar nicht wissen, wie die Verdachte überhaupt zustande kamen. Generell wird eine Menge recht oberflächlich behandelt. Rund 30 Minuten mehr Spielzeit hätten dem Werk ganz gut getan. 90 Minuten sind einfach zu wenig für das, was Wingard alles drin haben wollte.

      Ganz peinlich war auch die erste Begegnung zwischen Light und Ryuk. Was zum Teufel sollte denn die Szene im Klassenzimmer? Das Overacting von Nat Wolff, als er anfing herumzuschreien wie ein kleines Mädchen, war einfach nur peinlich. Das war wirklich ganz schlecht geschauspielert. Aber ich hatte generell ein Problem mit ihm. Irgendwie kam er wie jemand rüber, dem man die Taten zutraut, aber nicht abkauft (genauso wenig wie sein ganzes Wesen). Wünscht man einem Jungen, der einem auf dem Pausenplatz herumschubst, wirklich gleich den Tod? Light stellt zu wenig Fragen und denkt nicht über Konsequenzen oder Nachwirkungen nach. Er wundert sich kaum, hakt beim Todesgott nie wirklich nach und reagiert vielmals zu naiv. Der erste Akt verläuft zu schnell, weil man Light gar keine Zeit lässt, das ihm völlig unbekannte Death Note und den dazugehörigen Todesgott richtig kennenzulernen. Es geht sofort los. Im Anime machte dieses Tempo Sinn. Hier nicht.

      Aus L, der in der Vorlage die Ruhe selbst ist und mit intelligenten Strategien oder Argumenten daherkommt, wurde ein dämlicher Choleriker, der sich leicht provozieren lässt und benimmt wie ein Kleinkind. Ich habe mich ständig gefragt: Und das soll jetzt der ach so geniale Geheimermittler sein? Ausserdem sind seine Gedanken sehr schwer nachvollziehbar, von jetzt auf gleich wird Light als Täter verdächtigt. Es gibt überhaupt keinen Spannungsbogen, weil sich vieles so plötzlich entwickelt. Der Film fühlt sich teilweise unvollständig und holprig an, weil gewisse Wendungen von jetzt auf gleich passieren. Und wenn sie das tun, dann meist ohne Höhepunkt. Man fiebert nicht mit.

      Wirklich schade. You’re Next war ein grossartiges Katz- und Mausspiel a la Kevin allein zu Haus (nur viel brutaler, höhö) und auch The Guest hat mir hervorragend gefallen. Adam Wingard gehört für mich zu den besseren Entdeckungen der letzten Jahre. Ich verstehe nur nicht, wieso er Death Note, ein Anime, der konsequent Klischees aus dem Weg geht und mit völlig frischen sowie unverbrauchten Figuren begeistert, in etwas so derart Mittelmässiges transformiert hat. Von ihm hatte ich mir ehrlich gesagt schon etwas mehr Kreativität und Eigenständigkeit erhofft. Für mich ist seine Verfilmung leider nur ein klassischer Teeniefilm mit dummen Protagonisten, die das Gesetz in die eigene Hand nehmen wollen, ausgeschmückt mit einem (schlecht animierten) Todesgott und Death Note. Da wurde wirklich sehr viel Potenzial verschenkt. Schade, schade, schade...

      3/10 völlig überflüssige Final Destination Szenen
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      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „carmine“ ()

