Boardwalk Empire - Season 2

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    Es gibt 19 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Wuchter.

      Boardwalk Empire - Season 2

      Boardwalk Empire - Season 2


      Nach dem Rekordstart der Pilotfolge am 19. September 2010, hat HBO 2 Tage später offiziell eine zweite Staffel der neuen Mafiaserie von Terence Winter in Auftrag gegeben - mit 4,81 Millionen Zuschauer der erfolgreichste Serienstart seit "Deadwood" im Jahr 2004.

      Die zweite Staffel wird voraussichtlich wieder aus 12 Episoden bestehen und im Jahr 2011 an den Start gehen. Ob Martin Scorsese wieder bei einer Folge Regie führen wird, ist noch nicht bekannt.

      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry."

      David Chase

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      William Forsythe und Charlie Cox für zweite Staffel 'Boardwalk Empire' an Bord.

      Wie der Hollywood Reporter meldet, wird William Forsythe in der zweiten Staffel "Boardwalk Empire" eine wiederkehrende Rolle als Gangster genannt Manny Horvitz haben.

      Außerdem konnte der "Stardust"-Darsteller Charlie Cox verpflichtet werden, der einen irischen Gangster mit Verbindungen zur IRA spielen wird.

      Link(Quelle): collider.com/william-forsythe-…x-boardwalk-empire/87704/


      „Wonder Woman 2“

      1. November 2019

      2x05 Gimcrack and Bunkum:

      Der Kampf um die Vormachtposition beim illegalen Einliefern von Alkohol nach Atlantic City nimmt mit dieser Episode langsame, aber unverwechselbare Formen an. Während Nucky seine Stellung in diesem Krieg langsam wieder eingermaßen sichert, realisiert Jimmy, dass von ihm drastischeres Handeln verlangt wird, wenn er sich gegen seinen Ersatzvater behaupten möchte.

      Diese Episode von Boardwalk Empire hat einfach alles: Doppelschichtige Dialoge, wunderbare Charaktermomente und ein so urplötzliches Fortschreiten im Plot, dass man es schon fast als Wende bezeichnen kann - wenn wir es hier nicht erst mit der fünften Episode zu tun hätten. Ich denke daher, dass der Krieg erst begonnen hat und uns die wahren Höhepunkte erst noch bevorstehen.

      Zu den Highlights der Folge gehört eindeutig die Konfrontation zwischen Nucky und Eli. Letzterer kommt, nachdem er seinem Bruder erst vor kurzem den Rücken zugewendet hat, zu Nucky zurückgekrochen, weil die Allianz mit Jimmy und dem Commodore zu bröckeln beginnt - und das, wo sie doch gerade erst begonnen hat. Nucky, ganz der Mann von Prinzipien und Rachsucht, weist seinen Bruder zurück, was in einer herben Auseinandersetzung resultiert - und vielleicht den Grundstein für einen erbitterten Brüderkampf gelegt hat, der sich erst im Laufe der nächsten Folgen oder gar Staffeln entfalten könnte. Eli zumindest trifft Nuckys Rückschlag hart und die Folge zeigt die klaren Konsequenzen davon in deutlichen und vielleicht sogar symbolischen Bildern.

      Gimcrack and Bunkum kann gut und gerne auch als die vielleicht erste wirkliche Harrow-Centric-Episode gezählt werden: Der Charakter hat bisher schon öfters mal kleine beeindruckende Szene für sich verbuchen können, aber in keiner Episode vorher hat man dem Zuschauer so sehr die Gelegenheit gegeben, den Kriegsveteranen besser kennenzulernen. Aber was heißt kennenlernen: Howard Korder, Autor dieser Episode, lässt den Charakter bewusst als Mysterium verbleiben, das keiner so recht zu enträtseln weiß. Das hat natürlich auch etwas mit der großartigen Performance von Darsteller Jack Huston zu tun, der die introvertierte Art Harrows so nuanciert und verschlüsselt darstellt, dass es kein Wunder ist, warum diese Figur zu den faszinierendsten im Boardwalk-Universum zählt.

