James Franco

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    Es gibt 38 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Olly.

      Morgen bzw. heute (Samstag) läuft ab 22 Uhr "The Roast Of James Franco" auf ComedyCentral. Seth Rogen ist Host. Dürfte wie immer eine spaßige Angelegenheit werden.

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „freido“ ()

      Original von DerPat
      Original von freido
      Morgen bzw. heute (Samstag) läuft ab 22 Uhr "The Roast Of James Franco" auf ComedyCentral. Seth Rogen ist Host. Dürfte wie immer eine spaßige Angelegenheit werden.

      Was passiert in der Sendung? Also was ist das Konzept?

      Der Namensgeber wird von allen Gästen nach Strich und Faden verarscht. Vielleicht beikannt vom "The Roast of Charlie Sheen", wo die Gäste allesamt Gags auf Kosten des zu Roastenden machen dürfen. In dem Fall wird also Seth Rogen mit tatkräftiger Hilfe anderer Schauspieler und Comedians Gags über Franco machen. Am Ende darf das Opfer dann noch mal zurückschießen.

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."
      Das Konzept geht auf die Show " The Dean Martin Celebrity Roast" (anfangs: The Dean Martin Show) zurück, wo Dino als Host immer mit anderen zusammen einen bekannten Schauspieler, Sänger oder Sportler durch den Kakao gezogen hat. Natürlich gingen Dino und seine Mannen nie wirklich tief unter die Gürtellinie und die Gags hatten mehr Charme.

      Gibt's die "The Roast of....." Shows auch irgendwo im Netz?
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      Man sollte jedoch dazu sagen, dass die nicht einfach verarscht werden, sondern mit Gags weit unter der Gürtellinie bombardiert werden. Stichwort: Rassismus, Todesfälle, Fettleibigkeit usw.

      Wenn es in Deutschland so eine Sendung gäbe, würden die Medien Kopf stehen und die verschiedenen Roaster als Menschenverachtende Rassisten titulieren.

      Gott ich liebe die USA :D

      Freu mich total auf den Roast von Franco.

      Einer meiner Lieblingsprüche war beim Roast of David Hasselhoff.

      Jeff Ross: The only difference between you and Hitler is, that Hitler knew when his carer was over!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Olli86“ ()

      Original von freido
      Morgen bzw. heute (Samstag) läuft ab 22 Uhr "The Roast Of James Franco" auf ComedyCentral. Seth Rogen ist Host. Dürfte wie immer eine spaßige Angelegenheit werden.


      Hat es noch jemand von euch gesehen? Fand es absolut überragend und extrem witzig. :rotfl: Aber Franco wirkt echt immer so als wäre dauer-high. :D Aber er scheint ja ein echter Allround-Künstler und obendrein noch ein intelligenter Bursche zu sein.

      Allein der Spruch von Jeff Ross bezüglich Franco's Grandma war schon ganz schön hart. ;) Aber fand die härtere Gangart schon ziemlich amüsant. Und allein wie sich Jonah Hill bei einigen Witzen fast eingemacht hat, war echt großartig und grundsympathisch. :goodwork:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Scholleck“ ()

      Da sich ein eigener Thread dazu meiner Meinung nach nicht lohnt, ich aber auch irgendwie meine Aggressionen los werden muss :D poste ich es einfach hier rein.

      Neulich Abend hab ich mir nach langer Zeit endlich mal Interior - Leather Bar von und mit James Franco angeschaut. Ein Projekt, das sich beim ersten Lesen der Prämisse eigentlich nicht abstrakter darstellen könnte. James Franco und Pornoregisseur Travis Mathews versuchen, die verschollenen 40 Minuten aus Williams Friedkin's Klassiker "Cruising" mit Al Pacino nachzudrehen.

      Hintergrund dazu: Der Skandalfilm "Cruising" stand vor seiner Veröffentlichung in den 80ern schwer in der Kritik. Der Film mit Al Pacino, der in die schwule Underground Fetisch Szene abtaucht, um einen Killer zu fassen, wurde von Schwulen als "diskriminierend" abgestempelt, die Presse zeigte sich entsetzt über die freizügige Zurschaustellung von (schwulem) Sex. Dass sich "Cruising" allerdings zu einer Art "düstere Legende" entwickelt hat, liegt nicht am Thema, am hervorragenden Al Pacino, an der düsteren Atmosphäre, am genialen Twist am Ende oder der Spannung, sondern viel mehr daran, dass Regisseur William Friedkin angeblich 40 (!) Minuten an Sex-Szenen aus dem Film schneiden musste, um das kommerziell tödliche X-Rating zu vermeiden. Dieses ganze Material gilt als verschollen.

      Inwiefern das stimmt, darf jeder für sich selbst interpretieren. Es ist natürlich fraglich, ob ein erfahrener Regisseur wie William Friedkin, der ja bereits beim "Exorzisten" mit dem X-Rating zu kämpfen hatte, wirklich derart viel Material mit sexuellen Inhalt drehen würde - zumal das im Film verbliebene Material eigentlich schon explizit genug ist. Wie viel da also wirklich geschnitten oder gedreht wurde, bleibt ein Geheimnis.

      Aber sind wir froh, dass es diese "düstere Legende" gibt. Ohne die könnte der Herr Franco heute nämlich bei weitem nicht so viel Selbstbeweihräucherung üben, wie er es nun mal gerne tut. Sein Interior - Leather Bar ist nämlich vor allem eins: Pseudotolerante Eigenwerbung. Dass James Franco gerne mit den Geschlechterrollen spielt ist bekannt. Sei es nun seine eigene sexuelle Orientierung, sein legendäres Fotoshhoting als Transvestit mit Terry Richardson oder seine Rollenauswahl, die mittlerweile mit zahlreichen schwulen Charakteren angereichert ist. Prinzipiell fand ich es ganz interessant, was Franco mit Interior - Leather Bar vor hatte. Vorab musste natürlich klar sein, dass Franco und Mathews natürlich nicht das verschollene Material 1:1 nachdrehen würden. Erstens gibt es keine Angaben, was denn genau geschnitten wurde und zweitens würde das heute immer noch ein X-Rating geben und sich somit außerhalb von Sexshops nicht zum Verkauf eignen. Und der Herr Franco möchte seinen Weihrauch ja so weit wie möglich ausschütten.

      So kommt es also wie folgt: James Franco macht einen Castingaufruf für eine "Dokumentation" über den William Friedkin Film. Viele Darstellern melden sich, einige schwul, einige hetero. Hauptdarsteller Val Lauren ist hetero und wird von Franco in die gleiche Rolle gesteckt, wie Al Pacino sie damals in "Cruising" hatte - als Hetero allein unter Schwulen, quasi die Identifikationsfigur für den Ottonormalgucker. Währen der knapp 57 Minuten Laufzeit schickt Franco Val Lauren, der gefühlt alle 15 Sekunden beteuert, wie sehr hetero er doch ist, von einem Set zum nächsten und lässt ihn zuschauen, wie anscheinend wahllos irgendwelche Szenen von "Cruising" in Hochglanzoptik neu nachgedreht werden. Dazwischen setzt sich James Franco mit verschiedenen Leuten an einen Tisch, lässt sich laut Drehbuch regelmäßig als "großer Filmstar" feiern, der ja bald einen Disney Blockbuster ("Oz") dreht. Franco sieht sich in Interior - Leather Bar selbst wie eine Art "Vermittler zwischen den Welten". Er sitzt auf einem nicht mehr wirklich frischen Sofa, raucht, trinkt und philosophiert darüber, wie natürlich schwuler Sex und wie falsch/verlogen doch Hollywood ist. Dass er es nicht versteht, dass Leute in Filmen zwar gut und gerne reihenweise umgebracht werden aber leider keinen Sex haben dürfen. Das erzählt er, betont erneut, wie freigeistig er doch ist und geht zurück ans Set, um mit einer Handkamera im vorbeilaufen zu filmen, wie sich zwei seiner Darsteller einen blasen. Dabei wirkt Franco die ganze Zeit so, als wolle er eigentlich gar nicht da sein. Er redet, wippt nervös hin und her, redet über die Intoleranz in unserer Gesellschaft, will vermitteln, etwas Gutes tun - nur leider kommt das ganze so aufgesetzt rüber, dass sich eine Vermutung aufdrängt: James Franco spielt. Er spielt mit seinem Image zwischen Chaot und Charakterdarsteller, er liebt den Spagat zwischen Disney-Welt und Oralsex. Er will sich in keine Schublade stecken lassen. Das ist auch der einzige Grund für Interior - Leather Bar. Der Film "Cruising" ist nur ein Aufhänger. Die Szenen, die sich in Interior finden, sind so wahllos und nichtssagend, das sie aus jedem x-beliebigen Softporno stammen könnten. James Franco interessiert sich, dem Endergebnis nach zu urteilen, gar nicht für das Meisterwerk von William Friedkin. Im Gegenteil. Er stellt sich über Friedkin. Denn wenn man die 57 Minuten Selbstbeweihräucherung von Franco hinter sich hat, sieht man eines: Franco hat seinen Hauptdarsteller Val Lauren "geheilt". Lauren sitzt inmitten von den anderen schwulen "Darstellern" der Pseudo-Doku und findet sie alle ganz ganz ganz toll. Ganz anders als der böse Al Pacino unter der Leitung des bösen Friedkin damals. Wobei das nicht stimmt. Während Franco in Interior gleich mit dem Schlaghammer kommt, war Friedkin zwar nicht so offensichtlich, aber letztendlich genau so geprägt - wenn auch nur subtil...

      Als nächstes, so wird verkündet, will James Franco noch mal einen Dokumentarfilm über schwulen Sex und das schwule Beziehungsleben drehen. Anscheinend auch wieder zusammen mit Travis Mathews. So langsam ist es gut. Wenn der Herr Franco so fasziniert von schwulem Sex ist, dann soll er ihn sich doch bitte in seiner Freizeit am heimischen Bildschirm anschauen. Oder er soll es endlich wagen und selbst schwulen Sex haben. Aber er soll bitte mit dieser Selbstbeweihräucherung aufhören. Diese Pissbirne. Wenn er was für Toleranz tun will, dann soll er in seine selbst produzierten Blockbuster mal ein schwules Paar einbauen und nicht immer diese pseudointellektuelle Doku-Kacke da drehen, die vom angestrebten Publikum eh keine Sau guckt. Selbst mir reichts schon.

      hab mir am WE mal den Film nach seinem Buch "Palo alto" angesehen. kenne das Buch nicht, war aber mit dem Film recht zufrieden. wenn man schon eine Reihe coming-of-age-Filme gesehen hat, gibt es kaum noch was innovativ Überraschendes. irgendwie ist auch hier storytechnisch nix wirklich Neues zu sehen, trotzdem schätze ich einfach diese sehr sehr melancholische Stimmung. alle sind soooo traurig und desorientiert, treffen falsche Entscheidungen und haben irgendwie ne gestörte Kindheit. aber hatten wir die nicht alle irgendwie? vlt nicht genau so, aber das Gefühl bleibt und ist nachvollziehbar. dieses zu transportieren vermag der Film zu 100%! man möchte zum Schluss weinen und alle mal drücken. fand ich schon schön.

      7/10

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „mondsuechtiges“ ()

      James Franco wurde aufgrund seines sexuellen Fehlverhaltens aus dem 'Vanity Fair'-Cover geschnitten.


      „Wonder Woman 2“

      5. Juni 2020