ANZEIGE

Das Pendel des Todes

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Es gibt 7 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Olly.

      Das Pendel des Todes

      Das Pendel des Todes



      Originaltitel : The Pit and the Pendulum

      Produktionsland : USA
      Produktionsjahr : 1961

      Genre : Horror
      Lauflänge : 77:17 Minuten (deutsche DVD)
      Freigabe : ab 18 Jahren


      Amazon :
      amazon.de/Das-Pendel-Todes-Vincent-Price/dp/B0002VL5LK

      Regie : Roger Corman
      Drehbuch : Richard Matheson
      Roman : Edgar Allan Poe
      Musik : Les Baxter
      Produzent : Samuel Z. Arkoff


      Darsteller :
      Vincent Price
      Barbara Steele
      John Kerr
      Luana Anders
      Antony Carbone
      Patrick Westwood
      Lynette Bernay
      Larry Turner
      Mary Menzies
      Charles Victor



      Inhalt :
      Mord, Wahnsinn und verbotene Leidenschaft im Spanien des 16. Jahrhunderts. Als Kind musste Don Nicholas Medina (Vincent Price) miterleben, wie sein grausamer Vater die untreue Mutter lebendig einmauerte. Nun inszeniert seine ebenfalls untreue Frau Elizabeth (Barbara Steele) den eigenen Tod an einer mysteriösen Krankheit, um den von furchtbaren Kindheitserinnerungen gepeinigten Medina endgültig in den Wahnsinn zu treiben. Aber bald keimt in Medina der Verdacht, dass er Opfer einer perfiden Intrige werden soll. Und so nimmt der Schlossherr Vaters Folterkammer wieder in Betrieb … (Quelle : DVD-Klappentext)


      ------------------------


      DAS PENDEL DES TODES war von Kindesbeinen an mein absoluter Favorit unter den gruseligen Verfilmungen der Edgar A. Poe-Romane. Die düstere Grundstimmung der Poeschen Romanvorlage verstand Altmeister Roger Corman perfekt umzusetzen. Und das nicht wie man es vielleicht erwarten musste mit dunklen, bedrückenden Farben. Corman setzte vielmehr auf Farbspielereien, die den Zuschauer verwirrten und ähnlich einem Kaleidoskop in ihren Bann zogen.
      Das alleine hätte schon fast ausgereicht, um DAS PENDEL DES TODES zu einem der wichtigsten Horrorfilme der 60er Jahre zu machen. Doch der Streifen hatte weit mehr zu bieten als das. Mit Vincent Price und Barbara Steele wurden die Hauptrollen zudem noch mit zwei Ikonen des Horrorfilms besetzt, die ihresgleichen suchen. Ihre Leistungen sind überragend … allerdings ohne alles andere in den Hintergrund zu drängen. Price und Steele fügen sind perfekt ins Konzept ein und sind ebenso sehenswert wie ihre Mitstreiter, die Bauten oder die Location.
      Fazit : DAS PENDEL DES TODES hat sich das Prädikat „Kultfilm“ wie kaum ein anderer Horrorstreifen dieser Zeit verdient. Obwohl der Film nun fast schon ein halbes jahrhundert auf dem Buckel hat, hat er nichts von seiner Frische verloren und vermag mich heutzutage genauso zu beeindrucken wie vor ca. 30 Jahren als ich zum ersten Mal sah.

      9/10


      ANZEIGE

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „kinski“ ()

      Sehr gruseliger und sehr spannender Roger Corman Film.
      Als Kind habe ich mich ohne Ende gegruselt und auch jetzt finde ich den Film noch absolut Top.
      Mit Vincent Price und Barbara Steele natürlich hervorragend besetzt ! :goodwork:
      Steht selbstverständlich auch in meinem DVD Schrank ! :]

      9 von 10

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Samo“ ()

      Das ist auf jeden Fall einer der besten Filme, die ich jemals gesehen habe. So wie so begeistern mich die alten Roger Corman Filme, die ich erste letztens entdeckt habe total, ich verstehe nicht, warum ein so fähiger Mann in letzter Zeit so einen Müll produziert.

      Die story des Films ist fantstisch, der totale Wahnsinn von dem von Vincent price dargestellten Charakter (der mir hier übrigends ein bisschen zu überdrejt spielt) wurde perfekt dargestellt und natürlich das absolut geniale Ende.

