Cosmopolis (Pattinson, Giamatti, Binoche)

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    Es gibt 76 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Olly.

      Original von -=Zodiac=-
      Was für mich nur interessant wäre, wie die Kritiken ausfallen würde, wenn ein anderer Hauptdarsteller dabei wäre :gruebel:

      Da trauert wohl noch jemand Colin Farrell hinterher. :P

      Endlich Seite 4 erreicht. :rofl:


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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Olly“ ()

      Original von goodspeed
      ...Keine Ahnung ob oder was für Probleme Cosmopolis hat, aber es auf Pattinson zu schieben ist sicherlich der ärmste aller Versuche, die Schuld abzuwälzen.


      Ich will die Schuld nicht auf Pattinson schieben. Ein oft genanntes Beispiel namens Di Caprio musste sich auch erst vom Titanic Image lösen und ich hatte ja geschrieben, mit dem Film ist es bestimmt ähnlich wie mit Fight Club... Aber es ist halt rein vom Interesse, ob die Meinungen nicht doch in einem anderen Grad schwenken würde, würde jmd. anders die Hauptrolle spielen und nein, ich trauere nicht Farrell hinterher. Cronenberg weiß in der Regel, was er tut.
      mich hätte mal interessiert wie die leute reagiert hätten, wenn pattison noch ziemlich unbekannt gewesen wäre und nicht vorher als "edward" in der twilight sage mitgewirkt hätte
      ... dieses ganze gelaber, dass pattison n schlechter schauspieler ist und er der grund sein könnte, dass der film nichts taugt geht mir auf den sack
      nur weil er in der twilight saga mitgewirkt hat(von der ich übringens auch kein fan bin) muss dass nicht bedeuten dass er in keine andre rollen überzeugen kann
      Wer nicht vollständig blind ist, dem wird auch auffallen, dass Pattinson und Stewart zu den talentierteren jungen Schauspielern gehören. Man muss sich einfach nur mal deren Filme abseits der glitzernden Vampirsaga geben.
      Schade, dass grade Pattinson so viel unberechtigte Kritik abbekommt (jetzt nicht nur auf den Film bezogen, sondern generell).

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Kayero“ ()

      mcclane hat bestimmt das bild von Edward, ups ich meinte Robert auf der vorherigen seite im XXL-format über sein bett haengen. ^^
      So wie er ihn hier verteidigt, hat schon fast was von einem (weibl.) Fan.
      :D
      Aber um ihn zu beruhigen: ich hab nichts für und gegen ihn, nur muss man ihn gleich mit dicaprio vergleichen? Wohl kaum....


      "You have my respect Stark, when I'm done, a half of humanity will still exist, and I hope they remember you..." - Thanos

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „burtons“ ()

      Zwar stimmt es, dass Di Caprio vorher schon beachtliche Leistungen vollbracht hat, aber auch der Vergleich bezieht sich allgemein auf das Image und da sind die beide gleich. Wer hatte damals schon groß Lust auf die nachfolgenden Filme mit Di Caprio in der Hauptrolle?

      Und hier schreibt keiner, dass Pattinson ein mieser Schauspieler sei. Es wird viel zu viel hinein interpretiert...
      Original von Kayero
      Wer nicht vollständig blind ist, dem wird auch auffallen, dass Pattinson und Stewart zu den talentierteren jungen Schauspielern gehören.


      Kann ich nur teilweise unterstreichen. Stewart fand ich als Kind in "Panic Room" klasse, in den kleinen Indi-Filmen danach konnte sie auch überzeugen... Aber "Twilight" und was seitdem kommt, da kann sie mich kaum mehr überzeugen, da sie wirklich nur den gleichen Gesichtsausdruck drauf hat. Schade, früher war sie vielversprechender. Mal sehen, was die Zukunft so bringt.

      Pattinson selbst hat mich in "Remember Me" mehr als überzeugt und ich denke, dass er sich von dem Vampir-Image lösen kann. Er spielt gut und ich freue mich, ihn (sowie Steward auch) in neuen Rollen zu sehen. Schade, dass sich Darsteller immer erst neu behaupten müssen, nur weil sie über Jahre ein und den selben Charakter verkörpert haben -> Siehe Potter!

      Zu "Cosmopolis"... Ich bin gespannt auf den Film und die Kritiken gehen mir, wie im Grunde fast immer, am Allerwertesten vorbei... Ich bilde mir lieber selbst eine Meinung!


