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Source Code (Gyllenhaal, Farmiga, Monaghan)

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    Es gibt 79 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Bavarian.



      „Wonder Woman 2“

      5. Juni 2020


      Hmmm, überrascht mich jetzt dass der Film sooo positiv ankommt. Konnte ihn auch schon sehen und fand ihn zwar gut, aber auch reichlich konventionell. Die Komplexität die man von Zeitreisegeschichten erwartet fehlt hier völlig. Man könnte ihn als männliches, völlig lineares Time Travellers Wife Version umschreiben. Der Film ist sehr einfach gestrickt und funktioniert im Grunde aufgrund des alten Hitchcock Regel von der Bombe unterm Tisch. Aber die Action stimmt, Spannungskurve ist hoch und auch die romantische Botschaft hält was sie verspricht. Aber eben, das Zeitreise-Subgenre ist voll mit exzellenten Geschichten. 12 Monkeys, Groundhog Day, Back to the future, Mädchen das durch die Zeit sprang, Terminator, Dr. Who, Quantum Leap und und und. Da ist Source Code nicht einmal eine Randnotiz wert.

      In Moon ließ sich Duncan Jones fleißig von Philip K. Dick und Kubrick inspirieren. Diese Fremdinspiration fehlt nun völlig. Bestenfalls hat er sich gute alte Suspense Tricks von Hitchcock zu Herzen genommen, der Rest ist Routine. Ein solides zweites Werk, das aber dem Vorgänger und auch nicht den Möglichkeiten des Genres gerecht wird.
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      Source Code hatte ich bis jetzt keine Aufmerksamkeit geschenkt bis ich erst gerade (Sig von Tweety) gesehen habe das Duncan Jones der Regisseur des Filmes ist. Den Trailer hab ich auch noch nicht gesehen. Schau ja generell keine Trailer. Vll gehe ich ins Kino nächste Woche. Bin aufjedenfall mal gespannt wie das neue Projekt von Moon-Visioner Ducan Jones wird...
      "Source Code" hat mir richtig gut gefallen, auch wenn der ganz große Wurf ausgeblieben ist.
      Der Film besticht zwar nicht durch besondere Twists oder verworrene Zeitreisethematiken, weiß aber vor allem durch eine absolut konstant spannende Inszenierung zu überzeugen, bei der auch Emotionalität nicht zu kurz kommt.

      Sehr gut hat mir gefallen, dass man nicht versucht hat, den Film künstlich aufzublähen. Kein langes "Vorgeplänkel", der Zuschauer wird gleich in die Situation hineingeworfen. Auch zwischendrin keine Verschwendung von Screentime für unwichtige Dinge. Rund 90 Minuten knackige Unterhaltung, bei der dadurch keinerlei Langweile aufkommt und der gesamte Film durchweg spannend ist.

      Ein paar wenige Szenen/Dialoge waren vielleicht etwas zu viel Armee-Pathos. Und ich hätte den Film einige Minuten früher beendet.

      Spoiler anzeigen

      Die "Stillstand"-Szene, bei der sich die Passagiere alle über den Comedian amüsieren, wäre für mich der perfekte Abschluss gewesen. Dann wäre der Film auch etwas offener zu Ende gegangen.


      Die Szenen danach hätte es für meine Begriffe nicht unbedingt gebraucht.

      "Source Code" ist kein Meisterwerk geworden, ist aber ein sehr kurzweiliger und absolut spannender Thriller geworden, der das bekannte "Und täglich grüßt das Murmeltier"-Motiv auf ganz originelle Weise variiert, auch wenn die ganz großen Überraschungen ausbleiben.

      Nach dem großartigen "Moon" also ein ingesamt wieder definitiv gelungener Film, den Duncan Jones uns hier liefert. Bin auf seine weiteren Projekte gespannt :hammer:

      7,5/10
      Original von ZahnsteiN
      Na das liest sich doch schon mal recht gut! :goodwork: Ich werde mich morgen Abend in den Kinosessel schmeißen und hoffe ebenfalls 90 Minuten gut unterhalten zu werde, wonach es ja aussieht. :grins:


      Gut unterhalten wirst du denke ich definitiv. Es ist halt nicht besonders komplex oder so, aber dafür spannende und kurzweilige Unterhaltung.

      Ich habe nach dem Trailer und durch Duncan Jones auf dem Regiestuhl halt etwas mehr Komplexität erwartet und war im Kino deswegen vielleicht noch ein klein wenig enttäuscht, hab aber versucht das für die Punktevergabe auszublenden, denn nichtsdestrotrotz ists ja ein gut inszenierter und spannender "SciFi"-Thriller geworden :)
      Ich sehe das ähnlich. Auch ich bin der Meinung, dass nach der Szene mit den...

      Spoiler anzeigen
      ..."fotografierten" Passagieren hätte Schluss sein müssen. Man hatte dieses wunderbare Bild von allen Menschen, die in Wirklichkeit gar nicht mehr am leben waren. Das hat berührt. Dass am Ende aber wirklich so was wie ein Paralleluniversum existiert beziehungsweise kreiert wurde, empfand ich persönlich leider als etwas unkonsequent...


      Bei der Szene hatte ich eigentlich schon den Abspann vor Augen. Irgendwie kam mir das danach alles so nachgeschoben vor, als hätte man es noch eben schnell "hollywoodisiert". Aber wahrscheinlich ging man auch hier wieder davon aus, dass ein solches Ende zu risky für den Geschmack der breiten Masse hätte sein können, weshalb man lieber wieder auf Nummer sicher gehen wollte.

      Trotz des etwas schwächelnden Endes fand ich "Source Code" alles in allem aber wirklich sehr unterhaltsam und kurzweilig inszeniert (muss immer noch "Moon" von Jones naachholen). Charaktere und Zuschauer werden gleich von Anfang an mit dem Rätsel der Geschichte konfrontiert und bekommen nach und nach Antworten, die alles noch spannender machen und das Interesse an weiteren Informationen erhöhen. Und obwohl ein gewisses Tempo eingehalten wird, wurden die Charaktere durchaus vertieft. Ausserdem haben Gyllenhaal und Monaghan wirklich überzeugende Arbeit geleistet und prima miteinander harmoniert.

      Hatte einen wirklich netten Abend und vergebe deshalb

      7 von 10 Bomben!

      :stern::stern::stern::stern::stern::stern::stern::stern2::stern2::stern2:
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      Dieser Beitrag wurde bereits 10 mal editiert, zuletzt von „carmine“ ()