      Aber auch Cormans Inszenierung ist sehr atmosphärisch und bietet tolle Sets.

      Insgesamt ein perfekter Horrorfilm, der auch jetzt noch schocken kann.

      Eine frage hätte ich jedoch schon, ich hoffe jemand kann sie mir beantworten.

      Was genau hat Nicolas Wahnsinn ausgelöst (ich wäre ja für die Folterkammer).

      10/10 Punkten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Ohne Wiederkehr“ ()

      Mediabooks!

      VÖ: 18. Dezember 2015 (NSM Records)

      Auf 500 Stück (Cover A), 333 Stück (Cover B) bzw. 666 Stück (Cover C) limitiert.

      Quelle: dvd-forum.at/news-details/5408…mited-collector-s-edition
      Bilder
      • pendel-des-todes-limited-collectors-edition-mediabook-uncut-dvd-blu-ray-bild-news.jpg

        171,72 kB, 620×842, 31 mal angesehen
      • pendel-des-todes-limited-collectors-edition-mediabook-uncut-dvd-blu-ray-bild-news-2.jpg

        135,6 kB, 620×842, 43 mal angesehen
      • pendel-des-todes-limited-collectors-edition-mediabook-uncut-dvd-blu-ray-bild-news-3.jpg

        131,18 kB, 620×842, 28 mal angesehen
      "Bitte bleiben Sie (mal wieder) daheim!"
      Sehr schön bebilderter, stimmungsvoller Horror. Ein farbenfroher Film, der in dieser Hinsicht dem schwächeren "Satanas" ähnelt, den ich allerdings etwas extremer in Erinnerung habe. Den bunten Farben zum Trotz wird von Anfang an eine düstere Atmosphäre verbreitet. Dazu erzeugt die Geschichte ein unbehagliches, gruseliges Gefühl, das sich im Verlauf der Handlung immer weiter steigert. Lange bleibt der Zuschauer dabei im Unklaren, in welche Richtung sich das Geschehen entwickelt. Zentrum des Ganzen ist der charismatische Vincent Price. Hin und wieder wirkt sein Spiel hier auf mich etwas übertrieben, obwohl es gut zur Rolle passt. Doch auch wenn die anderen Schauspieler ebenfalls überzeugen können, hat Price einfach eine unglaubliche Präsenz und es macht Spaß, ihm zu zusehen.

      Für mich ist "Das Pendel des Todes" einer der besten von Roger Cormans Poe-Filmen, übertroffen nur von "Der Rabe".

      9/10
      Natürlich ist sich dem sehr positiven Tenor anzuschließen. Ich bin mal gefragt worden was denn so besonders an Vincent Price sei. Ich verwies auf diesen Film, so wie ich bei einer solchen Frage immer auf diesen Film verweisen würde. Wenn man ihn gesehen hat, dann soll die Frage mehr als befriedigend beantwortet sein. Es ist Price, der die Stimmung vorgibt und es ist Price, der die Faden in den Händen hält um den Zuschauer komplett in Händen zu halten. Eine bravuröse Performance, welche kein anderer Schauspieler so erreichen würde, weil kein anderer mit dem Herzen dabei ist, wie es Price meistens war. Schon wie er durch die Geheimgänge des Schlosses schreitet, auf der Suche nach seiner geliebten Elizabeth, zeigt von ganz großer Klasse. Du kannst es oder du kannst es eben nicht.

      Ja, mit Poe's "The Pit and the Pendulum" hat das freilich nicht viel zu tun. Das Pit und das Pendel wurden übernommen, der Rest kam vom großartigen Richard Matheson (welcher den Roman "I Am Legend" schrieb). Eine scharuig-schöne Gothic-Geschichte mit wunderbaren Matte Paintings (der Raum mit dem Pendel) und noch wunderbarerer Ausstattung. Ob Bava in Italien, Hammer/Amicus/Tigon auf der britischen Insel oder Corman in den USA. In den 60ern wurde der geneigte Genre-Fan wahrlich phantastisch verwöhnt mit feiner aber wuchtiger Ausstattung.

      9 / 10 Nervenzusammenbrüchen
      "Bitte bleiben Sie (mal wieder) daheim!"
    • Teilen

    • Ähnliche Themen