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    Es gibt 129 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Kiddo.

      Original von Jana
      Hmm wenn ich das genauso mache wie im Link beschrieben, funktioniert das bei mir nicht bzw. wird verlangt, dass ich meinen Account bestätige, indem ich entweder meine Handynummer oder meine Kreditkartennummer angeben (was ich allerdings nicht will).


      Echt? Hmm, bei mir hats Funktioniert ohne solche Angaben!
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      Wie exhibitionistisch und narzistisch muss man eigentlich veranlagt sein, wenn man seinen kompletten "Lebenslauf" im Internet veröffentlicht... :rolleyes:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Jim_Dandy“ ()

      dito jim, schlimm.
      alles ein schleichender prozess, die leute gewoehnen sich dran. muss selber zugeben das es bei mir auch aus den rundern gelaufen ist. mittlerweile sind einfache hallo bekannschaften entfernt.

      frueher waren noch tagebuecher mit schlossfunktion der renner, heute legt man das blatt papier auf die strasse.
      Der Tagebuchvergleich hinkt. Das Schloss ist nach wie vor vorhanden, aber in digitaler Form. Und genau wie früher andere mit ihren Geschichten hausieren gingen und gar nicht erst den Umweg über ein Tagebuch suchten, so gibt es beide Typen auch heute noch. Das Tagebuch hat sich verändert, nicht der Mensch.

      Was sich auch fortlaufend verändert, ist die Gesellschaft. Und selten stand sie solch immensen Einflüssen ausgesetzt wie durch das Informationszeitalter. Der Name ist Programm, der Mensch handelt mit Informationen. Auch mit persönlichen. Für einige ist es Fortschritt, andere sehen es als bedenkliche Entwicklung. Fakt ist, früher wurde gegen die Volkszählung demonstriert und Mülltonnen angezündet. Ähnlich wird nun der Zerfall der Privatsphäre prophezeit. Auch ein Fakt ist: Es passiert alles auf freiwilliger Basis und wer Probleme damit hat soll es schlicht unterlassen. Aber andere dafür zu verurteilen, weil sie "ihr Papier auf die Straßen legen" erinnert mich an einige andere gesellschaftliche Veränderungen. Kämpfe, die der Mensch im Zuge für mehr Toleranz führen musste.
      Signatur lädt...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „goodspeed“ ()

      Original von goodspeed
      Das Tagebuch hat sich verändert, nicht der Mensch.


      Muss ich komplett widersprechen. Mag sein, dass man seine Informationen heute immer noch gut verschließen kann. Aber so wie heute die Leute ihre persönlichen Geschichten in die Öffentlichkeit bringen, dass hätte früher niemand getan. Da ist in den letzten Jahren eine völlig neue Generation rangewachsen, der es überhaupt nichts ausmacht sich so öffentlich zu geben.
      Und übrigens. Was ist wohl interessanter? Die Information, die wegeschlossen ist, oder die, die für jeden erreichbar ist. Deswegen finde ich "facebook" auch ziemlich öde.
      Original von Primat
      Aber so wie heute die Leute ihre persönlichen Geschichten in die Öffentlichkeit bringen, dass hätte früher niemand getan.


      Sie konnten es früher nicht. Hätten sie es gekonnt, wären viel mehr aus sich rausgekommen. Die Bedürfnispyramide des Menschen verändert sich nicht so schnell. Durch die digitale Revolution nun jeder in der Lage mit der Welt zu kommunizieren was früher Künstler, Jorunalisten, Autoren etc. vorenthalten blieb. Das hat nichts mit der Generation zu tun. Meine Mutter plappert über Facebook genau so wie meine kleine Cousine. Alte Bedürfnisse die durch neue Werkzeuge geschürt werden.

