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Silent Predators (nach John Carpenter)

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    Es gibt 2 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Olly.

      Silent Predators (nach John Carpenter)

      Wie viele Rasseln gibt es? 3
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      Silent Predators

      Die Invasion der Klapperschlangen


      Produktion: USA 1999
      Genre: Horror / Thriller
      Laufzeit: 87 Minuten
      Freigabe: FSK 16

      TV-Premiere USA: 13.06.1999

      Regie: Noel Nosseck
      Drehbuch: John Carpenter, William S. Gilmore, Matt Dorff
      Story: Patricia Arrigoni, Fred Brown
      Studio: Columbia Pictures Corporation
      Produzenten: Rick Arredondo, Peter Sadowski, Robert M. Sertner, Randy Sutter
      Musik: Michael Tavera
      Kamera: John Stokes
      Schnitt: Tod Feuerman

      Besetzung:
      Harry Hamlin ... Vic Rondelli
      Shannon Sturges ... Mandy Stratford
      Jack Scalia ... Max Farrington
      David Spielberg ... Mayor Parker
      Patty McCormack ... Vera Conrad
      Beau Billingslea ...George Mitchell
      Phillip Troy Linger ... Dr. Matthew Watkins
      David Whitney ... Ken
      David Webb ... Sheriff Howell
      Carolyn Bock ... Anita Young
      Beth Champion ... Karen
      Sandra Bell ... Laura Holden
      Kirsty Boden ... Tammy Holden
      Darce Florio ... Anita's Friend
      Paul Tassone ... Stranded Motorist
      Nathalie Roy ... Lacey
      Mark Fairall ... Jack Kelly
      Dominic Purcell ... Truck Driver
      Daniel Murphy ... Jake
      Amanda Mires ... Mrs. Parker
      Antonia Murphy ... Olivia Porter
      Katy Charles ... Victim's Wife
      Tom Betts ... Little League Father
      Marc Arena ... Kirk
      Michael Langdon ... Lance Parker
      John Walkin ... Umpire


      Story:
      1979: Als einem Lieferwagen, der Schlangen in den San Diego Zoo transportiert, der Reifen platzt, kann der Fahrer das Fahrzeug nicht mehr halten und rammt einen Baum. Durch den Aufprall wird der Käfig einer tropischen Klapperschlange beschädigt und das Tier bricht aus. Der Fahrer ist das erste Todesopfer… 1999: Die kalifornische Kleinstadt San Vicente hat seit dem Unfall vor 20 Jahren ihre Einwohnerzahl verfünffacht. Dies steht aber in keinem Verhältnis zu der Anzahl tödlichen Klapperschlangen-Hybriden, die sich mittlerweile auf 25.000 vermehrt haben. Ein Wohnungsbauprojekt, das der Geschäftsmann Max Farrington vorantreibt, schreckt die angriffslustigen Tiere auf. Doch der Baumagnat lässt sich weder durch die Warnungen des Kammerjägers, der bereits mehrere Schlangenester in der Stadt gefunden hat, noch durch die stetig steigende Zahl der Angriffe durch Schlangen von seinem Plan der Landerschließung abbringen. Das hat tödliche Folgen für die Stadtbevölkerung …


      >> imdb.com <<



      DVD:

      e-m-s/Fear express

      Veröffentlichung: 02.11.2000
      Extras: Trailershow und Bildergalerie

      >> amazon.de <<

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      Trivia

      ~ Das Script basiert auf Fangs, ein Drehbuch das John Carpenter in den 70ern geschrieben hat. Im Original-Drehbuch von damals waren laut Carpenter Schockmomente en masse. Beispielsweise gab es eine Szene, in der ein Mann ein Rasseln hört. Er denkt es sei sein Kind im Gitterbett. Der Mann muss dort am Bett aber mit Schrecken feststellen, dass es eine Klapperschlange ist. Leider fand Carpenter nie Gelegenheit es zu verfilmen.
      „If It Bleeds We Can Kill It!“
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Olly“ ()

      Die Invasion der Klapperschlangen.

      Zuerst muss ich sagen, dass ich ein Fan von Tierhorror insbesondere Schlangen bin. Daher auch das Ergebnis ;)

      Zum Film:

      Der Film unterhält in manchen Szenen recht gut, auch wenn jederzeit erkennbar ist, dass es ein klares B-Movie ist, was ebenfalls ein gewisses Flair rüberbringt. Die Story ist 0815 und haut niemanden vom Hocker (Dazu kommt, dass es solche Hybriden aufgrund genetischer Probleme nicht geben kann!) Die technische Umsetzung ist solide für einen Film in diesen Gefilden. Ein "toller" Kniff, ist die Tatsache, dass die Kamera wechselt und die Geschehnisse aus der Sicht der Schlange zeigt, die Idee ansich ist gut, führt allerdings zu keinem Spannungsanstieg und hätte getrost in der Trickkiste bleiben können. Die Darsteller sind allesamt unbekannt und man sieht auch warum. Das Drehbuch gibt zwar nicht viele Dialogszenen her, wo sich die Darsteller beweisen können, doch auch die vorhandenen Dialoge sind nur durchschnittlich mit Leben gefüllt.

