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Wann ist ein Film für euch "hart"?

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    Es gibt 40 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von swanpride.

      Wann ist ein Film für euch "hart"?

      So, ich trau mich mal und eröffne ein neues Thema :)

      Ich würd einfach mal gerne wissen, wann ihr einen Film als "hart" bezeichnet?

      Manche Filme werden ja damit beschrieben, dass sie "verstörend" sind oder "an die Psyche gehen".
      Da ich gestern Martyrs gesehen habe, bei dem einige dies meinten, und ich von dem Film relativ kalt gelassen wurde, würde ich nun gerne wissen, wie ihr "Härte" in Bezug auf Horrorfilme definiert!
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      ich find einen Film hart , wenn er mich iwie unangenehm berührt - gutes beispiel sind zum beispiel manche der lynch filme - einfach so filme , wo man iwie eine erfahrung macht und nicht nur auf die mattscheibe glotzt .
      Das können geschichtliche Schrecken sein , wie Schindlers liste , die zu einem durchdringen - oder aber irgendeine konfrontation mit seinen ängsten , wie The blair witch projekt .
      Es gibt wohl tausend arten wie ein film hart sein kann - sobald er zu einem durchdringt ist er hart. Ich persönlich mag am meisten psychologischen und subtilen schrecken .

      btw.
      Im moment kuck ich grad casino - und der dringt zu mir durch , weil da am laufenden band geräusche sind , die wie meine türklingel klingen - und ich schon 2 mal schauen war ob jemand bei der tür ist ^^ - das ist verdammt hart :P

      Naja, die deutschen Amateursplattermacher, wie der untalentierte Schnaas, denken, hart sei, wenn man viel Kunstblut verkleckert.
      Aber nur wenn ein Film es schafft, einem die Charaktere auch nahe zu bringen (und damit meine ich nicht eine 45minütige, langweilige Einleitung in einem 08/15 Slasher), dann kann man auch mit ihnen leiden.
      Also: Je mehr man emotional involviert ist, desto "härter" kann einen ein Film treffen. Sollte ein Film das nicht schaffen (wie genannte Amateursplattermachwerke) oder zum Beispiel eine Komödie sein, dann kann der Effektemann so viel Kunstblut verspirtzen, wie er will, der Film ist nicht hart. Vergleiche hierzu den aberwitzigen, aber nicht hart wirkenden weil komödiantischen "Brain Dead" mit dem wirklich harten "Evil Dead" oder "Hellraiser" um mal bei bekannten Horrorfilmen zu bleiben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „koaladude“ ()

      Ein Film ist für mich erstmal hart, wenn der Film das Thema ernst nimmt und es auch so in Szene gesetzt ist. Wenn der Film die ganze Zeit über einen ziemlich ernsten Ton hat und dann komm die harte Szene. Dann hat das schon eine ganze andere Wirkung als die ganzen Splatter oder Gore-Film. Nehmen wir zum Beispiel den Film Irréversible und die Vergewaltigungsszene. Das ist für mich viel Schlimmer als die ganzen Horrorfilme.
      naja also ich empfinde Filme als hart bei denen ich mir denke "DAS hätten sie jetzt nicht zeigen müsen" - also unangebrachte Szenen, wie die explizite Vergewaltigung in Baise Moi oder sinnloses verstümmeln (alle SAW Teile außer Teil 1).
      Alles was Augen betrifft (Entnahme von Augen oder Spitze Gegenstände, die aufs Auge zugehen) oder auch sinnlose Mordszenen (Kid wird getötet obwohl es der Story niht hilft, etc.)
      Original von Basti Bargeld
      naja also ich empfinde Filme als hart bei denen ich mir denke "DAS hätten sie jetzt nicht zeigen müsen" - also unangebrachte Szenen, wie die explizite Vergewaltigung in Baise Moi oder sinnloses verstümmeln (alle SAW Teile außer Teil 1).
      Alles was Augen betrifft (Entnahme von Augen oder Spitze Gegenstände, die aufs Auge zugehen) oder auch sinnlose Mordszenen (Kid wird getötet obwohl es der Story niht hilft, etc.)


