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Die drei Tage des Condor

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    Es gibt 16 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von joerch.

      Die drei Tage des Condor

      Bewertung für "Die drei Tage des Condor" 1
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      Originaltitel: Three Days of the Condor
      Genre: Thriller, Spionage
      Land: USA 1975
      Spielzeit: ca. 117 min.
      FSK: ab 16
      Regie: Sydney Pollack
      Drehbuch: Lorenzo Semple Jr., David Rayfiel
      Buch: James Grady

      Besetzung: Robert Redford, Faye Dunaway, Cliff Robertson, Max von Sydow, John Houseman, Addison Powell, Walter McGinn, Tina Chen...

      Story:

      Ein unauffälliges Büro der "Amerikanischen Gesellschaft für Literaturgeschichte" in Manhattan ist die perfekte Tarnung für eine hochtechnisierte Organisation des CIA. Hier werden weltweit Nachrichten gesammelt, die über Krieg oder Frieden entscheiden. Agent Joe Turner kommt von der Mittagspause zurück und findet ein Massaker vor: Alle Kollegen liegen erschossen am Boden. Sofort gibt er unter seinem Decknamen "Condor" Meldung an die Zentrale - und entgeht kurz darauf nur knapp einem Anschlag. Er ist zudem der einzige Tatverdächtige. Voller Panik taucht er unter und zwingt die Fotografin Kathy Hale, ihm Unterschlupf zu gewähren. Er will und muss herausfinden, wer hinter diesem mörderischen Komplott steckt. Doch die Killer sind ihm an den Fersen, und es bleibt ihm nur wenig Zeit.


      Hochspannender Polit-Thriller mit einer intelligenten und gut verstrickten Story. Erstklassig Besetzt und von Pollack gekonnt inszeniert. Auch noch zu erwähnen ist die gute Musik, die dichte Atmosphäre sowie, die einmalig schöne Faye Dunaway. :P

      8,5/10
      Most Wanted:
      01. Tree of Life
      02. The Way Back
      03. The Fighter
      04. Enter the Void
      05. Biutiful
      06. The Rum Diary
      07. Schwerkraft
      08. Tron 2: Legacy
      09.
      10.
      Zuletzt gesehen:
      Resident Evil: Afterlife - 1/10
      The Town - 7/10
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      Guter Verschwörungsthriller der durchweg spannend ist aber die kleine "Liebesgeschichte" wirkt in dem Film extrem aufgesetzt. Ist einer der Punkte die den Film etwas runterziehen. Ansonsten kann der super unterhalten. Gerade Turner (Redford) wirkt anfangs so realistisch bzw. zugänglich da man ähnlich verwirrt ist wie er und Turner eben kein ausgebildeter Agent ist: Er ist sichtlich überfordert mit der Sitation und begeht daher auch den ein oder anderen Fehler. Umso ärgerlicher, dass diese Konsequez nicht bis zum Ende durchgesetzt wird.
      Spoiler anzeigen
      Denn da kann Turner plötzlich ausgebildete Killer auschalten und präsentiert sich plötzlich als Super Agent
      . Ansonsten eine der besseren Pollack/Redford-Kollaborationen.

      7,5/10
      "Directing ain't about drawing a neat little picture and showing it to the cameraman. I didn't want to go to film school. I didn't know what the point was. The fact is, you don't know what directing is until the sun is setting and you've got to get five shots and you're only going to get two."

      David Fincher
      Auch diesen Film habe ich endlich gesehen, nachdem mir der Titel schon seit meiner Kindheit ein Begriff war.
      Von Beginn an überzeugte die wirklich ruhige, aber dennoch spannende Atmosphäre des Films. Genauso wie der Condor weiss der Zuschauer nämlich lange Zeit nicht wirklich, welchen Hintergrund die Geschehnisse haben. So wird das Interesse geweckt und die Spannung aurecht erhalten.
      Dennoch ging es mir passagenweise ein wenig zu schnell voran, kann aber auch an der Uhrzeit gelegen haben (irgendwann letzte Nacht auf arte).
      Die Botschaft des Films kam zwar relativ spät, aber hinsichtlich Watergate und anderen Vorkomnissen in den 70ern (laut Wikipedia) fand ich diese mehr als passend, ohne irgendwie gezwungen zu wirken.
      Redford spielt natürlich prima, Dunaway ebenso.

      Für mich jetzt ein absoluter Klassiker des Genres, so und zwar genau so sehen gute Thriller aus.

      Pollack konnte es einfach :goodwork:.
      Break through the surface and breathe.
      - Three Days of the Condor

      Sidney Pollacks Spionage-Thriller - dessen Titel einem über die Jahre oft über den Weg gelaufen ist, den man aber dann doch immer wieder aufgeschoben hat -, konnte ich gestern endlich von meiner Watchlist streichen.

