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Kelly Clarkson - All I Ever Wanted

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      Kelly Clarkson - All I Ever Wanted

      KELLY CLARKSON - ALL I EVER WANTED



      1. My Life Would Suck Without You
      2. I Do Not Hook Up
      3. Cry
      4. Don't Let Me Stop You
      5. All I Ever Wanted
      6. Already Gone
      7. If I Can't Have You
      8. Save You
      9. Whyyawannabringmedown
      10. Long Shot
      11. Impossible
      12. Ready
      13. I Want You
      14. If No One Will Listen

      „Castingstar“.

      Vor ein paar Jahren war das noch nichts, für das man sich schämen hätte müssen – mittlerweile werden die Sternchen, die aus den Shows hervorgehen nur noch belächelt und sind meist nur wenigen Monate nach dem Ende ihren wochenlangen „Geburt“ bereits wieder vergessen. 1 Hit. 1 Album. Das war’s.

      Nur zwei Ladies haben es geschafft, sich von ihrem Image als „Castingstar“ freizustrampeln und sich als weltweit als erfolgreiche Künstler zu etablieren.

      Leona Lewis aus England…

      Und:

      Kelly Clarkson aus den USA, die vor einigen Wochen mit „All I Ever Wanted“ nach „Thankful“, dem weltweiten Megaerfolg „Breakaway“ (weltweit über 10 Millionen verkaufter Einheiten) und „My December“ ihr 4. Studioalbum vorgelegt hat.

      Vieles hat sich geändert – etwas ist aber auch geblieben.

      Am meisten verändert hat sich wohl das Level von Kelly’s Mitarbeit am Album. Während sie nach dem Megaerfolg von „Breakaway“ beim Nachfolger „My December“ sehr viel Entscheidungsfreiheit hatte und dem Album ihren ganz eigenen Stempel aufdrücken durfte und ihm damit Ecken und Kanten verpasste, erscheint das 4. Album „All I Ever Wanted“ wieder erstaunlich glatt produziert. Die Produzenten der 14 Song wirken wie eine Art Best-Of der aktuellen Charts – und das merkt man der CD deutlich an. Alles klingt irgendwie nach „schon zigmal gehört“ und um es auf die Spitze zu treiben: Man kann einigen Liedern quasi einen „musikalischen Zwilling“ zuordnen. Man sieht also: Innovativ sieht anders aus. Kelly ist nach ihrem Ausflug in die Welt ihres eigenen Stils, „My December“ wieder in der glatten Mainstream-Welt angekommen, bei dem jedes Lied perfekt produziert ist und jede Ecke und Kante so langsam gebügelt wird, bis man nichts mehr davon sieht bzw. hört.

      Eigentlich ein Rückschritt – aber für Kelly wohl eher ein Schritt in die richtige Richtung, denn der von Anfang an eingetretene Erfolg der CD sollte sowohl ihre Zukunft als Künstlerin als auch ihr Recht sichern, bei Album Nummer 5 in den nächsten Jahren wieder intensiver mitzuarbeiten und dem Plastik-Pop somit wieder zumindest etwas zu entfliehen.

      Trotz all dem kann man „All I Ever Wanted“ eines nicht absprechen: Es ist verdammt unterhaltsam und eingängig!

      ABER: Das Album springt einem zwar direkt ins Ohr, aber gerade weil die Lieder praktisch keinen Nährwert haben und klingen, als hätte man sie schon zigmal gehört, stellt sich (zu) schnell eine Übersättigung ein, die dafür sorgt, dass die CD viel zu bald wieder im Regal landet und somit die schlimmste aller Eindrücke hinterlassen kann: Man vergisst sie.

      Wenn ich nachher fertig bin mit der Bewertung, dann bin ich mir sicher, dass ein akzeptabler Wert heraus kommen wird…ein Wert, den ich Kelly selbst gerne gebe, weil ich sie sehr mag, aber auch ein Wert, der der CD eigentlich nicht entspricht.

      1. My Life Would Suck Without You
      Viel Power, gute Laune, tolle Stimme, macht einfach Spaß.
      8/10
      Musikalischer Zwillingsbruder: Kelly Clarkson – Since U Been Gone

      2. I Do Not Hook Up
      Viel Power, gute Laune, tolle Stimme, macht Spaß.
      7,5/10
      Musikalischer Zwillingsbruder: klingt stark nach Katy Perry – liegt wohl dran, dass sie den Song geschrieben hat ;) :D

      3. Cry
      Durchschnittliche Ballade, eher Füllmaterial.
      5/10

      4. Don’t Let Me Stop You
      Kraftvoller Song Marke Avril Lavigne.
      5,5/10
      Musikalischer Zwillingsbruder: Avril Lavigne – Hot

      5. All I Ever Wanted
      Rockig und gut. Passt zu Kelly.
      6,5/10

      6. Already Gone
      Geniale Ballade aus der Feder von Ryan Tedder, zeigt, was für eine großartige Stimme Kelly hat.
      9/10
      Musikalischer Zwillingsbruder: Beyoncé Knowles – Halo

      7. If I Can’t have You
      Kelly und ein Dance-Song? Funktioniert ganz ordentlich.
      6/10
      Musikalischer Zwillingsbruder: Rihanna – Disturbia

      8. Save You
      Durchschnittlicher Pop-Rock-Song. Nichts Besonderes.
      4/10

      9. Whyyawannabringmedown
      Der einzige wirklich innovative Song des Albums. Klasse.
      9/10

      10. Long Shot
      Typischer Album-Song. Pop-Rock-Sound, der sehr an Kelly’s „Breakaway“ erinnert.
      4,5/10

      11. Impossible
      Dauert eine Weile, bis der Song zündet…dann ist er jedoch richtig klasse!
      8/10

      12. Ready
      IMO der schlechteste Song des Albums. Langweilig. Austauschbar.
      2/10

      13. I Want You
      Lockerleichter Pop-Song für den Frühling. Macht Spaß – hätte aber gerne etwas abwechslungsreicher sein dürfen.
      5,5/10

      14. If No One Will Listen
      Klasse Text, superbe Stimme – nur etwas mehr Power war nicht schlecht gewesen.
      5,5/10

      Insgesamt ist ALL I EVER WANTED ein grundsolides Pop-Album, das total und ohne Zweifel auf Nummer 100%ig sicher geht und mit einer Ausnahme nichts wagt. Mainstream-Pop in Reinkultur. Ist okay…aber wenn Kelly ne richtig Große werden will, dann sollte Album Nummer 5 wieder innovativer werden. Sie steht bei mir grad auf einem Level mit Britney Spears – beide sind erfolgreich, aber sie erfüllen nicht die Erwartungen, die von ihnen habe und IMO durchaus haben darf.

      ALL I EVER WANTED bekommt insgesamt:

      6 | 10 Mainstream-Pop-Kulturen


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