      Und wer redet von Geheimnissen? Wer was zu verbergen hat sollte ohnehin lieber analog bleiben und seine Pornos nach alter Manier in der Nachbarstadt in der Videothek wo einem niemand kennt besorgen.
      Signatur lädt...
      Naja ... was man bei Facebook und all den anderen ähnlichen Netzwerken machen kann ist schon heftig. Das Problem sind auch nicht die Leute die sich bewusst exhibitionieren, jeder kann machen was er will. Für mich sind die Kiddies und die Trottel das Problem, die gar nicht wissen was sie tun und was das für Konsequenzen haben kann.
      Ich persönlich kriege immer einen zuviel wenn unsere Azubis ankommen und ihre 2300 irgednwas "Freunde" wirklich als Freunde bezeichnen. Eine Vielzahl der Nutzer dieser Netzwerke verlieren die Fähigkeit Begriffe wie Freundschaft, Bekanntschaft und Fremde zu trennen.


      Da fällt mir eine karikatur ein die neutürlich sehr sehr überspitzt ist:
      Ausgelassene Feier unter Facebook-Freunden


      Das was Goodspped mit der Volkszählung angesprochen ist auch ein Thema was mich beschäftigt hat und ich sehr besorgt wahrgenommen habe. Es war heute zwar quasi unmöglich bzw. sinnlos sich gegen den Zensus zu wehren, da der Bund ja im Vorfeld schöne Gesetzte erlassen hat um die Leute notfalls zu zwingeneh und außerdem alle fetten Informationen im Vorfeld bereits gesammelt und unter einer eindeutig zuzuordnenden Nummer für jede Person katalogisiert hat. Dagegen sind die Fragebögen (außer man musste den Mikro-Zensus ausfüllen) ein ziemlicher Witz.
      Aber wirklich schlimm ist, dass die neue Generation sich für so etwas einfach gar nicht mehr interessiert (was ich u.a. den sozialen Netzwerken mit zuschreibe) und viele Leute im mittleren Alter scheinbar so vom Fernseher weichgespült worden sind das es ihnen egal ist.
      gerade der lebenslauf ist so narzistisch.. und wird wohl erst mit der ersten reinrassigen facebook generation die mit facebook geboren wurden blüten tragen.

      besonders wenn noch gezeigt wird wann man mit wem die freundschaft gekündigt hat.
      zumal es bistimmt als lob bezeichnet wird wenn einer seinen selbstmord vor über 1000 freunden ankündigt und
      a gerettet wird
      oder
      b stirbt
      keiner der 100 freunde kannte ihn persöhnlich.
      in anbetracht wass der gläserne bürger in litauen ist( lif gestern auf phönix)
      ist fb die primitifste form
      der persöhnlichen offenbahrung, zumal jeder hofft bei face book als normal angesehen zuwerden.

      das menschen glauben ihre zukunft um fb aufzubauen.
      ich habe 24 freunde bei fb davon jkenne ich 10 persöhnlich von der arbeit, 1 familie, der rest aus einen forum.
      ob das bemitleidenswert ist gegen über der 900-260 freundes riege bleibt offen.
      ebenso was ich mit teile ehr mein selbst zweck ist oder ich etwas zusagen habe was andere zu intressieren hat.
      für persöhnliches nehme ich pms.

      was aber den verdacht shürt das der jenige etwas besonders seien könnte wieviele vonn 2300 freunden versenden pms?
      Mir gefällt die Timeline. Sicher braucht nicht jeder, aber man muss es ja auch nicht nutzen. Ich würde auch nicht jeden belanglosen Mist da posten, aber bei großen Sachen wie einen schönen Urlaub, den man vor Jahren mal hatte, oder einem richtig gelungenem Geburtstag ist das doch eine nette Sache.
      wie gesagt, im moment kann noch jeder selbst entscheiden, was er reinstellt. das könnte sich irgendwann mal ändern, aber derzeit hat noch der nutzer die möglichkeit selbst zu entscheiden. was aber viel wichtiger ist, was mit den daten passiert....irgendwann könnte facebook "systemrelevant" sein..

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Whoms“ ()