Hansel and Gretel

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    Es gibt 11 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von daria.

      Hansel and Gretel

      habe eben einen geilen FIlm entdeckt und hier gitbs anscheinend noch gar keinen Thread dazu ^^

      Hansel and Gretel


      Südkorea, Code 3, NTSC
      Bild: Anamorphic Widescreen
      Ton: Koreanisch 5.1 und DTS mit englischen und koreanischen Untertiteln.


      STORY
      Lee Eun-soo (Cheon Jeong-myeong) ist unterwegs zu seiner Mutter, die er seit seiner frühsten Kindheit nicht mehr gesehen hat. Als er am Handy mit seiner schwangeren Frau telefoniert, verunfallt er mit seinem Wagen. Noch immer benebelt vom Aufprall wacht er auf und erblickt das Mädchen Kim Young-hee (Sim Eun-kyung). Die Kleine führt ihn in ein idyllisches Haus, in dem sie mit ihren Eltern, ihrem 13-jährigen Bruder Man-bok (Eun Won-jae) und Nesthäkchen Jung-soon (Jin Ji-hee) lebt. Nach einem Festmahl und einer Nacht in dem bunten Haus will Eun-soo zurück in die Zivilisation. Doch es scheint, als würde ihn die seltsame Familie nicht mehr gehen lassen ...

      TRAILER
      youtube.com/watch?v=sprTGLw8f-s




      Hab ich eben sofort gekauft, sieht sehr geil gemacht aus :D
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      Ich fand den Film eher mittelmäßig.
      Die Story klingt total interessant, und die ganze Aufmachung des Films ist echt nicht schlecht. Technisch kann der Film auf jeden Fall mit amerikanischen Großproduktionen aus dem Horrorgenre locker mithalten.

      Nur an der Story stockt das Filmvergnügen leider ein wenig. Die ersten 40-50 Minuten sind unheimlich gut, und man wird regelrecht auf die Folter gespannt, weil man nicht weiß, was los ist. Aber leider stürzt der Film in der zweiten Hälfte etwas ab, sodass der Gesamteindruck leider eher mittelmäßig in Erinnerung bleibt.

      Aber Anschauen lohnt sich definitiv. Ist meiner Meinung nach ein technisch sehr interessanter Film.
      Wääääh ^^

      du nimmst mir grad die Vorfreude :D

      Gott sei Dank bin ich ja eher leichter zufrieden zu stellen, als andere. *höhö*
      Einfältigkeit kann also durchaus siene Vorteile haben *lach*

      Ich hoffe nur dass ich mich durch den Trailer dann doch net so d olle hab blenden lassen, der wirkte ja wirklcih total spektakulär, auch wenn ich nix verstanden hab.


      Mal abwarten, hoffe der kommt bald an.
      Keine ANgst war net so ernst gemeint ^^

      Mir kann man prinzipiell nix schlecht reden. Wenn ich einmal von etwas überzeugt bin, dann gefällt mir des auch...ist auch bis jetzt erst einmal vorgekommen dass ich mich in einem Film mächtig vertan habe (Das geheime Fenster) ^^


