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Theater des Grauens (Vincent Price)

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    Es gibt 4 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Olly.

      Theater des Grauens (Vincent Price)

      Theater des Grauens
      (Theatre of Blood)




      Herstellungsland:
      Großbritannien 1973

      Regie:
      Douglas Hickox

      Darsteller:
      Vincent Price
      Diana Rigg
      Ian Hendry
      Harry Andrews
      Coral Browne
      Robert Coote
      Jack Hawkins
      Michael Hordern
      Arthur Lowe
      Robert Morley
      Dennis Price

      TRAILER



      Story:
      Eine unheimliche Mordserie erschüttert London - und alle Opfer scheinen Theaterkritiker zu sein. Natürlich ist die Polizei dem Täter bald auf der Spur, gehören doch alle Opfer einer Gruppe an, die jährlich einen Shakespeare-Preis vergibt. Schon bald glaubt man an einen enttäuschten, nicht ausgezeichneten Kandidaten, denn die Morde haben ein Merkmal gemeinsam: alle Morde sind exakte Kopien von Toden aus Shakespeares Dramen. Ein Name taucht auf: Edward Lionheart (Vincent Price). Doch der ist seit Jahren tot, ertränkt in der Themse.
      Oder vielleicht doch nicht? Für Mr.Devlin (Ian Hendry) wird auf der Suche nach der Wahrheit jedoch die Zeit knapp, denn seine Kollegen sterben wie die Fliegen und noch dazu auf höchst originelle Art und Weise...







      Einer der besten Vincent Price Filme.
      Bis in die Nebenrollen ist der Film hervorragend besetzt, vor allem Price sieht man seine Spielfreude an, mochte er doch auch im echten Leben Kritiker nicht besonders gerne. Aber auch alle anderen Darsteller glänzen, wie z.B Diana Rigg oder Robert Morley.
      Der Film ist brutal, makaber und schwarzhumorig.
      Vincent Price selber bezeichnete Theater des Grauens als seinen persönlichen Lieblingsfilm, und Diana Rigg sagte, daß dies der beste Film wäre, den sie jemals gemacht hat.

      Der Film wurde später sogar zu einem Bühnenstück verabeitet.
      Ausnahmslos wurde an Original Schauplätzen gedreht. Nichts im Studio.
      Für die Darstellung der acht grausamen Morde wurden mehr als sechs Gallonen Filmblut verbraucht.



      Fazit:
      Makaber, brutal, schwarzer Humor und Vincent Price.
      Horrorherz was willst du mehr ? :goodwork:

      9 von 10


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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Samo“ ()

      Ich glaube diesen Film kann man mit Fug und Recht als Braindead der 70er und 80er bezeichnen.

      Für die damalige Zeit ist er wirklich enorm brutal, aber ziemlich witzig, eben genau so wie Braindead.
      Von diesem Film hat Vincent Price immer gern behauptet das es sein Bester sei. Ich weiß nicht ob es sein bester Film ist aber auf jeden Fall hab ich an dem Film immer sehr viel Spaß gehabt. Nach wie vor, trotz der Jahre die der Film inzwischen auf dem Buckel hat, finde ich die Handlung erfrischend originell und einfallsreich. Die Morde und die Figuren des Films find ich sehr cool inszeniert. Der Film nimmt sich nicht zu ernst und findet eine absolut geniale Balance zwischen Humor und Horror. Zwar fährt der Film keine tiefgründige Handlung auf, ist aber ein wunderbares Beispiel dafür das Horror nicht auf stupides Blutvergiessen reduziert werden muss sondern auch eine originelle Handlung haben kann.
      9/10
      Vinnie Price spielt einen aus seiner Sicht völlig verkannten Shakespeare-Schauspieler, dessen Karriere durch die bösen, bösen Kritiker zerstört wurde. Und jetzt folgt der Rachefeldzug, indem er große Shakespeare-Dramen (Richard III., König Lear usw.) auf dieses Pack loslässt. Eine Aneinanderreihung von brutalen und blutigen Szenen, in denen der große Vincent Price melodramatisch aufspielen kann, wie nur er es kann. Es ist einfach ein wahres Vergnügen den brillantesten aller Horror-Darsteller im letzten Frühling seiner Karriere nochmal so richtig auftrumpfen zu sehen. Bis in die kleinste Nebenrolle wurde dieser bitter-böse schwarz-humorige Horror-Streifen weitestgehend mit exzellenten britischen Schauspielern besetzt. Robert Morley und Michael Hordern allen voran. Aber auch Milo O’Shea als Inspektor schnitzt einem ein leichtes Grinsen in die Visage. Ein unfassbar unterhaltsamer Streifen, bei dem nicht nur Price-Fans auf ihre Kosten kommen sollten.

      Und eine gewisse Aktualität lässt sich nicht verleugnen. Die bösen Kritiker, wie können sie es nur wagen wahre Kunst schlecht zu reden.

      All Hail Vincent Price!

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      Kleines Pandemie-Abc für Querdenker:
      Distanzunterricht: Dis- als verneinend vorangestelltes Wortbildungselement (vgl. Dis-Harmonie) leitet diese Sprachneuprägung für nicht stattfindenden Unterricht an Tanzschulen ein.

      © Salzburger Nachrichten