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The Women

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      The Women - Von guten und schlechten Bewertungen 2
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      The Women
      (The Women, USA 2008 )




      Studio/Verleih: Picturehouse Entertainment / Constantin Film
      Regie: Diane English
      Produzent(en): Dan Boothe, Diane English, Mick Jagger, Bill Johnson, Victoria Pearman, Jim Seibel, Bobby Sheng, James W. Skotchdopole
      Drehbuch: Diane English
      Kamera: Anastas N. Michos
      Musik: Mark Isham
      Genre: Komödie
      Bundesstart: 11.12.2008
      Filmlänge: 114 Minuten
      FSK Freigabe: ohne Altersbeschränkung
      Budget: US$ 16,000,000


      Darsteller:
      Meg Ryan, Annette Bening, Eva Mendes, Jada Pinkett Smith, Debra Messing, Candice Bergen, Bette Midler, Carrie Fisher


      Story:
      Was würden Sie tun, um sich an Ihrem Ehemann zu rächen?
      Sylvie Fowler (Annette Bening) ist die etwas aufgedrehte und ständig gestresste Herausgeberin eines New Yorker Fashion-Magazins. Eines Tages trifft sie fast der Schlag, als ihr bei der Maniküre eine geschwätzige Kosmetikerin verrät, dass die Parfümverkäuferin und Nachwuchs-Aktrice Crystal Allen (Eva Mendes) eine Affäre mit dem erfolgreichen Börsenmakler Stephen Haines hat. Dieser ist ausgerechnet der Ehemann von Sylvies bester Freundin, der perfektionistischen Society-Lady Mary Haines (Meg Ryan). Bald weiß von diesem Skandal ganz New York und die Gerüchteküche brodelt. Als Mary schließlich selbst erfährt, dass ihr scheinbar perfekter Ehemann eine Affäre hat, bricht für sie eine Welt zusammen. Aber dank der vielleicht nicht immer ganz angebrachten Hilfe ihrer Freundinnen holt Mary schon bald zum Gegenschlag aus...
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      Ich fand den Film ganz gut. Zwar eher ein Frauenfilm, aber auch ich hatte meinen Spaß, da die Geschichte nett, charmant und witzig erzählt wird. Klasse finde ich, dass es im ganzen Film keinen einzigen Mann zu sehen gibt, noch nicht einmal auf voller Straße. Lediglich
      Spoiler anzeigen
      am Ende gibt es ein männliches Baby zu sehen!
      ... Sehr gut haben die das hinbekommen. :D

      Die Schauspieler machen ihre Sache gut, die Charaktere haben mir gefallen, sehr sympathisch. Besonders Debra Messing konnte mich überzeugen, besonders in den letzten zehn Minuten. Diese waren sowieso ein einziger Brüller und der komplette Kinosaal hat sich vor Lachen kaum mehr eingekriegt.

      Nichts Großes, aber für meinen Geschmack ein guter Film!

      7,5/10
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      Ich weiss nicht. Einige Freunde fanden den zwar ganz gut, auch bin ich sehr tolerant was solche Filme betrifft, aber der Trailer der ist ja mal sowas von uninteressant. Fühlt sich an wie ein Kaugummi den man schon 10 mal durchgekaut hat und nun ein elftes Mal im Mund hat.
      Wäre insofern interessant da ich das Original nicht kenne, aber vermutlich ist man gerade deswegen besser beraten erstmal zu eben diesem zu greifen,
      Signatur lädt...