      Einen großen Kritikpunkt gibt es noch, den ich allerdings erst am Ende erwähnen möchte.

      Trotz der aufgezählten Kritikpunkte, habe ich dem Film 5 Punkte gegeben, da fragt man sich, warum!

      Es gibt auch positive Dinge an diesem Film. Der Anfang ist actionreich, es geht gleich los mit einer Einleitung, die nicht langweilig ist. Auch wurden für den Film einige äußerst hübsche Exemplare von Klapperschlangen eingesetzt, welche z.T. für nette Szenen sorgen. Der Film besitzt kaum Längen, was gleichzeitig seine Rettung ist. Und 5 von 10 Punkten bedeutet für mich Durchschnitt und genau das ist der Film.

      An diesem Punkte möchte ich meinen persönlichen Kritikpunkt vorbringen.
      Ich finde es absolut unmöglich, dass in manchen Szenen in der Höhle der Klapperschlangen, Boiden, Pythons und ungiftige Nattern als Klapperschlangen verkauft werden, das führt wirklich dazu, dass unwissende Menschen plötzlich vor ungiftigen Schlangen Angst haben, was völlig destruktiv für das Bild der Schlange ist. Dieser Punkt ist für mich sehr wichtig, allerdings trübt er den Unterhaltungswert für den "normalen" Zuschauer nicht, deswegen habe ich ihn aus meiner Bewertung ausgeklammert.

      Der Film wird häufig im TV gezeigt (Das Vierte, Tele5, Kabeleins) und einmal anschauen, wird einen (hoffentlich) nicht umbringen ;)

      Fazit:

      Nette Schlangenhatz in bester B-Movie Tradition.
      Wer Schlangen etwas abgewinnen kann, egal ob Furcht oder Interesse an den Tieren, kann sich den Film bedenkenlos anschauen.

      5/10 Diamant Klapperschlangen

      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern2::stern2::stern2::stern2::stern2:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „BloodRaiN“ ()

      Einer der besseren Schlangenfilme. Weitestgehend schlängeln sich hier echte Reptilien durch eine verschlafene Kleinstadt und attackieren die ahnungslosen Bewohner tödlich. Das hebt den Creature-Terror natürlich gleich auf eine ganz andere Ebene. Echte Schlangen sind einfach unheimlicher (für viele) als gigantische CGI-Dinger. Der Film basiert auf dem Drehbuch "Fangs" von John Carpenter, welches er in den 70ern geschrieben hat. Was davon übrig geblieben ist das ist schwer zu sagen. Die Story, die Klapperschlangen und ganz besonders das rasseln dürfte wohl auf Carpenter zurückgehen. Er dürfte sich an einen der Filme aus seiner Jugend erinnert haben, "Them!" (bei uns als "Formicula" bekannt), in dem man ständig diese beunruhigende zirpen der Riesenameisen hört. Damals ein wahrer Grusler. Hier ist es das ständige rasseln hinter jedem Objekt. Der TV-Spielfilm macht das relativ gut. Regisseur Noel Nosseck weiß wie er spannende Szenen mit Schlangenattacken richtig abgestimmt garniert. Freilich sind die Story und die dramatischen Wendungen an sich nichts unbekanntes. Wer unter Ophidiophobie leidet, der sollte jedenfalls einen großen Bogen um den Film machen. Wie gesagt es kriechen hier echte Schlangen herum. Und dazu dieses rasseln... Nicht ohne.

      Von den Schauspielern sagt mir keiner der Namen etwas. Es dürften welche gewesen sein, welche damals auch ein bekanntes TV-Gesicht hatten. Dominic Purcell hat einen kleinen Auftritt, doch den muss man erstmal erkennen. Schade, dass John Carpenter sein "Fangs"-Drehbuch selbst nie umsetzen konnte, da sollen deutlich mehr Schocks enthalten gewesen sein. Und die konnte er damals ja außergewöhnlich gut umsetzen.

      Die teils negativen Rezensionen kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ich sah einen ziemlich unterhaltsamen Tierhorrorfilm mit Schlangen.

      7 / 10 gestörten Schmusereien in den Wäldern
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