Mord im Orient-Express

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    Es gibt 12 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Data.

      Mord im Orient-Express

      Bewertung für "Mord im Orient-Express" 0
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      Originaltitel: Murder on the Orient Express
      Genre: Thriller
      Land: Großbritannien 1974
      Spielzeit: ca. 128 min.
      FSK: ab 12
      Regie: Sidney Lumet
      Drehbuch: Paul Dehn
      Buch: Agatha Christie

      Besetzung: Albert Finney, Vanessa Redgrave, Anthony Perkins, Wendy Hiller, John Gielgud...

      Story:

      Es ist ein eisiger Wintertag, als der berühmte "Orient Express" seine Reise von Istanbul nach Wien antritt. Die Passagiere an Bord des Zuges stammen aus den höchsten Kreisen: adlige Herrschaften, ein amerikanischer Multimillionär, etliche Diplomaten und nicht zuletzt der belgische Meisterdetektiv Hercule Poirot. Als der Zug in Jugoslawien in einem Schneesturm stecken bleibt, richten sich alle auf eine lange Nacht ein. Am nächsten Morgen wird im Schlafwagen die Leiche des amerikanischen Millionärs gefunden - getötet durch zwölf Messerstiche. Hercule Poirot steht vor einem seiner schwierigsten Fälle und unterzieht alle Passagiere des Abteils einem Verhör. Eines steht fest: Der Mörder muß noch im Orient Express sein.


      Elegante Kriminalgeschichte mit amüsanten Dialogen, dichter Atmosphäre und einer spannungsreichen Inszenierung von Meisterregisseur Sidney Lumet. Schauspielerisch ist der Film auf hohem Niveau, darunter Namen wie Albert Finney, Sean Connery, Jaqueline Bisset oder Ingrid Bergman. Alle passen sich wunderbar ihren Rollen an und meistern sie fabelhaft. Beim letzten sehen aber, hat er mir wesentlich besser gefallen. Wenn man die Lösung kennt, verliert der Film beim wiederholten anschauen einiges von seiner Intensität finde ich.

      7.0/10
      Most Wanted:
      01. Tree of Life
      02. The Way Back
      03. The Fighter
      04. Enter the Void
      05. Biutiful
      06. The Rum Diary
      07. Schwerkraft
      08. Tron 2: Legacy
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      Zuletzt gesehen:
      Resident Evil: Afterlife - 1/10
      The Town - 7/10

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Burning“ ()

      Tolle 'Hercule Poirot' Verfilmung mit einem großen Staraufgebot. Vor allem das Setting mit dem Zug in der Schneelandschaft find ich klasse. Die Inszenierung an sich fühlt sich nur etwas angestaubt an. Das unterscheidet meiner Meinung nach diesen guten "Agatha Christie"-Film von den 2 grandiosen "Das Böse unter der Sonne" (einer meiner Top20) und "Tod auf dem Nil" mit Sir Peter Ustinov. Die zwei sind einfach zeitlos und begeistern mich jedesmal aufs Neue. Peter Ustinov gefällt mir auch einen Tick besser als Albert Finney.

      Ansonsten kann ich "MiO" jedem Krimi-Fan ans Herz legen. Auch die Auflösung ist beim ersten Anschauen überraschend anders. :)

      8/10 Züge im Schnee
      "Directing ain't about drawing a neat little picture and showing it to the cameraman. I didn't want to go to film school. I didn't know what the point was. The fact is, you don't know what directing is until the sun is setting and you've got to get five shots and you're only going to get two."

      David Fincher
      Obwohl ich mir als Poiret kaum jemand anders als Peter Ustinov vorstellen kann, ist diese Verfilmung von "Mord im Orient-Express" eine ganz, ganz starke Umsetzung von Agatha Christies Roman. Und das nicht trotz, sondern gerade wegen Albert Finney als eben dieser Poiret.

      Zudem sind die "Nebenrollen" sehr stark besetzt, wobei man eigentlich keinen Darsteller hervorheben möchte, weil sie allesamt echte Größen sind (außer den schon genannten ging es mit Stars wie Vanessa Redgrave, Michael York oder Richard Widmark ja noch weiter). Dennoch hat mich besonders die Mitwirkung von Jacqueline Bisset gefreut ... eine Augenweide, bei er ich damals wie heute leichte Sabberanfälle bekomme.

      Und obwohl die Auflösung des Falles mir durch Buch und andere Verfilmungen schon längst bekannt war, schafft es Lumets Klassiker, einen von der ersten bis zur letzten Minute zu fesseln. Alles in allem eine tolle Mischung, die einem das richtige englische Krimi-Feeling vermitteln kann.

      8,5/10
      Der Film liegt seit dieser Woche der Zeitschrift HÖRZU bei und da habe ich sie mir geholt.

      Die fabelhafte Besetzung spricht für sich, die elegante Regie und das Setting im Zug runden das tolle Gesamtpaket ab. Ich hatte den Film zuletzt vor bestimmt mehr als 20 Jahren gesehen, an die Auflösung konnte ich mich nicht mehr erinnern.

      Auf jeden Fall zu empfehlen - die Inszenierung ist langsam, aber passt zu der Zeit und dem Aufdröseln des Falls.

      Agatha, you did it again!
      Alle Jahre wieder kommt das Filmchen auf den Tisch. Leider besitze ich diesen Krimi-Klassiker nicht. Zufällig gesehen, das der Film Freitag morgen auf ARD lief, aufgenommen und geschaut. Auch wenn ich mittlerweile jedes Detail weiß, begeistert mich der Film immer wieder aufs neue. Generell finde ich Sir Peter Ustinov auch noch nen Tick besser als Poiret, aber ich glaube ich habe diese Verfilmung noch vor eine Ustinov Verfilmung gesehen und Albert Finney macht da auch einen nahezu genialen Job. Wenn man den Film schon einige Male gesehen hat und im Grunde alles weiß, dann wird auch ziemlich deutlich während der Verhöre wie sich das Puzzle zusammensetzt. Neben den 4 Miss Marple Verfilmungen mit Margaret Rutherford die beste Verfilmung von Agathe Christie.

      9/10
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      Serienstaffeln 2019: -33-
      Filme 2019:
      -69-

      Serienstaffeln 2020: -33-
      Filme 2020:
      -279-
      Besser als der Branagh Film aus diesem Jahr, aber richtig klasse immer noch nicht.

      Was der Film hier auf jeden Fall besser macht, als die 2017er Version ist die dicht Atmosphäre, die hier wesentlich besser rüberkommt. Es fühlt sich, auch dank der alten Machart, wirklich wie in den 30ern an und die Darsteller sind gut gewählt, wenn auch meinem Empfinden nach die Neuauflage den insgesamt besseren Cast hat.

      Da ich die Auflösung ja schon kannte, war es nicht allzu spannend, aber dafür war er doch noch überraschend spannend genug, da hier wirklich Ermittlungsarbeit vonstatten geht und Poirot nicht plötzlich einen Geistesblitz aus dem Nichts hat und dann alles weiß.


      7/10
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      Mein Filmtagebuch



      „I think storytelling is all about children. We human beings love to hear stories being told - and it first happens when you're a kid.“
      - David Chase

      Der Orient-Express ausgebucht, eine verzögerte Weiterfahrt aufgrund verschneiter Gleise und ein Mord der irgendwie mit der Entführung eines kleinen Babys zusammenhängt. In der Verfilmung des Kriminalromans von Agatha Christie bekommt es der bekannte Meisterdetektiv Hercule Poirot mit einem besonders heiklen Fall zu tun. Die schrullige aber auch messerscharfe Darstellung des Detektiven von Albert Finney trägt diesen unterhaltsamen Krimi und es macht einen heiden Spaß ihn bei der Lösung des Puzzels zu begleiten. Die Auflösung des Rätsels verpufft etwas, da schon kurz vorher die Lösung klar wird. Dennoch ein unterhaltsamer Krimiklassiker.

      7/10
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      - Murder on the Orient Express

      Agatha Christies Klassiker und ihr vielleicht bekanntester Roman unter den Hercule Poirots, Murder on the Orient Express, wurde 1974 von Sidney Lumet aufgegriffen. Inmitten seiner Rückreise nach London muss Poirot den Mord an einem amerikanischen Geschäftsmann aufklären, der erst wenige Stunden zuvor um seine Hilfe als Leibwächter gebeten hat. Wer die hinterlistige Tat begangen hat, lässt sich nur herausfinden, wenn auf die kleinsten Hinweise geachtet wird. Dazu muss Poirot einkriechen in einen Jahre zurückliegenden Fall, der den schockierenden Tod eines kleinen Mädchen betraf.

      Sidney Lumet konnte bereits 1957 mit seinen 12 Angry Men unter Beweis stellen, dass er es versteht, ein großes Ensemble auf einem klaustrophobisch kleinen Raum zu vereinen und jedem der Protagonisten seine fünf Minuten im Rampenlicht zu schenken. Er war ein Meister darin, jeden einzelnen Charakter einer großen Besetzung zu individualisieren und deren Platz in der Geschichte zu rechtfertigen. Freilich hat es ihm geholfen, quasi freie Auswahl gehabt zu haben, was die Schauspieler seiner Wahl anging. Und tatsächlich: Es reihen sich die berühmtesten Gesichter nebeneinander, die Hollywood in den 1970ern zu bieten hatte: Von Sean Connery über Ingrid Bergman, von John Gielgud bis zu Michael York, von Juror #1 Martin Balsam bis hin zu Norman Bates' Anthony Perkins himself - Murder on the Orient Express lebt von seinen schrulligen Charakteren und Darstellern, die sich ihren Rollen - so klein sie oft auch sein mögen - mit Spaß und Enthusiasmus hingegeben haben. Doch natürlich kommt niemand an die formidable Perfomance von Albert Finney heran. Ja, auch ich kenne Poirot vor allem wegen der zahlreichen Auftritte von Peter Ustinov (und nein, zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich nie eines der Bücher von Christie gelesen habe). Aber Finneys Darstellung, die mich von der Mimik her an die Stummfilme erinnerte, in deren Ära der Film spielte, und von der Optik und der Gestik her erwarten ließ, dass ihm demnächst einer ein hauchdünnes Minzblättchen anbietet, kurz bevor er explodiert, ist Eine voller Exzentrik und Eigenartigkeit, voller Temperament und Scharfsinn und dominiert den Film auf genau die richtige Art und Weise, ohne dass er seinen zahlreichen Co-Stars die Show stielt, wenn er dies nicht sollte.

      Das Mysterium um den Mord ist weitgehend bekannt und die Auflösung - selbstverständlich - etwas hanebüchen, hat aber genau das richtige Maß an Tragik, um dennoch zu funktionieren. Sie folgt außerdem den Regeln des Genres, welches ein Kind seiner Zeit ist und wenn man das akzeptiert, dann hat das finale Expose, in welchem alle Hinweise zu einer großen Antwort vereint werden, ganz genau die richtige Wirkung.

      Der Film atmet durch sein Design, seine Enge und wie die Schauspieler umeinander herumtanzen, durch seinen Wortwitz ("Is it about sex?" - "No, it's about 10:30.") und durch seine Darsteller, die diesen tiefschwarzen britischen Humor so vorzüglich rüberbringen ("You never smile, Madame La Princess." - "My doctor has adviced against it."). Murder on the Orient Express ist ein charmanter Ausflug in die skurille Welt von Agatha Christie, ein atmosphärischer und minimalistischer, mörderischer kleiner Krimi, der einem mühelos ein Grinsen ins Gesicht zaubert und der einen die Welt um sich herum für ein paar Stunden vergessen lässt.

      Verfügbar auf prime. [dt./OV]
      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase

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