The Revenant - Der Rückkehrer (Iñárritu, DiCaprio, Hardy)

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    Es gibt 285 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Gambit.

      Der siebte Samurai schrieb:

      ​und auch wenn ... diese Stimmung ist überhaupt nicht meins. der film ist als würde man barfuss auf einem Feld im matsch stehen während einem der kalte regen ins gesicht nieselt. warum soll ich sowas kucken?


      Vielleicht weil Leben nicht immer nur Sonnenschein ist...warum sollten Film also immer nur Feel Good Movies sein?
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      Der siebte Samurai schrieb:


      ​und auch wenn ... diese Stimmung ist überhaupt nicht meins. der film ist als würde man barfuss auf einem Feld im matsch stehen während einem der kalte regen ins gesicht nieselt. warum soll ich sowas kucken?


      fand es ziehmlich authentisch eingefangen, es ist aber auch allgemein schwierig in einem film zeigen zu koennen, wie natureinfluesse einem das leben schwer machen. der ueberlebenskampf war o.k. auch wenn nach dem baerenangriff es schwierig ist zu verstehen wie schnell seine heilung wirklich ablief...

      es gibt insgesamt viele grenzen zwischen natur und mensch die kaum wirklich realitaetsnah gezeigt werden. was ich schade finde. da gibt es jedemenge potenzial fuer gute regisseure

      ich erinnere mich noch an den hollywoodschinken dieses jahr, everest, wie auf dem basecamp einer oberkoerperfrei nachts rumgelaufen ist... joa ist klar...
      Noch im alten Jahr erstmalig gesehen und insgesamt schon ziemlich begeistert gewesen. Es gibt für mich ein paar Makel, die einfach vorhanden sind, aber insgesamt war es ein tolles Erlebnis. Sehr toll gefimt, optisch ein Gedicht. Schauspielerisch auch klasse, insbesondere ist das bei Leo ja schon lange quasi standard. Es freut mich immer noch das er endlich den Goldjungen bekommen hat, wobei es sicherlich schon wesentlich stärkere Vorstellungen seinerseits gab. Mir war er ein wenig zu lang, ich denke man hätte hier und da etwas kürzen können. Es gab ein paar wenige Szenen die etwas arg unrealistisch wirklen und bei so einer Art Film, finde ich hätte man das besser machen müssen. Die Bärenszene so geil sie aussieht, gehört auch dazu, für mich unvorstellbar das man es überleben kann und das der Bär zwischendurch wieder von ihm abgeht ohne ihn beim ersten Fight wirklich ausgeschaltet zu haben. Dann fällt mi noch spontan eine Szene ein, wo Leo sich anfängt robbend fortzubewegen und an einem steilen Abhang ankommt, unten ist ein Fluß zu sehen und kein sichtbarer Weg nach unten, in der nächsten Szene liegt Leo am Fluß. Ich finde das muss man einfach besser auffangen, unnötig das man dem Punlikum ünerhaupt die Chance gibt sich die Frage zu stellen: WTF, wie ist er denn jetzt darunter gekommen?

      Das sind aber nur kleine Makel, die bei mir schon eine kleine Auswirkung auf die Bewertung haben, aber insgesamt war es ein tolles filmisches Erlebnis.

      8/10
      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern2: :stern2:




      Laufende Serien: The Last Ship (2.), Lethal Weapon (1.), The Walking Dead (8.), The Muppets (1.)
      Serienstaffeln 2017: -30-
      Filme 2017:
      -57-
      Hab mich endlich nach Monaten an diesen schwierigen Film gewagt. Was soll ich sagen, inhaltlich habe ich 1:1 bekommen, was ich erwartet habe. Keine Überraschungen hier, was auch völlig okay ist. Sehr gut eingefangene Stimmung dank der Landschaft, alles sieht authentisch aus. Der Kampf mit dem Bär sah verhältnismäßig realistisch aus, ich finde es auch nicht schlimm dass Glass hier überlebt (schließlich ist ein Wiederkehrer jemand, der tot war und zurück kommt). So sah es ja lange aus. Eher stört mich, dass er am Ende fast schon wieder fit war, von einer Suppe kann die ganze Kraft nach den Strapazen nicht kommen. Allerdings die Szene mit dem Fluss, die El Barto kritisiert, ist mir auch aufgefallen. Hätte man vermeiden können/sollen.

      Insgesamt ein sehr intensiver Film mit krassen Bildern, vor allem der letzte Kampf. Das war schon ziemlich aufwühlend. Leo hat seine Sache gut gemacht, vor allem hat die Rolle wohl auch körperlich wahnsinnig viel abverlangt (den anderen Schauspielern auch natürlich). Hat er deshalb den Oscar bekommen? Oder hat die Jury sich gedacht, dass es wohl endlich an der Zeit ist... Leo war jedenfalls schon immer einer der unterbewertetsten Schauspieler (was den Oscar angeht) überhaupt. Angefangen mit "This Boys Life" über "Gilbert Grape", "Jim Caroll", "Catch me if you can", "Departed", "Blood Diamant" bis hin zu seiner Rolle in "Django unchained" hat er meiner Meinung nach gezeigt, dass er wirklich jede Rolle überzeugend spielen kann. Langer Rede, kurzer Sinn... verdienter Sieg.

      Was ich dem Film vielleicht negativ ankreiden würde wäre die Länge. Solche Dramen werden gerne mit Überlänge gemacht, um wirklich die Stimmung und den "Weg" zu zeigen und das ist auch ok, aber die Einleitung hätte man zumindest kürzen können. War schon ziemlich lang insgesamt.

      8/10
      Ein Film wie eine Naturgewalt. Mit schönen Kamerafahrten, die die wunderbare Landschaft aufnehmen und grandiosen Darstellern wird hier ein intensives Überlebensdrama erzählt

      9.5/10 Punkten
      “Remember to look up at the stars and not down at your feet. Try to make sense of what you see and wonder about what makes the Universe exist. Be curious. And however difficult life may seem, there is always something you can do and succeed at. It matters that you don't just give up."