      the women - alt und neu

      KÖNNTE LEICHTE SPOILER ENTHALTEN, ABER EHER ZUM THEMA ALLGEMEIN ALS ZUM PLOT SELBST


      the women – alt und neu


      ich habe the women schon vor ner weile gesehen, mich aber noch nicht dazu geäußert, bis ich auch das original von 1939 gesehen hatte. nunja, der direktvergleich mit letzterem wertet den film nicht gerade auf, aber andererseits konnte er the women von 2008 auch nicht mehr abwerten.
      warum funktioniert the women 2008 nicht mehr? er sieht schon mal unglaublich angestaubt und veraltet aus – nicht nur als ziemlich handzahme und verschnarchte 1990s-version von sex and the city. the women katapultiert uns zurück in eine prä-feministische steinzeit, sogar weit vor das jahr 1939, in dem das bühnenstück zum ersten mal verfilmt wurde und zum riesenhit geriet. das komplette cast besteht ausschließlich aus frauen und auch wenn männer nie selbst auf der leinwand erscheinen, sind sie doch ständig präsent: das leben der damen dreht sich ausschließlich um ihre göttergatten.
      there's the rub: der filmt meint das auch noch ernst. in einer waschechten, bissigen satire hätte die besetzung von mary mit meg ryans vom ganzen botox erstarrten gesicht geradezu genial sein können, in dieser lauwarmen sentimentalkomödie ist sie nur ein sehr, sehr trauriger und armseliger abklatsch eines desperate housewifes, das offensichtlicherweise nichts unversucht gelassen hat, um ihren mann zu halten und es nicht mal dabei beließ, jedes noch so kleine, liebenswürdige fältchen loszuwerden, sondern auch noch die komplette oberlippe. mary hat scheinbar alles vom geld bis zur persönlichen freiheit, aber keinerlei blassen schimmer, was sie mit sich anfangen soll, wenn sich der mann verselbstständigt. wen interessiert schon ‚liebe’? selbstachtung, würde und einfach klasse ist es, was ihr und mit ihr ihren freundinnen und auch ihrer nebenbuhlerin abgeht. 1939 war crystal allen immerhin eine frau, mit der man(n) rechnen musste, durfte sie doch von der ‚klassen’ joan crawford verkörpert werden. im jahr 2008 fragt man sich nur noch, warum stephen haines die eine leere hülle durch eine andere auswechseln würde. gut, eva mendes ist hübscher, aber nicht minder künstlich und das war’s dann auch schon mit den unterschieden.
      das original war mit sicherheit nicht perfekt. eigentlich hätte ich mir etwas mehr verbale schärfe und etwas weniger over-the-top-slapstick gewünscht. schließlich wurde the women im jahre 1939 (im gegensatz zu 2008 ) von männern gemacht (anita loos hat zwar geschrieben, aber zur verfilmung eines ihrer anderen werke, blondinen bevorzugt nämlich, habe ich ein höchst gespaltenes verhältnis) und es bleibt offen, ob da nicht ein bißchen spott den figuren gegenüber im spiel ist. sei’s drum. 1939 funktioniert der film sehr viel besser als knapp 70 jahre später. das all female-cast sieht nicht ganz so lächerlich und rückschrittlich aus – schließlich wird der film gemacht, als simone de beauvoir, betty friedan und luce irigaray den stift noch nicht in die hand genommen haben, um den feminismus auf eine theoretische basis zu stellen.
      außerdem haben die damen 1939 einfach so viel kraft und klasse, dass sie sich sogar hier und da eine träne um ihre männer leisten können (aber natürlich nur, wenn man eine bluse passend zum muster der couch trägt, auf die man sich fallen lässt ;) ). außerdem ist der film 1939 noch das, was er eigentlich sein sollte: eine satire auf klatsch und tratsch – immer wieder wunderbar breitgetreten, wie z.b. in der szene, in der sich die beiden haushälterinnen über den ehekrach im hause haines unterhalten. im remake sieht die gleiche szene nur aus, als hätten die macher gar nicht begriffen, warum der streit so vermittelt und nicht direkt gezeigt wurde, pfff.
      wie gesagt hat mir auch beim original etwas der biss gefehlt, aber der film bleibt sehenswert für die leistungen von norma shearer (meine erste begegnung mit ihr und sie hat mein cineastenherz im sturm erobert), roz russell, paulette goddard und mary boland, die mir bisher nur als ewig brabbelnde mrs bennett aus der im jahr drauf gedrehten verfilmung von jane austens stolz und vorurteil bekannt war – wie passend!), während man im remake nicht mal das sagen kann. wer will schon den traurigen abklatsch ehemaliger hollywood sweethearts sehen – nicht mal annette benning kann mir noch ein positives „wow“ entlocken, höchstens ein „wow, die wird aber auch alt!“. da kann hollywood noch lang und breit drauf rumreiten, dass eine der nebenfiguren ganz offen lesbisch sein darf – the women von 2008 bleibt einer der rückschrittigsten filme, die ich seit langem gesehen habe. und damit bleibt wohl nur zu sagen: it is a truth universally acknowledged that a film fan in possession of a good interest in film history has to stick with the original and scorn the remake.

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von „kane“ ()