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Das Schreckenshaus des Dr. Death

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    Es gibt 4 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Olly.

      Das Schreckenshaus des Dr. Death

      Das Schreckenshaus des Dr. Death



      Originaltitel : Madhouse

      Produktionsland : Großbritannien
      Produktionsjahr : 1974

      Genre : Horror
      Lauflänge : 86 Minuten (deutsche TV-Version)
      Freigabe : ab 16 Jahren

      Regie : Jim Clark
      Drehbuch : Ken Levison, Greg Morrison
      Roman : Angus Hall („Devilday“)
      Musik : Douglas Gamley



      Darsteller :
      Vincent Price
      Peter Cushing
      Robert Quarry
      Adrienne Corri
      Linda Hayden
      Natasha Pyne
      Barry Dennen
      Catherine Willmer
      Julie Crosthwaite


      Inhalt :
      Die Karriere des Filmstars Paul Toombes, berühmt geworden in der Rolle des schizophrenen "Dr. Death", kommt durch den mysteriösen Mord an seiner Verlobten zu einem jähen Ende. Denn für ihn verschwimmen die Grenzen zwischen der Scheinwelt des Kinos und der Realität mehr und mehr. Nach Untersuchungshaft und psychiatrischer Behandlung erhält der durch diesen Vorfall seelisch gestörte Schauspieler Jahre später in einer TV-Horror-Serie wieder seine alte Rolle. Doch während der Dreharbeiten geschehen wieder schreckliche Morde nach dem Muster des "Dr. Death" ... (Quelle: prisma.de)




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      Zumeist sind die Horrorfilmchen, die Vincent Price nach den Edgar Allan Poe-Filmen gedreht hat, zwar ganz nett, aber selten echte Reißer. „Das Haus der langen Schatten“ bildete da z.B. eine Ausnahme. Doch zumeist konzentrierte sich die Handlung zu sehr auf seinen Hauptdarsteller und ließ wenig Raum für anderes. Vom Prinzip her ist „Das Schreckenshaus des Dr. Death“ da auch nicht großartig anders, nur vermag man hier dem Ganzen den entscheidenden Kick zu geben. Das mag zum einen an der Mitwirkung von Peter Cushing liegen, aber auch an dem skurillen Flair des Streifens.
      Das Schreckenshaus des Dr. Death“ ist nicht immer ganz schlüssig und hat auch so manche Lücke, dennoch findet der Streifen immer wieder zurück in die Spur. Durchgeknallte Nebenrollen wie die der Faye (großartig gespielt von Adrienne Corri), rollende Köpfe, zerquetschte Körper … und mittendrin ein verzweifelter Vincent Price alias Paul Toombes alias Dr. Death. Der Film ist ein typischer 70er Jahre-Gruselstreifen britischer Machart – aber auch gleichzeitig eine Hommage an Vincent Price und an den Horrorfilm an sich. Immer wieder werden Ausschnitte aus alten Dr. Death-Filme gezeigt – die in Wirklichkeit natürlich die Werke von Vincent Price sind („Das Pendel des Todes“ etc.) und nebenbei dem Zuschauer auch ein Wiedersehen mit Boris Karloff und Basil Rathbone bescheren. Es bleibt aber auch genügend Zeit, um sich selbst und das Genre auf die Schippe zu nehmen: Peter Cushing (bekannt geworden als Draculas alter Widersacher Dr. van Helsing) verkleidet sich auf einer Party als … Vampir. :grins:
      Und so schafft es „Das Schreckenshaus des Dr. Death“ ein wenig aus dem Schatten des üblichen Einerlei hervor zu treten. Extrapunkte bekommt der Film noch für seinen Schluss,
      Spoiler anzeigen
      bei dem sich Peter Cushing und Vincent Price wirklich einen großartigen Finalkampf liefern, wo die beiden Legenden noch einmal all das zeigen können, was sie all die Jahrzehnte an der Spitze des Horrorfilms ausgemacht hat
      . Fazit: überraschend sehenswerter Streifen mit vielen kleinen Gimmicks und genau der richtigen Mischung aus Spannung und dezentem Gemeuchel.

      8/10

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „kinski“ ()

      Mit Das Schreckenshaus des Dr Death hat ein weiterer Klassiker seinen längst überfälligen Weg auf den deutschen DVD Markt gefunden. Ab dem 03. Dezember ist die kleine Horrorperle käuflich, zB bei Amazon ,zu erwerben :goodwork:
      Ich weiss ja nicht ob den Film hier jemand kennt, aber den gab es doch auch in einer Farbfassung, oder? Amazon bietet den nur in einer Schwarz - Weiß Fassung an. Ich hab noch ne VHS von dem Film die in Farbe ist und ich meine, dass der Film auch nicht nachcoloriert aussieht. Wäre schade wenn sowas die Veröffentlichung einer solchen Perle schmälern würde.
      Mit Vincent Price verhält es sich wie mit Jack Nicholson - die meisten ihrer Filme würde ohne ihre Präsenz kaum Sinn machen. Hier haben wir wieder so ein Beispiel. "Das Schreckenshaus des Dr. Death" ist ganz auf Vincent Price zugeschnitten. Die ganze Maskerade, wundervoll; selbst wenn er den Mann hinter der Maske spielt, noch wunderbarer; Mein Liebling Cushing bleibt hier lange Zeit im Versteckten, den großen aber auch wunderbaren Auftritt bekommt er am Ende. Eine ebenfalls wunderbare Story und wunderbare makabre Einlagen. Eigentlich alles wunderbar. Aber die ein oder andere Länge ist leider nicht wunderbar.

      Und wir halten fest, der Film ist blutiger und brutaler als der gleichzeitig im Jahr '74 in den Staaten veröffentlichte "The Texas Chain Saw Massacre" von Tobe Hooper. Trotzdem ist Hooper stark in die Kritik geraten und nicht Regisseur Jim Clark. Ein Vergleich den wahrscheinlich bisher auch noch nie einer angestrebt hat. Na wunderbar.

      8 / 10 aufdringlichen Reportern
      "We are explorers in the further regions of experience. Demons to some. Angels to others."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Olly“ ()

      Amicus-Klassiker mit Price und Cushing kommt endlich im Mediabook!

      VÖ: 25. September 2020

      2-Disc Mediabook, Cover A, Limitiert auf 333 Stück
      2-Disc Mediabook, Cover B, Limitiert auf 333 Stück
      2-Disc Mediabook, Cover C, Limitiert auf 444 Stück

      - 24-seitiges Booklet mit einem Essay von Dr. Rolf Giesen
      - Neuer Audiokommentar mit David Del Valle und Autor/Produzent Phoef Sutton aus dem Jahr 2019
      - Making-of: „Revenge of Dr. Death“
      - Deutscher Trailer
      - Originaltrailer
      - Deutscher Trailer [Re-Cut zensiert]
      - Deutscher Trailer [Re-Cut unzensiert]
      - Originaltrailer [Re-Cut zensiert]
      - Originaltrailer [Re-Cut unzensiert]
      - Bildergalerie

      :)
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