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Blob - Schrecken ohne Namen (1958)

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    Es gibt 6 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Matze.

      Blob - Schrecken ohne Namen (1958)

      Blob, Schrecken ohne Namen




      Originaltitel :The Blob

      Produktionsjahr :1958

      Laufzeit :ca. 82 minuten

      Genre :Horror

      FSK :ab 12 Jahren

      Regie :Irvin S. Yeaworth Jr.

      Darsteller :Steve McQueen

      Handlung :

      Ein seltsames, geleeartiges Etwas nutzt einen Meteoriten zur Reise auf die Erde und macht sich dort sogleich daran, zur Wachstumsförderung ein paar neugierige Erdlinge zu verspeisen. Ein jugendliches Pärchen wird Zeuge des unschönen Treibens, stößt aber auf Unglauben, als es die Erwachsenen vor der Gefahr warnen will. Erst als die Kreatur einen Zwischenstop im örtlichen Kino einlegt, um sich an den dort versammelten Besuchern zu laben, werden die Jugendlichen ernst genommen. Verzweifelt versucht man, dem Schrecken Einhalt zu gebieten...








      Fazit :

      Aus heutiger Sicht unfreiwillig komisch, macht der FIlm aber trotzdem noch Spass. Ausserdem ist McQueen cool wie immer.
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      ach den film sehe ich immer wieder gern. ich hab den einmal in der weihnachtszeit gesehen und seitdem schaue ich ihn immer wieder. ist so ein klassiker, den man nicht oft genug gucken kann.

      das rote gelee from outer space :)

      dafür mag ich das 1988er remake nicht. hat mir überhaupt nicht gefallen.
      Ist ein cooler Klassiker mit witzigen Effekten. Hab ich noch auf VHS und seh mir den auch immer wieder mal ganz gern an. Mag das Remake von 88 auch ganz gern obwohl ich die beiden Filme eigentlich nicht so gern miteinander vergleiche. Dieser hier hat diesen verspielten 50iger Jahre Charme (da kamen echt die abgefahrendsten Sience Fiction raus) der von 88 hat da ne viel härtere Gangart nimmt sich aber genauso wenig ernst. Find diesen garstig bösen Wackelpudding ziemlich cool, eigentlich egal in welcher Verfilmung.
      Mediabook von capelight ist unterwegs!

      : 24. April 2015

      Restaurierte Fassung in 4k!

      Extras:
      + 24-seitiges Booklet
      + Audiokommentar von Produzent Jack H. Harris und Filmhistoriker Bruce Eder (mit dt. Untertiteln)
      + Audiokommentar von Regisseur Irvin S. Yeaworth jr. und Schauspieler Robert Fields (mit dt. Untertiteln)
      + Audiokommentar von Ingo Strecker (Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega) und Daniel Perée (Wicked-Vision Magazin)

      Quelle: schnittberichte.com/news.php?ID=8674

      Schade, dass capelight nicht noch das Remake mit reinpackte. Den hätte ich gerne auf Blu-ray.
      Bilder
      • Blob Original Mediabook.jpg

        282,05 kB, 1.090×1.500, 34 mal angesehen
      Kleines Pandemie-Abc für Querdenker:
      Epidemüdigkeit: Wort des Jahres 2020 & 2021.

      © Salzburger Nachrichten
      - The Blob

      Die Double-Feature Monsterfilme der 1950er haben unzählige Kreaturen geboren, von denen viele ihre Ursprünge in den weiten des Weltalls hatten. Es gibt vielleicht – aus astrobiologischer Sicht – keine interessantere Bestie, als den Blob, ein geleeartiges Wesen, das organische Opfer verschlingt und zersetzt. Seinen ersten Leinwandauftritt hatte der Blob im gleichnamigen Film aus dem Jahr 1958, das Steven McQueen in seinem Spielfilmdebüt zeigt. Mit beinahe 28 Jahren spielt er einen Teenager namens Steve, der während eines Rendezvous‘ mit seiner Freundin Jane Zeuge wird, wie ein scheinbarer Meteorit nicht weit weg von ihrem Standort einschlägt. Eine nähere Inspektion bringt sie zusammen mit einem Anwohner, der von einer merkwürdigen Masse angegriffen wurde und die sich nun nicht mehr von seinem Arm lösen lässt. Der Rest ist Filmmonster-Geschichte, denn der Blob wird mit mehr Nahrung immer größer und größer, bis er ganze Häuser überragt und wird zur unmittelbaren Gefahr für eine Kleinstadt, die bald von einem außerirdischen Killer gleichgemacht wird.

      Der Plot läuft natürlich nach Schema F, wobei die größte Überraschung sein dürfte, wie selten der Blob eigentlich zu sehen und wie viel mehr Zeit auf die Teenager verwendet wird und wie sie versuchen, die Erwachsenenwelt davon zu überzeugen, dass ihr Monster echt sei. Eine Kritikerin aus der Zeit hat geschrieben, dass sich der Film sprichwörtlich zu tote labere und ich kann diesem Sentiment nur nickend zustimmen. Ich schiebe das mal auf Budget-Einschränkungen, die Regisseur Irvin Yeaworth dazu gezwungen haben, die Screentime des Blobs deutlich zu reduzieren. Schade nur, dass er keinen Weg gefunden hat, das Drumherum interessanter zu gestalten, als die Kids von Autoritätsfigur A zu Autoritätsfigur B rennen zu lassen, nur um jedes Mal die Selbe Diskussion darüber zu haben, ob es sich bei ihrer Geschichte nicht doch um einen schlechten Streich handle.

      Der Film wartet mit einigen ikonischen Bildern auf. Der Angriff des Blobs auf das Kino oder das Restaurant sind legendär und sehen einfach cool aus. Und das Ende mit dem grandiosen „… or is it?“ ist natürlich zum in die Hände klatschen genial. Aber The Blob folgt über lange Strecken einer festgefahrenen Routine, was grundsätzlich nichts schlechtes sein muss, aber durchaus interessanter hätte gestaltet werden können. Wie beschrieben, halte ich die Idee hinter dem Blob für eine der Besten aus dieser Sparte, denn dadurch, dass die Kreatur so weit abseits von allen anthropomorphischen Einflüssen existiert, die wir aus sonstigen Outter-Space-Filmen kennen, wird der Film zu einem gewissen Grad einzigartig. Was für Möglichkeiten hier doch geboten sind und die dann doch nicht entfaltet werden konnten. Wegen Geldmangel und nicht ausgereifter Technik. Es ist und bleibt daher ein B-Movie und ein kurzweiliger, wenn auch begrenzter Spaß.
      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase



      Ich mag den Film sehr! Klar ist er sehr klischeehaft und einfach ein Kind seiner Zeit. Ein sehr charmanter Vertreter seines Genres, bei welchem nicht alles perfekt ist, aber dennoch ein sehr guter Zeitvertreib für zwischendurch ist.

      Das Remake aus den 80ern ist aber auch mega! Den Charme des Originals erreicht der Film zwar in keinster Weise, aber dafür ist er ein richtig fieser, ekeliger Horror-Trash, der ordentlich draufhält, was die Erledigung der Opfer betrifft.