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Django Unchained (Quentin Tarantino)

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    Es gibt 760 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von mcclane.

      so richtig schlecht gar nichts

      aber so gut wie tarantino sonst komponieren kann , so das es ein allseits hoch inteligenter film ist ... hat er es diesmal nicht geschafft längen zu vermeiden ...

      ... mir ist klar dass jede länge aus einem guten grund entstanden ist ... und der grund für jede länge cineastisch hoch wertvolle dinge sind ...

      ... ABER ...

      es gibt nun mal längen :rotfl: und der film lässt streckenweise einfach ein wenig nach

      trotzdem geiler scheiss :)


      Nur ein weiterer Freak ... im Freak Königreich

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Der siebte Samurai“ ()

      Ich bin eigentlich kein grosser Tarantino Fan, aber ich muss sagen Django war für mich sein bester Streifen, eben dadurch, das er zwar auch viel Selbstironie und Humor in sich hat, aber doch auch eine ernste Schiene fährt. (Pulp Fiction oder Basterds haben sich doch eher zu arg auf die eigene Schippe genommen)

      Mein Highlight ist definitiv Di Caprios Rolle. Waltz's Schauspielkunst bin ich ja gewohnt, aber den Leo als so derben Bad Guy zu sehen, war mal etwas neues. Ich hab den Typ bei Titanic noch gehasst, aber mittlerweile hat er ein grosses Pensum von verschiedenen Charakteren vorzuweisen, das ich meinen Hut davor ziehen muss.

      Spoiler anzeigen
      Die Schiessorgie am Schluss war mal wieder typisch Tarantino. Ob sein Cameo notwendig war, ist zu bezweifeln, klar wars irgendwie auch witzig, aber dann sagt man bei solchen Aktionen auch wieder Selbstdarstellungen des Regisseurs nach ^^


      Ansonsten 8/10 Kopfgeldjäger

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Ratty“ ()

      Ist jetzt kein mega Spoiler aber trotzdem.....:


      Spoiler anzeigen
      Warum zum teufel macht er nicht gleich für "Hildi" ein lächerlich großes angebot das man nicht abschlagen kann ??


      Ich finde den Film Super! Hat mir sogar besser gefallen als "KillBill" und " Inglorious Basterds" Obowhl ich eigentlich alle Filme von Tarantino klasse finde.

      Die Musik im FIlm ist wie immer einfach nur genial. Leute die sich aufregen nur weil 1-2 HipHop tracks gespielt werden, sind nörgler den die Musik passt verdammt gut zu dem gezeigten material. Außerdem macht tarantino immer solche "sachen" das er dinge in seine Filme packt die eigentlich gar nicht funktionieren es aber im endeffekt tun und das noch PERFEKT. Kann man mit eminem verlgeichen, der rappt texte die sich eigentlich gar nicht reihmen obwohl er sie so verpackt das sie es doch tun und das macht ihn so perfekt ;)
      als Q.T. fan war mich der film ein muss :) auch hab ich mich wahansinnig auf die 2te zusammenarbeit von tarantino und waltz gefreut und ich wurde wieder nicht enttäuscht... verdienter oscar für waltz muss ich sagen,wunderbar gespielt. der film ist eine gute mischung aus witz,action und bischen geschichtseinführung in die sklaverei des 19 jhd. in amerika. ein gewagtes thema ,aber sehr gut umgesetzt. tarantino ist ein genie. auch hier ein verdienter oscar fürs drehbuch :) hätte es auch noch für mich zum besten film schaffen können. auch bin ich sehr positiv überrasche über herrn caprio, hier auch ein daumen hoch für dieses
      "miese" spiel . auch alle anderen auftritte von namenhaften schauspielern ( wie nero oder johnson oder jackson) erhalten von mir eine gute meinung....
      wer bis jetzt noch nicht drin war,geht rein,es lohnt sich 100 prozent.


      von mir gibts 10 von 10 schüsse


      ps: einen kleinen oscar bekommt von mir mein liebster kleiner schauspieler in dem film .... der ZAHN :rofl:
      :headbang:




      Auch auf die Gefahr hin von den Fans mit Tomaten beworfen zu werden ... mein Review:

      Spoiler anzeigen
      Sklave Django geht auf der Suche nach seiner ebenfalls versklavten Frau zusammen mit dem Kopfgeldjäger Dr. Schulz auf Menschenjagd und hinterlässt erwartungsgemäß viele Leichen.


