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Der Einzelgänger (A Single Man)

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      Der Einzelgänger (A Single Man)

      Bewertung für "A Single Man" 12
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      Der Einzelgänger



      Originaltitel: A Single Man
      Land/Jahr: USA, 2009
      Genre: Drama
      Lauflänge: 99min

      Regie: Tom Ford
      Drehbuch: Tom Ford, David Scearce (Drehbuch), Christopher Isherwood (Novelle)
      Musik: Abel Korzeniowski
      Kamera: Eduard Grau

      Schauspieler:
      Colin Firth, Julianne Moore, Nicholas Hoult, ...

      Kino Start (USA): 11.12.2009 (limitiert)
      Kino Start (D): 25.03.2010

      :: IMDB
      :: OFFIZIELLE SEITE
      :: TRAILER


      Inhalt:
      Der Film spielt im Jahr 1962 und handelt von George Falconer, einem in die Jahre gekommenen britischen Professor, der an einer Universität in Los Angeles unterrichtet. Seine Schüler finden ihn seltsam und wollen nichts mit ihm zu tun haben. Niemand weiß jedoch, dass Falconer homosexuell ist und auf Distanz geht. Eines Tages erfährt er, dass sein Geliebter Jim bei einem Unfall tödlich verunglückt ist. Falconer denkt an Selbstmord und wird von schweren Depressionen geplagt. Hilfe erhält er durch eine Freundin, die mit ihm durch die Nacht treibt, bis Falconer auf einen seiner sehr viel jüngeren Schüler trifft...

      ---

      Einer der grossen Oscarfavoriten des Jahres 2010 ausserdem prestigeträchtiger Goldesel: Zwei Preise in Venedig (Queer Lion für bester Film mit homosexuellen Bezügen und Colin Firth als bester Schauspieler). In Santa Barbara ebenfalls für Colin Forth den Outstanding Performance Award und zuletzt konnte der Film drei Independent Spirit Nominierungen für sich verbuchen (bester Schauspieler, bestes Drehbuch und bester Film).

      Der Film stellt das Regiedebut des berühmten Modedesigners Tom Ford dar und ich behaupte die Eleganz in Bild und Ausstattung lässt sich daher begründen. Der Trailer erzeugt eine ganz einzigartige Stimmung und lässt auf keine alltägliche Kost schliessen was von der Inhaltsangabe mehr als nur bestätigt wird.

      Nicht zu verwechseln mit A Serious Man von den Coens (was mir am laufenden Band passiert... :freaky: )

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        38,89 kB, 303×450, 545 mal angesehen
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      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von „goodspeed“ ()

      Hab gerade zum ersten Mal von dem Film gehört, obwohl meine Lieblingsschauspielerin Julianne Moore mit von der Partie ist. Der Trailer lässt mich allerdings etwas zwiegespalten zurück. Wirkt alles ziemlich düster und dramatisch. Könnte mir gut vorstellen, dass das einer der Filme wird, in dem die tragische Figur am Ende stirbt oder das Ende offen bleibt. Ich weiß noch nicht, ob ich mir den Film antun werde. Erstmal abwarten.
      in dem thread muss ich schon mal gesehen sein... aber habe keinen kommentar hinterlassen? shame on me! hm... seit du, goodspeed, den film im zusammenhang mit a serious man erwähnt hast, fange ich auch an, die beiden zu verwechseln, argh. davor hatte mich der trailer eher an falling down erinnert (wars die frisur? die frisur in kombi mit der brille? ich hab keine ahnung). anyways: im gegensatz zu dem coen-projekt ist der neue mit colin firth für mich aber höchst interessant. hoffentlich regnets einen haufen oscar-nods, dann schaffts der film hoffentlich auch bis zu uns. :hyper: muss allerdings sagen, allzu großen buzz spür ich noch ncht...

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      könnte in diesen dingen nicht immer ganz genaue imdb mit märz 25 als deutschem kinostart etwa recht haben? dat wär ja was! :hammer:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „kane“ ()

      Original von kane
      edit
      könnte in diesen dingen nicht immer ganz genaue imdb mit märz 25 als deutschem kinostart etwa recht haben? dat wär ja was! :hammer:


      Der Verband der Filmverleiher listet den Film ebenfalls am 25.03.10, sofern er nicht verschoben wird sollte es wohl wirklich klappen.

      EDIT:
      Der Einzelgänger? Sehr poetisch, da kann man sich ja auf den deutschen Trailer freuen... :nono:
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „goodspeed“ ()

      RE: Der Einzelgänger (A Single Man)

      Original von goodspeed
      Der Film stellt das Regiedebut des berühmten Modedesigners Tom Ford dar und ich behaupte die Eleganz in Bild und Ausstattung lässt sich daher begründen. Der Trailer erzeugt eine ganz einzigartige Stimmung und lässt auf keine alltägliche Kost schliessen was von der Inhaltsangabe mehr als nur bestätigt wird.


      ui das sah ich jetz erst...
      mir lag schon der trailer, hat was von gus van sant, haben beide einen hang zum gut aussehenden maennern... ich glaube aber der gus auf ne andere art und weise ;)

      bin gerade wirklich gespannt was ford so meistern kann, anscheinend hat er charakterstudienhaft colin sehr gut fuer seine rolle aufgemuntert.

      Der Einzelgänger
      (A Single Man)



      Moviereporter.net - Kritik

      "Fazit: Der Film ist weit davon entfernt Mainstream-Kino zu sein. In der Masse wird der Streifen es schwer haben, sich wirklich platzieren zu können. Trotzdem präsentiert Regisseur Tom Ford ein couragiertes (Kunst-)Werk, bei dem er mit viel Takt- und Feingefühl eine makellose Charakterstudie mit viel Gefühl skizziert."

      >> Zur kompletten Kritik <<



      Es hat mich lange kein Film mehr so berührt und begeistert. Colin Firth spielt großartig.
      Die Szenen des Films sind fantastisch inszeniert. Man könnte meinen jeder Zentimeter des Bildes ist bedächtig geplant worden. Die Kostüme und Settings sind lebendig und schön.
      Die Musik von Umebayashi(kennt man aus 2046) ist umwerfend...
      Ich bin hin und weg. Achja Miss Moore ist auch großartig...
      Toll, toll, toll... was anderes habe ich von Tom Ford auch nicht erwartet.
      Seltene 10/10 von mir
      Ganz schwer hierzu was zu schreiben. Wie soll man diesem Film, der eigentlich mehr einem Kunstwerk gleicht denn mit Wörtern gerecht werden?
      Es ist definitiv Kunst, die Tom Ford in seinem Erstling abliefert. Ganz speziell und sicherlich nicht für Jedermann. Die Farben, die Musik, die Kamera, die Mimiken, die Gesten...alles aus einem Guss. Thematisch liefert der Film nichts besonderes, es geht mehr um das Wie als um das Was.
      Wong Kar-Wai hatte da ganz klar einen großen Einfluss. Filmästethik. Man nimmt Distanz auf zum Geschehen durch die Zeitlupen und Farbwechsel. Nur um dann doch ergriffen zu werden vom Geschehen auf der Leinwand. Das hat natürlich mit den tollen darstellerischen Leistungen zu tun. Und ich würde Colin Firth nicht mal hervorheben. Sie sind alle hervorragend. Unter jeder Oberfläche brodelt etwas.
      Liebe als Kunst.
      Ist der Film zu viel Ästethik, zu viel Modedesigner und zu wenig Film? Meiner Meinung nach kein bisschen, die Bilder sind filmisch, sie erzählen eine Geschichte und dienen alle der Geschichte.
      Spoiler anzeigen
      Das unterstreichen von Gefühlsmomenten durch plötzliches stärkerwerden der Farbe z.B.

      Und der Score gehört wohl wirklich zum Besten, was ich in den letzten Jahren hören durfte.
      Es gibt auch Kritikpunkte...so war mir das ganze manchmal etwas klischeehaft und vorhersehbar.
      Spoiler anzeigen
      Die Szene mit dem Spanier fand ich zwar schön umgesetzt, aber unnötig

      Aber es ist eben ein Kunstwerk.


      "I demand that a film either expresses the joy of making cinema or the agony of making cinema. I am not accepting anything in between at all" - Francois Truffaut
      John Ford ist GOTT! Warum hat er sein ganzes bisheriges Leben als Modedesigner verschwendet wenn er ein zeitloses Meisterwerk nach dem anderen hätte erschaffen können? Sein Gespür für Ästhetik, sein Sinn für unterschwellige Dramatik und sein Auge für die kleinen zeitgenössischen Details machen aus A Single Man die erste Filmoffenbarung 2010!

      10/10
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      Gerade gesehen und bin ebenfalls sehr zufrieden. Allerdings hau ich keine Höchstwertung raus ;)

      Sehr schön photographiertes Regiedebut eines trauernden und einsamen Mannes. Es wird extrem viel Wert auf Ästhetik gelegt (bietet sich bei nem Period-Piece ja immer an^^) was in manchen Szenen wirklich exzellent aussieht. Dazu unterstreicht es wunderbar Colin Firth' Gemütslage und verkommt so nicht zur optischen Spielerei. Neben der tollen Austattung (der Film sieht einfach klasse aus) gibt es tolle Dialoge (Seine Rede im Hörsaal fand ich stark) sowie einen wirklich brillanten Colin Firth. Bisher hab ich ihn auch nur vereinzelt in diversen Rom-Coms gesehen und war hier wirklich positiv überrascht von ihm.

      Tom Ford hier ist ein wirklich tolles Drama gelungen dass einen trauernden und einsamen Mann wunderbar in Szene setzt ohne dabei seine sexuelle Neigung zu sehr in den Vordergrund zu rücken.

      8,5/10
      "Directing ain't about drawing a neat little picture and showing it to the cameraman. I didn't want to go to film school. I didn't know what the point was. The fact is, you don't know what directing is until the sun is setting and you've got to get five shots and you're only going to get two."

      David Fincher
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      Irgendwie schade das hier so wenige den Film wahrnehmen, ist er doch ein grandioses, vorallem (aber nicht nur) visuell berauschendes Werk. Es ist auch garnicht nötig den Film als rein ästhetisches Kunstwerk hochzustilisieren, ist er doch ein absolut "vollwertiges" überzeugendes Charakterdrama.

      Bin gespannt ob Ford diese Nebentätigkeit weiter verfolgen wird...

      Habe den Film gestern gesehen und fand ihn großartig, wenn mich auch ein paar Sachen störten. Zum einen ist A Single Man perfekt in Szene gesetzt, sehr präzise und sauber. Doch das Problem bei der Sache ist das Filme die so überstochen aufpoliert wirken, meist nicht den Anschein haben als das die Welt die sie zeigt irgendwie "echt" sein. Ich habe es dem Film teilweise nicht abgekauft das er in den 60er Jahren spielt. Des Weiteren fand ich das Ende des Films sehr konstruiert und aufgesetzt. Nach einem brillianten nicht all zu aufdringlichen Drama, wollte man mit dem Ende noch ein letztes mal auf die Tränendrüste drücken oder die Moralkeule schwingen? Ich fand es sehr typisch für so einen untypischen Film.

      8,5 von 10
      Beeindruckend, was Tom Ford hier ohne irgendwelche Erfahrungen als Regisseur/Filmemacher aus dem Ärmel geschüttelt hat. Sein Gespür für Ästhetik in Verbindung mit diesem wunderschönen Score (gehört mit zum Besten, was ich den letzten Jahren gehört habe) und den Schauspielern, vor allem natürlich Colin Firth, machen "A Single Man" zu einem herausragenden Film/Kunstwerk. Die Story ist zwar recht einfach gehalten, Style over Substance ist das für mich aber trotzdem nicht, eher Substance with Style ;)

      Insgesamt hat mich "Nocturnal Animals" bei der Erstsichtung noch ein klein wenig mehr in seinen Bann gezogen. Ford hat seinen Stil weiterentwickelt und ich kann nur hoffen, dass er weiterhin Filme neben seiner Mode macht, auch wenn es nur alle sieben Jahre passiert. Wäre schade um so ein Talent.

      8,25/10

      Hab den damals im Kino gesehen und war richtig begeistert. Wundervolle Ästethik und sehr berührend. Herrliche melancholischer Film über das Leben, die Liebe und das älter werden. Zählt für mich immer noch zu den besten Filmen der letzten Jahre.
      Ganz lockere 10/10

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Dein Vater“ ()