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James Caviezel

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    Es gibt 10 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Black.

      James Caviezel

      James Caviezel




      James Patrick Caviezel Jr. (* 26. September 1968 in Mount Vernon, Washington) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und auch bekannt als Jim Caviezel.

      Filmkarriere
      Im Jahre 1990 erhielt Caviezel seine erste Rolle als italienischer Ticketverkäufer in dem Independent-Film My Private Idaho, indem er beim Casting erzählte, er sei ein gerade eingewanderter Italiener. Ebenfalls Anfang der 1990er Jahre nahm Caviezel an einem Casting für die Fernsehserie Melrose Place teil, da er dachte, dass dies ihn in Hollywood bekannter machen würde. Die Casting-Regisseurin fand allerdings, dass er nicht so recht in die Serie passen würde und erteilte ihrem Agenten die Anweisung, Caviezel nie wieder zu einem Casting einzuladen, da er auf sie etwas „seltsam“ (strange) wirkte. Im Nachhinein dankte Caviezel Gott dafür, nicht genommen worden zu sein.

      Im Jahre 1999 hatte er eine kleine Rolle als Tom D'Amato in An jedem verdammten Sonntag mit Al Pacino, die allerdings dem Filmschnitt zum Opfer fiel. Es folgten kleinere, in Hollywood weitgehend unbeachtete Rollen, bis er schließlich 2000 neben Dennis Quaid eine der beiden Hauptrollen in dem Film Frequency besetzen konnte und 2001 auf Empfehlung von Jennifer Lopez die männliche Hauptrolle in Angel Eyes übernahm. Dies etablierte Caviezel in Hollywood von nun als ernstzunehmenden Schauspieler.

      Sein starker christlicher Glaube veranlasste ihn 2002 in High Crimes – Im Netz der Lügen, jegliche körperlichen Liebesszenen mit der Schauspielerin Ashley Judd abzulehnen. 2004 übernahm er die Rolle des Jesus von Nazareth in Mel Gibsons Film Die Passion Christi, für die ihm 2005 ein Grace Award für Most Inspiring Movie Acting verliehen wurde. Caviezel, ein ausgewiesener Bewunderer von Mel Gibson, sagte im Mai 2004 in einem Interview gegenüber der San Diego Union Tribune über diesen: „Mit Mel zu arbeiten ist wie Walzer tanzen mit einem tropischen Wirbelsturm. Er ist ein großartiger Mensch und zudem ein begnadeter Künstler“.



      Während der Dreharbeiten zu dem Film renkte sich Caviezel beim Tragen des Kreuzes eine Schulter aus und wurde zudem nach eigenen Angaben von einem Blitz getroffen, was er und die Crew für eine Art „Zeichen“ hielten. Während einer Filmvorstellung traf er Papst Johannes Paul II., der ihn nach einem kurzen Gespräch segnete.

      Private Hintergründe

      1993 lernte Caviezel seine spätere Frau Kerri, geborene Browitt, eine ebenfalls römisch-katholische Studentin und heute Englischlehrerin sowie Basketball-Coach an einer High-School, bei einem Blind Date in der Alderwood Mall in Los Angeles kennen, das eine seiner Schwestern eingefädelt hatte. Sie verliebten sich und heirateten schließlich im Jahre 1997. Heute leben sie in Los Angeles mit einem dreijährigen chinesischen Jungen namens Bo, den sie adoptierten.

      1994, im Alter von 25 Jahren, stellte man bei Caviezel Aufmerksamkeitsdefizitstörungen (ADS) und Dyslexie fest. Doch anstatt Methylphenidat, einen Wirkstoff gegen ADS, einzunehmen, treibt Caviezel viel Sport. Die dadurch vorhandenen Defizite waren, wie er selbst sagt, „keine große Hilfe“ während seines Studiums, da er ihretwegen wesentlich mehr lernen musste als andere Studenten. Drehbücher liest er oft dutzende Male, versucht dabei aber nicht einzelne Aspekte des zu spielenden Charakters herauszufiltern, sondern diesen als Ganzes zu erfassen. Jim Schamus, Produzent und Autor von Ride With the Devil, beschrieb Caviezel 1999 als den am besten vorbereiteten Künstler am Set. Auf Wunsch von Regisseur Lawrence Kasdan hielt sich Caviezel während der gesamten Dreharbeiten zu Wyatt Earp – Das Leben Einer Legende am Set auf, obwohl er selbst bloß für vier Tage gebucht war. Er wurde während dieser Zeit bei der gesamten Filmcrew so beliebt, dass Hauptdarsteller Kevin Costner ihn auf dem Rückflug nach Los Angeles in seinem privaten Jet mitfliegen ließ.