      Und während all dies vorgeht, hat sich Jimmy seinen ganz eigenen Herausforderungen zu stellen: Mit dem vorzeitigen Ausscheiden seines Vaters, trägt er nun die Alleinverantwortung im Kampf gegen seine Investoren, gegen seine dominante Mutter, vor allem aber gegen Nucky, der, wie bereits erwähnt, alles tut, um sein Imperium zu sichern. Jimmy sieht sich gezwungen, zum Extremen überzugehen und wie er dies tut, dürfte nicht nur zu den mitunter brutalsten Szenen zählen, die man bisher aus Boardwalk Empire kennt, sondern vor allem auch zu den einprägsamsten.

      Eine sehr gute Episode und für Boardwalk-Verhältnisse, sogar eine überaus brutale und spannungsgeladene, die voller grandioser Momente steckt und mehr denn je deutlich macht, wie sich Machtpositionen neu anzuordnen beginnen. Die zweite Staffel läuft derzeit zu absoluten Höchstformen auf. Wie eigentlich alle HBO-Serien hat auch diese eine gewisse Anlaufzeit bei mir gebraucht, aber mitten in der nunmehr zweiten Staffel, zahlt es sich aus, dass man dran geblieben ist.

      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry."

      David Chase

      2x11 Under God's Power She Flourishes:

      Es gibt Momente im Leben einer jeden großartigen TV-Serie, in denen man meint, diese nicht wiederzuerkennen. Boardwalk Empire war nie eine Serie, die mit verrückten Twists oder aufgeblähten Storylines angeben musste, um seine Zuschauer zu beeindrucken. Nein, Boardwalk fesselt den Zuschauer mit dem unterschweligen Gefühl, dass Gefahr hinter jeder Ecke, plötzlicher Tod hinter jeder Tür lauern könnte. Die Interessen der Charaktere in dieser Show sind ziemlich klar gezeichnet. Was sie aber unberechenbar macht, ist, dass wir nicht die Ambitionen hinter den meisten dieser Interessen kennen und das rührt daher, dass wir die meisten Charaktere nicht wirklich kennen. Es dürfte also kein Zufall sein, sondern eher perfektes Timing der Autoren, dass Boardwalk eine Episode vor seinem zweiten Season-Finale eben dann so aus dieser Hülle herausbricht, die wir zu kennen glaubten, wenn die gesamten hochexplosiven Stoffe, die im Verlauf der Staffel scheinbar willkürlich in der Gegend verteilt wurden, Feuer fangen und eine Kettenreaktion von Explosionen los lassen, die unberechenbar sind und einen, wenn man nicht aufgepasst hat, auf dem kalten Fuß erwischen könnten.

      Viele dieser Ereignisse wären in der Tat viel zu verrückt, ja teilweise sogar banal, wenn uns Terrence Winter nicht die gesamte Staffel über darauf vorbereitet hätte. Manches wurde etwas offenener angesprochen (Margarets Loyalität zu Nucky, die mit ihrer Loyalität zu Gott und Wahrhaftigkeit konfliktiert), manches nur leise angedeutet (Van Aldens größer werdender Verlust über die eigene Situationskontrolle). Wenn es aber einen Twist gab, der von Anfang an offensichtlicher war, als das Amen in der Kirche, den man aber so nie wahrhaben wollte, weil man einfach nicht glauben wollte, dass die Autoren tatsächlich auch dort hingehen würden, dann war das etwas, was in Jimmys Rückblenden in dieser Folge endgültig klar gemacht wurde (und diese Folge war mehr als alles andere eine, die sich besonders um den Jimmy-Charakter gekümmert hat): Nämlich, dass seine schon von Anfang an seltsam intim wirkende Beziehung mit seiner Mutter mehr war, als nur merkwürdig ausufernde Zärtlichkeitsbekundungen - man oh man, Siegmund Freud hätte seinen Spaß an dieser Serie. All das wäre in den Händen anderer, weniger begabter Autoren zu einer großen Lachnummer geworden, vielleicht sogar zu dem Punkt, an dem die Serie den Shark gejumped hätte. Nicht aber Boardwalk Empire, denn so plötzlich, wie diese Entwicklungen auch da waren (vor allem, weil sie alle Schlag auf Schlag kamen, als ob die Autoren jegliches weitere Hinauszögern dieser Plotentwicklungen nicht abwarten konnten), so gut vorbereitet war die Show auf diese dann auch, denn im Rückblick kann ich wahrlich nicht sagen, dass sie aus heiterem Himmel kamen oder aus einer willkürlichen Laune der Autoren heraus entstanden sind. Nein, die Serie wusste von Anfang an um diese Entwicklungen. Sie ist ihren Charakteren treu geblieben und hat diese schon früh in Bewegung gesetzten Plots nun bis zum Punkt ohne Wiederkehr getrieben.

