Im Westen Nichts Neues (Daniel Brühl)

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    Es gibt 16 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Olly.

      Im Westen Nichts Neues (Daniel Brühl)

      Im Westen nichts neues




      Produzenten: Ian Stokell und Lesley Paterson

      Drehbeginn: Vorraussichtlich Frühling 2012

      Deutscher Kinostart: Unbekannt

      Buchvorlage: Erich Maria Remarque

      Darsteller: Daniel Radcliff ( Paul Bäumer ), Bernard Hill ( General Reinhardt )

      Handlung:

      Paul Bäumer gehört zu einer Gruppe von Soldaten an der Westfront im Ersten Weltkrieg. In der Ruhestellung hinter der Front erinnert er sich zurück an seine Schulzeit. Die patriotischen Reden seines Lehrers Kantorek hatten die ganze Klasse überzeugt, sich freiwillig zu melden. Unter dem Drill ihres Ausbilders Unteroffizier Himmelstoß müssen sie bereits in der Grundausbildung lernen, dass alle ihnen bislang in der Schule vermittelten Werte auf dem Kasernenhof ihre Gültigkeit verlieren. Sie werden an die Westfront verlegt, wo sie von einer Gruppe alter Frontsoldaten um den erfahrenen Stanislaus Katczinsky in die Gefahren an der Front eingewiesen werden. Zwischen „Kat“ und Bäumer entwickelt sich ein Vater-Sohn ähnliches Verhältnis. Paul lernt, zu überleben, die verschiedenen Geschosse schon am Klang zu unterscheiden, auch unter widrigsten Bedingungen etwas zu Essen zu finden, und sich gegen den wirklichen Feind zu wehren – den Tod.

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      Bei einem kurzen Heimataufenthalt stellt Bäumer fest, wie sehr ihn die Erlebnisse an der Front verändert haben. Es ist ihm unmöglich, seiner Familie die grausamen Erfahrungen aus dem Schützengraben mitzuteilen. Enttäuscht kehrt er zurück zu den Menschen, die ihm nun am nächsten sind, seinen Kameraden an der Front. Bei einem Angriff wird er durch Splitter verwundet und verbringt ein paar Wochen im Lazarett. In den nächsten Monaten zurück an der Front zerfällt Bäumers Gruppe. Einer nach dem anderen, abgesehen von seinem guten Freund Tjaden, stirbt durch die Gas- und Granatenangriffe, im Trommelfeuer oder im Kampf Mann gegen Mann. Bis zuletzt auch er, nachdem er Verwundung und Wochen im Lazarett überlebt hat, kurz vor Ende des Krieges tödlich getroffen wird, „an einem Tag, der so ruhig und so still war, dass der Heeresbericht sich auf den Satz beschränkte, im Westen sei nichts Neues zu melden.“










      Fazit:

      Mal sehen wie diese Verfilmung wird, die von 1930 fand ich sehr gut, die zweite habe ich nicht mehr so im Gedächtnis. Mal sehen wie Radcliff sich in der Rolle so macht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „-Makaveli-“ ()

      Daniel Brühl spielt in der deutschen Neuverfilmung des Anti-Kriegs-Klassikers die Hauptrolle, dessen Rechte sich Netflix gesichert hat, und von Edward Berger ("All My Loving") geleitet wird. Darüber hinaus wird Brühl, den teuersten deutschen Filme aller Zeiten, produzieren.

      Link(Quelle): variety.com/2020/film/global/a…-daniel-bruhl-1234849611/
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      Würde mir lieber eine Mini-Serie wünschen, um das Ganze etwas auszudifferenzieren. Ein Film ist zu kompakt, auch wenn die bisherigen Verfilmungen nicht so schlecht waren. Der Stoff gibt schon was her und mit den heutigen technischen Mitteln wäre auch das Frontgeschehen ordentlich umsetzbar, was meines Erachtens unbedingt nötig ist, um die Wesensänderungen des Protagonisten zu veranschaulichen.
      Geiz ist nicht geil! Kino dafür umso mehr...
      Normalerweise könnte man sogar eine Serie über Deutschland machen die über Jahrzehnte geht, und das Schicksal einzelner Familien beleuchtet auch wenn so etwas ja aufgrund der Kosten von vornherein scheitert.

      Die Vorteile bei Netflix ist zumindest das so ein Film keine Laufzeit Begrenzung hat, vielleicht macht man es wie damals beim Film" Das Boot" wo es eine Art Kinoversion gibt und auch eine Mini Serie.
      Bei "All Quiet on the Western Front" denke ich zuerst an einen der größten Antikriegsfilme überhaupt. Und zum 90-jährigen Bestehen wird also eine weitere Adaption, eine deutsche, für Netflix bekannt gegeben. Das Interesse hält sich stark in Grenzen.
      Den Blick immer ein wenig auf den "etwas anderen Film" gerichtet!
      »Im Westen nichts Neues« geht für Deutschland ins Oscar-Rennen

      Die Netflix Produktion »Im Westen nichts Neues« geht für Deutschland ins Oscar-Rennen.

      Der Film setzte sich gegen acht weitere Bewerber durch, darunter »Lieber Kurt« von Regisseur, Produzent und Schauspieler Til Schweiger. Die Verfilmung des Bestsellers »Kurt« von Sarah Kuttner erzählt die Geschichte vom Schicksal einer jungen Patchwork-Familie, Schweiger spielt eine der Hauptrollen.
      Die anderen Kandidaten waren der Film »Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush« von Andreas Dresen, »Alle reden übers Wetter« von Annika Pinske, »Alles in bester Ordnung« von Natja Brunckhorst, »Der Passfälscher« von Maggie Peren, »Nico« von Eline Gehring, »Niemand ist bei den Kälbern« von Sabrina Sarabi und »Wir könnten genauso gut tot sein« von Natalia Sinelnikova.


      spiegel.de/kultur/kino/oscars-…53-49ef-bf57-eca0c819adc1

      KBBSNT schrieb:

      »Im Westen nichts Neues« geht für Deutschland ins Oscar-Rennen


      Interessante Wahl. Normalerweise sind wir ja nicht mit diesen Großproduktionen vertreten, oder? Hab da gerade nicht so ein Gefühl dafür - der letzte deutsche Film, um den ich einen Oscar-Buzz wahrgenommen habe, war Toni Erdmann.

      Anyway, bin auf die Veröffentlichung Ende Oktober sogar zumindest dezent neugierig. Gerade, weil die Erstverfilmung so wegweisend war und auch heute noch einfach überwältigt - einer dieser Klassiker, bei denen das Wort "zeitlos" wahrlich zutrifft.
      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Data“ ()

      @Data
      Auf der anderen Seite sind es aber oft historische Filme gewesen. Und da das Buch international bekannt ist, finde ich es jetzt nicht so überraschend.

      Ich habe das Buch vor etwa zehn Jahren gelesen, Brühl sehe ich zudem sehr gerne. Seine internationale Bekanntheit dürfte hier auch sehr förderlich sein.
      Wie dem auch sei, ich schaue wohl definitiv rein. Ein bisschen Hoffnung habe ich.

      Emily schrieb:

      @Data
      Auf der anderen Seite sind es aber oft historische Filme gewesen. Und da das Buch international bekannt ist, finde ich es jetzt nicht so überraschend.


      Ich meinte ja nur, dass auch unsere historische Filme immer etwas kleiner skaliert sind, wie Das Leben der Anderen oder über weite Strecken sogar Der Untergang. Im Westen Nichts Neues - ohne den neuen Film gesehen zu haben - wird wohl daneben etwas größer aussehen (mehr set pieces, ausgiebigeres Kriegsgeschehen).

      Aber gibt ja zusätzlich Hoffnung, dass die Neuverfilmung gelungen zu sein scheint. Was unsere Auswahl für den Oscar-Contender angeht, bin ich für gewöhnlich eigentlich einverstanden.

      Das Buch habe ich übrigens noch nicht gelesen. Wäre aber auch mal Zeit.
      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Data“ ()

      Sieht nicht verkehrt aus! Und vor allem sieht es nicht billig aus. Bei den Actionszenen haben sie sich nicht lumpen lassen, das braucht sich dem ersten Eindruck nach nicht groß vor "1917" zu verstecken. Bleibt nur zu hoffen, dass die großen Bilder des Films nicht die vielen kleinen, ruhigen, aber sehr kraftvollen Momente des Romans verschlucken. Aber ja, ich bin optimistisch.
      Hm. Ja, die großen Momente sind da. Und sie sehen auch mal nach Kino aus, nicht nach deutschem Fernsehen. Es sind auch 1-2 visuell-interessante Ideen erkennbar. Auch das hat man in Deutschland eher selten. Insofern ein wohltuend "undeutscher" Teaser. Aber die klassisch-deutschen Klischeeeinstellungen dürfen dennoch nicht ganz fehlen. Erinnert zwar mich in Sachen Kamera eher an "The King's Man" anstatt "1917", wo aus jedem Moment die visuelle Brillanz von Reager Deakins tropfte. Aber man kann ja nicht dauernd Oscar-Material produzieren.

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."
      Das sieht tatsächlich gut aus. Vielleicht wurde es nun wirklich mal Zeit für solch einen Film. Da hat man einen der bekanntesten Antikriegsromane "im Land", kommt jetzt hoffentlich eine angemessene Verfilmung.

      Optisch haben sie definitiv investiert, die Atmosphäre scheint auch nicht zu kurz zu kommen. Nice.
      Bei einigen Einstellungen fand ich da hätte sich auch Schwarz weiß ganz gut gepasst, leider macht die Youtube Kompression da wieder ein strich durch die Rechnung das man da Optisch den Film schwer bewerten kann aber sieht zumindest schon einmal sehr überzeugend aus. Auch wenn ich auf die Schauspieler gespannt bin, gerade in den letzten Jahren wirkt das immer zu oft so als wenn man Theater vor dem Fernsehbildschirm spielt weil keine richtige Natürlichkeit vorhanden ist.
      Eine ganze Reihe von Bildern wurde veröffentlicht










      Außerdem zwei Bilder von den Dreharbeiten
      Im Frühjahr 2021

      Filmstarts vergibt 3,5 von 5 Sternen!

      Quelle: filmstarts.de/kritiken/182953/kritik.html

      Trailer ist okay. Wird vl. mal gesichtet. Der Reiz liegt aber deutlich mehr darin die ganzen unterschiedlichen Fassungen des Originals in der Ultimate Edition durchzustöbern. Das dürfte ziemlich interessant werden.
      Den Blick immer ein wenig auf den "etwas anderen Film" gerichtet!