      Filmographie:

      • The Prisoner" .... Michael / ... (6 episodes, 2009)
      • Long Weekend (2008) .... Peter
      • The Stoning of Soraya M. (2008) .... Freidoune
      • Outlander (2008) .... Kainan
      • Deja Vu (2006) (as Jim Caviezel) .... Carroll Oerstadt
      • Unknown (2006) (as Jim Caviezel) .... Jean Jacket
      • Bobby Jones: Stroke of Genius (2004) (as Jim Caviezel) .... Bobby Jones
      • The Passion of the Christ (2004) .... Jesus
      • Highwaymen (2004) (as Jim Caviezel) .... James 'Rennie' Cray
      • The Final Cut (2004) (as Jim Caviezel) .... Fletcher
      • I Am David (2003) (as Jim Caviezel) .... Johannes
      • High Crimes (2002) (as Jim Caviezel) .... Tom Kubik / Sgt. Ron Chapman
      • The Count of Monte Cristo (2002) (as Jim Caviezel) .... Edmond Dantes
      • Angel Eyes (2001) (as Jim Caviezel) .... Steven 'Catch' Lambert
      • Madison (2001) (as Jim Caviezel) .... Jim McCormick
      • Pay It Forward (2000) .... Jerry
      • Frequency (2000) (as Jim Caviezel) .... John Sullivan
      • Resurrection (2000) (V) .... Speaker
      • Ride with the Devil (1999/I) .... Black John
      • The Thin Red Line (1998) (as Jim Caviezel) .... Pvt. Witt
      • G.I. Jane (1997) .... Slovnik
      • The Rock (1996) .... Rear F-18 Pilot
      • Ed (1996) (as Jim Caviezel) .... Dizzy Anderson
      • Children of the Dust (1995) (TV) .... Dexter
      • Murder, She Wrote" .... Darryl Harding (1 episode, 1995)
      • Wyatt Earp (1994) .... Warren Earp
      • Blue Chips (1994) (uncredited) .... Basketball player extra
      • Diggstown (1992) .... Billy Hargrove
      • The Wonder Years" .... Bobby Riddle (1 episode, 1992)
      • My Own Private Idaho (1991) .... Airline Clerk

      Zitate:

      „Ich habe nichts getan, worauf ich stolz sein könnte, aber ich danke Gott dafür, dass ich in der Lage war, etwas zu entdecken das ich ganz gut kann: Schauspielern.“

      – James Caviezel Jr.

      „Jimmy war immer bestrebt, etwas Größeres zu werden, bloß wusste er nie wirklich was.“

      – Jim Caviezel Sr.

      „Jim ist der perfekte Sohn, wenn ich einen wie ihn hätte, wäre ich eine sehr stolze Mutter.“

      – Elizabeth Mitchell

      Quellen: wiki/imdb
      .................

      der große Durchbruch ist Caviezel noch nicht gelungen und das obwohl er (oder wahrscheinlich auch gerade deswegen) einen der wichtigsten historischen Figuren verkörpert hat und der Film der bisher erfolgreichste R-rated Streifen überhaupt wurde.

      Aufgefallen ist er mir als erstes in "Der schmale Grat", den ich persönlich immer noch als einer der besten (wenn nicht sogar der beste) Kriegsfilm überhaupt halte. Bei dem Film, bei dem so ziemlich alles was in Hollywood Rang und Namen hat auftritt, trägt er aber nahezu alleine den Streifen auf den Schultern.

      Persönlich sehe ich ihn sehr gerne, er hat, egal welche Rolle er spielt, immer eine unglaublich ruhige und überlegene Art an sich, seien es Sympathieträger wie Jesus, Antagonisten wie in Deja Vu oder aufbrausende Typen wie seine Rolle in "Ride with the Devil".

      Ich würde ihn mal gerne in einer Comicverfilmung sehen, das fehlt noch in seinem Repertoire und könnte ihm auch weiterhelfen (RDjr. lässt grüssen^^).



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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „burtons“ ()

      RE: James Caviezel

      Ich halte ihn für einen Schauspieler, der für Bösewicht Rollen prädestiniert ist. In "Long Weekend" hat er verdammt überzeugend das Arschloch gespielt und auch optisch passt er bestens in diese Sparte. So richtig symphatisch kommt er allerdings nicht rüber. In Outlander, trotz wirklich guter schauspielerischer Leistung, hielt ich ihn für fehlbesetzt, da er nicht richtig zum Symphatieträger wurde. Aber auch diese Rolle war ja etwas ambivalent und von daher schon fast wieder passend....
      "Größer/Kleiner ALS - Genauso WIE"
      Der Dude hat Recht. Jim Caviezel gefällt mir in bösen Rollen um einiges besser als in den guten Rollen.
      Ich fand ihn z.B. in Deja Vu richtig stark, auch wenn er nicht so viel Spotlight hatte.

      Ach, und in "Der Graf von Monte Cristo" sah er meiner Meinung nach Jesus ähnlicher als in "Die Passion Christi". :D

      Und es gibt hier tatsächlich Leute, die für "Die Passion Christi" 10/10 gegeben haben.

      MUAHAHAHAHA :goodwork:
      Original von burtons
      . Er wurde während dieser Zeit bei der gesamten Filmcrew so beliebt, dass Hauptdarsteller Kevin Costner ihn auf dem Rückflug nach Los Angeles in seinem privaten Jet mitfliegen ließ.

      WOW !!! Das gleicht ja einem Ritterschlag ! 8o:goodwork:





      Original von burtons
      Sein starker christlicher Glaube veranlasste ihn 2002 in High Crimes – Im Netz der Lügen, jegliche körperlichen Liebesszenen mit der Schauspielerin Ashley Judd abzulehnen.

      Der Arme ! :( Naja,das hat man davon wenn man zu Gott-gläubig ist ! :D





      Ich fand ihn bis jetzt eher Durchschnitt.
      Habe auch noch nicht allzuviel von ihm gesehen. (zB Outlander, Long Weekend)

      Aufgefallen ist er mir natürlich als Jesus. Aber grosses schauspielerisches Talent brauchgte er hier aber nicht zu beweisen.
      Aber für ih als so gläubiger Mensch bestimmt eine Traumrolle !

      Ich finde ihn nicht besonders sympathisch, doch es gibt schlimmere.
      And another one bites the dust...

      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase



      burtons schrieb:

      hätte ich jetzt von ihm nicht gedacht, was für ein Vogel ey.


      Es ist ein interessantes, aber nicht ganz abwegiges, Phänomen (vor allem in den Staaten, aber auch zunehmend hier), dass fundamentale Christen auch politisch rechtsaußen orientiert sind. Die konservativen talking points über Abtreibung und Homosexuelle gehen Hand in Hand mit der Idee der weißen Überlegenheit. Und diese gerät zunehmend in Gefahr, wenn man Panikmachern wie FOX News oder regelrechten Verbreitern von Verschwörungstheorien wie OAN Glauben schenken möchte. Und damit schließt sich der Kreis letztlich ja wieder, denn Konservative folgen vor allem diesen "News"-Quellen, bekommen keine andere Sichtweise geliefert, sinken immer mehr ein in diesen Sumpf aus Lügen und werden tendenziell immer anfälliger für Verschwörungstheorien wie Q-Anon. Dass Jim Caviezel als fundamentaler Christ jetzt also auch auf sowas reinfällt bzw. auf diesen Zug aufspringt, überrascht mich daher in dieser Hinsicht tatsächlich gar nicht. Das ist eine endloser Rattenschwanz, aber gleichzeitig leider eine völlig inhärente und in sich logische Schlussfolge.
      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase



      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Data“ ()

      Tatsächlich überrascht mich kaum noch etwas bei irgendwem...
      In den letzten Jahren passieren so viele Dinge, die mich an der Intelligenz unserer Spezies als Ganzes zweifeln lassen.....
      Schlimm ist, dass der Teil, der das was er da loslässt das gar nicht mehr unbedingt aus politischem Kalkül macht, sondern tatsächlich glaubt, was er von sich gibt...
      Ich darf leider nicht zu sehr ins Detail gehen....

      Aber das ist meine Signatur....
      ich bin nicht unbedingt auf der seite von denen

      aber ich glaube fest dass alles mögliche auf der erde rumwuselt - das ist auch ziemlich wahrscheinlich, selbst wenn man gar nichts weiss - und gar nichts erlebt hat

      im endeffekt geht nur darum , wie leicht isses durch raum und zeit und dimension zu reisen

      ist also gut möglich dass wir in einem zoo leben ^^

      und dann ist es nicht weit her dass es auch energie fresser gibt

      es erscheint nur so fantaastisch weil wir so fest unserer vernunft logik bubble mit festen meinuungen stecken

      aber brauchst nur einen amazonas indianer fragen ... der lebt in einer GANZ anderen welt

      oder hört euch mal an was sterbende so erzählen

      ach da gibts SO viel

      und ich hüte mich davor ein fanatiker zu werden ... wie immer interessiert mich einzig und allein die wahrheit

      und neu ist das alles auch nicht ... in der gnosis ist schon von archonten die rede , die sich vom menschen ernähren


      Die Welt ist ein Abenteuer