      Robert Redford spielt Joseph Turner, einen Leser beim CIA, der dran ist, für alle Kollegen das Lunch abzuholen. Als er zurückkommt, findet er jeden einzelnen Mitarbeiter aus dem Büro ermordert vor. Schnell begibt er sich auf die Flucht, zunächst, um als potentielles weiteres Anschlagsopfer sein eigenes Leben zu retten, nach und nach aber, um eine Verschwörung aufzudecken, die bis in die obersten Ränge seiner eigenen Organisation zurückzuführen ist.

      Ich fand den Film von Anfang bis Ende sehr spannend inszeniert und atmosphärisch äußerst dicht gestaltet. Unser Protagonist fühlt sich zurecht in seinem Leben gefährdert und geht jedem Gesicht aus dem Weg, das ihm entgegenkommt. Dieser Verfolgungswahn trägt sich sehr gut auf den Zuschauer über und man beginnt langsam selbst zu zweifeln, wem denn noch getraut werden kann und wem nicht. Was ich dem Drehbuch zugute halten muss, ist, dass es weniger komplex und überfüllt mit Namen ist, wie manche seiner Genre-Kollegen, für die man sich oft eine Liste erstellen muss, um an Ende noch zusammen zu bekommen, wer denn jetzt wie in das Geschehen verstrickt ist. Three Days of the Condor ist in seiner Struktur da recht simpel, direkt und gradlinig und jede neue Offenbarunf fühlt sich somit logisch an und nicht, wie aus dem Blauen kommend.

      Aus der Besetzung hat mir vor allem Max von Sydow imponiert, der einen Charakter spielt, der wirklich kein Pferd im Rennen hat, sondern schlichtweg nur Aufträge befolgt und keine ernsthafte Loyalität zu irgendjemandem hat, außer seinem Geldgeber. Sydow spielt die Rolle mit einem gewissen Anmut, mit einem stehts kalkulierenden Blick und verzichtet auf Klischees, die Rollen dieser Art typischerweise mit sich bringen.

      Three Days of the Condor könnte als Vorreiter für Robert Redfords nächsten Klassiker All the President's Men gedient haben und ist entstanden, als das Land gebeutelt vom Vietnam-Krieg und scheinbar nicht enden wollenden Turbulenzen im Weißen Haus war. Aber der Zuschauer sucht erfahrungsgemäßg selten comfort food, sondern versenkt seine Zähne gerne in der Art Unterhaltung, die sich mit den derzeitigen Alltagssorgen beschäftigt. Und so wirkte Condor in Folge des Watergate-Skandals allzu real und glaubwürdig. Diese Paranoia hat Pollack dann auch sehr bewusst genutzt und eingesetzt und sie wirkt - nach über vier Jahrzehnten, in denen wir mehr und mehr über Machenschaften erfahren haben, die in den Geheimdiensten dieser Welt vor sich gehen - auch heute noch aktueller denn je.

      Verfügbar auf Prime (dt./OV).

      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Data“ ()

      The Fiend schrieb:

      Data schrieb:

      The Fiend schrieb:

      Wieviel Punkte gibst du ihm?


      Ich vergebe keine Punkte.


      Fang damit an :buzz: :D


      Warum? Ich persönlich nehme aus einer Punktevergabe nie was mit, weswegen mir es schwer fällt, zu sehen, welche Vorteile jemand anderes daraus zieht.

      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase

      The Fiend schrieb:

      Ich, damit ich weiß , ob der Film lohnenswert ist :D Nein, Spaß. Bei so alten Filmen nehme ich eine Pnktevergbe ganz gern wahr, um ihn etwas "einstufen" zu können und wie gut der für den ein oder anderen ist.


      Aber den Eindruck solltest du doch auch gewinnen können, wenn du dir durchliest, was ich geschrieben habe.

      Also ich habe mir das tatsächlich nie angewöhnt, Punkte zu vergeben (zumal ich dieses 10er-System, das hier sehr beliebt ist, ohnehin total ausufernd finde) und ignoriere auch Kritiken, die nichts anderes sagen als "Gut - 8/10", weil ich daraus wirklich nichts mitnehme.

      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase

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      @Data

      Deine Kritik hat mich motiviert den Film umgehend zu sichten. Und ich bereue es nicht. Ganz toller Film der auch heute noch problemlos funktioniert. Manche Filme dieser Zeit altern nicht so gut andere schon. Dieser gehört klar zu den Letzteren. Traurig weil immernoch hochaktuell. Spannend bis zum Schluss und gut gespielt. Kann den Film nur jeden weiterempfehlen.