      Auf diesen Nenner könnte man den neusten Tarantinostreifen bringen. Zugegeben mit Quentin Tarantino bin ich noch nie wirklich warm geworden und auch dieser Film des selbsternannten Meister der schrägen Trash-Action will mir nicht gefallen. Das liegt vorrangig auch an der Art und Weise wie das Thema Sklaverei hier dargeboten wird.
      Ein Teil von mir schrie den gesamten Film über "Rassismus", weil die Coolness mit der Jamie Fox hier Südstaatler umbringt und diese wiederrum mit extremer Grausamkeit kontern bei mir einfach nur pure Ablehnung hervorruft. Ein martialisches Gemetzel dessen Sinn absolut hohl und pseudo-antirassistisch ist. Auf den ersten Blick zumindest. Auf den zweiten Blick ist der Film einfach nur rassistisch, aus einer schwarzen Perspektive, die an finsterste Apartheitszeiten erinnert. Weiße gegen Schwarze, Schwarze gegen Weiße. Gemetzel ohne Ende. Gründe braucht es dafür nicht einmal. Einfach nur, weil man es kann und Waffen hat. So gesehen wohl ein uramerikanischer Film. :crazy2:

      Am Ende bleibt ein extrem abstoßender Film, der mit billigster Pseudomoral versucht sich vor sich selbst zu rechtfertigen. Einfach nur widerlich.

      Punkte gibts deshalb nur für den wirklich tollen Soundtrack.

      1,5/10 Sklavenhändlern


      I am the Doctor!
      Doctor Who?
      Only the Doctor!




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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „DarkWizard“ ()

      Natürlich ist der Film rassistisch! Das war nun mal zu dieser Zeit so. Keine Ahnung, wie man das kritisieren kann! Hätten denn deiner Meinung nach Weiße und Schwarze zusammen Hand in Hand durch die Gegend spazieren sollen? Wäre doch wenig authentisch. Dass Tarantino gerne übertreibt, sollte von vornherein klar sein. Und ja, es gibt viele Leichen, aber ich erinnere mich an keine Person, die wirklich grundlos umgebracht wird. Fox steht schon in gewisser Hinsicht für einen Sklaven, der damit anfängt, sich zu wehren.
      Oh, da merk' ich grade, dass ich zu DU noch gar nix geschrieben habe ...

      Liegt vielleicht daran, dass mit der Film zwar grundsätzlich ganz gut gefallen hat, es aber doch einige Punkte gibt, die mich weniger angesprochen haben. Für mich bleiben die Basterds, Pulp Fiction, die Kill Bills und die Reservoir Dogs meine QT-Favs.

      Positiv würde ich erst mal Chris Walz erwähnen, der herrlich spielt. Diese unglaubliche Coolness kriegt man nur selten hin, Tatantino hat ihm richtig geile Texte geschrieben. Auch Fox ist gar nicht so nervig, wie er sonst zumeist (zumindest auf mich) wirkt. Er kommt aus dem Comedy-Fach und es ist schwer, da sich davon zu lösen. Sam Jackson ist schon beinahe unheimlich, diese Darstellung hätte IMHO auch eine Nebendarstellernominierung bei den Oscars verdient. Sowieso würde ich Walz eher als zweite Hauptrolle ansehen, denn als Nebendarsteller. Naja, für ihn war's wohl besser so, sonst hätte er seinen zweiten Goldjungen sicherlich nicht gekriegt.

      Gewalt ... nun, die gehört bei Tarantino nun mal dazu. Da der Film sichohnehin nicht ZU ernst nimmt, ist das schon in Ordnung. Von George Romero will ich ja auch keine schnulzige Liebesgeschichte sehen oder von Alfred Hitchcock einen Kinderfilm. Bei Tarantino spritz nun mal das Blut genauso sicher, wie etwas anderes in Porn*s spritzt, wer da was anderes erwartet, der lebt in einer Fantasiewelt. Quentin selbst ist bei der Frage auch immer angenervt, was IMHO verständlich ist. Man fragt auch Ron Jeremy nicht, warum er in seinen Filmen immer einen wegstecken muss ...

      Das N-Wort wird mir für meinen Geschmack sehr arg überstrapaziert, etwas weniger hätte es auch getan. Aber auch das ist eben ein Tarantino-Ding, da muss man dann halt durch, wenn man sich ins Kino setzt. Bei dem Thema in einem Unterhaltungsfilm auch nur schwer zu vermeiden. Schön finde ich, dass der Amerikaner ein eher "positives Bild eines Deutschen", soweit man sich da aus dem Fenster lehnen will, präsentiert kriegt. Klar, Schultz ist Kopfgeldjäger und nicht gerade zimperlich, aber eben auch deutlich gegen die Sklaverei und durch seine Hilfbereitschaft gegenüber Django schon so etwas wie ein Sympathieträger (natürlich Sympathie im Sinne eines Tarantino-Universums).

      Was mir jetzt nicht so gefallen hat, war

      Spoiler anzeigen
      dass Schultz am Ende beinahe alles ruiniert, nur weil ihm sein Stolz im Weg steht. Dabei hat er noch zuvor gesagt, dass man eben seine Rolle spielen müsse und das Ziel nicht aus den Augen verlieren darf. Klar, er bezahlt 12 000 für Djangos Frau, aber das war ja ohnehin das Ziel. OK, sie sind gedemütigt worden, weil man ihr Spiel durchschaut hat, aber wenn sie dann gegangen wären, wäre für alle es gut ausgegangen. Natürlich darf das in einem Tarantinofilm nicht sein, es hinkt aber schon "plausibilitätsmäßig". Nur weil er zu stolz ist, Candy die Hand zu schütteln und somit als gelackmeierter Verlierer dazustehen, riskiert er nicht nur sein eigenes Leben, er kann ja nicht wissen, ob man darauf Django und seine Frau nicht tötet bzw. Django es schafft, da heil rauszukommen. Denn soooo megastolz wird Schultz NICHT eingeführt, und ich finde, da agiert er out of character.


