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Marvel Cinematic Universe (MCU)

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    Es gibt 2.027 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von swanpride.

      Isser grad stinkig, weil sein nächster Film nicht in die Kinos kommt, sondern "nur" auf Netflix?
      Wie können es die Kinobetreiber nur wagen, die Filme zu zeigen, die das Publikum gerne auf der großen Leinwand sehen möchte!!!!

      Ist nun mal so, dass bei Filmen die Nachfrage das Angebot bestimmt. Wenn Leute ihre "kleinen Filme" lieber auf Netflix schauen, dann ist das halt so. Wenn er meint, dass man dem Publikum was anderes nahebringen muss, dann kann er ja selbst ein Kino eröffnen.

      swanpride schrieb:

      Wie können es die Kinobetreiber nur wagen, die Filme zu zeigen, die das Publikum gerne auf der großen Leinwand sehen möchte!!!!

      Ist nun mal so, dass bei Filmen die Nachfrage das Angebot bestimmt. Wenn Leute ihre "kleinen Filme" lieber auf Netflix schauen, dann ist das halt so. Wenn er meint, dass man dem Publikum was anderes nahebringen muss, dann kann er ja selbst ein Kino eröffnen.


      Bei der Masse dieser Art von Filmen kann man aber auch kaum dieser Informationsflut entkommen.
      Ich finde der Mann hat Recht, die Entwicklung des Mediums Films hat sich für mich nicht zum Guten entwickelt, fast alles wird nur noch über CGI produziert, zumindest die grossen Blockbuster und das Schauspiel bleibt oft auch aussen vor. Ich habe nichts gegen visuelle Effekte in einem gesunden Rahmen, auch bei Dark Knight hatte man sich dessen bedient, aber doch eher sporadisch.
      Blade Runner 2049 ist auch ein gutes Beispiel, da war das CGI auch nötig, um dieses Uuniversum zu erzeugen, aber dies war mehr ein Nebeneffekt und stand nie im Vordergrund, sondern es wirkte trotz allem wie ein Theaterstück alter Schule. Der Gedanke, dass das Set fast nur noch über Green-Screens verfügt, erschaudert mich. Das Ergebnis am Ende mag beeindruckend wirken, aber dann kann ich auch gleich auf echte Schauspieler verzichten und alles komplett digital produzieren. Die Authentizität vermisse ich da einfach.
      Deswegen fand ich den Joker einen recht guten Ansatz in alte Zeiten, dass man nicht viel braucht, um etwas Beeindruckendes zu schaffen.

      Bei den Filmen ist es heutzutage wie mit Computerspielen, die Grafik ist für die meisten der alles entscheidende Faktor, nicht etwa das Gameplay oder die Story.
      Man sollte nicht vorschreiben, was man sehen sollte, aber der Anteil der Filme, die noch nach altem Muster verlaufen (siehe Joker, Rambo etc)
      wird immer weniger.
      Ich war auch enttäuscht, dass man El Camino nicht ins Kino brachte. Eine so beliebte Serie bekommt nicht mal diesen gewürdigten Film ins Theaterhaus. Traurig.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Ratty“ ()

      Nun ja wenn ihn nun jeder idiotische interviewer immer wieder darauf anspricht, um die möglichst nächste Schlagzeile rauszubekommen, antwortet er halt.

      thats showbizz
      und die Mafia artige Gangart die Disney zum Beispiel bei vielen ihrer Filme bei kinobetreibern an den Tag legt, gehört meiner Meinung nach viel öfter und vor allem auch aggressiver angeprangert
      Das machen eigentlich alles Studios. Disney kann sich da zurzeit allerdings um einiges mehr erlauben als andere, weil sie die Filme produzieren, die das Publikum auch sehen will.

      Wie gesagt, die Nachfrage bestimmt das Angebot. Auch an Orten, wo es noch Spartenkinos gibt, und die Leute durchaus eine Wahl haben, was sie denn nun schauen wollen, sind es letztendlich fast immer die Disney Filme, die im größten und schönsten Kino landen.

      Außerdem prangert er nicht Disney's Methoden an, was er vor allem tut ist sich wie ein alter Mann zu verhalten, der rummosert dass Rock/Pop/Rap/whatever angeblich keine richtige Musik ist.

      Und wie ich schon gesagt habe, die Idee, dass Kino früher besser/anspruchsvoller/cineastischer war ist auch Blödsinn. Kino war IMMER in erster Linie ein Unterhaltungsmedium. Das gilt eigentlich für alle spielende Künste, also auch Ballet, Theater usw. Und Regisseure haben auch schon immer gerne mit der neuesten Technologie rumgespielt. Siehe die Harryhausen Filme. Das einzige, was jetzt am MCU neu ist, ist der Umstand, dass eine im Grunde eine Serie ist, die im Kino spielt...und sogar das ist eigentlich eine Rückbesinnung auf die Frühzeit des Kinos, als Serials noch gang und gäbe waren. Das hat sich damals erst geändert, als das Fernsehen aufkam...die Serials sind sozusagen ins TV gewandert. Man könnte also argumentieren, dass das MCU eine Rückbesinnung zur frühen Zeit des Kinos ist, und ein modernes Serial geschaffen hat.