      Original von burtons
      mcclane hat bestimmt das bild von Edward, ups ich meinte Robert auf der vorherigen seite im XXL-format über sein bett haengen. ^^
      So wie er ihn hier verteidigt, hat schon fast was von einem (weibl.) Fan.
      :D


      ja und ich finds geil :crazy: sollte nicht jeder einen pattison halbnackt im zimmer hängen? ^^

      Original von burtons
      Aber um ihn zu beruhigen: ich hab nichts für und gegen ihn, nur muss man ihn gleich mit dicaprio vergleichen? Wohl kaum....


      hab ihn auch nicht mit dicaprio verglichen, kann man auch nicht ... aber pattison schon gleich zu verurteilen ohne den film komplett gesehen zu haben, ist einfach lächerlich;)
      mcclane mit dem diCaprio-Vergleich warst auch nicht du gemeint.^^

      Keine Ahnung wer damit angefangen hat. Aber Leo ist Leo, da kommt nix im Moment ran. Kein Elijah Wood. Kein Harry Potter (kenne den Namen von dem Knaben jetzt nicht.^^), Kein Pattinson und auch kein Schweinchengesicht Taylor Lautner, diese süssen jungs dürfen ihm die Füsse küssen, aber einen Vergleich ist lächerlich imho...^^

      ...und nein ich hab kein DiCaprio-Poster in meiner Bude! ^^


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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „burtons“ ()

      Bin auch sehr gehyped, nachdem mir der Trailer sogut gefallen hat und die gelesenen Kritiken echt gut waren und diese besonders Pattinson ziemlich gelobt haben will ich den Film nun unbedingt sehen UND das Buch lesen. Kann mir das hier eig einer empfehlen?


      "Do What Thou Wilt!"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Avanti“ ()

      Ich war drin und habe keine Ahnung, was ich zu "Cosmopolis" schreiben soll. Wer aber nach dem Teaser erwartet, dass er hier einen harten Crime-Thriller zu sehen bekommt, spart sich das Geld lieber, denn es handelt sich hier ganz klar um ein langgezogenes und sehr sehr ruhiges Drama, kombiniert mit Comedy! Ich erinnere mich an keinen Cronenberg Film, der mir nicht gefallen hat, aber der hier gehört leider zu den kleinen Ausnahmen.

      Ich habe die Vorlage nicht gelesen, aber die Handlung funktioniert auf der Leinwand leider nur bedingt. Man bewegt sich mit Pattinson von Cameo zu Cameo, lernt neue Charaktere, deren Ansichten kennen und beobachtet den Figuren beim Kommentieren und Spekulieren. Zugegeben, Messages existieren hier so gut wie in jeder Szene. Aber die Art und Weise, wie sie in den Film geschrieben wurden... alles plätschert nur so vor sich hin, weshalb man oft das Gefühl hat, dass vieles nur deshalb vorkommt, damit es vorkommt.

      Ich mag ruhige Filme, sehr sogar, und habe auch nichts gegen lange Szenen, wenn die Dialoge durchgehend ihre Berechtigung haben. Cronenberg entführt seine Zuschauer in ein seltsames Universum, wo ein Thema sofort vom nächsten unterbrochen wird. Das soll den ungewöhnlichen Charakter von Pattinson prägen, der zu alles und jedem einen mehr oder weniger gelungenen Spruch parat hat. Aber im Grunde hinterlässt dieses Schwanken einen eher erzwungenen Eindruck, ein planloses Aneinaderreihen von teilweise tiefsinningen, manchmal aber auch fragwürdigen Gesprächen.

      Witzige, teilweise allerdings auch völlig absurde Dialoge sollen den langsamen Erzählfluss dann wieder auflockern. Manchmal funktioniert es, manchmal muss man mit dem Kopf schütteln, weil es fast schon ins Blöde abdriftet.

      Für mich also leider nur ein halbwegs gelungenes Experiment von Cronenberg. :(
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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „carmine“ ()

      Cronenberg schlägt einen wirklich gefährlichen Weg ein. Seine stets verstörenden Mind-Fucks und sein bedrohlicher Body-Horror gehen schön langsam verloren und stattdessen serviert er immer mehr ein klassisches Drama. Bei Eine dunkle Begierde ging das gerade noch mal gut, danke dreier Top-Schauspieler. Hier hat man anfangs einen überraschend guten Jay Baruchel und am Ende den über allen Zweifel erhabenen Veteran Paul Giamatti. Und dazwischen ... ja da schwirrt über die gesamte Laufzeit ein Pattinson herum. Großartig verstellen muss er sich (kann er wahrscheinlich auch nicht). Der Unterschied zwischen Eric Packer und Edward Cullen dürfte wohl nur das Vermögen sein. Untote sind es beide auf ihre Art. Gerade im Schluss-Spirt sieht man wer die Nase vorn hat - Giamatti. Der mehr oder weniger erste Film über das New Century ist leider eine Schlaftablettentour über 100 Minuten. Ab und an kommen dann die typischen Cronenberg-Bausteine hinzu (wie zB der Auftritt von Mathieu Amalric) und das leider auch zu selten um einen die Augen ganz offen zu halten. Die Dialoge, bei denen Cronenberg alleine 3 Tage verschliss, sind superb, leider von völlig falschen Personen vorgetragen.

      Traurig, aber wahr. Nach 22 Filmen stürzt der große David Cronenberg zum ersten Male und das gar nicht mal so leicht. Ich hoffe er erhebt sich schnell wieder.

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