      Nebenbei war es ein seltsames Gefühl die fast noch neuen Twin Towers zu sehen. Das hat einfach was. Wenn man dann weiß was knapp 30 Jahre später passieren wird hinterlässt das ein komisches Gefühl...

      Anschließend empfehle ich jeden wo mit Verschwörungsthrillern etwas anfangen kann den Film zu schauen. Auch nicht vom Alter abschrecken lassen. Top Film!!!

      @Wuchter ich finde tatsächlich, dass die 70er Jahre Film oft besser altern als z.B. 8ßer und 90er
      Meine von mir selbst unter außerachtlassung von Fakten zurechtgelegte Erklärung ist, dass man dort öfter mit Bild und Musik gearbeitet hat, dass nicht ganz so in der Zeit behaftet ist, wie z.B. dann viele 80er Produktionen, die mit Synthimusik gearbeitet haben und teilweise bewusst versucht haben in Ihrer Zeit "Hipp" rüberzukommen....
      Love is the light
      Scaring darkness away, yeah

      Frankie Goes to Hollywood, The Power of Love....
      Aus aktuellem Anlass finde ich das fürs Forum passend...

      joerch schrieb:

      @Wuchter ich finde tatsächlich, dass die 70er Jahre Film oft besser altern als z.B. 8ßer und 90er
      Meine von mir selbst unter außerachtlassung von Fakten zurechtgelegte Erklärung ist, dass man dort öfter mit Bild und Musik gearbeitet hat, dass nicht ganz so in der Zeit behaftet ist, wie z.B. dann viele 80er Produktionen, die mit Synthimusik gearbeitet haben und teilweise bewusst versucht haben in Ihrer Zeit "Hipp" rüberzukommen....


      Das will ich nochmal unterstreichen. Die 80er haben verdammt viele gute Filme produziert und haben ein paar der besten Filmemacher hervorgebracht, die auch heute noch arbeiten. David Lynch kommt da in den Sinn, George Miller oder Oliver Stone. Und ja, man sieht Filmen aus jeder Dekade an, wann sie (ungefähr) gemacht wurden. Aber nirgends ist es so (manchmal) schmerzlich offensichtlich wie bei Filmen aus den 80ern. Und selbiges gilt leider auch für für Musik, die ich im Einzelnen sehr mag, die im Ganzen aber oft wie aus einer Masse gestanzt wirkt.

      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase

      Data schrieb:

      David Lynch kommt da in den Sinn, George Miller oder Oliver Stone


      Alles drei aber auch Regisseure, die entweder ihrer Zeit voraus waren oder einfach ihren eigenen Stil so ausgearbeitet haben, dass er nicht in ihrer Zeit "gefangen" ist...
      Mir ging es eher um den "Mainstream", wie auch immer man den definieren möchte. Die 80er hatten sehr viele Filme, die stark in Ihrer Zeit behaftet waren. Damit will ich die Filme an sich nicht schlecht machen, aber sie haben halt die typische 80er Ästhetik, die - finde ich zumindest - schlechter altert (Und natürlich gibt es massenhaft Ausnahmen von der Regel :) )

      In den 70ern waren teilweise auch Filme angesagter, die in ihrem Kern sowieso besser altern (Historienfilme z.B.)
      Mal abgsehen davon, dass die 70er (zumindest gefühlt) politischer waren im Film, wohingegen die 80er einfach kommerzieller wurden....
      Love is the light
      Scaring darkness away, yeah

      Frankie Goes to Hollywood, The Power of Love....
      Aus aktuellem Anlass finde ich das fürs Forum passend...

      joerch schrieb:

      Data schrieb:

      David Lynch kommt da in den Sinn, George Miller oder Oliver Stone


      Alles drei aber auch Regisseure, die entweder ihrer Zeit voraus waren oder einfach ihren eigenen Stil so ausgearbeitet haben, dass er nicht in ihrer Zeit "gefangen" ist...
      Mir ging es eher um den "Mainstream", wie auch immer man den definieren möchte. Die 80er hatten sehr viele Filme, die stark in Ihrer Zeit behaftet waren. Damit will ich die Filme an sich nicht schlecht machen, aber sie haben halt die typische 80er Ästhetik, die - finde ich zumindest - schlechter altert (Und natürlich gibt es massenhaft Ausnahmen von der Regel :) )

      In den 70ern waren teilweise auch Filme angesagter, die in ihrem Kern sowieso besser altern (Historienfilme z.B.)
      Mal abgsehen davon, dass die 70er (zumindest gefühlt) politischer waren im Film, wohingegen die 80er einfach kommerzieller wurden....


      Ahso, falls das nicht offensichtlich war, aber ich hab dir recht gegeben und wollte das einfach nochmal ergänzen. :uglylol:

      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase