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The Day After – Der Tag danach

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    Es gibt 5 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Kaibear.

      The Day After – Der Tag danach

      Bewertung für "The Day After" 5
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      The Day After – Der Tag danach




      Deutscher Titel: The Day After – Der Tag danach
      Originaltitel: The Day After
      Produktionsland: USA
      Erscheinungsjahr: 1983
      Länge: 122 Minuten
      Originalsprache: Englisch
      Altersfreigabe: FSK 12

      Stab
      Regie: Nicholas Meyer
      Drehbuch: Edward Hume
      Produktion: Stephanie Austin, Robert A. Papazian Jr.
      Musik: David Raksin
      Kamera: Gayne Rescher
      Schnitt: William Paul Dornisch, Robert Florio

      Besetzung
      * Jason Robards: Dr. Russell Oakes
      * JoBeth Williams: Nancy Bauer
      * Steve Guttenberg: Stephen Klein
      * John Lithgow: Joe Huxley
      * Amy Madigan: Alison Ransom
      * Bibi Besch: Eve Dahlberg
      * Lori Lethin: Denise Dahlberg
      * Jeff East: Bruce Gallatin
      * Georgann Johnson: Helen Oakes
      * William Allen Young: Soldat Billy McCoy
      * Calvin Jung: Dr. Sam Hachiya
      * Lin McCarthy: Dr. Austin

      Handlung
      Kansas City gibt es nicht mehr. Vom Tode gezeichnet steht Dr. Oates in den Trümmern seiner Heimatstadt. Der Tag nach dem atomaren Schlagabtausch der beiden Supermächte bietet ein Bild des Grauens: sämtliche Versorgungssysteme sind zusammengebrochen, die Krankenhäuser überfüllt, die Ärzte überfordert. Wer den Feuersturm überlebt hat, kämpft jetzt ums nackte Überleben, um Wasser und Brot für die nächste Mahlzeit. Ein verzweifeltes "Jeder gegen Jeden" beginnt.




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      Ich habe mir den Film gestern Nacht mal wieder angeschaut. In meinen Augen gut gemacht Film, wenn man bedenkt, wann er gedreht wurde. Es ist schon sehr bedrückend, wenn man das sowas auch im realen Leben immer wieder passieren kann. Nichts desto trotz ein sehr sehenswerter Film, der über ein solches heikles Thema nicht viel Action braucht.

      Von mir gibt es 8 / 10 Punkten

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      Hab den Film im relativ zarten Alter in den 80iger Jahren gesehen. Damals war das Szenario durch den Kalten Krieg, der im Prinzip vor der eigenen Haustür stand, mehr als bedrückend. Der Film hat mich damals sehr verstört und mir ein paar schlaflose Nächte bereitet. In gewisser Weise kann man den Film als eine Art Aufklärungsversuch verstehen der an die Vernunft und die Menschlichkeit appelliert in dem er das Schreckensszenario des nuklearen Holocausts versucht zu dokumentieren.
      Darsteller fand ich ebenfalls große Klasse. Grad Steve Guttenberg den ich durch Police Academy eher mit Humor verband, hat bei mir nen schweren Eindruck hinterlassen.
      Jason Robards natürlich auch große Klasse. Hab den Film vor nicht allzu langer Zeit auch mal wieder gesehen und war nach Jahren irgendwie immernoch schwer angetan. Grad vor der in der letzten Zeit neu geführten Atomwaffendebatte fragt man sich dann doch "Lernt die Menschheit eigentlich dazu oder bleibt sie immer gleich blöd?".
      Starker und verstörender Film zu einem sehr deprimierenden Thema.

      8/10
      Didamalige Thematik des Films ist zwar heutzutage nicht mehr aktuell - aber dennoch ein Hammerfilm, der zum nachdenken anregt, erschreckend realistisch wirkt und total unter die Haut geht! Und das bei einem relativ alten Film - ist schon eine Leistung! Super finde ich hier auch Steve Guttenberg (welcher ja aus den ersten 4 Police Academy-Filmen als Mahoney mehr als bekannt ist), denn er zeigt hier, dass auch er es voll drauf hat, als ernsthafter Schauspieler zu agieren. Leider ist ihm, meines Wissens nach, die große Karriere in ernsthafteren Genres verwehrt geblieben - schade eigentlich.
      The Day After ist ein aus heutiger Sicht genialer "Was-wäre-wenn"-Film zum Thema Kalter Krieg, der zeigt, wie er hätte ausgehen können und das auf unglaublich realistische Art und Weise.
      Beklemmend, aber verdammt gut!

      Von mir: 8,5 von 10 Punkten!



      LG, Matze
      Vor einem Jahr oder so habe ich den Film nochmal sehen können. Mir erging es ähnlich, gerade in den 80ern habe ich den Film recht jung die ersten Male gesehen und auch ich konnte nicht gut schlafen. Dahingehend ist der Streifen definitiv gelungen, denn nach Hiroshima gab es keine wirkliche Dokumentation darüber, was Atomwaffen wirklich bedeuten. Hier wird einfach ein Schreckensszenario gezeigt, welches eben genau so passieren konnte bzw in einem anderen Rahmen immer noch passieren kann.
      Für einen eigentlich "nur" TV-Film hat er seinen Zweck erfüllt, viel mehr braucht es da eigentlich kaum noch, wobei die Darsteller natürlich trotzdem überzeugen.
      Daher sehr verstörend, aber ein immens wichtiger Film.
      Break through the surface and breathe.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Emily“ ()

      Da es den gerade auf Prime gibt und ich immer nur als Kind mal - als er im FreeTV lief - durchgezappt habe aber den langweilig fand, habe ich den nun mal in Gänze versucht.

      Wow.

      Ich finde den Film unfassbar düster und beklemmend.
      Die erste Hälfte des Films setzt sich erst einmal mit den Charakteren auseinander. Wie diese ihr Leben leben. Parallel dazu wird der NATO - UDSSR Konflikt über Radio und TV immer mehr thematisiert. Man selbst ist wie die Figuren nur Zuschauer der Situation. Man kann selbst nichts ändern. Die völlige Machtlosigkeit in der Situation. Und genau da ist der Film hart. Die ältere Generation, die die Kubakrise mitgemacht hat, trägt Vorkehrungen. Die jungen Menschen glauben nicht daran, dass eine Seite so dumm wäre es wirklich zu tun.

      In dem Moment, in dem alle Raketen fliegen, ist Stille bei allen Menschen. Viele fragen sich ungläubig ob das gerade wirklich passiert. Andere wissen in dem Augenblick genau, dass in dieser Sekunde die Welt geendet hat und sie noch eine halbe Stunde zu leben haben.

      Die zweite Hälfte hingegen setzt sich mit dem nuklearen Fallout auseinander. Da wird der Film leider etwas schwierig: Die zeitliche Anordnung wird wirr und gibt wenig Ankerpunkte sich zu orientieren. Auch, dass manche Figuren stärker, andere schwächer vom Fallout gezeichnet sind ist häufig nicht nachvollziehbar. Alles in allem wird aber auch die Grausamkeit nur sehr angedeutet und viele Schicksale bleiben offen.

      Effekttechnisch ist der Film sehr altbacken. Die Atompilze wirken schon sehr sehr alt, auch für die Verhältnisse von '83.
      Entgegen dem sind aber die Sets und Hintergrundbilder aber umso besser. Es ist beeindruckend, welche großen Trümmerhaufen die für den Film genutzt haben.

      Schauspielerisch ist der Film einfach aus der Zeit: Die Männer sind ruhig, bestimmt und autoritär. Die Frauen hingegen von Hysterie geplagt.

      Ein Film über eine grausame Aussicht, wenn eine Partei zur vollen Eskalation bereit ist. Ein Remake mit zeitgemäßen Effekten und realitätsnahen Darstellungen und drastischeren Auswirkungen würde ich mir sehr wünschen. Hier aber ohne Einbußen bei der Dramatik.

      9/10.