The Danish Girl (Redmayne, Vikander)

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    Es gibt 24 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von OmegaRed.

      Würde ich quasi 1 zu 1 so unterschreiben. Tom Hooper ist einfach kein sehr guter Regisseur. Es ist der dritte Film am Stück von ihm, der durch seine überaus starken Darsteller aufgefangen wird. Sonst bleibt da leider oft nicht viel.

      Vikander hat eigentlich die zweite Hauptrolle, dass ist den anderen Nominierten die wirklich nur eine Nebenrolle haben (Winslet zb) immer etwas unfair, aber so ist das halt. Redmayne fehlt für einen back-to-back Oscar der starke Film im Rücken, ohne den wirds nichts.


      "No form of art goes beyond ordinary consciousness as film does,
      straight to our emotions, deep into the twilight room of the soul.
      "
      Ingmar Bergman
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      Wucki schrieb:

      Redmayne fehlt für einen back-to-back Oscar der starke Film im Rücken, ohne den wirds nichts.


      Das denke ich auch.
      Zudem ist 2016 glaube ich einfach das Jahr von Leonardo DiCaprio. Der Goldjunge ist so nötig wie 2009 bei Kate Winslet. Die lief damals ja nahezu außer Konkurrenz. Ich glaube, die "Beste Hauptdarstellerin" war damals die Kategorie des Abends, bei der keiner am Ergebnis gezweifelt hat.

      Sollte es aber wider Erwarten eine Überraschung geben und die Academy Leo weiterhin zappeln lassen, wäre Eddie Redmayne meiner Meinung nach derjenige, dem ich den Preis nach Leo am meisten gönnen würde. Unglaublich, was der Mann als Danish Girl leistet. Und ich bin auch gespannt, wie er sich als Leading Man macht, wenn er Ende des Jahres seinen ersten Blockbuster hat.
      Ein zwar durchaus schönes, aber doch relativ hochtrabend vorgetragenes Drama, das wert ist, gesehen zu werden, aber meine Erachtens nicht in der Liga der großen Dramen spielt. The Danish Girl wirkt sehr lieblich, steckt voller Ästhetik und in seiner Art nahezu märchenhaft, doch bleibt damit gemessen an seiner Thematik eher oberflächlich und grob.

      An den üppigen Kulissen und Settings kann man sich zwar ergötzen, doch inhaltlich bewegte mich das Werk im maximal gut-durchschnittlichen Bereich. Generell war das Schauspiel von Redmayne und Vikander einer der ganz großen Pluspunkte, doch ein wenig satt gesehen habe ich mich an dem höchstgradig senisblen und verletzlichen Redmayne dann doch nach einer Weile, trotz gekonnt nuancierten Actings.

      Schick verpackt, doch mitgerissen hat mich das Geschehen nicht allzu sehr.

      6 / 10

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      "Nolite te bastardes carborundorum, Bitches."
      Stark besetzt, kann The Danish Girl nur halbwegs überzeugen. Vikander und Redmayne sind so ziemlich das Beste an dem Film und spielen ihre Rollen überragend gut und eindringlich. Der Rest des Films ist leider eher etwas uninteressant und teilweise auch recht langweilig geraten, ist die Handlung lahm inszeniert und weiß nur selten zu überzeugen.

      Das eigentlich interessante Thema kommt so leider nicht ganz auf seine Kosten, die es verdient hätte. Es gibt zwar einige gute Szenen, vor allem zu Beginn und zu Ende des Films, aber in der Mitte ist doch ein recht großer Hänger, der den Film etwas runterzieht. So schafft es The Danish Girl leider nur etwas über den Durchschnitt.


      6/10
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      Im falschen Körper geboren: Die Geschichte von Lili Elbe, einen der ersten intersexuellen Menschen, die sich Anfang der 30er Jahre einer Geschlechtsumwandlung unterzogen hat, ist das Porträt einer beeindruckenden Persönlichkeit. Das Künstlerehepaar Wegener ist mit Eddie Redmayne und Alicia Vikander hochkarätig besetzt und stellt den konsequenten Weg zur wahren Identität von Lili Elbe glaubhaft dar. Die Ausstattung des Films ist hochwertig und zieht den Zuschauer in die 30er Jahre. Leider ist die Geschichte nicht wirklich fesselnd und das emotionale Potential, welches vorhanden ist, wird nicht wirklich ausgeschöpft. Leider hat mich gerade das Ende nicht wirklich packen können. Schade, da wäre mehr drin gewesen.

      ​6/10