Sherlock (BBC, Staffel 1-3)

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    Es gibt 244 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Wuchter.

      Hab die ersten beiden Folgen der dritten Staffel gesehen und fand die recht mau. Ich musste kaum lachen und war relativ gelangweilt. Ich habe mit der Serie eh ein wenig zu kämpfen, da ich sie okay finde, aber lange nicht so stark wie viele hier. Hoffentlich entschädigt mich die dritte Episode. Die Synchronstimme vom Bösewicht nervt mich aber jetzt schon (hatte da gestern mal reingespult). Das ist Oliver Siebeck und der ging mir als Stimme von Jeffrey Wright (Dr. Narcisse) in Boardwalk Empire auch schon auf die Klöten. Dieses geschwollene und die Betonung von dem - da möchte ich dem einfach nur eine reinhauen.
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      Staffel 1

      Bisschen albernes aber eigentlich ganz nettes Remake der "ungleiches Paar"-Story, die man ja schon mittlerweile dutzendfach aus den Sherlock-Geschichten kennt. Im Grunde wird hier keine einzige Radkappe neu erfunden, das Ganze wird lediglich ein bisschen aktualisiert und mit ein paar optischen Mätzchen aufpoliert. Kronjuwel der Serie ist sicherlich Cumberbatch, der den elektrisierten Sherlock mit jeder Menge Präsenz verkörpert und auf einer Anwesenheitsebene, die lediglich noch von einem Frosch im Mixer überboten wird. Freeman darf als Watson lediglich der nebenhermarschierende Jedermann sein. Mehr als Stichwortgeber ist er nicht und mehr als verdutzt dreinschauen darf er auch nicht. Alles dreht sich um Sherlock und der Rest ist entweder Leiche, Zeuge oder Stichwortgeber. Im schlechtesten Fall beides. Mark Gatiss als Mycroft ist ne ziemliche Fehlbesetzung, da er außer prätentiösem Grinsen so gut wie nix drauf hat. Andrew Scott war nicht lange im Bild, hat aber einen gewissen Eindruck hinterlassen. Von dem darfs mehr sein. Nachdem die halbe Welt wegen der Serie durchgedreht ist, habe ich etwas mehr erwartet. Die Spannung ist zumindest auf einem soliden Niveau, die zweite Staffel geb ich der Serie also noch.

      6 von 10 Reitgerten

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      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."
      Staffel 2

      Dezent im Aufwind, nachdem man seinen Groove gefunden hat. Vor allem "Ein Skandal in Belgravia" bietet mit Irene Adler eine Gegenspielerin für Holmes auf Augenhöhe. Moriarty wurde zwischendurch mehr und mehr zur Lachnummer, da reißt auch der gut inszenierte aber unglaubwürdige und auch löchrige "Reichenbachfall" nichts raus. "Die Hunde von Baskerville" ist der schwächste Teil der bisherigen Sherlock-Story, da hatte ich die Lösung selbst schon vor Meisterdetektiv Nr. 1. Und wenn das Publikum der Story voraus ist, langweilt das schnell. Die Inszenierung und tricktechnische Stärke hat zwar zugenommen, die Stories allerdings ist nicht mehr so wirklich spannend, da hatte Staffel 1 in der Summe mehr zu bieten. Auch wenn Staffel 2 mit dem Skandal die wohl beste Folge in der gesamten Serie so weit hat. Ansonsten gilt: Cumberbatch wahnwitzt sich durch jede Einstellung, Freeman darf mal etwas mehr als treudoof dreinschauen und ansonsten wurde Moriarty schon ziemlich verheizt. Somit insgesamt noch unkonstanter in Sachen Qualität als die erste Staffel, da wir hier den besten und den schlechtesten Fall soweit haben. Den Cliffhanger lass ich erstmal sacken, den kann man eigentlich nicht glaubwürdig wegerzählen. Staffel 3 noch gucken? Meh. Mal abwarten.

      6 von 10 Jagdhüten

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      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."