      Solche Meinungen wie deine, weil du den Anime kennst, habe ich befürchtet. Interessant finde ich aber, dass du ja sagst, dass du versucht hast, den Film getrennt zu sehen, vergleichst ihn dann aber doch ständig mit dem Anime. L ist hier ein gutes Beispiel. Das zeigt doch, dass du dich eben nicht wirklich von der Vorlage abkapseln konntest, selbst wenn du es wirklich versuchen wolltest. ;) An sich ist deine Meinung nachvollziehbar, aber das Schreien fand ich zb witzig, du peinlich. So geht das halt manchmal auseinander.
      Also bis auf L und das Tempo sind mir jetzt keine weiteren Vergleiche aufgefallen. :D Die Dinge habe ich auch eher als Information für diejenigen hier, die den Anime ebenfalls kennen, erwähnt. Oder halt für Nichtkenner, die sich dafür interessieren, wie das Original charakterlich war. Ryuk oder Mia waren auch komplett anders als in der Vorlage, aber die habe ich in meiner Review ja auch links liegen gelassen. Ich nehme hier gerne Resident Evil als Beispiel. Ich vergöttere die Spiele (1-4 und Code Veronica), liebe aber auch die Filme von Anderson. Und die werden immerhin von vielen (oder allen? ^^) Fans verabscheut, weil sie bis auf den Namen halt nichts mit der Vorlage zu tun haben. Aber ich stehe halt auf den ganzen Jovovich Nonesense. :D Und hey, es ist doch super, dass es verschiedene Meinungen gibt. Wäre dem nicht so, gäbe es auf rotten nur 0% oder 100% Wertungen und unsere Gespräche wären a la: "Ich fand den Film gut." - "Ja, ich auch." - "Die Wendung war unerwartet" - "Total." - "...Und worüber reden wir jetzt?" :D Nee, freut mich natürlich, wenn du ihm was abgewinnen konntest und bin gespannt, wie andere User ihn finden werden. Olly zum Beispiel. :D
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      5. Aquaman




      patri-x schrieb:

      Solche Meinungen wie deine, weil du den Anime kennst, habe ich befürchtet. Interessant finde ich aber, dass du ja sagst, dass du versucht hast, den Film getrennt zu sehen, vergleichst ihn dann aber doch ständig mit dem Anime. L ist hier ein gutes Beispiel. Das zeigt doch, dass du dich eben nicht wirklich von der Vorlage abkapseln konntest, selbst wenn du es wirklich versuchen wolltest. ;) An sich ist deine Meinung nachvollziehbar, aber das Schreien fand ich zb witzig, du peinlich. So geht das halt manchmal auseinander.


      Naja ich kann verstehen das die Charakter vergleiche kommen, da gerade "Light" und "L" wirklich sehr interessant in ihren Vorlagen sind und so wie sich das anhört hat man beiden ja gerade dies genommen und zwei 0815 Charaktere draus gemacht. Auch sind beide ja wohl komplett gegensätzlich zu ihren vorlagen, und genau da macht man meiner Meinung nach auch den Fehler bei dieser Umsetzung.
      Ja da war wirklich mehr drin. Das man eine Serie in einen 90 min Film klatscht ist hier eher das kleinere Problem. Der Hauptdarsteller geht mal garnet, also Schauspielerisch war der Asia 2teiler um Welten besser. Das sag ich obwohl mir denen ihr acting oft richtig auf den Sack geht....
      Ryuk war cool + die Todesarten.

      Also da bin ich von Netflix besseres gewohnt.
      Es fehlt einfach das coole Katz und Maus Spiel zwischen Light und L.

      Anime ist klar um Welten besser, wollte auch versuchen nicht zu vergleichen...geht aber leider nicht bei der lieblosen Umsetzung.

      Guckt die Serie oder den Asia 2teiler, ist echt besser :)
      Netflix sei dank hab ich mir die Verfilmung der Manga Serie dann
      auch mal gegönnt ohne aber die Mangas zu kennen, was anscheinend auch
      gut so ist, denn die Fans sind wieder einmal wie auch bei Ghost in the
      Shell geteilter Meinung

      Ich für meinen Teil kann nur schon mal sagen dass der Film mich zwar nicht begeistern konnte, aber mindestens gut unterhalten persönlich
      hat mir der ganze Look schon zugesagt und mit dem Dämon, der toll von
      Willem Dafoe gespielt wurde, gab's eine schön schräge und unheimliche
      Figur die stets nur im Dunkeln zu sehen war Nat Wolff als ahnungsloser Schüler der nicht weiss was er mit seiner Todesliste anrichtet,macht seine Sache ordentlich !

      Handwerklich ist Death Note ebenfalls nicht übel und gleich die Anfangszene bzw. der
      Tod eines Mitschülers hat es in sich und man merkt dass der Film nicht
      für Jugendliche gemacht wurde bis zum Ende
      hin wird das "Niveau " leider nicht ganz gehalten und das Finale hätte
      ruhig konsequenter ausfallen dürfen aber alles in allem war er ganz nett
      anzusehen

      6/10
      "Ghost in the Shell" ist ein gutes Beispiel, man hat zumindest versucht in gewissen sinne der Vorlage gerecht zu werden 1 zu 1 Verfilmungen finde ich ohnehin etwas überflüssig, man war nur halt etwas mutlos und ist auf Nummer sicher gegangen was ich durchaus verstehen kann ansonsten kann ich aber durchaus damit leben.

      Bei "Death Note" hingegen hat man eigentlich alles über Bord geworfen was die Vorlage ausgezeichnet hat, und im Prinzip aus einem Spannenden Katz und Maus Spiel einem 0815 Teenager Drama geopfert. Geschockt war ich eigentlich auch was für ein Waschlappen Light hier war, obwohl es im Nachhinein auch nicht verwundert da man Mia einige Eigenschaften von Light gegeben hat. Zum Haare raufen war dann aber "L" weiss ja nicht ob das irgend ein Zweck hat das man aus ihm da so ein nervliches Wrack macht der sich nicht unter Kontrolle hat aber der ging mir so auf die nerven das ich wünschte das man seinen Namen in das Buch eingetragen hätte.

      Gut fand ich dagegen die Darstellung des "Todesgottes" Ryuk, nur schade das sie die Vorlage dahingehend geändert haben das man diesen trotz des Berühren des Buches nicht sehen kann. In der Vorlage ist es z.b auch so das Mia einen eigenen Todesgott hat, und durch das gegenseitige Berühren sich Kira und Mia dann ihre Todesgötter gegenseitig gezeigt haben.

      Am ende bleibt eigentlich viel verschenktes Potenzial.......

      3/10

      GrafSpee schrieb:

      Naja ich kann verstehen das die Charakter vergleiche kommen, da gerade "Light" und "L" wirklich sehr interessant in ihren Vorlagen sind und so wie sich das anhört hat man beiden ja gerade dies genommen und zwei 0815 Charaktere draus gemacht. Auch sind beide ja wohl komplett gegensätzlich zu ihren vorlagen, und genau da macht man meiner Meinung nach auch den Fehler bei dieser Umsetzung.


      Wenn man aber die Vorlage nicht kennt kann man das nicht beurteilen ;)
      Also mir persönlich waren die Charactere auch zu einfach gestrickt und aus dem Potential, dass "Wenn ich töten kann wen ich will ist das Gerechtigkeit" wurde zu wenig gemacht. Letztendlich ein "Standardfilmchen", dass halt alle Klischees abarbeitet...

      GrafSpee schrieb:

      Am ende bleibt eigentlich viel verschenktes Potenzial.......

      3/10


      Das finde ich aber schon eine harte Wertung ;)
      Der Film war absoluter Durchschnitt finde ich persönlich - also sowas wie 5 von 10....
      Nen richtig schlechter Film war es ja nicht (Ich rede nicht davon, dass er der Vorlage nicht gerecht wird - das ist ne andere Baustelle ;) )

      Genießt die Stille.....
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      joerch schrieb:

      GrafSpee schrieb:

      Naja ich kann verstehen das die Charakter vergleiche kommen, da gerade "Light" und "L" wirklich sehr interessant in ihren Vorlagen sind und so wie sich das anhört hat man beiden ja gerade dies genommen und zwei 0815 Charaktere draus gemacht. Auch sind beide ja wohl komplett gegensätzlich zu ihren vorlagen, und genau da macht man meiner Meinung nach auch den Fehler bei dieser Umsetzung.


      Wenn man aber die Vorlage nicht kennt kann man das nicht beurteilen ;)
      Also mir persönlich waren die Charactere auch zu einfach gestrickt und aus dem Potential, dass "Wenn ich töten kann wen ich will ist das Gerechtigkeit" wurde zu wenig gemacht. Letztendlich ein "Standardfilmchen", dass halt alle Klischees abarbeitet...

      GrafSpee schrieb:

      Am ende bleibt eigentlich viel verschenktes Potenzial.......

      3/10


      Das finde ich aber schon eine harte Wertung ;)
      Der Film war absoluter Durchschnitt finde ich persönlich - also sowas wie 5 von 10....
      Nen richtig schlechter Film war es ja nicht (Ich rede nicht davon, dass er der Vorlage nicht gerecht wird - das ist ne andere Baustelle ;) )


      Es mag hart klingen da schwingt aber vielleicht auch die Enttäuschung mit rein was man aus der eigentlichen Vorlage gemacht hat, 5 Punkte hätte ich wahrscheinlich gegeben wenn ich die Vorlage nicht kennen würde da der Film keinesfalls Handwerklich schlecht war. Charaktere und Handlung sind allerdings trotzdem ein einziges Trauerspiel.

      Problem ist aber in erster Linie das man aus der Vorlage einen Film macht, eine 12 teilige Serie wahrscheinlich hier besser gewesen auch wenn es fraglich ist ob die Charaktere da dann besser agieren würden.


      Ich war auch sehr enttäuscht vom Netflix Ableger.
      Jedoch muss ich auch gestehen, dass ich ein kleiner Fanboy der Anime-Serie und den Live-Actions bin.

      Was meiner Meinung nach aber zwei der grössten Fehler waren, ist einerseits die Entscheidung, dass Light im amerikanischem Remake ein Highschool Boy ist und andererseits viel zu viel Lovestory verpackt wurde.
      Gerade, dass Light im Japanischen Original ein Jura-Student ist und auf der Suche nach Gerechtigkeit ist, macht die ganze Story um das Death Note doch erst interessant. 8|

      3/10
      Ich muss gestehen, dass ich den Manga nur teilweise gelesen habe, den ersten jap. Realfilm gesehen habe und den Anime nicht kenne. Von daher kann ich wenig darüber sagen, ob der Film der Vorlage gerecht wurde.

      Grundsätzlich bin ich aber eher ablehnend dem Film gegenüber. Das beginnt schon bei Light an sich,

      Spoiler anzeigen
      Im Original ist er doch hochintelligent, an den Größenwahn kann ich mich auch gut erinnern. Er ist auch skrupellos, das beginnt beim Mord an allen FBI-Agenten (damit, der Agent, der ihn verfolgt, nicht als einziger stirbt, und er noch mehr verdächtigt wird) und setzt sich immer weiter fort.

      Auch ist er im Original eben keine Halbwaise, die einen Grund hat, Verbrecher büßen zu lassen sondern kommt aus einer perfekten, intakten Familie.


      L war an und für sich ok, aber teilweise konnte ich seine Entscheidungen gar nicht nachvollziehen. Und grundsätzlich empfand ich den L der jap. Realversion (auch wenn Sachen wie Sitzhaltung, Süßigkeitentick, … die in Manga und wohl auch Anime funktionieren auch in der jap. Originalfassung ein bisschen over the Top waren) als ernstzunehmender.

      Und noch ein Punkt: Kira leitet sich in Anime und Manga ja offenbar vom englischen Killer ab und ist somit eine Japanifizierung. Wieso man in einem US-Setting einen Namen, der im japanischen Kontext Killer (oder auch Herrscher) bedeutet und ansonsten nur ein Mädchenname ist, nimmt?

      Ein großes Plus gibts natürlich für Ryuk.
      Der Film hätte so vieles sein können und war doch so wenig.
      Bin echt enttäuscht das der mich so Negativ zurück gelassen hat.
      Die Plots sind ein Riesenwitz , der Story verlauf ist so schnell und
      unspannend da hin geschissen wurden das ich dachte ich sehe eine Zusammenfassung .
      L hat total genervt ,der Vater war im handeln unbegreiflich schlecht
      geschrieben
      aber Ryuk gefiel mir !
      Kann man mal sehen kann man auch einfach sein lassen
      Ich straf den Film ab weil so viel mehr gewesen wäre
      3/10 ach echt der war das gar nicht sondern die andere Person




      "Ich bin der Dude! Und so sollten Sie mich auch nennen, ist das klar! Entweder so, oder seine Dudeheit, oder Duda, oder ... oder auch El Duderino, falls Ihnen das mit den Kurznamen nicht so liegt."
      Bei Notiz Mord! Was vlt. wie ein Hitchcock-Klassiker klingen könnte, ist dann doch eher eine lauwarme Realverfilmung einer erfolgreichen Anime-Serie. Diese kenne ich zwar nicht, aber aufgrund derer Popularität glaube ich nicht, dass diese mit so unsympathischen Charakteren durch eine so interessante Prämisse rusht. Ein paar nette Kills hier und da, die anständige Produktionsqualität und ein paar wenige spannende Momente sorgen für etwas, was Unterhaltung nicht ganz unähnlich ist. Die Beziehung des Protagonisten zu seiner Freundin und Michael-Douglas-für-Arme will aber nicht wirklich funktionieren. Da widme ich mich dann doch lieber mal der Anime-Serie.

      4/10