      Kann ich größtenteils so unterschreiben. Vor allem Vergewaltigungsszenen finde ich schlimm. Ziemlich sinnlos auch manche Szenen aus den Saw-Filmen (Teil III z.b. gegen Ende) oder Aneinanderreihungen von Gewaltszenen bzw. sinnlosen Verstümmelungen o.Ä.
      Eine bestimme Szene aus 28 Weeks later wird mir deshalb auch ewig in Erinnerung bleiben. Das hätte echt nicht sein müssen.
      Als "hart" würde ich Filme bezeichnen, in den Szenen vorkommen die allzu deutlich veranschaulicht werden. Das betrifft dann solche Sachen wie Vergewaltigungen, Abschlachtungen etc. Generell mag ich es bei Filmen mehr, wenn manche Dinge einfach nur angedeutet anstatt explizit gezeigt werden.
      Als "zu hart" bezeichne ich Filme, bei denen es mir nicht mehr gelingt sie einfach nur als Film zu betrachten. Soll heißen: diese Art von Filme sind dermaßen realistisch, dass ich mir durchaus vorstellen könnte, dass das Geschehen auch in Wirklichkeit passieren könnte.
      also "hart" würde ich nicht zu gore und co sagen ehr die geschichten , ein film rann derbe brutal sein aber wenn die story nicht stimmt wirkt es lächerlich oder überzogen. packende spanende filme .

      ich empfinde immer noch "die letzten glühwürmchen" als harten film und der hat werder gewalt noch was andere. im verglich zu inside hat mich da nix berührt.
      also fehlt mir der bezug zu abgefuckt hart oder popcorn hart.


      letztens habe ich justin und das nachfolge werk geelsen das war hart aber wohl ehr was am end rauskam.
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      Ich assoziiere Härte nicht immer gleich mit Brutalität. Härte ist mehr was, was auf die Psyche geht. Etwas, das ein ungutes Gefühl in einem auslöst oder in sonstiger Hinsicht ein wenig verstört oder beklemmt. "Irreversible" wäre aufgrund der Vergewaltigung schon mal ein gutes Beispiel. Brutalität bietet der Film kaum, außer die Szene mit dem Feuerlöscher. Aber eine Vergewaltigung minutenlang aus einer Kameraperspektive zu filmen, ist schon ziemlich hart. Ist jedenfalls meine Meinung.
      Was ich absolut nicht sehen kann: Operationen im Bauchraum oder am Gehirn, medizinische Geräte oder Obduktionen. Ja, sowas stört nich echt. Da muss ich weg gucken. Sowas wie in Clockwork Orange mit der "Augen auf"-Szene. Was mich dagegen gar nicht stört ist, wenn Leute vom Axtmörder zersäbelt werden oder so. Aber alles, was irgendwie an das "Innerste" geht, da krieg ich Panik. Ist vermutlich so ne psychologische Furcht vor bösen Ärzten bei mir. Deshalb gehen z.b. auch Sachen wie "Human Centipide" gar nicht. Oder irgendwelche Metzger-Ärzte die Leuten den Schädel aufsägen oder so. Da bin ich echt empfindlich.


      I am the Doctor!
      Doctor Who?
      Only the Doctor!




      Im Bereich er Gewaltdarstellung:
      Irgendwas das ins Auge geht....
      Alles was gegen Tiere geht...
      Beim Rest isses mir egal - sieht alles eh immer so unecht aus....

      Ansonsten finde ich meist härter, wenn man geschickt (da haperts halt oft) nicht zeigt was passiert sondern das Kopfkino massiv antreibt...

      Hupengröße ... die ja essenziell für eine Rolle wie die der Wonder Woman ist.