      Naja, wie gesagt, ist eben ein Tarantino und da muss es eben krachen und Leute müssen draufgehen. Dass QT sich da natürlich auch Klischees bedient und es Rassismus nach allen Seiten gibt, da kann man hier jedoch IMHO ein Auge zudrücken. Erstens ist das bei QT eben so (wer da Berührungsängste hat, sollte seine Filme meiden) und zweitens ist das alles so stark überzeichnet, dass man den gesamten Film nicht ernst nehmen und als "zeitgenössische Dokumentation" sehen kann. DJ ist ein verrückter cooler Film, der aus vielen Genres klaut, der vornehmlich unterhalten will und wenn man nach dem Film am Stammtisch dann auf den Trichter kommt "Sklaverei ist eine böse Sache", dann gestehe ich dem Film seine Berechtigung zu. Ist doch auch schön, dass es wieder Western im Kino gibt ...

      Schön gefilmt ist er auf jeden Fall: wunderschöne Bilder, tolle Landschafts- und Naturaufnahmen. Die Sets passen und insgesamt steht alles in der Spaghetti-Tradition. Buon Appetito!
      Habe eben 'nen Artikel auf collider.com gelesen, in dem geschrieben wird, wieso Will Smith die Rolle als Django ablehnte. Der Grund war ganz einfach, dass er Django nicht als Hauptrolle gesehen hat. "Django wasn’t the lead, so it was like, I need to be the lead. The other character was the lead! I was like, ‘No, Quentin, please, I need to kill the bad guy!'

      Fand's ganz interessant.
      #WillSmithThema

      Ich wette, er war nur genervt von der Frage. Der Reporter wird ihn davon abgehalten haben, weiterhin selbstverliebt in den Spiegel zu schauen. :tongue:

      Eine gesunde Portion Ego braucht der Mensch. Aber der Herr Schmidt hat sich ganz klar eine Überdosis davon eingefangen. Ich kann den Typen ja schon ne Weile nicht mehr ab, aber wenn ich dann so nen Rotz lese, weiß ich wieder mal, warum. Natürlich war Django nicht die Hauptrolle, aber ich finde, Dr. King Schultz und Django ergänzen sich im Skript super. Das passt für mich schon alles gut zusammen.

      Der wahre Grund dafür dürfte gewesen sein, dass Mr. Smith nicht neben Christoph Waltz spielen wollte. Selbst einem Narzissten wie ihm dürfte klar gewesen sein, dass er neben ihm sang- und klanglos untergeht.

      Herr Schmidt soll hingehen wo der Pfeffer wächst. Und seine arroganten Bälger gleich mit.
      Also sorry Leute, aber Will Smith hat, Sympathie hin oder her, ja wohl genug Auswahl an Filmen, um wegen einem solchen Grund "Nein" sagen zu dürfen. Leute, die eine Gelegenheit bei Quentin haben und dann wegen Script bzw. Charakter abzusagen, sind also arrogant? Was war denn mit Jamie Foxx, hat der in dem Film etwa die Leistung des Jahrhunderts vollbracht? Es ist nicht so, als würde der Charakter des Django der beste des Jahres sein, also ist eine Absage doch legitim? Und wie ernst oder augezwinkerd Smith die Aussage mit dem Töten des Bösewichts gemeint hat, wissen wir auch nicht.
      Abgesehen davon ist Quentin wohl nicht der einfachste Regisseur, mit dem man arbeiten kann, und auch er hat ein sehr großes Ego. Wer weiß, was passieren würde, wenn sich zwei etwas selbstverliebte Menschen qie Quentin und Smith begegnen. Vielleicht endet das ja nicht gut ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Lenny“ ()

      Original von Lenny
      Abgesehen davon ist Quentin wohl nicht der einfachste Regisseur, mit dem man arbeiten kann, und auch er hat ein sehr großes Ego. Wer weiß, was passieren würde, wenn sich zwei etwas selbstverliebte Menschen qie Quentin und Smith begegnen. Vielleicht endet das ja nicht gut ;)


      Dann sollte Will Smith es aber auch tunlichst unterlassen, jemals mit James Cameron zu arbeiten. :grins: Die Geschichten über "T2" und "Titanic" sprechen ja Bände.

      Sicher, Quentin Tarantino könnte ein großes Ego haben. Kann ich mir gut vorstellen. Und ich glaube auch, dass er am Set die Pest sein kann. Aber woher kommt es wohl, dass ausnahmslos alle Darsteller in seinen Filmen absolut großartig sind? Er wird die Schauspieler zum Äußersten treiben - und das geht wahrscheinlich nicht immer mit Samthandschuhen.