      Also ich freu mich auf den Film toooootal der aba imme rnoch net angekommen ist *wäh* H
      An irgendeinem Punkt meiner persönlichen Filmgeschichte hatte ich mit asiatischen Horrorfilmen endgültig abgeschlossen. Eine gewisse Zeit lang habe ich mich endlos mit Vertretern dieses Genre gefüttert, doch dann war der Reiz verflogen, weil ich genug hatte von schreckensbleichen Mädchen mit endlos schwarzen Haaren.
      Pil-Sung Yims „Hansel und Gretel“ wird zwar nicht dafür sorgen, dass ich reumütig zurückkehre, lässt mich aber auch nicht gleich den Aus-Knopf an der Fernbedienung suchen. Angenehm finde ich auf jeden Fall, dass der Film über die gesamte Länge ohne blutige Effekte auskommt. Wer allerdings eine Apathie gegen Stoffhasen hat, der wird bei „Hansel und Gretel“ in einem knapp zweistündigen Albtraum landen, in dem einem die plüschigen Kameraden immer wieder und in den verschiedensten Formen und Farben begegnen. Einen Albtraum erlebt auch die Hauptfigur Eun-Soo, der erst das Pech hat, seinen Wagen zu Schrott zu fahren, sich dann dummerweise im Wald verirrt und dann auch noch bei den Psycho-Geschwistern landet.
      Bis unser Held endlich herausfindet, was es mit Hänsel, Gretel und … naja … Klein-Gretel auf sich hat, muss er einige erschreckende Erfahrungen machen, bei denen er es aber nicht nur schafft, mit seiner Angst zu leben, sondern letztendlich auch über sich selbst etwas lernt. Mit knapp zwei Stunden ist der Film aber trotz guter Darsteller, guter Atmo und zum Teil sehr ansprechenden Bildern deutlich zu lang ausgefallen. Besonders die erste Hälfte des Streifens gerät zu lang, seine wirklichen Stärken entwickelt „Hansel und Gretel“ erst nach hinten hinaus.

      7/10
      "Hansel and Gretel" [Pil-Sung Yim / KR ´07] - 7,00 / 10

      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern2: :stern2: :stern2:

      Langsam muss ich wohl echt mal von dem Gedanken wegkommen, asiatisches Kino wäre nichts für mich. Meine letzten Sichtungen angefangen bei "A Tale of Two Sisters" über "Geständnisse" bis "Mother" (!) waren allesamt positiv. Und auch dieses skurrile Werk hier, hat mir zugesagt. Die erste Hälfte erinnerte stellenweise an eine koreanische Light-Version eines David Lynchs. Vielleicht nicht ganz so extrem und intensiv, die Richtung ähnelte sich aber teilweise. Mag auch an den ganzen verdammten Hasen gelegen haben, die mich unweigerlich an die Kurzfilme des irren Davids erinnerten. :D Die zweite Hälfte wird dann konkreter, wenn auch nach wie vor unkonventionell. Märchen meets Mystery meets Drama meets Thriller meets Fantasy meets .. - es war also eine äußerst besondere Genrekombination und die Stimmung wechselte zwischen unheimlich und beklemmend. Es bleibt ein bizarres, surreales und trauriges Horror-Märchen mit guter Atmosphäre das ohne Frage sehenswert war, wobei es ein paar Minuten weniger auch getan hätten - aber das nur am Rande, denn die großen Längen habe ich dann doch nicht wirklich wahrgenommen. Schönes Ding.
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      "Hansel und Gretel" konnte mich schnell fesseln. Zunächst mal ist der Film optisch sehr schön, Farben und Settings vermitteln eine idyllisch-plüschige Atmosphäre, gleichzeitig wird der Eindruck vermittelt, dass das nur Fassade ist und dahinter düstere Abgründe lauern. Iwie erscheint einfach alles viel zu schön und perfekt, um wahr zu sein. Langsam wird Spannung aufgebaut, die aber nicht durchgehend gehalten werden kann. Der Mittelteil ist für meinen Geschmack zu lang geraten, zeitweise tritt die Story da ein bisschen auf der Stelle, wodurch mein Interesse ein wenig erlahmt ist. Auch das Finale zieht sich etwas, dafür kann der Film mit seinem märchenhaften Ende wieder punkten. Die Darsteller machen ihre Sache gut und auch die Story gefällt mir, obwohl ich sie nicht immer ganz nachvollziehbar finde.

      "Hansel und Gretel" hat somit zwar seine Schwächen, trotzdem wurde ich hier insgesamt positiv überrascht. Besonders gefallen hat mir, wie hier eine bedrohlich-unheimliche Atmosphäre geschaffen wird und das nicht nur ohne viel Blutvergießen oder große Schockeffekte, sondern auch noch mit überwiegend hellen, bunten Bildern.

      7/10