      Ich kann nicht sagen, dass es die beste Folge der bisherigen Staffel gewesen ist. Viele Charaktere wurden in Ecken getrieben, aus denen sie jetzt nicht mehr ohne Hilfe heraus können und die Voraussetzungen für das vielleicht beste Staffelfinale der Serie sind mehr als gesetzt. Ich will aber noch eines sagen, bevor am kommenden Sonntag die letzte Folge dieser Staffel läuft: Boardwalk Empire ist spätestens mit dieser Staffel nicht nur zu einer der aktuell besten Dramaserien geworden, sondern gleichzeitig zu einer Aktivität, deren konstante Verfolgung sich auch zu einer der lohnenswertesten entwickelt hat.

      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry."

      David Chase

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Data“ ()

      mit ein bisschen verspätung das season final gesehen. was soll ich sagen? ich bin schon etwas schockiert aber auch geflasht worden. nach dem verlauf der aktuellen season, musste man damit rechnen, dass es am ende eventuell einen großen charakter erwischen wird, aber wie oft kommt es denn wirklich dazu? meistens finden die autoren irgendwie eine "lösung", um nicht den letzten schritt zu machen, aber im falle von boardwalk empire nicht. hier haben die autoren "eier" gezeigt und den schnitt vollzogen, auch wenn er für mich als viewer sehr traurig ausfällt, da ich die figur sehr gemocht habe. aber es musste auch so kommen, es gab keinen anderen weg und wie man das dann angegangen ist, war auch ganz "legendär"...bis zur letzten sekunde hoffte man noch auf eine wendung, aber nein, nicht in diesem fall...der tod von diesem charakter erinnert mich irgendwie an den tod von christopher aus the sopranos. seine geschichte war im grunde zu ende, er musste sterben, der tod war sein ausweg und auch wenn man tony dafür gehasst hat, war es eine entscheidung, die man nach einer gewissen zeit verstehen konnte...so sehe ich das auch in diesem fall. auch wenn es für mich dann doch sehr traurig war...

      "...I died in the trench, years back. I thought you knew that..."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Whoms“ ()

      Bin jetzt ebenfalls mit der 2ten Staffel durch. Ganz einfach gesagt eine der besten Serien aller Zeiten. Zumindest nach 2 Staffeln.

      Mich wundert es etwas das Data nach seiner schwärmerischen Kritik zur vorletzten Folge nichts zum Finale geschrieben hat?!

      Würde mich sehr interessieren. Niemand hier im Forum schreibt glaube ich ausführlicher und leidenschaftlicher :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Wuchter“ ()

      MASSIV-SPOILER! Nicht Lesen wenn ihr das Finale nicht kennt!

      Ich fand nicht, dass das Ende so absehbar war. Jimmy war der zweite Main-Charakter, nach Nucky, neben Margaret. Den murkst du eigentlich nicht einfach so am Ende der zweiten Staffel ab - eigentlich! Man hätte meinen können, dass Angelas Tod dem realen Anspruch der Serie genügt. Eli wurde verziehen, warum also nicht Jimmy? Ich schäme mich also nicht, dass ich bis zur letzten Sekunde geglaubt habe, dass der dicke Jude dran glauben wird. Klar war ein fauliger Geruch in der Luft, aber trotzdem war das für mich ein Schocker. So gesehen nur bei den Sopranos, aber die waren mit der Handlung schon viel weiter.

      Die zweite Staffel war nochmal einen Deut besser als Staffel 1. Das Vorspiel war vorbei, die meisten Charaktere etabliert, der Fokus auf die Handlung gerichtet. Van Alden, in Staffel 1 mir noch etwas unangenehm (obwohl er freilich sehr gut gespielt wurde), hat mir fast am besten gefallen, er vermenschlicht und bekommt immer mehr Probleme, seine fundamentalistische Maskerade aufrechtzuerhalten, das macht Spaß beim Zusehen. Er wird verdorben, und das liebe ich so an den 20ern, diese ganzen narzisstischen Kleinganoven mit Zigarre und Whiskey, das Schießeisen immer griffbereit im Bund. Capone leider wie erwartet mit sehr wenig Screentime, und ich fürchte, das bleibt auch so. Rothstein ist auch ein coole Socke, Chalky hat seine Momente und Manny, der alte Schlächter, ist einfach nur der Brüller. Ich mag die ganzen Nebenfiguren eigtl. mehr als Nucky, Margaret und Jimmy. Den temperamentvollen Lucky hab' ich noch vergessen, der Jimmys Mutter knallt. Genialer Typ. Für die dritte Staffel sehe ich nur Leere vor mir, bin gespannt was sich die Autoren jetzt ausdenken.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Winnfield“ ()

      Zugegeben, ich kenne eigtl. nur noch die Sopranos und Band of Brothers, The Wire und Game of Thrones stehen noch auf der To-Watch-Liste. Bei den Sopranos hat es mich aber, wie oben erwähnt, nicht ganz so kalt erwischt. Hätte nicht so früh damit gerechnet.
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      Original von Whoms
      mit ein bisschen verspätung das season final gesehen. was soll ich sagen? ich bin schon etwas schockiert aber auch geflasht worden. nach dem verlauf der aktuellen season, musste man damit rechnen, dass es am ende eventuell einen großen charakter erwischen wird, aber wie oft kommt es denn wirklich dazu? meistens finden die autoren irgendwie eine "lösung", um nicht den letzten schritt zu machen, aber im falle von boardwalk empire nicht. hier haben die autoren "eier" gezeigt und den schnitt vollzogen, auch wenn er für mich als viewer sehr traurig ausfällt, da ich die figur sehr gemocht habe. aber es musste auch so kommen, es gab keinen anderen weg und wie man das dann angegangen ist, war auch ganz "legendär"...bis zur letzten sekunde hoffte man noch auf eine wendung, aber nein, nicht in diesem fall...der tod von diesem charakter erinnert mich irgendwie an den tod von christopher aus the sopranos. seine geschichte war im grunde zu ende, er musste sterben, der tod war sein ausweg und auch wenn man tony dafür gehasst hat, war es eine entscheidung, die man nach einer gewissen zeit verstehen konnte...so sehe ich das auch in diesem fall. auch wenn es für mich dann doch sehr traurig war...

      "...I died in the trench, years back. I thought you knew that..."



      Auch ich war teilweise fassungslos und schockiert, ich glaubte auch bis zum Ende an eine Wendung, sodass dieser Charakter überlebt. :heulen: Ich weiss ehrlich gesagt nicht genau was ich von diesem Schritt der Autoren, den Machern halten soll, er war einer der tragenden Figuren der Serie sein Ausscheiden könnte der Serie unterumständen nicht gut tun, schaden. :headscratch:

      Ich finde es gibt in "Boardwalk Empire" nur sehr wenige Charaktere die sympathisch wirken zu denen man als Zuschauer eine Bindung aufbauen kann. Ich habe außer Nucky Thompson und dem verstorbenen xx und Al Capone niemanden. In Sachen Al Capone (Stephen Graham) hatte ich mir eigentlich mehr erhofft, das seine Figur in der zweiten Staffel so langsam aufgebaut wird dies bliebt aber leider aus vielleicht kommt das nun in der dritten Staffel, weil irgendwann sollte es geschehen.

      Die Geschichte von Christopher wurde über mehrere Jahre hinweg erzählt, er gehörte zwar zu den führenden Charakteren in The Sopranos war aber im Vergleich zu der Figur aus "Boardwalk Empire" Mister xy (im Grunde zweiter Hauptdarsteller) nicht so bedeutend man konnte seine Figur ohne schlechten Gewissens ausscheiden lassen darüber hinaus traf es mit Bobby und Sil auch andere große Figuren, es war damals das Ende der Serie bei Boardwalk Empire dagegen ist es gerade mal die zweite Season, man hätte noch einiges mit seiner Figur anfangen können, ich bin nicht der Ansicht, das seine Geschichte wie die von Chris schon zu Ende ist.

      Die zweite Staffel von "Boardwalk Empire" ist meiner Ansicht nach schwächer als die erste Staffel, das Ende dürfte Geschmackssache sein, ich hoffe, das es der Serie nicht geschadet hat.
      Ich mache mir da ehrlich gesagt gar keine Sorgen. Terrence Winter hat in einem Interview gesagt, dass dieser Schritt von Anfang an geplant war - nur der Zeitpunkt des Ausscheidens des Charakters war nicht klar.

      Ein großer Body Count ist bei Serien heutzutage nichts außergewöhnliches mehr - und dass auch Hauptcharaktere immer und immer früher drauf gehen, ebenso wenig: Game of Thrones hat den größten Star, den die Serie vorweisen konnte, nach neun Episoden sprichwörtlich einen Kopf kürzer gemacht - und die Staffel 1 war noch nicht mal rum. Ich finde den Schritt äußerst mutig, experimentierfreudig und neugierig machend. Und die Tatsache, dass Boardwalk im Laufe der zweiten Staffel ohnehin die wohl größte Cast-Dezimierung unternommen hat, die ich in dieser Geschwindigkeit schon lange in keiner Serie mehr gesehen habe, dann unterstreicht dieser Schritt einfach nur nochmal, dass in dieser Welt keiner der Akteure sicher ist - vielleicht noch nicht mal Nucky selbst.

      Sollte die Serie wirklich jetzt den Shark jumpen, dann denke ich nicht, dass es am Ableben dieses Charakters liegt (dessen Story ohnehin mehr oder weniger erzählt war), sondern eher daran, dass man die zweite Staffel nicht mehr toppen kann - denn auch hier bin ich wieder anderer Meinung: Ich finde, dass Boardwalk Empire, so gut die erste Staffel auch war, mit der zweiten eine der besten TV-Seasons aus dem Jahr 2011 vorstellen konnte. Wenn es nicht Mad Men zum fünften mal in Folge wird, dann wird Winter den Emmy diesen September mit nach Hause nehmen. Kann kaum erwarten, bis es weiter geht.

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      David Chase

      Das wusste ich nicht, dass das ausscheiden dieser Person schon vorher feststand, ich finde es sehr schade.

      Was genau macht diese zweite Staffel für dich so gut, besonders nur das Finale kann es ja nicht gewesen sein mir persönlich gefiel die Folge gut die sich mit Jimmy´s Beziehung zu seiner Mutter auseinandersetzt, weiss jetzt nicht genau welche Folge es war.

      Diese Experimentierfreudigkeit kann aber auch nach hinten losgehen, du sagst, das wohlmöglich nicht mal Nucky sicher sei, stell dir mal vor er würde ausscheinden, das wäre bestimmt nicht gut für die Serie.

      Vielleicht kommt durch das ausscheiden dieser Figur endlich Al Capone mehr in den Vordergrund, das würde ich begrüßen.

      Ich finde es ehrlich gesagt etwas seltsam, das immer Mad Men den Emmy-Award als Beste Drama Serie gewinnt, ich bezweifel, dass das gerechtfertigt ist, 2011 hätte durchaus Boardwalk Empire den Award gewinnen können oder endlich mal Breaking Bad, dieses Jahr könnte Breaking Bad dran sein mit der vierten Season.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Walter“ ()

      Spoiler anzeigen
      Naja das das Charakter das zeitliche Segnen wird war zumindest abzusehen, es hast sich irgendwie im verlauf der Handlung angedeutet. Auch wenn man da irgendwie fast den zugänglichsten Charakter verliert, aber ich denke mal man verfolgt damit auch einen Plan der erst später richtig ersichtlich wird.


      Was die Lebensspanne einiger Charaktere angeht so kann man das zumindest ja teilweise nachlesen, kommt dann natürlich drauf an wie groß die Zeitsprünge innerhalb der ganzen Serie sind. Bin von daher mal gespannt ob man sich da bei Nucky Thompson was das Schicksal angeht an die Realen Ereignisse hält.
      Original von GrafSpee
      Spoiler anzeigen
      Naja das das Charakter das zeitliche Segnen wird war zumindest abzusehen, es hast sich irgendwie im verlauf der Handlung angedeutet. Auch wenn man da irgendwie fast den zugänglichsten Charakter verliert, aber ich denke mal man verfolgt damit auch einen Plan der erst später richtig ersichtlich wird.


      Was die Lebensspanne einiger Charaktere angeht so kann man das zumindest ja teilweise nachlesen, kommt dann natürlich drauf an wie groß die Zeitsprünge innerhalb der ganzen Serie sind. Bin von daher mal gespannt ob man sich da bei Nucky Thompson was das Schicksal angeht an die Realen Ereignisse hält.



      Würde ja Sinn machen sich daran zu orientieren daher denke ich, dass der Aufstieg von Al Capone ja so langsam beginnen sollte. Nucky würde dann womöglich, wenn man sich daran hält, die komplette Serie über erhalten bleiben unterbrochen von meinen 10-jährigen Knastaufenthalt.

      Ich hoffe auch das Michael K.Williams als Albert "Chalky White noch mehr zu Geltung gebracht wird mehr Einsatzzeit erhält.
      Original von Walter
      Das wusste ich nicht, dass das ausscheiden dieser Person schon vorher feststand, ich finde es sehr schade.

      Was genau macht diese zweite Staffel für dich so gut, besonders nur das Finale kann es ja nicht gewesen sein mir persönlich gefiel die Folge gut die sich mit Jimmy´s Beziehung zu seiner Mutter auseinandersetzt, weiss jetzt nicht genau welche Folge es war.


      Es ist fast ein Jahr her, dass ich die zweite Staffel gesehen habe, daher denke ich, dass ich der Serie in einer Kritik mehr unrecht tun würde, als ihr mit meinen Argumenten zu dienen. Sagen wir es mal so: Vom storytechnischen Standpunkt wirkte die Staffel viel gereifter, als das Debütjahr und die Art, wie jede Folge konsequent auf die vorherige aufgebaut hat und das alles in einem der besten Season-Finale mündete, das ich 2011 gesehen habe, ist ein großer Grund, warum die Staffel auch jetzt noch so gut verankert in meiner Erinnerung ist. Ich möchte mich nicht über Kleinigkeiten auslassen (wie gesagt, nach fast einem Jahr kann ich mich einfach nicht mehr an jede einzelne Folge im Detail erinnern), aber beispielsweise, dass auch unnötige Charaktere eliminiert wurden, war richtig und wird der dritten Staffel hoffentlich eine völlig neue Dynamik geben (hoffentlich war es das dann auch endlich mit dieser schrecklichen Paz de la Huerta - kann die Alte ums Verrecken nicht ausstehen).

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      David Chase

      Schockierend ist eher, was hier frei geschrieben wird, ohne Spoiler zu setzen!! Es wird ziemlich genau darauf hingedeutet, wer stirbt und zu allem Überfluss auch noch der Abgang eines Charakters aus einer völlig anderen Serie thematisiert - natürlich ebenfalls ohne Spoiler zu setzen. Die Serie ist zweifelsohne toll, aber das Forum wird mich als aktiven User verlieren.
      Original von Data
      Game of Thrones hat den
      Spoiler anzeigen
      größten Star, den die Serie vorweisen konnte, nach neun Episoden sprichwörtlich einen Kopf kürzer gemacht
      - und die Staffel 1 war noch nicht mal rum.


      Bitte mal eine Spoilerwarnung einbauen, zumal die GOT-Spoiler hier ohnehin nichts zu suchen haben. Mir hattest du jedenfalls schon die erste Staffel von Game of Thrones ein wenig versaut.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „bronsonbueppel“ ()

      RERUN

      Staffel 2 schafft es locker sich nochmal zur ersten zu steigern. Alle Storys werden konsequent weitergeführt und die Charaktere vorangetrieben. Außerdem gibt es am Ende schon ein Ding wo mich damals mit offener Kinnlade zurückgelassen hat. Einfach eine überragende Serie. Bei den nächsten Top 10 ist dieses Meisterwerk auf jedenfall mit dabei.

      Boardwalk Empire --- Staffel 2 --- 9,5/10

      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :halbstern: